Liebe Leute, habt ihr mich vermisst? Wenn ja, dann seid getröstet, denn ich bin wieder da. Wenn nicht, dann bin ich trotzdem wieder hier. Nach einer Woche Urlaub im schönen Dänemark befinde ich mich also gut erholt und noch besser genährt wieder zu Hause im auch schönen Schleswig-Holstein. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und habe auch ein bisschen was zu erzählen, wobei nicht wirklich viel Spannendes passiert ist, da es ein Erholungsurlaub und kein Abenteuerurkaub war. Aber ihr werdet erkennen, warum ich so gerne nach Dänemark fahre.
Die Anreise und das Haus
Am Tag der Anreise hieß es erst einmal früh aufstehen, denn ein paar Sachen mussten noch gepackt werden und wir wollten auch zeitig los, um möglichen höheren Verkehrsaufkommen etwas aus dem Weg zu gehen. Wir hatten natürlich leckeres Reiseproviant dabei: Brötchen, Frikadellen, Schokolade und andere Süßigkeiten, auf die wir uns dann auch stürzten, kurz nachdem wir über die Grenze waren. Während es in Deutschland noch ziemlich regnete, wurde es gen Norden immer besser und man konnte sogar einzelne blaue Flecken am Himmel sehen, was uns optimistisch stimmte.
So gegen halb vier erreichten wir dann nach der Schlüsselübergabe unser Haus. Gleich beim Eintreten wussten wir: Das wird ein schöner Aufenthalt. Wir hatten alles, was wir brauchen, eine gemütliche Einrichtung und von draußen Blickaufs Meer. Nach dem Auspacken erkundeten wir noch ein wenig die Gegend und ließen es uns nicht nehmen, noch ein schönes, dänisches Soft-Eis zu essen. Doch dazu später mehr.
Der bärtige Mann und das Meer
Fjellerup heißt das Örtchen, in dem wir Urlaub gemacht haben. Wir waren schon öfter dort und wissen, wie schön die Gegend da ist, trotzdem entdecken wir immer wieder neue Seiten und sind demnach auch viel Spazieren gegangen. Mein Highlight ist und bleibt aber der Strand. Dadurch, dass wir uns am Kattegat befanden und der Strand nach Norden ausgerichtet war, konnten wir schöne Sonnenuntergänge am Meer beobachten.
Der Strand war auch wieder richtig schön, kein Schmutz und auch kaum Leute, dafür die meiste Zeit schönes Wetter, Ruhe und richtig warmes Wasser, das zum Baden einlud, was wir auch mehrfach gemacht haben. An drei Tagen konnten wir uns lange am Strand hinlegen und uns sonnen, während man dem Meeresrauschen lauschte. Weil man schönen Sandstrand hatte und nicht so viele Steine, konnte man auch wunderbar am Wasser spazieren gehen. Insgesamt ist es dort ein richtig schönes Fleckchen, das zum fotografieren nur so einläd.
Die Sauna und der Regenwald
An zwei regnerischen Tagen bin ich statt an den Strand in die Sauna des Hauses gegangen bin. Da ich vorher noch nie “gesaunt” habe, wollte ich das unbedingt mal ausprobieren. Hat mir sehr gut gefallen. Wenn man danach unter die Dusche springt fühlt man sich richtig frisch. Mache ich das nächste mal garantiert wieder!
So richtig ins Schwitzen kam ich nn einem dieser Tage auch, als wir in die für dänische Verhältnisse große Stadt Randers gefahren sind und wie letztes Jahr den Randers Regnskov besucht haben. Das sind riesige Kuppeln, unter denen Regenwälder aus Afrika, Asien und Südamerika mit entsprechenden klimatischen Bedingungen simuliert werden – natürlich mit echten Tieren, die einem, wenn man Pech hat, auf den Kopf kacken. Mein Vater hatte aber Glück, denn nachdem er dem Papagei an den Schwanzfedern zupfte, ließ dieser eine Sekunde zu spät seinen Schiss fallen. Wenn man sich traut (und keiner der dortigen angstellten hinguckt, kann man sogar kleine Äffchen streicheln.
Das leibliche Wohl und die Abreise
Dänemark ist ja vor allem auch bekannt für seine kulinarischen Spezialitäten Hot-Dogs und Soft-Eis. Von beidem habe ich wohl etwas zu viel gegessen, denn als ich mich wieder zu Hause auf die Waage stellte, keuchte mir eben diese entgegen, dass ich ganz plötzlich 5kg mehr mit mir herumschleppe als vorher. Autsch, das muss wieder abtrainiert werden! Ist aber auch eine verzwickte Sache, denn beides schmeckt so lecker, dass man nicht widerstehen kann. Und wenn der eigene Vater es immer so gut mit einem meint und immer die große Portion Soft-Eis bestellt, dann kommt sowas schon vor.
Am Samstag morgen war die Woche dann auch leider schon wieder um. Ich habe die Zeit wirklich sehr genossen und wäre auch gerne noch eine Woche länger geblieben, aber man kann ja nicht immer Urlaub machen. Die Arbeit ruft und auch andere Verpflichtungen können nicht ewig liegen bleiben. In den nächsten Tagen werde ich auch noch ein Webalbum zum Urlaub erstellen, auf dem ihr dann noch mehr Bilder sehen könnt, ich muss nur erst mal alle durchsehen. Ich würde aber auf jeden Fall wieder dorthin fahren, Dänemark hat mir bis jetzt wirklich immer gefallen.





















7 Kommentare
Hm, das sieht und klingt wunderbar
Und das letzte Bild nenne ich mal Folter! Dann bastel mal hübsch am Webalbum!
Na, das hört sich doch wirklich gut an. Bin auch gespannt auf das Web-Album!
Das mit dem Schlemmen kenn ich gerade nur zu gut! Ich habe in einer Woche Barcelona bereits so viel Eis gegessen, wie sonst vielleicht in einem Jahr

Aber – das mit der Waage werd ich hübsch sein lassen, den Schock geb ich mir nicht! Dann müssen eben 2 Berge in 3 Tagen herhalten und das Eis ist wieder runter von den Hüften
Schönes Foto vom Sonnenuntergang!
Gibts auch eines von der leckeren Dänin?
Wenn ich diesen Eisbecher sehe, kriege ich schon wieder Hunger, Konna. Ganz gemein, das…
Dabei habe ich doch gestern gesagt, dass ich das ganze Wochenende nix mehr esse….
@julia: Ja, das ist aber auch Folter für mich selbst, denn ich will genau jetzt so einen haben, kann aber nicht.
@bullion: War es auch, aber sicherlich nicht vergleichbar mit deiner USA-Reise!
@lexxa: Naja, Du kannst es doch vertragen, oder? Bei mir hingegen wären vom ursprünglichen 5 weniger sehr wünschenswert gewesen. Die Dänin konnte ich leider nicht fotografieren.
@Basti: Habe ich doch extra gemacht, damit du die “Wette” auf keinen Fall gewinnst.
@Basti
Iss erstmal die kekse und die Ütje-Kerne auf!
welcome back…;) Als Student hat man schon ein Lotterleben.
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