CD-Check: Story Of The Year – In The Wake Of Determination
Kritik
Emocore, Speedrock und Screamo sind die drei Zauberwörter, die den Stil von Story of the Year am besten beschreiben. Sehr schnelle, rockige musikalische Untermalung triffr auch Gesang, der häufiger in ausgedehnte Schreieinlagen wechselt. Sänger Dan Marsala hat dafür genau die richtige Stimme und im Gegensatz zu vielen anderen Bands, bei denen die Schreipassagen oft stören, passen sie bei Story of the Year recht gut ins musikalische Klangbild, wenn auch vielleicht etwas zu oft eingesetzt. Ansonsten setzt die Musik keine besonderen Akzente und ist leider auch nicht sehr abwechslungsreich, auch wenn es mit “Sleep” und dem Hidden Track “Silent Murder” zwei ruhigere Stücke gibt. Textlich sind die fünf Jungs aus St. Louis leider auch etwas abgefallen. Im Vergleich zum Vorgänger, der größtenteils ein tolles Songwriting hatte, gibt es auf In the Wake of Determination mit ein paar Ausnahmen nur noch Durchschnittskost – ein bisschen zu abwechslungsarm und abgedroschen wirken die Lyrics. Insgesamt bleibt beim Hören zu wenig im Ohr hängen.
In the Wake of Determination enthält 12 Tracks plus einen Hidden Track, den man vollwertig hinzuzählen kann, da er nicht nur eine nette Dreingabe ist, sondern einer der besten Songs des Albums. So bleiben am Ende eine durchschnittlich gute Spielzeit von 47:53 Minuten, die aber auch reichen – danach braucht man dann auch etwas anderes. Das Booklet bietet eine Besonderheit: Die Songs werden von den Bandmitgliedern noch kommentiert hinsichtlich der Entstehung und der Bedeutung, ein wirklich nettes Extra. Leider werden dafür alle Texte ohne Zeilenumbrüche und Absätze auf wenige Zeilen gequetscht, was das Lesen doch ein wenig unangehm macht. Die schwarz-grüne Aufmachung ist aber sehr schön gelungen.
Fazit
Während das erste Album Page Avenue noch einige richtig tolle Ohrwürmer und Hymnen beinhaltete, fällt die Qualität in In the Wake of Determination leider deutlich ab. Vieles hört sich zwar gut, aber sehr ähnlich an und bleibt dementsprechend auch nicht wirklich im Ohr hängen. So bleibt das Album leider nur Durchschnitt und wohl nur für Fans des Genres ein Pflichtkauf.
Story of the Year – In the wake of determination (Album)
Facts:
- Tracks: 13
- Gesamtspieldauer: 47:53
- Erscheinungsjahr: 2005
- Genre: Emocore
- Homepage: www.storyoftheyear.net
- Anspieltipps: We don’t care anymore, Silent Murder
Einzelwertung:
Texte: 5 von 10
Musik/Produktion: 6 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 8 von 10
Spieldauer: 7 von 10
Ohrwurmfaktor: 3 von 10
Gesamt: 6 von 10 Punkten
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2 Kommentare
zitrone - 13.11.2007 at 11:28
TAke me back ist schön… die anderen hab cih mir nicht angehört bin bei take me back hängen geblieben
zitrone - 13.11.2007 at 11:33
but i have come to find that i ve grown bitter in just 24 short years…
die zeile ist in mir hängen geblieben… hach ist das toll das lied