Filmriss: Iron Man
Premiere für mich: Ich war in einer Film-Vorpremiere! Nachdem ich viele gute Kritiken gelesen hatte und auch sonst ein Fan solcher Filme bin, habe ich mich schon richtig auf Iron Man gefreut und konnte gar nicht erwarten, mir selbst ein Bild von der neuen Comicverfilmung machen. Natürlich möchte ich euch meine Eindrücke auf gewophnte Art und Weise mitteilen. Aber so viel vorweg: Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist Multimilliardär und Erfinder modernster Waffensysteme. Er führt ein Leben in Saus und Braus, bekommt alle Frauen, die er will und hält sich für den coolsten Typen, den es gibt. Alle lästigen Aufgaben überlässt er seiner Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow). Als er nach Afghanistan fliegt, um dort ein neues Waffensystem vorzuführen, wird er von Rebellen entführt, die ihn dazu zwingen, besagte Waffe für sie nachzubauen. Allerdings baut er stattdessen eine Superrüstung, mit deren Hilfe er aus der Gefangenschaft entfliehen kann, nur leicht verletzt erreicht er wieder amerikanischen Boden. Da er inzwischen erkannt hat, dass seine eigenen Waffen die Schuld an so viel Leid in der Welt haben, plagen ihn Gewissensbisse und Tony erklärt in einer spontanen Pressekonferenz, dass seine Firma ab sofort keine Waffen mehr produzieren wird. Dies wird jedoch von seinem Geschäftspartner Obadiah Stane (Jeff Bridges) überhaupt nicht gern gesehen und so schmiedet dieses einen hinterhältigen Plan, während Stark erneut einen Superanzug baut und diesen verbessert…
Ich erwähnte es schon: Iron Man hat meine Erwartung nicht enttäuscht, im Gegenteil. Der Film ist die seit langem beste Comicverfilmung. Über die gesamten 118 Minuten Laufzeit kommt keine Langeweile auf, was zu großen Teilen an der sehr guten Charakterdarstellung liegt. Anders als in vielen anderen Filmen dieser Art liegt der Schwerpunkt nämlich nicht auf einem Effekt-Overload (auch wenn die Effekte wirklich klasse sind), sondern auf den Charakteren und der Geschichte. Erfrischend ist vor allem auch der Humor und die Tatsache, dass der Held von einem völlig anderen Schlag ist als andere bekannte Superhelden. Er versinkt weder in Selbstmitleid noch wird er zum totalen Einzelgänger. Nein, Iron Man oder besser gesagt Tony Stark ist und bleibt einfach nur cool, so möchte ich das öfter sehen! Und das werden wir wohl auch, Robert Downey Jr. hat für ganze drei Teile unterschrieben.
Einen großen Anteil an der guten Charakterdarstellung haben natürlich auch die Schauspieler, die einen großartigen Job hinlegen. Allen voran natürlich Robert Downey Jr. (“Zodiac”), der mit einer richtigen One-Man-Show zu begeistern weiß und sich sowohl in der Rolle des egoistischen Arschlochs als auch in der des Helden. Aber auch Jeff Bridges (“The Big Lebowski”) ist ein würdiger Bösewicht und Oscar-Gewinnerin Gwyneth Paltrow (“Shakespeare in love”) scheint die perfekte Besetzung für die zuckersüße und smarte Virginia Potts zu sein.
Fazit: Mit Iron Man liefert uns Marvel endlich mal einen wirklich coolen Helden, bei dem das Zuschauen einfach nur Spaß macht. Mir fällt wirklich nichts ein, was ich schlechtes über diesen Film sagen könnte. Somit ist Iron Man sicher die beste Comicverfilmung der letzten Jahre.
Meine Wertung: 9/10
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Dieser Beitrag wurde von Konna am 01.05.2008 um 00:30 in der Kategorie Kino, Film & TV veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den Tags: Filmriss, Iron Man. Bislang wurden 7 Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.








7 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping
Alexsehr geil… ich dachte mir schon, dass diese comic-verfilmung sicher spitzenklasse ist! hoffentlich schaffe ich es in den nächsten tagen/wochen ihn mir ebenfalls anzuschauen. und wenn du ihn schon so gut fandest, dann wird er mir bestimmt auch gefallen
.
am 01.05.2008 um 0:41
bullionSollte ich vermutlich auch mal sehen. Mangels Zeit dann eben irgendwann auf DVD. Ist auch gut für den Geldbeutel…
am 01.05.2008 um 12:02
bastiund den abspann abgewartet?!
am 01.05.2008 um 14:34
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