Archive May 2008
Ankündigung + Umfrage: Neue Artikelserie

Das schwarze Loch in meinem Hirn breitet sich immer weiter aus. Ich habe keine Ahnung, ob das am wundervollen Wetter liegt, an Übersättigung oder sonstwas, aber ich bin absolut lust- und einfallslos. Hier auf dem Blog ist mal so richtig tote Hose, was ich aber sehr gut verstehen kann, wiederholt sich doch einfach nur alles: Mixtape, Filmriss, Projekt 52, Wunschbeitrag, Stöckchen, Mixtape, Filmriss…
Es ermüdet und langweilt mich – und vermutlich auch euch. Ich brauche Veränderung, Abwechslung, neue Motivation und Inspiration. Allerdings soll die wenn möglich auch auf euch überspringen, denn Beiträge zu Themen, die alle anderen hier überhaupt nicht interessieren, brauche ich hier auch nicht öfter zu bringen, da sich der Aufwand für mich nicht lohnt.
Aber ich will nicht nur rumheulen, ich will aus dieser Situation raus und darum will ich eine neue Artikelserie beginnen. Ich habe mir dazu 5 Themen aus den Fingern gesogen überlegt und möchte euch abstimmen lassen, damit ich sehe, was auf das größte Interesse stößt und demnach auch lohnenswert ist, darüber zu schreiben. Ich stelle euch die Themen natürlich noch kurz vor, damit ihr wisst, was euch in etwa erwartet:
Konnas Music Mixtape | No. 9

Und da haben wir die 10 voll gemacht! Wow, jetzt sind wir schon beim neunten Mixtape! Das ging ganz schön schnell und es freut mich, dass es bei vielen so guten Anklang findet, bin ich selbst bei Musikbeiträgen auf anderen Blogs immer eher verschlossener. Vielleicht liegt es daran, dass dort immer entweder zu wenig oder zu viel Informationen dabei sind, aber okay. Ich werde hier weiter mein Ding machen, so lange es weiterhin so gut läuft. So habe ich auch diesmal wie gewohnt drei Songs zusammengestellt. Viel Spaß!
Deathstars – Cyanide
Deathstars sind eine schwedische Industrial-/Metalband, die sich im Jahr 2001 gegründet hat und sich in Schweden schnell großer Beliebtheit erfreute. Im Jahr 2007 wurden sie vom Magazin Metal Hammer mit dem Golden Gods Award – Best Newcomer ausgezeichnet. Die Single “Cyanide” vom Album “Termination Bliss” geht ziemlich schnell ins Ohr, wie ich finde, und verdeutlicht den Stil, der auch viel mit Sythesizern und Gesangseffekten arbeitet.
[youtube Ly-jMFFjIbM]
Angespielt: Lego Indiana Jones

Zur Zeit ist ja der vierte Teil der Indiana Jones Reihe in aller Munde. Dieser Hype wird natürlich auch bei den Computerspielen ausgenutzt und deswegen wird passend zum Kinostart das Spiel Lego Indiana Jones von LucasArts und Traveller’s Tales auf den Markt gebracht. Bisher waren die Lego Spiele immer im Star Wars Universum angesiedelt, nun wird also die zweite Filmreihe ins Legoland gebracht. Ich habe das Spiel für euch angespielt, damit ihr seht, ob sich ein Kauf lohnt.
In Lego Indiana Jones wird die Handlung er ersten drei Indy-Filme nacherzählt. Dabei sind für Kenner viele bekannte Szenen (etwa die Flucht vor der rollenden Steinkugel) direkt im Spiel enthalten, allerdings werden diejenigen, die die Filme nicht kennen, nur schwierig erkennen, worum es gerade geht, da die einzelnen Abschnitte relativ zusammenhangslos erzählt werden. Aber auch so macht das Spiel dank wirklich komischer Slapstickeinlagen in den Zwischensequenzen viel Spaß.
Leider nur vom Leben gefickt, so ein Pech aber auch!

Erstmal Entschuldigung für die Überschrift, aber nie passte sie besser als heute. Es ist mal wieder eine dieser Geschichten, die nur das Leben schreiben kann, voller Dramatik, Schmerz, Ironie und allem, was sonst noch jede Geschichte braucht. Lest selbst…
Es ist kein Geheimnis, dass ich momentan Single bin, inzwischen schon auch eine ganze Weile. Nun bin ich aber auch nicht wirklich ständig auf der Suche, aber man(n) prüft halt seine Gelegenheiten und möglicherweise bietet sich ja mal die Chance dazu, jemanden etwas näher kennen zu lernen bla bla bla, ihr wisst ja, was ich meine. Doch es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, dass alle Frauen, die ich interessant finde, schon vergeben sind. Wenn ich also mal im Gespräch mit einer Vertreterin des anderen Geschlechts bin, dann läuft das in etwa so ab:
Projekt 52 – Streetlife

