Filmriss: Dead or Alive (DoA)

Verfilmungen von Spielevorlagen haben es meistens schwer: Einerseits sollen die Spieler Figuren und Handlung wiedererkennen können, andererseits muss sich der Film auch vom Spiel lösen, da er einfach eine ganz andere Art der Unterhaltung bieten soll. Nun, mir ist die Geschichte der DoA-Spiele zwar nicht bekannt, aber ich glaube nicht, dass sie mit der des Films etwas zu tun hat: Die besten Kämpfer ihres jeweiligen Kampfstils werden zum DoA-Wettkampf eingeladen um den ultimativen Kämpfer zu ermitteln. Der Veranstalter hat jedoch einen geheimen Plan und stiehlt die biologischen Daten oder so ähnlich, um sie zu verkaufen. Ein zweiter Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Kasumi, die nach ihrem totgeglaubten Bruder sucht.

Was anfangs sehr rasant und actionreich präsentiert wird, streckt sich später im Film etwas in die Länge und in den Kämpfen, auf denen wohl (neben den für Männeraugen vorteilhaft bekleideten Damen) das Hauptaugenmerk liegt, stecken viele Wiederholungen. Die Story ist eigentlich nicht der Rede wert und interessiert kaum. Positiv hingegen ist der zeitweilige Humor, der ganz klar zeigt, dass sich der Film selbst nicht zu ernst nimmt. Das alles macht diesen Film zu einem kurzweiligen, trashverdächtigen Film, der vor allem in Sachen Story seine Schwächen hat. Wer damit Leben kann, der kann sich diesen Film ruhigen gewissens Anschauen.

Meine Wertung: 5/10

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1 Kommentare

  1. Alamo says:

    Hört sich nach dem alten Street Fighter Film an ^^

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