Archive February 2008
Must see: Benders Big Score

Sie ist wieder da, die meiner Meinung nach beste Serie aller Zeiten: Futurama kommt wieder, zwar (noch!) nicht als Serie, aber als abendfüllender Spielfilm. Am 28. März erscheint die DVD “Benders Big Score” in Deutschland. Die Gerüchtküche brodelt natürlich und so wird gemunkelt, dass es noch weitere Filme geben wird, die später in Episodenhäppchen geteilt werden sollen. Das lange Bitten und Flehen der Fans wurde also erhört.
In Benders Big Score geht es um Außerirdische, die mit Hilfe eines E-Mail-Virusses die Lieferfirma Planet Express lahm legen und die Kontrolle über den chauvinistischen, kleptomanisch veranlagten und streitlustigen Roboter Bender übernehmen wollen, um diesen auf Raubzug durch die Menschheitsgeschichte zu schicken. Natürlich gibt es auch mehr als genug Raum für Subplots, sodass alle Charaktere (inkl. dem Roboterweihnachtsmann) ihren verdienten Auftritt bekommen werden. Selbstverständlich gibt es auch wieder Auftritte von Gaststars – so darf unter anderem Al Gore wieder einmal beweisen, dass er Humor hat.
Blogview: WeitWeg
Weit weg schien das Blogview, das letzte ist nun schon ein paar Monate her und ein bisschen peinlich ist es mir ja schon, dass ich diese bei vielen so beliebte Rubrik so sehr vernachlässigt habe. Doch damit soll nun Schluss sein, wenigstens monatlich möchte ich eines meiner berühmt berüchtigten Interviews mit Bloggern jeden Standes hier veröffentlichen. Hoffen wir mal, dass das auch klappt!
Zu Beginn dieses neuen Vorsatzes heißt es aber auch “Weit Weg” – denn so heißt das Blog von Alexa oder auch einfach nur Lexxa, die heute meine Interviewpartnerin ist. In ihrem Blog geht es um “Reisen, Sport, Leben, Uni, Bücher, Kommentare, Musik, Gedanken…und andere Spinnereien”, ist also thematisch sehr breitgefächert, wobei jedoch alle Beiträge wirklich lesenswert sind, da Lexxa ihren eigenen Stil hat und zu allem eine eigene Meinung hat und mit dieser auch nicht hinter dem Berg hält, was ich persönlich immer sehr gerne mag. Darum war es auch mal an der Zeit, dass sie hier im Interview etwas mehr über sich und ihren Blog erzählen und vielleicht ja auch den ein oder anderen Leser für sich gewinnen kann. Und nun gehts los:
Eindrücke vom Praktikum und mein erster Unterricht

Sorry, dass ich mich die letzten Tage nicht wirklich gemeldet habe, ich bin in meinem Praktikum an der Grundschule ziemlich eingespannt und bin vor allem nachmittags immer total kaputt – ich bin es wohl einfach nicht mehr gewöhnt, 5mal die Woche um 6 oder 7 Uhr aufzustehen. Ich geh schon immer recht früh ins Bett und das raubt dann auch nochmal wieder Zeit. Aber ich will euch natürlich nicht gänzlich uninformiert lassen, darum kurz ein paar Eindrücke aus meinem Praktkum.
Als ich am Montag das erste Mal ins Lehrerzimmer kam, musste ich feststellen, dass ich einer von gerade mal zwei Männern in dem Raum war, denn die Schule hat nur einen Lehrer. Das ist aber natürlich überhaupt nicht schlimm, die Lehrerinnen dort sind alle furchtbar nett und man hat mich glaube ich schon recht gut angenommen dort. Die ersten beiden Tage habe ich dann jeweils in zwei Klassen (3. und 4. Klasse) gesessen und mir das Treiben erst einmal angeschaut. Teilweise sind da Unterschiede wie Tag und Nacht! Die eine Klasse still und diszipliniert, die andere chaotisch und laut. Respekt für die Lehrkräfte, die das jeden Tag durchhalten!
Projekt 52 – Die Farbe Rot

Sari von Mondgras hat auch diese Woche wieder ein glückliches Händchen bewiesen und für die neunte Woche des Projekts 52 ein Thema gezogen, dass mir sehr entgegen kam. Das Thema lautet nämlich “Die Farbe Rot” und da konnte es für mich nur eine Art der Umsetzung geben. Doch bevor ich zum Bild komme, möchte ich kurz etwas zu einer Diskussion sagen, die bei Sari aufgekommen ist. Es geht darum, dass die Bilder-Beiträge aller Teilnehmer nicht eingefügt werden sollen, sobald das Bild da ist, damit das ganze nicht zu einer Art “Contest” ausufert, bei dem jeder versucht ein besseres, ausgefalleneres oder besondereres Bild als der Rest zu machen. Man könnte erst nach 4 Tagen die Bilder veröffentlichen, wurde schon vorgeschlagen.
Blogrätsel #9 – Fragen

