Archive May 2007

Weltuntergang im Jahr 2012!?

Wer kennt sie nicht, die Weissagungen von Nostradamus, die das Ende der Welt ankündigen? Oder die zahlreichen anderen Weltuntergangstheorien, die irgendwie doch immer daneben liegen? 2012 soll mal wieder alles ganz anders sein und zumindest die Vorzeichen stehen anders, denn diesmal wird der Untergang von mehreren Quellen prophezeit, die als treffsicherer gelten und sich schon als solches erwiesen haben:

Die erste Quelle sind Überlieferungen der Maya. Deren Zeitrechnung sagt bis auf den Tag genau voraus, dass im Jahre 2012 (auf unseren Kalender umgerechnet) ein neues Zeitalter beginnt, das sogenannte Zeitalter des Lichts, in dem alles Böse ausgelöscht und durch Liebe ersetzt wird:

»Dann ist der Himmel geteilt, dann ist das Land erhöht, und dann beginnt dort das Buch der 13 Götter. Dann erfolgt die große Überschwemmung der Erde, dann erhebt sich der große Itzam Cab Ain. Das Ende des Wortes, die Faltung des Katun: es ist eine Flut, die das Ende des Wortes des Katun sein wird.«

Dieses Zitat lässt erahnen, dass eine riesige Sintflut alles von der Erde tilgen wird. Was die Maya-Überlieferung glaubhaft macht? Die Maya haben schon vor Jahrtausenden präzise errechnet, wann wir eine Sonnenfinsternis haben. Auch andere astronomische Phänomene wurden exakt bestimmt. Vielleicht haben sie damals schon einen Asteroiden entdeckt, der die Erdumlaufbahn betrat und berechneten den Einschlag? Doch wieso wurde dann von uns noch nichts entdeckt? Oder wird diese Information geheim gehalten? Wer weiß? Interessant ist diese Theorie auf jeden Fall. Wenn die Maya nicht sicher waren, wieso sollten sie genau an dieser Stelle das Ende ihres Kalenders setzen?

Die zweite Quelle für den Weltuntergang ist die Päpsteprophezeihung des Malachias. Malachias sind in einer Vision alle zukünftigen Päpste erschienen. Doch bekam er keine Namen, sondern nur Symbole, die mit der Amtszeit des Papstes zusammenhängen. Demnach soll es 267 Päpste geben. Johannes Paul II. war der 265 Papst. Die Prophezeihung sagte, dass dieser Papst außergewöhnlich lange im Amt sein wird (war der Fall), außerdem spielt die Sonnenfinsternis eine besondere Rolle. Und in der Tat: Johannes Paul II. wurde an einem Tag einer Sonnenfinsternis geboren und er erlebte eine weitere in seiner Amtszeit. Über Ratzinger, den 266. Papst, wird gesagt, dass er nur eine kurze Amtszeit haben wird (angesichts seines hohen Alters wahrscheinlich). Sein Zeichen heißt “Gloria olivae” (= Ruhm von Oliva, Ruhm des Olivenbaums). In seiner Amtseintrittsrede soll er von einem Olivenbaum gesprochen haben. Für den letzten Papst gibt es mehrere Prophezeihungen. Eine besagt, dass sich der letzte Papst Petrus nennen wird (wie der erste Papst, hat vorher noch kein anderer gemacht) und in der folgenden Zeit die Welt untergehen wird. Sein Motto lautet: “In psecutione extreme S.R.E. sedebit” (= Verfolgt wird sich der Bischof von Rom ans äußerste Ende zurückziehen…). Vielleicht ein Hinweis auf einen südamerikanischen Papst, wie man ihn schon für die letzte Wahl vermutet hat? Der Schlusstext der Überlieferung lautet in Übersetzung:

“Der Papst, der so viele Schafherden geweidet hat. Danach wird die Siebenhügelstadt (Rom) zerstört werden und der furchtbare Richter wird sein Volk zur Rechenschaft ziehen. Ende.”

Was haltet ihr von solchen Prophezeihungen? Alles nur Quatsch und Aberglaube oder könnte da durchaus was dran sein? Macht euch sowas Angst oder seht ihr das locker? Interessant finde ichs allemal, gerade wenn es mal abseits von Nostradamus und irgendwelchen Sekten kommt, die schon so oft daneben gelegen haben. :)

Wer nun Angst bekommen hat, kann sich folgenden Link anschauen: Kein Weltuntergang am 21.12.2012.

