Archive June 2008

Subway To Sally am 18.12.2008 in Kiel – ich bin dabei!

Ein lang ersehnter Traum von mir wird wahr: Ich werde endlich mal auf ein richtiges Konzert einer meiner Lieblingsbands gehen. Als ich zufällig sah, dass Subway To Sally am 18.12. in der Halle 400 in Kiel spielen werden, habe ich mich sofort dazu entschlossen, dass ich da hin muss. Also flugs ein paar Freunde gefragt, ob sie mitkommen wollen und nun sind wir zu sechst, die wir im Dezember eine der geilsten deutschen Bands sehen werden.

Bisher habe ich ja nur 1 1/2 Konzerte miterlebt: Nummer eins war Michael Jackson in der Kieler Ostseehalle vor vielen Jahren (ich glaube es war 1995), da wurde ich einfach mitgenommen, als kleines Kind hat man da noch nicht so das Mitspracherecht. Das halbe Konzert war auf der Kieler Woche im letzten Jahr von Pohlmann – da sind wir erst später hingekommen und ich zähl das nicht als vollwertiges Konzert, weil die Spieldauer auch kürzer war und es eben im Rahmen der Kieler Woche war. Also ist das Konzert im Dezember mein erstes richtiges, selbst gewähltes Konzert und ich freu mich riesig. Ich werde natürlich berichten, wie es war, aber bis dahin dauert es ja auch noch etwas.

Juni Wunschbeitrag: Rock’n'Roll Pope

Diesen Monat gab es ja die letzte Wahl zum Wunschbeitrag des Monats. In der zweiten Jahreshälfte werde ich nach und nach die in den Umfragen zweitplatzierten Ergebnisse in hoffentlich ansprechende Beiträge bringen, so wie ich es bisher immer mit dem Sieger der Umfragen gemacht habe. Diesen Monat hat jedenfalls ganz knapp der Beitragstitel “Rock’n'Roll Pope” die Umfrage für sich entschieden und deshalb werde ich euch auch nun erzählen, was es damit auf sich hat. Der Beitrag zu “Das zweite Ich” wird dann in einem anderen Monat stattfinden.

Der Rock’n'Roll Papst ist niemand geringeres als ich selbst. Er ist sozusagen eine Kunstfigur, die ich mir selbst gegeben habe. Immer wenn es draußen warm, nein, wenn es draußen richtig heiß wird, kommt er zum Vorschein und zeigt, was er drauf hat: Oberkörperfrei und mit Luftgitarre bewaffnet reißt er das Fenster seines Zimmers ganz auf und dreht seine Anlage auf Anschlag. Seine einzige Religion ist die Musik und die lebt er mit Leidenschaft aus.

Wenn sich die Laune auf höchsten Höhen befindet, legt er sich auch noch ein Cape um, das wahlweise mal ein großes Handtuch war oder die große Borussia Mönchengladbach Flagge und fühlt sich fast wie Superman. Die Stimmung schaukelt sich immer weiter hoch, er beginnt zu singen und rockt, bis das Haus wackelt. Das die paar Fußgänger, die auf der anderen Seite der Straße, in deren Richtung sein Fenster zeigt, ihn so sehen und womöglich für verrückt halten, ist ihm völlig egal – er hat seinen Spaß.

Hat er sich dann ganz und gar verausgabt oder wird er aus seiner ganz eigenen Welt herausgerufen, legt er das Cape wieder ab, dreht die Musik herunter, wischt sich den Schweiß von der Stirn und zieht sich wieder an. Doch er weiß, dass es ein nächstes Mal geben wird und dafür hält er schonmal seine Playlist bereit. ;)

Projekt 52 – Regenbogen

Eigentlich wollte ich ja zum 26. Thema von Projekt 52 ein Bild auf der Kieler Woche machen, auf der es nämlich, passend zum Thema “Regenbogen”, immer sehr bunt zu geht. Doch wie es der Zufall oder eher meine eigene Dummheit so will, wurde daraus nichts. Denn am Donnerstag vergaß ich meine Kamera und am Freitag hatte ich zwar die Kamera dabei, aber vergessen, den Akku einzulegen. Schade eigentlich, hätte das doch sicher ein paar schöne Erinnerungsbilder gegeben. Also war ich gezwungen, mir etwas anderes zu überlegen. Bei einem Blick durch mein Zimmer sprang mir folgendes Motiv sofort ins Auge:

Thema 26: Regenbogen

Als Student kommt man nicht drum herum, etwas Ordnung in seinen Unterlagen zu halten. Hier seht ihr die gesammelten Ergüsse aus 3 Studiensemestern in einem bunten Haufen von Ordnern. Die beiden dicksten sind die zu den Proseminaren zur Alten Geschichte (grau) und Neuzeit (orange). Um das ganze noch etwas bunter zu gestalten, habe ich meine irgendwann mal zum Julklapp geschenkt bekommene Mr. Bean Tasse mit allerlei bunten Filzstiften daneben gestellt. Den toralen Farboverkill, eines meiner Sofakissen als Hintergrund zu benutzen, habe ich einfach mal gemieden. ;)

Nachträgliche Bearbeitungen gab es diesmal keine.

