
Diese Woche war ja mal wieder Jahrmarkt in Itzehoe und da das ja nicht so häufig ist, bin ich mal mit ein paar sehr guten Freunden dort hingegangen, um sich mal umzuschauen und vielleicht in die ein oder andere kleine Süßigkeit zu essen oder mich in der Geisterbahn kaputtzulachen. Das habe ich auch beides gemacht und sogar noch einiges mehr. Und da man ja hinterher immer schlauer ist, bin ich zu dem Ergebnis gekommen: Futtern ja, kuttern nein!
Erstmal zum Futtern: Auf dem Jahrmarkt gibts ja die leckersten Sachen: Zuckerwatte, Waffeln, Salmilollys, gebrannte Mandeln, Bratwurst, Burgunderschinkenbrötchen und vieles vieles mehr. Das reinste Paradies für Leckermäulchen so wie mich. Daher hab ich mich auch richtig durch die Buden durchgefuttert, mal soll mir das vergönnt sein, die Waage scheint es jedenfalls nicht gestört zu haben.
Bevor ich jetzt zum Kuttern komme: Die Geisterbahn war langweilig und das Spiegelkabinett viel zu kurz. Dafür war die Wildwasserbahn in Ordnung, wenngleich ein wenig kurz für den Preis. Da hätten dann auch 2 Fahrten drin sein können. Die Preise auf Jahrmärkten sind ja sowieso immer der Horror. So, warum aber nun Kuttern? Das ist zugegebenermaßen ein ziemlich mieser Wortwitz von mir, denn ich bin im sogenannten “Schiff” mitgefahren. Keine Ahnung, ob das jemand kennt, das ist jedenfalls wie eine riesige Schaukel. Auf beiden Seiten sitzen Leute und dann schaukelt es höher und höher, bis man fast rausfliegt. Aber wie das in einer Gruppe so ist, lässt man sich, obwohl man zuerst “nein” gesagt hat, gerne mal zu Sprüchen ala “ich fahr mit, wenn noch jemand mitfährt” hinreißen. Und schwupps saß ich da drin und war heilfroh, als es vorbei war – inklusive leicht zerzauster Frisur und etwas blassem Gesicht. Ich war froh, dass ich nicht vorher gegessen hatte.
Auch gut, dass keiner eine Kamera gezückt hat. Mein Fazit: Einmal und nie wieder! Insgesamt war es aber ein super lustiger Abend, da wir hinterher noch ins Kino gegangen sind und viel Spaß zusammen hatten, wie eigentlich immer mit der Truppe. So kam es dann auch, dass ich erst kurz vor 2 zu Hause war.

















4 Kommentare
..also ich habs jetzt noch immer nicht ganz raus.. bitte einmal Nachhilfe im Vokabelunterricht! Was genau ist denn “kuttern”??
Dann nenn ich interkulturelle Kommunikation – neue Vokabeln der eigenen Sprache pauken!
@lexxa: Hm… “kuttern” ist, so dachte ich, das Verb für “auf nem Kutter fahren”. Keine Ahnung, ob das nur mir geläufig ist. ^^
ok – ich wusste zwar auch nicht was ein Kutter ist, aber das geht dann durch deinen Beitrag hervor!
Denk dir nichts – ich bin mir sicher, dass das Wort in Deutschland geläufig ist – aber ich als Alpenrepubliklerin muss da eben nachfragen
Man lernt nie aus hihi
@lexxa: Naja, es liegt wohl wirklich an der geografischen Lage. Hier ganz im Norden zwischen Nord- und Ostsee sind zum Beispiel Fischkutter etwas ganz Selbstverständliches. Aber wozu solltet ihr die in den Alpen brauchen?
Gibt sicher auch viele Wörter, die “ihr” benutzt und die ich nicht kenne. ^^
Trackbacks