Netzfreitag | Woche 2 Erfahrungsbericht

Und wieder habe ich einen Freitag ohne Internet überstanden. Mein Netzfreitag Nr. 2 verlief erstaunlich ereignislos, allerdings habe ich wieder einmal gemerkt, wie selbstverständlich das Internet doch ist und kurz war ich auch geneigt, zu schummeln und mich selbst zu betrügen, dazu aber später mehr, ich gehe lieber der Reihe nach vor. Wie schon in der ersten Woche hatte ich das Internetkabel aus unserem Router herausgezogen, damit ich nicht aus Versehen ins Internet gehe.

Guten Morgen, liebe Sorgen

Gleich nach dem Aufstehen war es mir wieder bewusst, dass mir heute kein Internet zur verfügung stehen würde, allerdings kam mir das sehr gelegen, schließlich wollte ich endlich mal was für eine meiner zahlreichen Hausarbeiten machen, da ich das doch immer ein wenig vor mich her schiebe. Das schlägt natürlich aufs Gewissen und deshalb wollte ich da heute mal ranklotzen. Das hat am Vormittag allerdings weniger geklappt, ich habe mich erstmal damit beschäftigt, alte Kassenbelege auszusortieren und wegzuschmeißen, ein Fax zu verschicken und mit meiner Schwester Mario Kart Wii zu spielen. Immerhin habe ich in der Zeit das Internet noch nicht wirklich vermisst.

China in your eyes

Nachdem es dann zum Mittag wunderbar leckere Rouladen gab, habe ich mich dann mal hingesetzt und das schon geschriebene in meiner Hausarbeit etwas überarbeitet und umstrukturiert, sodass ich danach schon in Etwa den Weg zum Ziel vor Augen hatte. Weil es mich interessierte, habe ich nebenbei noch meinen Fernseher eingeschaltet und mir die Eröffnungsfeier zu den olympischen Spielen in Beijing angeschaut. Dazu muss ich sagen, dass ich davon ziemlich beeindruckt war. Geniale Ideen, Massen an Feuerwerk und eine gute Stimmung im Stadion. Ich werde mir – trotz Menschenrechtsverletzungen usw. – die Spiele anschauen, mein Interesse am Sport ist einfach zu groß.

Arbeit und Freizeit

Ich bin während und nach der Eröffnung dann aber doch noch ein gutes Stück weiter gekommen mit meiner Arbeit, die Hälfte ist geschafft, die andere Hälfte soll spätestens am Montag fertig sein, damit ich gleich mit der nächsten Arbeit beginnen kann. Als ich das Dokument dann geschlossen hatte und den Rest des Tages wieder ein wenig entspannen wollte, saß ich kurz vor dem Bildschirm und wusste nicht, was ich tun sollte, bis ich mich dazu entschloss, mit meinen Eltern die erste Folge von “Die Tudors” auf DVD anzuschauen (Review folgt nach Sichtung der kompletten Staffel). Danach war es dann immer noch nicht spät genug, um ins Bett zu gehen, weshalb ich meine Musiksammlung auf dem Rechner sortierte. Dabei fiel mir allerdings auf, dass ich nicht die Cover für die Alben hatte und aus dem Internet runterladen war ja nicht…

Schummeln verboten!

Ich überlegte, ob ich kurz das Kabel wieder anschließen sollte und nur kurz das Benötigte mache, da kam mir plötzlich der Einfall, dass ich ja nicht nur per Kabel ans Netz gehe, sondern auch eine WLAN-Karte im Rechner eingebaut habe, welche aber deaktiviert ist. Die bräuchte ich nur kurz aktivieren und keiner würde was merken. Doch dann packte mich mein Ehrgeiz und mein Ehrgefühl und befahl mir, das auf morgen zu verschieben. Stattdessen habe ich mich dann dazu entschlossen, mal wieder richtig wie früher am PC ein Spiel zu spielen. Bioshock (Review folgt) hatte ich noch nicht ganz durchgespielt, das wollte ich jetzt erledigt haben und habe dann auch ne 2 1/2 Stunden Session eingelegt, um das Vorhaben erfolgreich zu beenden. Genauso erfolgreich beendete ich dann meinen zweiten Netzfreitag. Verpasst habe ich nur 2 Mails, eine Freundesanfrage und eine Nachricht im StudiVZ, Kommentare auf dem Blog gab es nur einen (schämt euch! ;) ). Nun freue ich mich auf nächste Woche!

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3 Kommentare

  1. amarana says:

    Die nächste Stufe wäre es, den PC ganz ausgeschaltet zu lassen

  2. Stefan says:

    So ein Tag ohne INET ist doch eigentlich sehr entspannend!
    Ich mach das auch öfters mal … soweit es meine Auftragslage zulässt!

  3. konna says:

    @amarana: Stimmt, aber leider ist das zumindest solange nicht drin, wie ich noch an meiner Hausarbeit arbeiten muss. Und da mein PC auch meine Musik spielt, wäre das schon wirklich hart. ^^

    @Stefan: Stimmt, aber vor allem sind diese Tage extrem produktiv, weil man nicht abgelenkt wird und auch nicht in die Versuchung kommt, abgelenkt zu werden. :)

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