Gedanken über das Bloggen

Der ein oder andere von euch wird sich jetzt vielleicht wundern, warum jetzt doch ein Beitrag von mir kommt, hatte ich doch angekündigt, dass ich das ganze Wochenende nicht da sein werde. Allerdings ist das dann doch nicht so gekommen, wie ursprünglich geplant. Ist ne längere Geschichte, will ich aber nicht im Einzelnen weiter erläutern, weil das größtenteils höchst uninteressant ist. Egal, nun bin ich also doch zu Hause und kann nun doch etwas schreiben. Das wird jetzt vielleicht etwas ausführlicher, aber in letzter Zeit habe ich mir öfter mal Gedanken über das Bloggen gemacht, an denen ich euch mal teilhaben lassen will.

Jeder Blogger, der den Anspruch hat, regelmäßig etwas zu schreiben, wird es wissen: Bloggen kostet extrem viel Zeit, so viel Zeit, dass man es fast als Fulltime-Job bezeichnen könnte. Es ist ein sehr zeitaufwändiges Hobby, aber es macht ja Spaß, auch wenn es manchmal in Arbeit ausartet. Spätestens dann sollte man sich doch aber eigentlich fragen, ob man richtig davor ist. Und manchmal bin ich mir da gar nicht so sicher. Ich denke, ich frage mich zu selten, was ich eigentlich erreichen will mit meinem Blog und wenn ich mich frage, dann kann ich darauf keine klare Antwort geben.

In meine Überlegungen dazu muss auf jeden Fall der schon genannte Zeitfaktor einfließen. Wenn ich mehr Zeit aufwenden kann, dann kann ich auch höhere Ziele verfolgen, will ich mich auch intensiver um andere Hobbys und natürlich auch um mein Studium kümmern, muss das Blog zurücktreten. Welche Rolle bei mir momentan die Zeit spielt, habe ich mal grob und mit Schätzungen durchgerechnet.

Ich brauche im Schnitt eine Stunde für einen meiner Beiträge. Das ist eine realistische Zeit, denn manchmal bin ich doch schon schneller fertig, wenn ich nicht noch groß Informationen suchen muss, manchmal dauert es aber auch erheblich länger, die Zeit ist also realistisch. Bei bisher geschriebenen 715 Beiträgen komme ich also auf 715 Stunden (knapp 30 Tage) – nur fürs Schreiben der Beiträge. Hinzu kommt dann noch das Lesen und Beantworten der Kommentare und ich rechne das Lesen und Kommentieren auf anderen Blogs auch mal mit in das ganze Bloghobby, wofür ich geschätzt auch nochmal ca. 45 Minuten täglich aufbringe, wobei sich auch hier das tägliche Maß immer verschiebt. Schließlich kommen noch Arbeiten am Theme, Plugins heraussuchen, installieren und updaten hinzu, was auch alles seine Zeit erfordert. Zum Schluss kann ich auch noch die Beiträge von Copperlane und Sekt oder Selters hinzuzählen, die nicht schneller geschrieben sind. Wenn ich also alles auf die Beiträge hier raufrechne, kann ich denke ich 2 Stunden pro Beitrag rechnen, was nach Adam Riese 1430 Stunden (knapp 60 Tage) macht.

Ungefähr 22 Monate, also rund 660 Tage existiert dieses Blog schon. Und davon sind 60 Tage komplett (also auch die Nächte) nur mit allem, was es rund um das Bloggen gibt. Zum Vergleich: Bei im Schnitt 6 Stunden Schlaf habe ich von diesen 660 Tagen ganze 165 geschlafen, das ist nicht einmal das Dreifache. Wenn ich mir überlege, was ich alles in diesen 60 Tagen hätte schaffen können, dann zweifle ich manchmal ob ich die Zeit nicht sinnvoller hätte nutzen können, beispielsweise zum Lernen für die Uni, um ein Instrument zu lernen oder mehr Zeit im sogenannten “Real Life” zu verbringen. Hm.

Allerdings ist die Zeit ja nicht verschwendet gewesen, schließlich hat mir dieses Blog auch einiges gebracht, was auch nicht zu verachten ist. Schreiben und Lesen schadet ja bekanntlich nie, außerdem habe ich viele nette Leute kennen gelernt, teilweise sogar richtig gute Freunde gefunden. Zusätzlich ändert sich ein bisschen die eigene Betrachtungsweise über das Medium Internet und durch Diskussionen in Kommentaren gewinnt man neue Kenntnisse und lernt auch das Argumentieren. Insofern ist ein Blog keineswegs nutzlos.

