Archive January 2008
Buchkompost

Es ist mal wieder typisch, kommt ein Stöckchen, sind die anderen nicht weit. Jetzt hat mich von Katja ein Stöckchen erreicht – es geht um Bücher. Wie ja jeder weiß, bin ich ein großer Bücherfan. Mein Bücherregal beherbergt wirklich nicht soo wenig Bücher, aber davon sind gerade mal 2 keine Bücher, die mit meinem Studium zu tun haben. Und weil diese beiden nun auch nicht in meiner Nähe liegen, muss die Fachliteratur her. Nun aber erst einmal zu den Regeln:
- Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat).
- Öffne das Buch auf Seite 123.
- Finde den fünften Satz.
- Poste die nächsten drei Sätze.
- Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger
Ja, wie es der Zufall so will, liegt bei mir gerade aus der Reihe “Geschichte Kompakt” das Buch mit dem Titel Augustus von Heinrich Schlange-Schöningen. Na dann will ich mal:
DVD-News: King of Queens – IPS Superbox (Staffel 1-9)

Nach 9 Staffeln war Schluss mit lustig für den dicken Paketboten Doug Heffernan, seine Frau Carrie und den herrlich verrückten Arthur – die beliebte und erfolgreiche Sitcom King of Queens wurde eingestellt. Nachdem nun schon eine Weile alle neun Staffel separat auf DVD erschienen sind, wird am 7. März eine Sammlung aller Staffeln auf den Markt gebracht. Die 36 DVDs werden sich in einem kleinen IPS Truck befinden.
Der Vorteil der sogenannten IPS Superbox ist, dass sie im Gegensatz zu den einzelnen Staffeln einiges an Bonusmaterial mitbringt, das viele Fans bei den einzelnen Seasons bisher vermisst haben. Es befinden sich auf einer Extra-DVD neben einem Serienrückblick auch noch ein Extra über die Autoren der Serie, ein Dankeschön an die Fans, die Feier der 200. Episode und Darstellerbiografien. Ob das einen Neukauf der Staffeln rechtfertigt, wenn man bereits alle besitzt, sei hier mal dahingestellt, aber wer noch keine oder nur wenige Staffeln sein Eigen nennt und die Anschaffung plant, sollte den Kauf der Superbox in Erwägung ziehen, nicht nur wegen der Extras…
Denn der Preis der Sammlung beträgt gerade einmal 117,95 €, was ein echtes Schnäppchen ist, wenn man den Preis mit dem aller Einzelstaffeln vergleicht. Dieser beträgt momentan nämlich 231,50 € ((Stand: 30.01.08 – amazon.de)), man spart also rund die Hälfte, sofern man noch keine Season besitzt. Günstiger wird man die komplette Serie wohl auch nicht bekommen können, ich vermute stark, dass der Preis ein paar Wochen nach der Veröffentlichung erst einmal hochgehen wird (war bei der Friends Superbox genauso). Wer also King of Queens mag und sich die Serie ins Haus holen möchte, der sollte bei dem Angebot zugreifen – 3,30 € pro DVD oder 1,70 € pro Stunde ist wirklich mehr als ein Schnäppchen.
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Pimp my Technorati Authority

Hmm, das ist hier zwar kein Stöckchen im eigentlichen Sinn, aber so ähnlich, daher kommt das mal in den Bereich. Ja, also folgendes: tobiwei.de und drumba.de veranstalten eine Aktion, die sich “Pimp my Technorati Authority” nennt. Sie machen auch keinen Hehl daraus, dass diese Aktion nur zum Pushen der Authority des eigenen und verlinkter Blogs dient – so viel Ehrlichkeit muss auch sein, finde ich.
Technorati ist, für alle die es nicht wissen, eine Art Blogverzeichnis, bei dem Beiträge eines Blogs gelistet, aber vor allem auch die eingehenden Links gezählt werden. Anhand dieser Links vergibt Technorati eine Authority, die ein guter Messwert für die “Wirkung” eines Blogs ist. Jedoch werden diese gezählten Links nach einem halben Jahr wieder gelöscht, sodass die Authority wieder sinkt, wenn man keine neuen Verlinkungen erhält. Darum soll man auch 5 andere Blogs, die man gerne liest bzw. abonniert hat, verlinken. Letztlich sollen alle von dieser Aktion profitieren, darum soll am Ende der Aktion (Sonntag, 03. Februrar) auch die komplette Liste überall veröffentlicht werden. Die genauen Regeln kann man auf den Beiträgen zur Aktion (s.o.) nachlesen.
