CD-Check: Big Wreck – The Pleasure And The Greed

Kritik

Die Musik von Big Wreck gehört zu der Sparte des progressiven Rocks. Treibende Stücke mit brachialen Gitarren wechseln sich mit ruhigen Passagen ab. Manchmal wird das ganze mit einer Prise Country gewürzt. Das Klangbild ist jedoch zeitweise ein wenig eintönig und mag daher nicht gleich so wirklich ins Ohr gehen. An Ian Thornleys Stimme hingegen ist nichts auszusetzen, sie hört sich sehr ähnlich wie die von Audioslave-Frontmann Chris Cornell an (und auch äußerlich sind sich die beiden nicht gerade unähnlich). Die Texte behandeln unterschiedliche Themen, da gehts von Sozialkritik über Liebe bis hin zu Schmerz und Ängsten, für genügend Abwechslung ist da also gesorgt.

Mit 1:06:42 auf 16 Tracks ist die Spielzeit und die Trackzahl für ein normales Album wirklich überragend. Dafür muss es starke Abzüge geben, was das Booklet angeht: Cover und Artwork sind zwar schick gestaltet, aber es hat einen fatalen Mangel – es sind keine Songtexte enthalten, sondern nur jeweils eine Phrase aus jedem Song! Dazu handelt es sich um ein Faltbooklet. Deswegen ist das Booklet praktisch ohne Nutzen, man holt es einmal heraus und danach aller Wahrscheinlichkeit nie wieder. Schade, hier wurde Potenzial verschenkt.

Fazit

Big Wreck ist wirklich eine etwas andere Erscheinung in der Alternative Rock Szene, man muss sich nur erst einmal darauf einlassen und damit warm werden. Eine Chance haben Big Wreck auf jeden Fall verdient.


Big Wreck - The Pleasure and the GreedBig Wreck – The Pleasure And The Greed (Album)

Facts:

  • Tracks: 16
  • Gesamtspieldauer: 1:06:42
  • Erscheinungsjahr: 2001
  • Genre: Alternative Rock/Progressive Rock
  • Homepage: www.bigwreck.50megs.com
  • Anspieltipps: Inhale, Knee Deep, Ladylike

Einzelwertung:

Texte: 7 von 10
Musik/Produktion: 5 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 2 von 10
Spieldauer: 10 von 10
Ohrwurmfaktor: 3 von 10

Gesamt: 5 von 10 Punkten

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