Archive January 2007

Pädagogische Übungen oder “Papa, guck mal!”

Oft kommt es nicht vor, aber heute hatten wir Besuch von Bekannten, die auch noch ihre Kinder mitgebracht haben. Die beiden kleinen heißen Madita (6 Jahre) und Norton (3 Jahre) und sind total unterschiedlich. Madita relativ schüchtern und ruhig, Norton ein kleiner Satansbraten, der niemals still bleiben kann. Irgendwann sind die beiden dann einfach in mein Zimmer gestürmt und ich durfte mich darum kümmern. Ok, will ja mal nicht so sein, spiel ich halt mal den lieben Onkel … gar nicht so einfach …

Norton: “Bist du ein Mann?” Ich: “Ja.” Norton: “Warum?” – Da hab ich erstmal blöd geguckt, glücklicherweise hat ihn das aber nicht so sehr interessiert und ich musste doch nicht Rede und Antwort stehen. Lustig war auch, als der kleine mich aus Versehen mit “Papa” angesprochen hat. Aber immerhin hab ichs schonmal hinbekommen, dass ihnen nicht langweilig war, obwohl mein Zimmer nun wirklich nichts bietet für Kinder zum beschäftigen. Einfach ein bisschen den Kasper machen, schon kriegt man ein herzerweichendes Kinderlachen zu hören – schön :)

Uni-Sprüche VII

Was soll man zu dieser Woche sagen? Die Sprüche sind ziemlich rar gesät, der gute Herr von Seggern beginnt zu schwächeln, es sind schon wieder nur sehr wenige nennenswerte Zitate diese Woche von ihm. Dafür war Herr Dohm diese Woche sehr aktiv und auch Radi hat am Schluss seiner Vorlesung noch den ein oder anderen Lacher herbeigeführt.

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Uni-Sprüche VI

Juhu, schon wieder eine Woche um! Leider die letzte ohne Klausur, ab jetzt wird es hart. Das heißt aber sicher nicht, dass es keine lustigen Sprüche der Dozenten mehr gibt oder alles plötzlich keinen Spaß mehr macht. Diese Woche ist vor allem deshalb etwas mager ausgefallen, da ich Montag nicht an der Uni war, Konny Heldmanns Vorlesung ausfallen lassen und nur einmal die Vorlesung Herr von Seggerns mitgemacht habe. Dennoch kam immerhin einiges zusammen.

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Uni-Sprüche V

Die erste Woche Uni im neuen Jahr ist um, das heißt, es ist Zeit für Sprüche! Leider leider sind es diese Woche lange nicht so viele geworden, die Dozenten müssen wohl noch warm werden. Ein anderer Grund war, dass ich vor allem Montag und Dienstag nicht wirklich motiviert war, mitzuschreiben. Aber ein paar Sachen sind doch zusammengekommen.

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Pimp My Computer: Media-Player Vergleichstest

pimpmycomputer

Vergesst Stiftung Warentest, wie nah sind die schon am Verbraucher! Hier kommt etwas ganz Neues: Konnas kritischer Apparat, exklusiv eingerichtet für meinen Blog. Absolut unzensiert und subjektiv. Vom Verbraucher für den Verbraucher. Heute im Test: Die 3 wohl meist verbreitetsten Multimedia-Player, namentlich Windows Media Player, Nullsoft Winamp und Apple Itunes. Wer wird sich durchsetzen können?

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Der Spaß ist vorbei! Oder fängt er an?

Man weiß es nicht so genau. Morgen geht die Uni wieder los und das heißt die Arbeit beginnt. Gleichzeitig sieht man endlich mal wieder die anderen Grottenolme nach einiger Zeit :) Ferien waren auf jeden Fall sehr angenehm, ich hab zwar viel weniger geschafft als erhofft, nichtmal die Griechisch-Hausaufgabe hab ich ganz gemacht, da ich mich einfach nicht darauf konzentrieren kann und total aus dem Tritt bin. Vielleicht mach ich sie morgen noch, wenn ich frei hab, mal schauen. Nun werden die letzten Stunden nochmal genossen, bevor der Ernst losgeht.

Und ich war mal wieder in der Laune, mir was von meinem BAföG zu kaufen… die DVD’s Chaos, London und die erste Staffel von Rom. Dann hab ich wenigstens wieder ein paar Gründe, meine Arbeit zu vernachlässigen ;) Aber in 5 Wochen sind ja schon wieder Semesterferien, ist doch gar nicht mal so lange hin. Ich freu mich drauf!

Filmriss: Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter

Nachdem ich am Vortag mit The Departed einen wirklich kaum zu übertreffenden Film im Kino gesehen hatte, ging ich bei Eragon doch mit eher niedrigen Erwartungen in die Vorstellung. Das sollte sich als gute Entscheidung herausstellen, denn ein wirklich herausragender Film ist Eragon nicht. Die 104 Minuten Film reichen schlicht nicht aus, die gleichnamige Buchvorlage darzustellen, das merkt man selbst, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Der Film wirkt unvollständig, vieles wird innerhalb von Sekunden abgearbeitet, man taucht ganz anders als in Herr der Ringe nicht in die Fantasy-Welt ein. So wird Eragons Drachenbaby, nachdem es das Fliegen lernt, binnen 15 Sekunden zu einem ausgewachsenen Drachen (grauenhaft: gesprochen von Nena). Hätte ich nicht, weil mir das doch sehr merkwürdig vorkam, nochmal in einer Zusammenfassung nachgelesen, hätte ich gedacht, dies sei im Buch nicht anders. Auch die finale Schlacht ist innerhalb von 10 Minuten vorbei.

Aber nun auch ein paar positive Worte zum Film: Die Spezialeffekte sind gut gelungen, ebenso die Musik und es kam doch 2 oder 3 mal zu einem richtigen Gänsehaut-Feeling. Kulissen und Kostüme passten auch hervorragend. Der Film war auch nicht langweilig, da eigentlich immer irgendwas passierte, man hielt sich ja nicht lange in einzelnen Szenen auf.

Gemischt waren die schauspielerischen Leistungen: Während Jeremy Irons in der Rolle des Brom sehr charismatisch rüberkommt und sich gut in die Fantasywelt einfügt (einen Aragorn erreicht er zwar nicht ganz, das liegt aber wohl an der Story, die ihm die Entwicklung seines Charakters verbietet), wirkt die Rolle des Eragon (Ed Speleers) meiner Meinung nach extrem unsympathisch und charakterschwach. Ein Kind, das mehr Glück als Verstand hat. Die restlichen Rollen sind ganz ok bis gut.

Fazit: Einen Kinobesuch rechtfertigt dieser Film nicht. Besser ist es wohl zu warten und ihn sich aus der Videothek auszuleihen. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden Forsetzungen der Trilogie sich etwas mehr Zeit nehmen.

Meine Wertung: 4/10

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