Lustige Werbung mit Katzen
Werbung mit Tieren kommt eigentlich immer gut. Besonders mag ich ja Werbung mit Katzen, so wie in diesen Clips hier:
[youtube 2148ldI8Wz4]
Noch nicht auf den Hund gekommen

Heute muss ich mal mit einem Gesuch zu euch kommen, denn ich brauche eure Hilfe – oder besser gesagt: Mein Bruder braucht eure Hilfe. Es geht um folgende Sache: Mein Bruder hat die Aufgabe, eine Dackelausstellung für ein Museum zu organisieren und sucht daher alles zum Thema Dackel – Bücher, Figuren, Lieder, eigentlich alles. Viele Dinge hat er schon zusammen, jedoch kann es ihm nicht schaden, noch mehr Material zu haben.
Wenn ihr also irgendetwas besitzt, was mit dem Thema Dackel zu tun hat, dann schreibt mir am besten hier in den Kommentaren oder eine Mail, dann zeige ich das ganze meinem Bruder und der sagt, ob er das brauchen kann, oder nicht. Wer auch immer ein Exponat zur Ausstellung beisteuert, wird namentlich auf der Leihgabeliste erwähnt. Falls ihr das Stück nur ausleihen wollt, geht das natürlich auch, es müssen nicht unbedingt Spenden sein.
Ein besonderer Punkt ist das Thema Musik – es gibt wohl ein paar Songs, die von Dackeln handeln, den einzigen, den wir aber spontan auftreiben konnten, war “Dackel” von “Die Doofen”. Andere Songs wären beispielsweise “Wenn ich mit meinem Dackel” von Peter Alexander oder Heinz Conrads “Der Dackel” von Bert Silver, “Dackel-Lied” von Prof. Arthur Piechler, “Wackel-Dackel – Das Autofahrer Lied” vom Kaos Duo oder das bekannte Kinderlied “Mein Dackel Waldemar”. Für den zugegebenermaßen eher unwahrscheinlichen Fall, dass einer von euch einen dieser Songs besitzt, würde das ebenfalls viel helfen. Die Songs sollen im Rahmen der Ausstellung während einer kleinen Modenschau gespielt werden.
Mein Bruder ist dankbar für jeden Hinweis und jedes Angebot!
CD-Check: The Offspring – Splinter
Kritik
The Offspring ist eine Punkrock-Band der alten Schule. Die Musik ist deswegen recht einfach gestrickt, Gitarren, Bass und Drums bestimmen die meisten Songs, die auch nur so aus den Boxen krachen. Allerdings wagen die Kalifornier auf Splinter erstmals ein paar Experimente, Popeinschläge finden sich genauso wie Spuren von Reggae (“The Worst Hangover Ever”, “Spare Me the Details”). Meiner Meinung nach fallen diese Songs qualitativ eindeutig vom Rest ab, was die Musik angeht. Dafür sind die Texte recht witzig gemacht. In den anderen Songs gibt es aber auch Tiefsinnigeres zu hören (“Race Against Myself”, “Lightning Rod”). Insgesamt ist man von den Jungs aber Besseres gewohnt. Wenn man Offspring schon länger kennt und liebt, wird man mit einigen Songs sicher etwas hadern.
Was die Spieldauer angeht, so grenzt Splinter fast schon an eine Frechheit, die Gesamtspieldauer beträgt gerade mal 32 Minuten bei 12 Tracks. Von diesen kann man aber gleich nochmal 2 Tracks abziehen, da einer als Intro fungiert und der letzte (“When You’re in Prison”) nicht als vollwertiger Song gelten kann, da er eher an alte Musik vom Grammophon erinnert und irgendwie nichts mit Offspring zu tun hat. Bleiben noch 28:18 Minuten, was für ein Vollpreisalbum einfach viel zu wenig ist. Schadensersatz leistet das sehr gute Booklet, in dem alle Texte (bis auf die 2 erwähnten Songs) gut lesbar vorhanden sind und das recht ansprechend gestaltet ist. Da gibt es eigentlich nichts zu meckern.
