Archive 2006

Mit den Gedanken woanders?

Gestern habe ich mich mit der Zahnbürste in der Hand ins Bett gelegt… schon komisch, wie sehr man doch manchmal geistig abwesend sein kann. Nun gut. Jetzt sitz ich hier vor meinem PC, schlürfe meine Hühnerbrühe gegen die Halsschmerzen, höre Musik, die ich schon länger nicht mehr gehört hab und frage mich die wohl unwichtigsten Sachen, die man sich fragen kann. Ich hab immernoch nichts für die Uni getan, dabei hätt ich richtig viel zu tun und ich hatte mir so viel vorgenommen. Nun gut, die Krankheit ist mir jetzt ein bisschen dazwischengekommen, obwohl das keine richtige Entschuldigung ist. Aber eine Woche ist ja noch… ich freu mich auf die Semesterferien. Traurig ist das. Mein Zimmer wird immer unordentlicher, mein Schreibtisch ist undurchsichtiger als der Regenwald bei Nacht, die leeren Flaschen häufen sich auch, weil ich immer vergesse, die mit runterzunehmen und sonst einfach zu unmotiviert bin, die einfach mal runterzubringen. Traurig ist das. Aber nicht nur mein Zimmer muss aufgeräumt werden, auch meine Festplatte. Mein LAN-Download-Ordner ist immer noch 8,6 GB groß und muss richtig umbenannt und einsortiert werden. Aber nicht nur der, auch der Bilder-Ordner und der Internet-Download-Ordner sind richtige Kriegsschauplätze. Traurig ist das.

Das war 2006

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber ich will trotzdem schonmal eine kurze Zusammenfassung meines persönlichen Jahres 2006 wagen. Es war ein Jahr der Extreme, großartige Ereignisse gab es genauso wie traurige Tage und Wochen. Die ersten Monate des Jahres standen eigentlich ganz im Zeichen des Abiturs. Bald würde es soweit sein und ja, ich habs geschafft, mit meinem Schnitt von 2,6 bin ich voll zufrieden, 09 bzw. 10 Punkte in den Prüfungen meiner Leistungskursen Englisch und Geschichte sind toll, die 09 Punkte in der mündlichen Prüfung in Latein sind auch okay. Einziger Ausrutscher: Die schriftliche Prüfung in Biologie mit 03 Punkten. Aber das trübt das Gesamtergebnis nicht.

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Heiligabend – Eine schöne Bescherung!

Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, Konna wacht… halt, ist da nicht irgendwas falsch? Nein! Denn dank der ganzen Geschenke, die meine Lieben mir zu Weihnachten geschenkt haben, habe ich viel zu wenig Zeit zum Schlafen – schließlich will alles gehört, geguckt oder getestet werden. Aber hier einmal alle meine Geschenke im Überblick:

  1. In Extremo – Kein Blick Zurück (Ltd. Edition)
  2. Rammstein – Völkerball (Special Edition – 2 DVDs + 1 CD)
  3. DVD-Rohlinge
  4. Gemoll Griechisch-Deutsches Wörterbuch
  5. Subway to Sally – Nackt (Akkustik DVD + CD)
  6. DVD Alexander
  7. DVD Troja
  8. DVD Bube, Dame König, grAs
  9. DVD Mean Machine – Die Kampfmaschine
  10. 1 GB zusätzlichen DDR2 Arbeitsspeicher (nicht abgebildet, sondern schon eingebaut)
  11. Geld

Ziemlich viel, wie man sieht, ich sollte ja eigentlich schon meinen PC zum Geburtstag und zu Weihnachten bekommen… ich hab ein richtig schlechtes Gewissen, so viel hab ich nun wirklich nicht verdient. Dafür sind meine Geschenke für meine Eltern auch gut angekommen (Für meine Mutter 2 Bücher von Mankell und für meinen Vater die DVD von der Rocky Horror Picture Show, ein Kinogutschein und anteilig die Special Edition der Herr der Ringe-Trilogie). Die Bescherung verlief diesmal übrigens auf etwas andere, spielerische Weise: Beim Kartenspielen – wer gewinnt, durfte ein Geschenk von seinem Stapel nehmen, hat wirklich Spaß gemacht.

