Nachdem ich vorletzte Woche den Netzfreitag einmalig ausgesetzt habe, da ich am nächsten Tag für eine Woche nach Dänemark fuhr, wo ich auch kein Internet hatte, ging es diese Woche weiter mit dem Selbstversuch, einen Tag in der Woche nicht ins Internet zu gehen. Wie es mir dieses Mal so dabei erging, das könnt ihr wie gewohnt in meinem kleinen Erfahrungsbericht lesen:
Arbeit
Erst hatte ich gar nicht mehr daran gedacht, dass ich ja freitags nicht ins Internet gehen wollte, doch glücklicherweise bin ich noch rechtzeitig darauf gekommen. Im Prinzip kam mir das nämlich sehr gelegen, denn die Hausarbeit ist noch nicht fertig und vielleicht komme ich ja endlich mal dazu, ein bisschen was zu tun. Ich bin also um halb 10 aufgestanden und habe mich nach dem Frühstück ans Lesen gemacht. Das hat mich aber wieder so müde gemacht, dass ich echt lange gebraucht hab, bis ich gut vorangekommen bin. Heute muss es dann mal ans Verschriftlichen gehen, weshalb ich mich auch wohl den ganzen Tag vornehm zurückhalten werde und erst am Abend wieder im Netz unterwegs bin. Morgen ebenso.
Freizeit
Abseits vom Lernen gab es noch Spannung um meine kleine Schwester, die in der Schule gestern das Profil wechseln wollte (vom sprachlichen zum bilingualen gesellschaftswissenschaftlichen). Das hat glücklicherweise reibungslos geklappt, mir alles erzählen lassen wollte ich dann aber doch. Das zu lesende Buch habe ich, als ich kurz vorm Einschlafen war, zeitweise gegen mein Gamepad ausgetauscht und ein bisschen am Rechner gezockt. Insgesamt ging es den Tag über erstaunlich gut ohne Netz. Vor allem klappte das so wunderbar, weil es am Abend dann ins Kino ging, mir endlich The Dark Knight angucken. Meine Meinung zum Film steht in der Review dazu.
Erwischt
Wieder zu Hause habe ich dann schon mal eben die Filmreview und auch diesen Text vorgeschrieben, damit ich sie heute früh schnell veröffentlichen konnte – ein bisschen Zeit für morgen sparen. Um die Zeitersparnis noch etwas zu erhöhen, habe ich nach 0 Uhr dann aber doch gegen meinen Vorsatz verstoßen und die Beiträge gleich ins Dashboard übertragen. Danach habe ich noch kurz in den Feed-Reader geschaut und das wurde natürlich gleich bemerkt – von Katja und Holger. Da sieht man mal, wie leicht man im Netz verfolgt werden kann. Damit das Projekt auch weiterhin Sinn hat, gebe ich das hier und jetzt natürlich auch zu. So ganz einfach durchzuhalten ohen Netz ist es also doch nicht. Ist ja nicht schlimm – aber nächste Woche versuche ich es wieder.

















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Erwischt! Obwohl weder Katja noch ich gepetzt hätten
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