Netzfreitag | Woche 3 Erfahrungsbericht

Die Zeit vergeht wirklich schnell, gestern war schon der dritte Netzfreitag. Und diese Woche wars auch der bisher härteste. Da ich am Tage zuvor meine Hausarbeit in Latein fertiggestellt hatte, wollte ich mich belohnen und einen Tag frei machen und nicht arbeiten. Das war nun zufällig der Netzfreitag und so musste ich meine reguläre Freizeitgestaltung, in der das Internet eine nicht unerhebliche Rolle spielt, irgendwie verändern. Wie mir das gelungen ist, lest ihr in den nächsten paar Zeilen.

Schneller, höher, weiter

Nach dem Aufstehen, welches ich ein bisschen hinauszögerte, habe ich natürlich erst einmal den Rechner ausgelassen – ich darf ja eh nicht nach Mails oder Kommentaren schauen. Deshalb setzte ich mich ein bisschen zu meinem Vater, der momentan Urlaub hat, frühstückte bequem und sah mir einige Disziplinen der olmpischen Spiele an. Da ich ja sehr sportbegeistert bin – zumindest was das Zuschauen angeht – spielen mir die natürlich sehr in die Hände und machen die Internetlosigkeit gar nicht soo schlimm. Leider habe ich das Gold unserer Schwimmerin Britta Steffen nicht gesehen, dafür aber den Einzug unserer Damenfußballmannschaft ins Halbfinale (2:0 nach Verlängerung).

Sport ist Mord

Und weil ich so schön in Stimmung war und die vorlesungsfreie Zeit auch dafür nutzen wollte, mich mal wieder etwas mehr in Form zu bringen, habe ich schließlich selbst zu ein paar Hanteln gegriffen, Sit-Ups und andere Übungen gemacht. Danach war ich dann erstmal ein wenig kaputt, weshalb ich mich einfach mal ein Moment ausruhte und im Prinzip nichts tat. Insgesamt war meine sportliche Betätigung auch ein Mittel, um mich zu beschäftigen – vorher saß ich nämlich einen Moment vor dem Rechner und war echt versucht, mal wieder online zu gehen. Allerdings nicht, weil ich irgendwelche Entzugserscheinungen hatte, sondern um mir schlicht die Zeit zu vertreiben.

Anders als gedacht

Die restliche Zeit vertrieb ich mir dann auch irgendwie anders als geplant, nämlich mit weiterem Sport im Fernsehen, Auftaktspiel der Fußball Bundesliga – Bayern vs. Hamburg (Ergebnis 2:2), dem Schauen einer DVD und dem Spielen am Rechner. Letztlich hab ich also doch wieder die meiste Zeit vor der Glotze gehangen, dabei wollte ich durch den Netzfreitag doch auch mal dazu kommen, etwas zu lesen, zu zeichnen usw. – nun gut, ich hab ja noch mehr Versuche und Olympia läuft auch nicht ewig.

Nächste Woche kein Netzfreitag

Nächste Woche mache ich übrigens eine Ausnahme und werde am Freitag online sein, da ich ab Samstag für eine Woche nach Dänemark fahre und dort sowieso kein Internet habe. Dann muss ich mich nicht schon am Donnerstag verabschieden und kann in Ruhe alles erledigen, was evtl. noch erledigt werden muss. Ich denke mal, dass man mir diese Ausnahme nicht verübeln wird. Ansonsten: Pech gehabt, sobald ich wieder da bin, werde ich aber mit meinem Versuch weitermachen.

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