Ende und Anfang
Nun ist es endgültig zuende, mein erstes Semester an der Uni. Alle Ergebnisse sind da, nun auch das der Klausur in Sozialpädagogik. Als ich sah, dass die Ergebnisse online stehen (2 Uhr nachts), bekam ich erstmal noch einen kleinen Adrenalinschub, schließlich war das Ergebnis höchst unsicher. Schnell das Dokument geöffnet, kurz über die Ordnung gewundert (anders als in den anderen Klausuren war es nicht nach Matrikelnummer, sondern nach Note geordnet) und dann zielstrebig gleich bei der Spalte “ausreichend” nach meiner Nummer gesucht – und da stand sie, heißt: Bestanden!
Ok, mit Ruhm hab ich mich wohl nicht bekleckert, aber das war mir von vornherein klar. Ich bin froh, den Kurs bestanden zu haben und somit das Semester ein schönes Ende findet. Der Übersicht wegen hier nochmal alle meine Ergebnisse:
- Grundkurs Mittelalter: 3,7
- Grundkurs Alte Geschichte: 3,3
- Grundkurs Latein (Lektüre): 2+ (Klausur: 1-)
- Einführung in die lateinische Philologie: 2
- Theorie und Praxis der Sozialpädagogik: 4
Nun kann es beginnen, das zweite Semester. Stundenplan steht eigentlich fest, solang sich nicht irgendwelche Probleme ergeben sollten. Am Dienstag hab ich mich für die beiden ausstehenden Geschichtskurse angemeldet und Mittwoch sollte ja nun eigentlich Latein folgen, nur waren Basti und ich zu spät da – ganze 2 Minuten. Sehr ärgerlich, aber dank Lena muss ich morgen nicht nochmal nach Kiel fahren. Es war trotzdem lustig, mit den beiden in der Cafeteria zu sitzen und ein bisschen zu plaudern, erinnerte ein bisschen an die gute alte Zeit im letzten Semester – leider fehlten ja noch 2 für das perfekte “Donnerstags-vor-Hoddeltoddel-Feeling” – sie seien an dieser Stelle aber einmal ganz herzlich gegrüßt ^^
Zum Schluss wie gewohnt bei Klausur-Einträgen ein paar Worte zum Kurs und der Klausur: Ich persönlich finde es etwas übertrieben, für Lehramtsstudenten einen Leistungsnachweis in Sozialpädagogik vorzuschreiben. Vieles in dem Kurs war für mich schlicht nicht relevant. Es war im Kurs selbst immer sehr sehr schwierig wachzubleiben – so wirklich ist mir das auch nur in der ersten Sitzung gelungen. Daran ist aber wohl viel mehr der überfüllte und mehr als schlecht belüftete Raum Schuld gewesen als Herr Sielert, auch wenn sein Vortrag nicht gerade vor Spannung reißt. Man freute sich eigentlich immer auf das ein oder andere kleine Filmchen, dass er immer zur Auflockerung einspielt. Die wenigen Stunden ohne Film waren dagegen echt hart durchzustehen. Die Paper, die er ins Internet stellt, sind mal mehr, mal weniger informativ – zu oft waren sie meiner Meinung nach zu reduziert. Was die Klausur angeht, würde ich Studenten, die auch bei ihm Klausuren schreiben wollen, folgendes raten: Lernt wichtige Begriffe und Beispiele, mehr muss man fast nicht wissen in der Klausur. Vom Nachbarn abschreiben ist übrigens nicht, es gibt 2 verschiedene Klausuren. Dafür hätte man locker in die eigenen Unterlagen gucken können (was auch nicht wenige getan haben), denn nach einer Weile verschwanden die Hiwis und Herr Sielert überwachte den prall gefüllten Hörsaal allein und nicht besonders Streng. Vielleicht auch gut zu wissen: Bei uns war es so, dass es 5 Pflcihtfragen gab und dann noch etwa 25 (ich erinnere mich nicht so genau) Fragen, aus denen man sich 7 aussuchen durfte. Sonderlich viel hab ich für die Klausur nicht getan (so gerade 2mal die Paper durchgelesen) und ein “ausreichend” erreicht. Der Kurs ist also durchaus schaffbar, auch wenn man nicht so sehr aufpasst.


4 Kommentare
Sancho Panda - 15.03.2007 at 21:05
(streber!)
konna - 15.03.2007 at 21:10
Gar nicht wahr
Sancho Panda - 19.03.2007 at 18:43
bei DEN ergebnissen?!
konna - 19.03.2007 at 18:47
Also wenn man sich Geschichte und Pädagogik anschaut, würde ich nicht von “Streber” sprechen, eher von “Glück gehabt”