Doch was ist mein Ziel? Was treibt mich dazu an, regelmäßig, ja fast täglich zu bloggen? Es ist definitiv NICHT das Geld, dass ich durch Rezensionen und Werbung verdiene. Zeitweise war es einfach nur das “Tagebuch”, dann das Kennenlernen von Leuten und Gleichgesinnten. Vielleicht auch ein bisschen das Streben nach Ruhm und Ehre, nach dem Thron der Blogosphäre? Nein, das ist zu hoch gegriffen, aber bekannt zu sein schadet ja nicht und viele Besucher stärken ja auch das Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ihr wisst, was ich meine.

Zur Zeit sind meine Ansprüche wieder etwas runtergegangen und ich frage mich, ob es denn wirklich nötig ist, jeden Tag oder jeden zweiten Tag zu bloggen. Sollte ich nicht besser nur bloggen, wenn ich auch richtig Lust dazu habe? Oder zumindest auch mal häufiger etwas kürzere Beiträge schreiben, für die ich eben nicht eine Stunde brauche, sondern nur eine halbe oder zwanzig Minuten?

Es gibt wirklich noch einige Dinge, die ich immer schon mal machen wollte und für die ich glaube ich momentan noch am ehesten Zeit aufbringen kann, gerade in der bevorstehenden vorlesungsfreien Zeit. Doch dann kommt das Bloggen kürzer. Naja, mal sehen, wo das Ganze hinführen wird. Möglicherweise ist das auch nur mal wieder eine Phase, aber ich wollte es mir mal von der Seele schreiben – auch eine Funktion dieses Blogs. ;)

Ankündigung: Blog bleibt leer wegen Kieler Woche

Damit ihr euch nicht wundert, dass es in den nächsten Tagen von mir nichts zu lesen gibt, gibts von mir jetzt die Ankündigung: In den nächsten Tagen gibt es nichts zu lesen, denn ich werde mich zum größten Besäufnis der nördlichen Hemisphäre, der Kieler Woche begeben und komme dementsprechend nicht dazu, einen Beitrag zu schreiben. Das geht morgen schon los, wenn ich nach der Uni schon einmal hin fahre und geht am Freitag und Samstag weiter, wenn ich mit ein paar Freunden inklusive Wohnwagen das Wochenende in Kiel bleibe. Ihr müsst also Verständnis haben, dass ich in der Zeit nicht zum Bloggen kommen werde.

Am Sonntag werde ich dann hoffentlich wohlbehaltenwieder hier sein und dann kommt erstmal nur der Beitrag zum Projekt 52, den ich hoffentlich auf der Kieler Woche knippsen können werde. Dann muss ich erstmal noch ein paar Dinge für die Uni erledigen und natürlich das EM-Finale anschauen, weshalb ich wohl erst am Dienstag wieder ganz normal zum Bloggen kommen werde. Dann kann ich hoffentlich Vieles von der Kieler Woche berichten und auch ein paar Bilder zeigen. :)

Euch also eine schöne Restwoche und vermisst mich nicht zu sehr (also ob ihr das tun würdet ^^). ;)

Action-Spiel Psi-Ops als kostenloser Download erhältlich

Ich habe mal wieder einen kleinen Tipp für alle Freunde von Actionspielen. Das Spiel Psi-Ops: The Mindgate Conspiracy vom Entwickler Midway ist neuerdings als kostenloser Download erhältlich. Das Spiel ist durch die titelgebenden Psi-Kräfte ein recht innovativer Vertreter seiner Gattung. Die Grafik ist inzwischen zwar schon angestaubt, aber noch nicht so hässlich, als das man darüber nicht hinwegsehen könnte. Gelobt wurde das Spiel vor allem wegen seiner tollen Atmosphäre, die durch Zwischensequenzen und Rückblenden erzeugt werden. Größtes Manko soll die etwas missglückte Bedienung mit umständlichen Menüs und einem weniger guten Speichersystem sein.

Aber wie heißt es so schön? Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Einen kleinen Haken hat das ganze aber noch: Um das Spiel herunterladen zu können, braucht ihr einen – selbstverständlich kostenlosen – Account bei Fileplanet.com. Außerdem müsst ihr eventuell etwas Zeit mitbringen, denn die Installationsdatei ist satte 2.5 Gigabyte groß.

Update: Kostenloser Download leider nicht mehr verfügbar.

Familienwahnsinn #3

Ich finde es ist mal wieder Zeit für ein paar Zitate aus meinem Alltag mit meiner Familie. Seit dem letzten Beitrag gab es wieder einige erinnerungswürdige Zitate, die ich gerne mit euch teilen möchte. Wie immer der Hinweis, dass manche Sachen etwas ruppig oder hart erscheinen, diese aber in keinster Weise wirklich böswillig gemeint sind. Wir wissen ja, dass es keiner so meint und eigentlich ist das auch immer ganz lustig und nur Friede Freude Eierkuchen macht ja auch keinen Spaß. Viel Spaß!

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