CD-Check: The Offspring – Splinter

The Offspring - Splinter

Tracks: 12
Gesamtspieldauer: 31:58
Releasedatum: 01.12.2003
Genre: Punk (-Rock)
Homepage: www.offspring.com
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The Offspring ist eine Punkrock-Band der alten Schule. Die Musik ist deswegen recht einfach gestrickt, Gitarren, Bass und Drums bestimmen die meisten Songs, die auch nur so aus den Boxen krachen.

Allerdings wagen die Kalifornier auf »Splinter« erstmals ein paar Experimente, Popeinschläge finden sich genauso wie Spuren von Reggae (»The Worst Hangover Ever«, »Spare Me the Details«). Meiner Meinung nach fallen diese Songs qualitativ eindeutig vom Rest ab, was die Musik angeht. Dafür sind die Texte recht witzig gemacht. In den anderen Songs gibt es aber auch Tiefsinnigeres zu hören (»Race Against Myself«, »Lightning Rod«). Insgesamt ist man von den Jungs aber Besseres gewohnt. Wenn man Offspring schon länger kennt und liebt, wird man mit einigen Songs sicher etwas hadern.

Was die Spieldauer angeht, so grenzt Splinter fast schon an eine Frechheit, die Gesamtspieldauer beträgt gerade mal 32 Minuten bei 12 Tracks. Von diesen kann man aber gleich nochmal 2 Tracks abziehen, da einer als Intro fungiert und der letzte (»When You’re in Prison«) nicht als vollwertiger Song gelten kann, da er eher an alte Musik vom Grammophon erinnert und irgendwie nichts mit Offspring zu tun hat.

Bleiben noch 28:18 Minuten, was für ein Vollpreisalbum einfach viel zu wenig ist. Schadensersatz leistet das sehr gute Booklet, in dem alle Texte (bis auf die 2 erwähnten Songs) gut lesbar vorhanden sind und das recht ansprechend gestaltet ist. Da gibt es eigentlich nichts zu meckern.

Fazit

Daumen mittel»Splinter« ist eindeutig das schwächste Album von The Offspring. Zwar finden sich einige Songs mit absolutem Ohrwurmcharakter aud der Scheibe, jedoch fallen viele Songs vom Rest ab. Außerdem ist die Spieldauer extrem kurz, sodass Splinter nach einigen Durchläufen doch eher im Regal bleibt und man lieber die älteren Alben wieder herausholt.

Anspieltipps: The Noose, Hit That, Race Against Myself

Hit That

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5 Kommentare

  1. alltagswahn says:

    aber trotzdem immer schön anzuhören… und wann ist endlich März? *freu*

  2. konna says:

    @alltagswahn: Das stimmt allerdings! :)

  3. [...] geworden und daher bedeutet sie mir auch wirklich viel. Als dann im Jahr 2003 das Album “Splinter” erschien, war ich doch etwas enttäuscht. Obwohl das Album wirklich nicht schlecht ist, bin [...]

  4. Baron Blau says:

    ich find es das beste album.. der rest ist eh geschmack

    und lieber 30 min unterhaltung als 60 min langeweile.

  5. Konna says:

    @Baron Blau: Das ist zwar richtig, ich bin trotzdem der Meinung, dass auch viele der Songs eher unterdurchschnittlich sind. Aber wie gesagt: Geschmäcker sind verschieden. :)

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