So nach und nach kommt Sari mit ihren ganz schweren Themen raus. In der 21. Woche des Projekt 52 lautet das Thema “Streetlife“. Wie soll ich denn bitte Streetlife fotografieren, wo ich in einem 500 Einwohner Kuhkaff wohne?
Eben, da gibt es kein richtiges Streetlife und deswegen habe ich ausnahmsweise mal wieder ins Archiv gegriffen, um wenigstens einen Beitrag zum Thema beisteuern kann. Und für dieses Bild habe ich mich entschieden:
Thema 21: Streetlife
Experiment geglückt – Eventblogging bringt Besucheransturm
Einige von euch, meinen Stammlesern, wird sicherlich der letzte Beitrag zum Eurovision Song Contest gewundert haben, da ihr ja wisst, dass das dort eher nicht mein Musikgeschmack ist und in der Regel von mir auch nicht über solche “Mainstream”-Events gebloggt wird. Das ist ja eher der Job vom Alex. Aber ich wollte es einfach mal ausprobieren, ob ich auch so einen Besucheransturm dadurch bekomme. Und was soll ich sagen: Es hat funktioniert.
Zeitweise hatte ich 57 Besucher gleichzeitig auf meinem Blog (siehe Screenshot) – absoluter Rekord für mich. Den Beitrag zum Bundesvision Song Contest habe ich schon während der Sendung im Großen und Ganzen fertiggeschrieben, alles, was klar war, habe ich reingebracht und am Ende nur noch schnell die definitiven Ergebnisse ergänzt und etwa 10 Sekunden nach Ende den Beitrag reingestellt. Da war alles noch ganz harmlos, der Beitrag war noch nicht in Google gelistet. Doch dann ging es ganz schnell, Schlag auf Schlag.
Ich brach einen Besucherrekord nach dem nächsten, habe die 20 geknackt, die 30, die 40 und sogar die 50, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Das mag für manche vielleicht nichts Besonderes sein, aber ich kann mich darüber irgendwie freuen.
Das lehrt uns auf jeden Fall, dass viele Menschen direkt am Ende einer Veranstaltung nochmal ins Internet gehen, um das Gesehene nochmal komprimiert aufbereitet nachzulesen.
Welche Lehren ziehe ich daraus? Eigentlich keine wirklichen. Ich werde jetzt nicht jedes wichtigere Event verfolgen und darüber berichten, damit ich mal kurz neue Besucher auf meinem Blog bekomme, aber manchmal kann das auch echt Spaß machen, bei jedem Aktualisieren den Zähler steigen zu sehen und neue Screenshots zu machen. Wenn es also etwas Spannendes gibt, bin ich bestimmt noch einmal dabei. An dem Grundkonzept des Blogs wird das allerdings nichts ändern. Das überlass ich dann doch lieber anderen.
Eurovision Song Contest 2008 | Russland gewinnt, No Angels auf dem 23. Platz

Der 53. Eurovision Song Contest ist vorbei. Die No Angels landeten in Belgrad mit ihrem Song “Disappear” für Deutschland auf dem 23. Platz, punktgleich mit den letzten Großbritannien und Polen. Den Sieg konnte Russland für sich verbuchen, das im Vorfelde schon als Favorit gehandelt wurde. Auf den Plätzen folgten Ukraine und Griechenland.
Insgesamt hieß es nur 1 Mal “Germany 12 Points” aus Bulgarien – wohl auch zurecht, Auftritt und Song der No Angels war allenfalls Durchschnitt. Dafür überraschte der Song Contest-Neuling Aserbaidschan mit ungewöhnlichem Song und einer interessanten Performance und konnte letztlich den 8. Platz erreichen.
Was bleibt sonst noch festzuhalten? Türkischer Rock klingt doch sehr gewöhnungsbedürftig, ohne sich seltsam bewegende Tänzer im Hintergund tritt kaum mehr ein Künstler an – sieht fast so aus, als wären die alle bei Detlef D! Soost in der Lehre gewesen – und auch trotz der neuen Regelung war die Punkteschieberei mal wieder mehr als offensichtlich. Wenn sich die Veranstalter bald nichts wirklich Gutes einfallen lassen, dann finden auch alle weiteren ESCs im Osten Europas statt. Hoffen wir, dass die Technik dann auch etwas besser ist, die Tonaussetzer häuften sich doch während der Acts ziemlich.
Alles in allem: Ein paar nette Songs waren dabei, der Contest war musikalisch sehr abwechslungsreich und es gab doch ziemlich viele skurrile Auftritte (einen 75jährigen Rapper gibts auch nicht so oft). Für Deutschland gab es fast schon erwartungsgemäß nicht viel zu holen und die Punkte wurden wie immer meistens unter den Nachbarn hin und hergeschoben.
Man kann gespannt sein, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2009 in Moskau vertreten wird, damit mal wieder eine bessere Platzierung erreicht werden kann. Wenn man denn überhaupt noch mitmachen sollte.