CD-Check: Breaking Benjamin – Phobia

Kritik

Der Musikstil von Breaking Benjamin ist grob im Bereich des Alternative Rocks beim Post-Grunge (Nu-Rock) anzusiedeln. Die musikalische Untermalung ihrer Songs ist zwar in den meisten Songs sehr hart und rockig, aber dennoch sehr melodiös, die einzelnen Instrumente harmonisieren wirklich sehr schön miteinander. So wird ohne irgendwelche Spielereien ein klasse Rock hingelegt, der sich sofort ins Ohr durchschlägt. Sänger Ben Burnley tut sein Übriges, der seine Stimme sehr geschickt und in einer enormen Bandbreite einsetzt. So wirken die Songs in sich immer sehr abwechslungsreich, auch wenn sich die Songs insgesamt teilweise ähneln, was bei genauerem und wiederholtem Hinhören schnell vergeht.
Das Songwriting ist im großen und ganzen ausgezeichnet, das Album ist durchzogen mit verschiedensten Themen: Liebe, Leid, Hoffnung, Angst und in fast allen Songs werden beim geneigten Hörer Bilder geweckt, die auch zum Nachdenken anregen können. Man kann aber auch einfach nur die Musk genießen und abrocken. Positiv zu vermerken ist, dass kein Song komplett daneben liegt und einige Songs wirklich sehr lange im Ohr bleiben. Und wie es scheint ist Phobia eines dieser besonderen Alben, die man nie tothören kann.

Phobia hat 14 Tracks, wobei 2 rein Instrumentale Stücke dabei sind, die als Intro und Outro dienen. Diese hätte man sich auch schenken können, sie wirken wie Füllstoff. Außerdem befindet sich am Ende eine Akustik-Version von “The Diary of Jane”. Diese kann man jedoch wie einen eigenen Song werten, da sie sich genug vom Original unterscheidet und wirklich sehr schön anzuhören ist. So kommen wir auf insgesamt 46:37 Minuten Spielzeit, was zwar nicht überragend, aber durchaus ordentlich ist, zumal man sich das Album mehrere Male hintereinander anhören kann.
Was Cover, Artwork und Booklet angeht, ist Phobia das beste, was ich seit langem in den Händen gehalten habe. Die Bilder im Booklet (von einem alten, verlassenen Haus wie etwa dem aus dem Video zu “The Diary of Jane”) haben zwar keinen Bezug zu den Texten, fügen sich jedoch gut ein und sehen wirklich klasse aus. Auch in allen anderen Bereichen punktet das Booklet. Die Texte sindperfekt lesbar und fast jeder Song hat eine eigene Seite gewidmet bekommen. In der Mitte war noch Platz für ein textfreies Bandfoto und am Ende befinden sich eine Dankesseite und eine Seite mit weiteren Informationen. So wünscht man sich das. Besser geht es eigentlich nicht.

Fazit

Für mich steht fest: Breaking Benjamin wird noch sehr lang in meinem CD-Player bleiben. Die Songs klingen toll und das Songwriting ist klasse, da macht das Hören einfach Spaß. Wer gut gemachten Rock mag, sollte hier unbedingt reinhören!


Breaking Benjamin - PhobiaBreaking Benjamin – Phobia (Album)

Facts:

  • Tracks: 14
  • Gesamtspieldauer: 46:37
  • Erscheinungsjahr: 2006
  • Genre: Alternativ Rock/Post-Grunge
  • Homepage: www.shallowbay.com
  • Anspieltipps: Diary of Jane, Evil Angel, Had Enough

Einzelwertung:
Texte: 9 von 10
Musik/Produktion: 8 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 10 von 10
Spieldauer: 7 von 10
Ohrwurmfaktor: 8 von 10

Gesamt: 8 von 10 Punkten

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Alles neu macht der Mai

Tja, nun bin ich wieder einen Großteil meines Geldes los. An diesem Wochenende hatte der nächstgelegene Media Markt (und nur der) eine Aktion gestartet, bei der man bestimmte Altgeräte abliefern konnte und dafür eine Gutschrift auf ein Neugerät bekam. Da haben wir uns mal auf die Suche gemacht und geschaut, was wir so auftreiben konnten. Folgendes haben wir abgeben und eine Gutschrift bekommen:

