Wer kennt es nicht? Voller Elan setzt man sich an die Arbeit und hat sich fest vorgenommen, endlich einmal richtig was zu tun, schließlich erledigt sich die Arbeit nicht von selbst. Also setzt man sich hin und fängt an, doch schon kurze Zeit später ist der anfängliche Elan weg und man legt die Arbeit wieder zur Seite. Warum? Weil man sich nicht vernünftig darauf konzentrieren kann oder will – Arbeit macht schließlich keinen Spaß und es gibt so viele schönere Dinge zu machen.
Oder ein anderes Beispiel: Man sitzt in der Familie am Essenstisch, natürlich unterhält man sich dabei, das Radio schallt leise im Hintergrund. Plötzlich läuft ein schönes Lied und man hört genauer hin, bis zum Ende, obwohl man im Gespräch ist. Und während man still die redenden Gesichter anschaut vernimmt man nur die Musik im Radio und hinterher weiß man gar nicht mehr, was gesagt wurde. Oder andersherum: Erinnert man sich nach dem Essen an alle Songs, die im Radio gespielt wurden? Nein, natürlich nicht.
Der Mensch ist heutzutage viel zu vielen äußeren Einflüssen auf einmal ausgesetzt. Während ich diesen Beitrag hier schreibe, höre ich Musik, doch wenn ich ganz ehrlich bin, könnte ich sie genauso gut ausschalten, ich nehme sie jetzt nur bewusst wahr, weil ich darüber geschrieben habe. Das ist ein Problem, denn zu viele Einflüsse auf einmal schaden der Konzentrationsfähigkeit. Wie schlimm es ist, kann man ganz einfach selbst testen. Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich mich mich einmal hingesetzt, ein Hörspiel eingeschaltet, die Augen geschlossen und auch sonst alle Störquellen eliminiert und versucht, mich nur auf das gesprochene Wort zu konzentrieren. Es hat wirkich gar nicht besondes lange gedauert, da hab ich die Konzentration verloren und an ganz andere Dinge gedacht und mich nicht mehr auf die Stimmen konzentriert, wie ich eigentlich wollte. Hätte man mich gefragt, was alles passiert ist bis zu dem Zeitpunkt, ich hätte Schwierigkeiten gehabt, alles zu beantworten.
Das ist ein Problem. Gerade für mich als Studenten, die ja (teils auch lange) konzentriert arbeiten müssen, beispielsweise beim lernen oder beim Verfassen von Hausarbeiten. Lässt man sich zu leicht ablenken, gibt es Probleme, irgendwann gerät man unter Zeitdruck und letztlich wird man das auf Dauer nicht durchhalten und scheitern. Doch wie lässt sich dieses Problem lösen? Gibt es einfache und wirkungsvolle Konzentrationsübungen? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder irgendwelche Techniken?

















3 Kommentare
Hm… Also wie du weißt kenn ich das Problem ja auch nur allzu gut *g
)
Bei mir ist das mittlerweile sogar so schlimm, das ich ohne Störquellen kaum noch lernen kann, weil mein Hirn dann irgendwie unterfordert ist und nach ganz kurzer Zeit abschweift…
Es gibt sicher viele Möglichkeiten sich auf seine Konzetration zu besinnen. Man kann ja auch die Abstinenz üben und jeden Tag eine bestimmte Zeit festlegen, in der man ohne Ablenkung etwas bestimmtes (zum Beispiel Vokabeln lernen) macht, und die Zeit kann man dann täglich verlängern. Dann hilft es meistens wenn man sich konsequent Pausen auferlegt. man stelle sich zum Beispiel eine Wecker. Und in diesem Pausen macht man das absolute Gegenteil von dem was man eigentlich machen will, aber (wichtig etwas was dich nicht ablenkt, so dass du nicht wieder an den Tisch zurückkehrst *g) zum Beispiel zehn Minuten an die frische Luft. Wichtig: Pausen nicht alle zwei Stunden! Das kann man ja schon bei den kleinen sehen, dass die in der Grundschule Probleme haben sich über 45 Minuten zu konzentrieren. Mag zwar albern sein, aber wenn du über fünf Stunden alle zwanzig Minuten 5 bis zehn Minuten Pause machst, hast du effektiv sicher mehr geschafft, als in drei Stunde zwanghaften Lernens in denen nichts hängen beibt (auch wenns dir im ersten Moment nicht so vorkommt *g)
Ansonsten kann ich dir nur raten, versuch dir zu merken, in welchen Situationen du dich an der Uni besonders gut konzentrieren kannst udn versuch dann solche Situationen nachzustellen (wenn das natürlich bei dem Lärm von 200 Leuten in der Mensa ist, hast du ein Problem
Aber wie gesagt, in der Theorie bin ich ja immer ganz groß
Idee: eins, Umsetzung: sechs naja fünf vielleicht
und deshalb finde ich es ja auch umso bemerkenswerter, dass DU – JENNI – lernen und dich konzentrieren kannst, während du im TS dabei bist und wir die ganze zeit am rumsabbeln sind
ich könnte das nicht! absolut nicht! geht ja gar nicht!
damals – ach herje, die alten zeiten wieder – konnte ich beim ‘lernen’ nichts und niemanden um mich haben! alles musste ruhig sein… sonst wäre ich zu abgelenkt gewesen. ich kann konna gut verstehen und ich war ‘damals’ genauso und habe mich viel zu schnell einfach ablenken lassen. nur gut, dass dies jetzt – mehr oder weniger – vorbei ist. während der arbeit muss allerdings IMMER das radio im hintergrund laufen… da stört es mich nicht. aber das ist wohl auch was anderes, denke ich!
Das ist alles Übungssache Sacha
und gegen die acht wildgewordenen Kinder, die sonst um mich herumturnen, wenn ich meine Hausaufgaben mache, seid ihr echt harmlos *g
Aber dafür ist man ja auch Frau, damit man sieben Sachen gleichzeitig machen kann
Ich kann mich auch wenn ich nen guten Tag hab zur Mittagszeit in der Mensa konzentrieren. das Kommt immer darauf an, was ich machen muss… gleichzeitig reden und selber nen Text verfassen, ist zum Beispiel auch eher schwierig
Kommt auch immer auf die Tagesform an. Heute würd das zum Beispiel nix werden
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