Rätselzeit auf der Deponie! Endlich mal wieder, nachdem es auch dies schon länger nicht mehr gab. Und – natürlich – habe ich mir wieder eine neue Art Fragen für euch ausgedacht. Diesesmal ist es denkbar einfach, denn ich stelle euch ganz normale Fragen, die aus einem Satz bestehen. Aber so ganz normal scheinen die dann doch nicht zu sein, denn möglicherweise sollt man nicht zu ernst an die Antworten herangehen… oder vielleicht doch? Sobald die erste Frage richtig beantwortet wurde, gibt es auch noch eine neue. Es kann auch in den Kommentaren gefragt werden, denn Google braucht ihr nicht befragen, ich hab die Fragen so umformuiert, dass man darüber nicht so einfach zum Ergebnis kommt! Nun aber zu den Fragen:
Gedankenmüll zum Wochenende | Religion
Hallo Freunde, schon ist die Woche wieder um, ich hoffe sie war recht angenehm für euch. Ich kann mich eigentlich nicht beklagen, am Dienstag hatte ich meine letzte Klausur, die ich mit einem ganz guten Gefühl abschließen konnte. Das Ergebnis gibt es leider erst mitte März, aber so viel Geduld bring ich dann auch noch auf. Ansonsten war diese Woche bis jetzt sehr entspannt, da die vorlesungsfreie Zeit angefangen hat. Ich war noch in der Grundschule und habe mich dort einmal vorgestellt, da ich dort die nächsten zwei Wochen ein Praktkum absolviere. Ich bin sehr gespannt. Und was ich diese Woche seit längerem mal wieder getan habe: Ich habe gebetet. Und darum beantworte ich heute die Gretchenfrage, es geht um Religion.
Eigentlich bin ich kein besonders gläubiger Mensch. Ich bin zwar getauft und konfirmiert, aber ich gehe nicht regelmäßig und auch nicht an Weihnachten in die Kirche. Aber ich glaube, dass es eine höhere Macht gibt, habe aber auch absolut keine Probleme damit, wenn jemand nicht daran glaubt. Religionsfreiheit und Toleranz müssen einfach sein. Darum: Ob Christ, Moslem, Jude, Hindu, Zeuge Jehovas oder ein Anhänger was für eine Religion auch immer – ich versuche jeden Menschen nach seinen Taten zu beurteilen und nicht nach seiner Religion. Darum ist es müßig, über Religion zu diskutieren. Das endet sowieso immer in einer religiösen Aporie, da es keine Beweise für die Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes gibt.
Sowieso habe ich wohl sehr eigene religiöse Ansichten. Meiner Meinung nach geht es einfach nicht darum, sich besonders fromm zu verhalten oder andere zu missionieren oder bestimmte Bibelstellen herunterbeten zu können. Für mich ist Religiösität der Glaube an oder die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, auch nach dem Tod. Man kann es zwar nicht wissen, aber ich glaube oder hoffe (die beiden Begriffe sind bei mir in diesem Zusammenhang eng miteinander verknüpft), dass es nach dem Tod keine Hölle gibt, sondern jeder in eine Art “Himmel” kommt – und zwar in seinen ganz persönlichen. Und je nachdem, wie man sich zu Lebzeiten verhalten hat, ist dieser Himmel mehr so wie man sich wünscht oder weniger. Aber Qualen muss niemand erleiden.
Warum ich das glaube? Ganz einfach – weil mir der Gedanke, dass mit dem Tod alles einfach vorbei ist, nicht behagt. Natürlich kann es durchaus sein, dass es so ist und dann würde man es ja auch nicht mehr merken, wenn es dann soweit ist, aber dann wäre der Sinn des Lebens zu großen Teilen irgendwie weg, zumindest in meinen Augen. Und das macht Glaube für mich aus und deshalb praktiziere ich ihn – eben so, wie ich es will und nicht, wie er mir vorgepredigt wird. Daran sehe ich nichts Verwerfliches und Gott wird – wenn es ihn denn wirklich gibt – sicherlich auch nichts dagegen haben.
Projekt 52 – Was macht mir Angst?

Schon Woche Nummer 8 beim Projekt 52. Nachdem nun meine Klausurenphase vorerst beendet ist, habe ich auch etwas mehr Zeit gehabt, um mir etwas zu überlegen. Das Thema lautete diese Woche “Was macht mir Angst?” – was ich doch recht schwer in der Umsetzung fand. Zumal meine größte Angst, das Tauchen, bildlich gar nicht so einfach darzustellen ist. Deshalb habe ich mich auch für etwas anderes entschieden und das ganze mit einer für Außenstehende sicher etwas lustigeren Geschichte aufgezogen. Ich bin sicher, dass allein beim Anblick des Fotos keiner auf Anhieb weiß, welche “Angst” sich dahinter verbirgt. Die Auflösung gibts natürlich hinterher.