  1. Einen alten Videorecorder – 90€ Ersparnis für den Kauf eines DVD-Recorders
  2. Einen weiteren Videorecorder – 100€ Ersparnis für den Kauf noch eines DVD-Recorders
  3. Eine alte Videokamera – 75€ Ersparnis für den Kauf einer neuen Digitalkamera
  4. Alte Bücher – 3€ Ersparnis pro Buch für jedes gekaufte Hörbuch

Was wir da angeschleppt haben, waren wirklich uralte Geräte, die im Abstellraum gestanden haben und vermutlich auch alle nicht mehr sonderlich gut funktionieren. Bei den Videorekordern lief die Ersparnis so, dass man pro Kilo Gewicht 10€ Ersparnis hatte, bei den Kameras waren es 5€ pro 100g – gut, dass Uraltgeräte immer viel mehr wiegen als neuere Produkte.

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Filmriss: Fluch der Karibik 3 – Am Ende der Welt

Am Ende des zweiten Teils von Fluch der Karibik wurde Jack Sparrow (Johnny Depp) von einem überdimensionalen Kraken verschluckt. Ohne zu viel zu verraten: Natürlich ist Captain Jack auch im dritten Teil mit von der Partie, ist er doch der Protagonist, der die Fluch der Karibik Reihe so erfolgreich gemacht hat und ohne den sie wohl nie so erfolgreich gewesen wäre. Dabei wollte man Johnny Depp zunächst gar nicht für die Rolle haben und generell hatten sich die Firmenbosse bei Disney Jack Sparrow ganz anders vorgestellt, doch glücklicherweise haben wir ja nun unseren Jack Sparrow, wie wir ihn kennen und lieben.

Zur Story: Will Turner (Orlando Bloom), Elizabeth Swann (Keira Knightley) und Captain Barbossa (Geoffrey Rush) segeln nach Singapur, um Jack zu retten. Eine Versammlung der Piratenfürsten soll einberufen werden, denn die East India Trading Company hat sich das Ziel gesetzt, der Piratenplage endlich ein Ende zu setzen. Da diese das Herz des Tentakelbartes Davy Jones besitzt, kann dieser nichts tun, als sich den Befehlen zu beugen. So das Grundgerüst der Geschichte, in deren Verlauf es zu diversen Intrigen und Wendungen kommt, die aufzuzählen den Rahmen sprengen würden (und aufgrund von Spoilern nicht genannt werden sollen). Jede Figur hat so ziemlich seine eigenen Interessen und immer ist es spannend zu sehen, wer gerade im Vorteil ist und wer sich am Ende wie durchsetzt. Eine große Seeschlacht gegen Ende des Films darf natürlich auch nicht fehlen.

Die Schauspielerischen Leistungen sind wie in Vorgängern sehr gut, allen voran natürlich der geniale Johnny Depp. Das Problem: Seine Rolle kommt dieses Mal viel zu kurz, in der ersten Dreiviertelstunde hat er keinen einzigen Auftritt. Aus diesem Grund ist der Film lange nicht so witzig wie seine beiden Vorgänger. Glanzpunkt des Films ist der Auftritt von Jacks Vater (genial: Keith Richards, den Johnny Depp als Vorbild für seine Rolle auserkoren hat). Der Film bietet eigentlich für jeden etwas: Action, Herz & Humor. Selbstverständlich sind auch der neckische Papagei und das süße Äffchen wieder mit dabei. Die Effekte sind toll anzusehen und der Sound kracht ordentlich aus den Boxen – seltsam wirkte nur das abgewandelte Stück aus dem Kult-Western”Spiel mir das Lied vom Tod”. Negativ fiel auch auf, dass dieses mal sämtliche Grenzen von Realismus überschritten wurden, was aber Geschmackssache sein dürfte.

Fazit: Fluch der Karibik 3 ist sicher ein sehenswerter Film, doch ist er von den drei Teilen der schwächste, was sicherlich daran liegt, dass zu wenig Jack in ihm steckt. Bleibt zu hoffen, dass ein eventueller vierter Teil sich wieder mehr am genialen zweiten Teil orientiert.