Noch ein paar Worte zur Weihnachtsfeier am gestrigen Tag: Ich war doch sehr positiv überrascht, wie viele Leute gekommen sind. Die Stimmung war auch einfach nur super, viel getrunken (Kakao Amaretto), viel gelacht, auch getanzt und aufgrund der lauten Musik eher gegröhlt als geredet. Das alles hat sich dann heute Morgen mit einer rauhen Stimme und einem zeitweisen Stechen im Kopf bemerkbar gemacht, aber alles halb so schlimm, nach dem Frühstück war das schon wieder so gut wie weg. Kein Problem also!

Nun wünsche ich an dieser Stelle allen, die das hier lesen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund!

Uni-Sprüche IV

Schade! Nachdem die letzte Woche so voll von Sprüchen war, sind selbige diese Woche ziemlich rar gesät. Allen voran unser Herr von Seggern, der diese Woche doch ziemlich harm-los war – vielleicht haben wir auch nicht alles mitbekommen, da Basti, Benni und ich ihm nicht wirklich zugehört haben und mehr über “Bassgitarren” sprachen. Trotzdem sollen die Unisprüche dieser Woche nicht vorenthalten werden.

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Ausgesperrt

18.36 Uhr, der geplagte Student kommt nach einem harten Tag nach Hause und will einfach nur noch aus dem kalten Auto ins warme Haus, als er feststellen musste: Keiner ist da! Die zweite Feststellung: Ich habe keinen Schlüssel, weil ich nicht damit gerechnet habe, einen zu brauchen! Ok, keine Panik, erstmal anrufen. Die dritte Feststellung folgt auf dem Fuße: Der männliche Part der Eltern geht nicht ans Handy! Flugs bei dem anderen Teil angerufen, ohoo, es hebt jemand ab! “Wie du kommst nicht rein? Geh doch nebenan durch.” – Das hätte ich ja gern gemacht, aber auch da ist niemand zu Hause. Und nun? – “Ja, ich beeil mich, wir sind gleich da.” Gleich war dann gleichbedeutend mit 25 Minuten, die ich mit sinnlosem Rumsitzen hinter mich brachte. Schön, wenn alle Leute mitdenken :)

Über Aufregung und die Notwendigkeit, das Richtige zu lernen

Heute wars soweit, die erste Klausur im Grundkurs Mittelalter. Und es lief, ich will es mal vorsichtig ausdrücken, ganz okay. Es gab 25 Fragen, von denen ich alle bis auf eine beantwortet habe (Wenn man nicht weiß, dass der Benediktiner-Orden auf dem Monte Cassino gegründet wurde, bringt auch Raten nicht wirklich viel). Es wurden entgegen aller Erwartungen verhältnismäßig wenige Daten abgefragt. Einerseits zu meinem Leidwesen, da ich mich gerade dort am meisten vorbereitet habe. Andererseits wurden einige Fragen gestellt, von denen ich die Antwort noch durchs Überfliegen der Präsentationen im Kopf hatte, oder die man mit ein bisschen Geschick und Glück auch erraten konnte (oder auch nicht). Ein paar Fehler hab ich zwar schon entdeckt, aber an der totalen Katastrophe bin ich wohl mit ziemlicher Sicherheit vorbeigeschrammt. Ergebnisse gibt es laut Herrn Zeilinger zwischen dem 06. und 08. Januar. Ich bin gespannt…

Unübliche Lernmethoden

Wie lerne ich 2 Seiten Daten auswendig? Genauer gesagt geht es um die Herrschaftsdaten der Könige und Kaiser im Mittelalter. Diese muss ich für die morgige Klausur wissen. Wenn man mir die Zahl sagt, kann ich den zugehörigen Herrscher ja noch ganz gut zuordnen, aber sobald andersherum gefragt wird, muss ich passen, das artet ins Raten aus. Jetzt in diesem Moment versuche ich eine andere Methode: Ich habe alle Daten hintereinander auf per Mikrofon auf meinen PC gesprochen, die Datei ins MP3-Format umgewandelt und auf den MP3-Player gespielt, jetzt wird die Datei im Repeat-Modus abgespielt. Ich hoffe, dass es was bringt, denn ein Genuss ist es nicht gerade, die ganze Zeit über meine Stimme zu hören… was tut man nicht alles für ein ordentliches Ergebnis in der ersten Klausur. Mihi bene eveniat!

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