CD-Check: Eric Fish – Gegen den Strom
Kritik
Solo grenzt sich Eric Fish doch recht deutlich von der Musik, die er zusammen mit Subway To Sally macht, ab. Es kommt nur wenig bis gar keine Elektronik zum Einsatz, er und seine Musiker nehmen einfach die Gitarren in die Hand uns spielen, leichte Percussion dazu und schon hat man ehrliche, handgemachte Musik, der aber das gewisse Etwas fehlt. Das tragendste Element der Musik ist aber sowieso Erics unverwechselbare Stimme, die ganz klar im Vordergrund steht. Mit dieser trägt er seine größtenteils selbstgeschriebenen Texte vor, die anders als bei Subway To Sally ohne große Metaphern und Bilder auskommt und größtenteils sehr gefühlvoll und persönlich sind. Dadurch, dass die Texte sehr im Vordergrund stehen, eignet sich das Album aber weniger zum nebenbei Hören als zum einfach mal Abschalten und Träumen.
Gegen den Strom hat eine Spieldauer von 46 Minuten und ist somit bei 12 Tracks gehobener Durchschnitt. Das Album gibt es als Digipack zu kaufen und ist im Booklet mit schönen Bildern gestaltet. Toll auch, dass alle Songtexte enthalten sind und sehr gut lesbar mit ausreichend Platz versehen sind. Perfekt gelöst, an dieser Stelle bleiben keine Wünsche offen.
Fazit
Wenn man sich das Album von Eric Fish kauft, sollte man nicht erwarten, mehr Musik in Richtung von Subway To Sally zu bekommen. Die Musik ist insgesamt ruhiger und einfacher gestrickt. Dafür überzeugen aber die Texte und die Aufmachung umso mehr. Gegen den Strom lässt sich wunderbar allein hören, wenn man mal ein wenig abtauchen und träumen will.
Eric Fish – Gegen den Strom (Album)
Facts:
- Tracks: 12
- Gesamtspieldauer: 46:01
- Erscheinungsjahr: 2007
- Genre: Folk
- Homepage: www.ericfish.de
- Anspieltipps: Steh auf!, Reden, Lass uns teilen!
Einzelwertung:
Texte: 9 von 10
Musik/Produktion: 6 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 10 von 10
Spieldauer: 7 von 10
Ohrwurmfaktor: 5 von 10
Gesamt: 7 von 10 Punkten
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