Meine Wertung: 7/10

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User-Wertung:

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Wenn Konna sich langweilt …

Was Sanja macht, wenn sie sich langweilt, könnt ihr ja wie gehabt auf ihrem Blog lesen. Aber was ich mache, wenn ich mich langweile, das seht ihr hier:

lachgummi.jpg

Ich hab die drei Tutti, Frutti und Chiquita getauft. :)

Zur Lage des Lateinunterrichts

Da ich ja seit kurzem Mitglied im Deutschen Altphilologenverband (DAV) bin, habe ich heute meine erste Ausgabe des Forum Classicum zugeschickt bekommen. Beim ersten Durchblättern bin ich bei einem Artikel zur Lage des Lateinunterrichts an den Schulen hängengeblieben. Dort waren einige recht interessante Daten unf Fakten zu lesen:

“Die Aussage aus dem Bericht des vergangenen Jahres (“Generell kann gesagt werden: Es herrscht bundesweit Mangel an Lateinlehrkräften”) gilt in verschärftem Maße. Der Mangel hat nicht nur mittlerweile nahezu alle Bundesländer erfasst, die Probleme, in ausreichendem Maße qualifizierten Lateinunterricht vorzuhalten, sind noch drückender geworden.”

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CD-Check: Farmer Boys – The Other Side (Ltd.)

Kritik

Der Musikstil der Farmer Boys lässt sich recht einfach beschreiben. Er besteht aus dem großen Grundgerüst Metal und wird mit einigen Pop-Elementen verfeinert. Das Ergebnis hört sich zwar nicht besonders originell an, man hat bei vielen Songs das Gefühl, sowas ähnliches schon einmal gehört zu haben, man wird jedoch in keinster Weise enttäuscht, auch wenn sich einige Songs bei den ersten Malen durchhören sehr ähnlich anhören. So bleibt auch leider kaum ein Song schnell im Ohr hängen, was sich jedoch bei genauerem Hinhören ändern kann. Der Gesang von Frontmann Matthias Sayer passt sich der Musik gut an, sticht in meinen Ohren aber nicht besonders hervor. Die Texte sind entweder rein ich-bezogen oder zielen auf eine ich-du-Beziehung. Die Identifizierung fällt teilweise recht schwer ob der abstrakten Bilder und des stellenweise aufkommenden Zynismus’.

The Other Side gibt es in 2 Ausführungen, in einer normalen und in einem limitierten Digipack. Letzteres weist 3 Bonustracks und somit eine Laufzeit von 59:19 Minuten (normale Version: 46:21) auf, was durchaus sehr ordentlich ist. Cover und Artwork sind wirklich gut gelungen, das Cover ist zum Beispiel aufgemacht wie ein Filmplakat. Anlass zur Kritik bietet jedoch das Booklet. Zwar sind alle Texte vorhanden und in lesbarer Schrift geschrieben, doch sind alle Texte auf 2 Seiten gequetscht. So hat man statt Zeilenumbrüche Schrägstriche platziert, was die Orientierung erschwert. Auch existieren einige Rechtschreibfehler, aber das ist weniger störend. Hinzu kommt aber, dass es ein gefaltetes Booklet ist, was es nicht nur umständlicher, sondern auch angreifbarer für Abnutzungen macht.

Fazit

Guter Metal aus Deutschland, der stellenweise ein wenig Abwechslung vermissen lässt. Eine Chance sollte man der Band jedoch auf jeden Fall geben.


Farmer Boys - The Other SideFarmer Boys – The Other Side (Album)

Facts:

  • Tracks: 12 (Ltd. Edition: 15)
  • Gesamtspieldauer: 46:21 (59:19)
  • Erscheinungsjahr: 2004
  • Genre: Metal
  • Homepage: www.farmerboys.de
  • Anspieltipps: Stay like this forever, The other side

Einzelwertung:
Texte: 6 von 10
Musik/Produktion: 6 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 7 von 10
Spieldauer: 7 von 10 (Ltd.: 10 von 10)
Ohrwurmfaktor: 5 von 10

Gesamt: 6 von 10 Punkten

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