Tschüss Winamp, hallo Media Monkey!
So, nun habe ich mich auch – hoffentlich endgültig – dazu entschieden, meinen Media Player zu wechseln und vertraue nun meine Musiksammlung ganz dem medialen Affen, dem Media Monkey an. Nachdem ich von Winamp zu Itunes und wieder zu Winamp gewechselt bin, mir aber kein Player alles bot, was ich für meine Sammlung brauchte, habe ich mich nach Alternativen umgesehen und teste nun ausführlich den neuen Media Monkey 3.0.3.
Ich kannte das Programm schon länger, aber das ich mich dafür entschied, ist nicht zuletzt Julia zu verdanken, die in diversen Beiträgen (siehe Links am Ende des Beitrages) viel Positives über den Media Monkey zu berichten hatte und mir in diesen mit einigen hilfreichen Tipps und Links den Einstieg erheblich erleichterte. Dafür sei Dir an dieser Stelle einmal recht herzlich gedankt, Julia!
Nun teste ich den Player schon seit einigen Tagen und ich bin doch schon ziemlich überzeugt, was seine Handhabe angeht. Er lässt sich sehr intuitiv und leicht bedienen, zickt kaum herum und ist fast genauso gut erweiterbar wie Winamp – sogar mit einem Großteil dessen Plugins! Das Killerkriterium ist allerdings die unglaublich einfache und effiziente Verwaltung seiner Sammlung, mit der das Taggen großer Sound-Archive (wie meines) eine wahre Wohltat ist. Man muss sich nur erst einmal kurz einarbeiten, der Rest ist ein Kinderspiel, vor allem, wenn man seine Musik auch auf der Festplatte gut geordnet hat, lassen sich viele Vorgänge automatisieren.
Wer also eine gute Alternative zu Itunes, Winamp oder sogar dem Windows Media Player sucht, sollte sich Media Monkey auf jeden Fall mal anschauen. Vor allem bei größeren Sammlungen lohnt sich der Download.
Linktipps zum Media Monkey:
- 49 Suns: Die eierlegende Wollmilchsau!
- 49 Suns: Nützliche Skripte für MediaMonkey
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 1: Installation und Oberfläche)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 2: Verwalten)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 3: Playlisten und Playersynchronisation)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 4: Podcasts und bezahlte Musik)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Zusammenfassung)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 5: CDs brennen)
- 49 Suns: MediaMonkey vs iTunes (Teil 6: Doppelte Songs)
Dieser Beitrag wurde von Konna am 22.07.2008 um 00:07 in der Kategorie Blog, Web & IT veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den Tags: Software. Bislang wurden 9 Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.








9 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping
TapedeckWenn du nen ganz leichten Player suchst der trotzdem ne Menge Features hast rate ich dir zu foobar2000 – ich will nix anderes mehr ^^
am 22.07.2008 um 2:14
juliaL49Oh ein weiterer “Konvertierter”
Und danke für deine lieben Worte, da werde ich doch glatt inspiriert, einen weiteren Skript-Tipp zu schreiben (diese Woche).
am 22.07.2008 um 8:06
konna@Tapedeck: Ja, foobar2000 kenn ich auch, der ist mir aber ein wenig zu leicht und optisch auch nicht so mein Fall, aber danke für den Hinweis.
@julia: Ja, gerne doch, war aber auch selbstverständlich, da ich mir die Beiträge aufmerksam durchgelesen habe und daraus ein paar gute Tipps gewinnen konnte. Vor allem das RatePlayedSongs Script gefällt mir außerordentlich gut, ich fang jetzt endlich mal an, Bewertungen zu vergeben und den Vorteil davon zu nutzen.
am 22.07.2008 um 10:11
MartnEin wirklich tolles Programm, mich haben vorallem die Tag-Funktionen überzeugt. Danke für den Tipp
am 23.07.2008 um 0:12
CasiIch hab jetzt meine Songs importiert und nur kurz reingeschaut, aber bislang find ich es abscheulich…genauso “übersichtlich” wie iTunes und noch schlechter aufgebaut… kann doch eigentlich nicht sein, dass für irgendwelche Alben jetzt jeweils pro Song ein Ordner angelegt wird, oder?
Werd mich da später noch mal etwas reinhängen, für den Augenblick hab ich erstmal genug :-S
am 27.07.2008 um 15:36
juliaL49Casi, hast du denn die Songs auch umbenannt? Bei MediaMoneky werden die Ordnerstruktur und die Dateinamen beim Import nicht verändert.
Wenn du eine andere Ordnerstruktur haben willst, kannst du frei (mit Tags und sogar mit If-Anweisungen etc) konfigurieren, wie MM die abspeichern soll.
am 27.07.2008 um 17:01
beetFreeQSorry, wenn ich mich grad mal in so’nen älteren Beitrag einklinke, aber ich hab’s grad durch ne Suchanfrage entdeckt, mit der jemand auch zu mir gekommen ist. Und da ich dein Blog eh lese, hat’s mich mal interessiert
Was ich eigentlich wollte: Zum Thema foobar2000 und zu leicht: Auf den ersten Blick ist der Player zwar sehr simpel, aber unter der Haube unheimlich komplex, durch Plugins erweiterbar, komplett nach den eigenen Wünschen einrichtbar und nach der gewissen Einarbeitungszeit super komfortabel. Also sicher auch mal einen Blick wert – ich will’s nicht mehr missen, seitdem ich mich eingearbeitet habe und entdecke immer noch ständig neue Details.
Ich kann euren Spaß an MediaMonkey aber auch vollkommen verstehen – der ist sicher auch nicht schlecht, so wie die Julia ihn schon gelobt hat
am 07.10.2008 um 9:14
konna@beetFreeQ: Dann heiße ich dich doch auch mal unter den Kommentatoren willkommen.
Sicher hat foobar2000 seine Vorteile, ich bin davon überzeugt, dass da viel drin steckt, wie deine Beiträge ja auch schon zeigen, hat der ordentlich was auf dem Kasten. Wenn ich mit Media Monkey nicht mehr glücklich bin, werd ich ihn mir wohl mal genauer ansehen. Aber momentan siehts nicht danach aus, die Verwaltungsmöglichkeiten des MM sind einfach zu komfortabel.
am 07.10.2008 um 10:35
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