Der Onlineshop Amazon ist einer der größten und angebotsreichsten seiner Art. Fast jeder hat schon einmal davon gehört und viele werden sicher auch schon einmal dort gestöbert und bestellt haben. Neben Büchern kann man auch CDs, DVDs, Spiele, große und kleine Elektrogeräte, Haushaltswaren, Kleidung, Schmuck und vieles mehr dort bestellen. Doch gerät Amazon auch immer mal wieder in die Kritik, zum Beispiel wegen schlechter Arbeitsbedingungen und geringer Löhne oder Ausnutzung der Marktmacht. Für den Verbraucher erscheinen die Angebote sehr attraktiv, im Fachhandel bezahlt man meist mehr Geld. Allerdings ist Amazon bei weitem nicht der einzige Online-Versandhändler mit günstigen Preisen, es gibt so einige sehr gute Alternativen, auf denen man immer mal wieder vorbeischauen sollte. Diese Alternativen möchte ich hier nach und nach vorstellen. Im ersten Teil der Serie geht es um Bücher.
Bücher bei Amazon

Beim Onlinekauf kann man sich den Weg in den Laden sparen
Die Auswahl, die Amazon bei Büchern bietet, ist wirklich sehr hoch, sowohl bei Unterhaltungs- als auch bei Fachliteratur findet sich nahezu alles, was man haben möchte. Durch die Preisbindung bei Büchern lässt sich natürlich in der Hinsicht kein Vergleich anstellen, allerdings hat Amazon den großen Vorteil, dass es Bücher immer versandkostenfrei versendet. Dennoch kommen die Bücher sehr gut und sicher verpackt nach meist nur kurzer Lieferzeit zu Hause an. Eigentlich gibt es nichts zu meckern.
Alternative 1: Buch.de
Buch.de bietet neben Büchern und Hörbüchern auch noch CDs, DVDs, Software und Spiele an. Das Bücherangebot ist fast so groß wie beim großen Konkurrenten, oft lassen sich hier genau die Bücher finden, die es bei Amazon nicht (mehr) gibt. Der Nachteil ist, dass Buch.de auch auf Bücher Versandkosten berechnet, solange der Gesamtbestellwert die 20€ nicht überschreitet. Der Versand ist ähnlich schnell und sicher wie bei bei Amazon.
Alternative 2: Thalia.de

Bei Thalia.de kann man seine Bücher gratis in die Filiale liefern lassen
Thalia.de hat eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Buch.de und versendet ebenfalls auch Musik, Filme und Spiele. Bestellungen ab 20€ werden versandkostenfrei nach Hause geliefert. Eine Besonderheit ist die Option, sich Bücher kostenlos in eine der zahlreichen Thalia-Filialen schicken zu lassen. Diese kann man dann dort selbst abholen. Auch lassen sich in den Filialen bestellte Waren wieder zurückgeben. Bei der Rücksendung per Post hatte ich jeoch einmal Probleme, eine Überweisung fand erst nach drängeln statt, dabei sollte die Sendung inklusive Rücksendeschein eigentlich ausreichen.
Alternative 3: ZVAB.com
Das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher, kurz ZVAB, ist für mich oft die erste Anlaufstelle für vergriffene oder antiquarische (Fach-)Bücher. Wenn man bei den großen Buchhändlern nicht fündig wird, hier findet man fast immer etwas. Die Bücher sind zwar meist gebraucht, aber die Händler geben meist eine gute Zustandsbeschreibung an. Die Versandkosten sind von Verkäufer zu Verkäufer unterschiedlich, ebenso sieht es bei der Versandzeit aus.
Alternative 4: Booklooker.de
Bei bookloker.de gibt es neue und gebrauchte Bücher, Filme und Musik. Es lohnt sich, immer mal wieder einen Preisvergliech anzustellen, denn manchmal lassen sich richtige Schnäppchen ausmachen und bares Geld sparen. Die Versandkosten werden nicht pauschal berechnet, sondern nach Größe und Gewicht der Sendung
Weitere Alternativen
Es gibt noch viele Online-Buchhändler mehr, alle aufzulisten wäre mehr als mühsam, darum überlasse ich das euch. Mit welchen Shops habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und wo bestellt ihr am liebsten eure Bücher? Im nächsten Teil der Serie “Amazon Alternativen” wird es um den Bereich Filme und DVDs gehen, denn auch dort gibt es mehr als genug gute Alternativen zu Amazon.

















2 Kommentare
Mal im Ernst: Thalia (und damit auch bol, Buch.de…) sind keine Alternativen zu Amazon, sondern genauso. Thalia (buch.de) hat eine aggressive Preispolitik, die die Verlage schädigt und mischt systematisch den Büchermarkt auf. Ein klarer Verdrängungswettbewerb, der dieses Jahr auf der Buchmesse mal wieder tot geschwiegen wurde.
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