Fazit
Splinter ist eindeutig das schwächste Album von The Offspring. Zwar finden sich einige Songs mit absolutem Ohrwurmcharakter aud der Scheibe, jedoch fallen viele Songs vom Rest ab. Außerdem ist die Spieldauer extrem kurz, sodass Splinter nach einigen Durchläufen doch eher im Regal bleibt und man lieber die älteren Alben wieder herausholt.
The Offspring – Splinter (Album)
Facts:
- Tracks: 12
- Gesamtspieldauer: 31:58
- Erscheinungsjahr: 2003
- Genre: Punk (-Rock)
- Homepage: www.offspring.com
- Anspieltipps: The Noose, Hit That, Race Against Myself
Einzelwertung:
Texte: 7 von 10
Musik/Produktion: 6 von 10
Cover/Booklet & Artwork: 9 von 10
Spieldauer: 0 von 10
Ohrwurmfaktor: 5 von 10
Gesamt: 5 von 10 Punkten
[starreview]
Filmriss: Das Vermächtnis des geheimen Buches
Nachdem Benjamin Gates (Nicolas Cage) und seine Truppe das geheimnis der Tempelritter gelöst haben, sind sie mittlerweile zu richtigen Berühmtheiten geworden. Doch im Privatleben des Entdeckers läuft es nicht ganz so rund: Ben lebt mit seiner Freundin Abigail Chase (Diane Kruger) in Trennung. Und nun kommt auch noch ein unbekannter namens Mitch Wilkinson (Ed Harris) ins Spiel und verkündet, dass Gates’ Ur-Ur-Großvater der Kopf der Verschwörer und Mörder von Abraham Lincoln gewesen ist. Das kann Familie Gates natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so startet Ben eine aberwitzige Jagd nach Hinweisen, um seinen Namen und den seines Vaters (Jon Voight) reinzuwaschen. Auch der Technikexperte Riley Poole (Justin Bartha), dessen Buch über Verschwörungstheorien ein absoluter Ladenhüter ist, ist wieder mit von der Partie.
U
nd so reist die Truppe unter anderen nach Frankreich und England und werden bei der Suche nach dem nächsten Tipp immer wieder vor neue Schwierigkeiten gestellt. So sitzen ihnen nicht nur Wilkinson und Gefolgschaft im Nacken die Truppe muss auch in den Buckingham Palace einbrechen und für einen Hinweis gar den Präsidenten der Vereinigten Staaten entführen.
Man sieht schon, ‘Das Vermächtnis des geheimen Buches’ ist in seiner ganzen Geschichte noch viel abgedrehter als der Vorgänger. Das ist an sich nicht schlimm, gut amüsieren kann man sich nämlich trotzdem, wenn einem das nicht so viel ausmacht. Auch die Logikfehler kann man im Großen und Ganzen verschmerzen. Ein bisschen Schade ist allerdings, dass der Film trotz 125 Minuten Spieldauer stellenweise zu schnell ist, der Zuschauer bekommt keine Möglichkeit, ein bisschen Mitzurätseln, da die Protagonisten die gesammelten Hinweise meist innerhalb weniger Sekunden richtig deuten. Da hätte man mehr draus machen können. Dafür war das Finale ein wenig langatmig. Wo man aber den Abenteuer- und Entdeckeranteil vermisst, dafür aber mit stellenweisem Humor entschädigt wird.
Die Besetzung ist natürlich aus dem erfolgreichen Vorgänger übernommen worden. Neu hinzugekommen sind Ed Harris als Bösewicht Wilkinson und Helen Mirren (“Die Queen”) als Bens Mutter. Beide fügen sich sehr gut in die Geschichte ein und können ihre Qualitäten beweisen. Aber auch Nicolas Cage spielt gewohnt charismatisch und beweist sein schauspielerisches Können. Und Diane Kruger ist mehr als nur eye candy, auch wenn sie eher im Hintergrund bleibt und Justin Bartha ist der Hauptverantwortliche für die meisten humoristischen Passagen. Insgesamt also eine gute Leistung des Ensembles.
Fazit: Das Vermächtnis des geheimen Buches fällt gegenüber seinem Vorgänger leicht ab, da er noch abgedrehter als dieser ist und sich von der ganzen Machart sehr an diesen anlehnt, wirklich Neues und Innovatives sucht man vergeblich. Dennoch macht der Film Spaß und man verlässt das Kino mit dem positiven Gefühl, dass man gut unterhalten wurde. Und das zählt letztlich doch am meisten.
Meine Wertung: 7/10
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User-Wertung:
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