Netzfreitag | Woche 5 Erfahrungsbericht

Wow, schon fünf mal Netzfreitag, ich bin begeistert ob meines Durchhaltevermögens, Freitags einfach mal den Stecker aus dem Router zu ziehen und mich nicht im Internet zu tummeln. Kein Blogging, keine Mails, keine Social Networks und keine anderen inzwischen irgendwie selbstverständliche Dinge wie Youtube oder Plurk. Auch wenn es mir wirklich manchmal nicht leicht fällt – man schafft schon ein paar Dinge, zu denen man sonst wohl nicht so leicht gekommen wäre.

Ausschlafen

Anstatt wie üblich so gegen 9.30 Uhr aufzustehen und zu frühstücken, habe ich mich für festern bewusst anders entschieden. Lang ists her, dass ich mal richtig ausgeschlafen habe und darum hab ich den Wecker einfach mal ausgeschaltet, ich war auch am Vortag hundemüde ins Bett gefallen. Komischerweise war die Auswirkung aber gar nicht mal so groß, denn ich bin nur eine Stunde später aufgewacht. Ich bin aber nicht sofort aufgestanden, sondern habe mich noch etwas im Bett herumgelümmelt und gelesen, was ich auch als Zeitvertreib nutzte, bis endlich die Post kommen würde. Denn eigentlich sollte ein Paket für mich ankommen!

Ausspannen

Das Paket kam dann auch mit der Post, selbige kam aber erst gegen 12 Uhr bei uns vorbei, was ich schon recht spät fand. Aber egal, die Post war da und bei ihr der brandneue Futurama-Film “Die Ära des Tentakels” (Review von mir) und die Live-DVD/CD “Schlachthof” von Subway to Sally (Review folgt). Klasse, genug Sehstoff, um den Netzfreitag locker rumzubringen. Bis zum Mittagessen hab ich dann auch Futurama durch gehabt. Am Nachmittag hab ich dann noch ein wenig mit meiner Schwester Mario Kart Wii gespielt und bin mit meinem Vater spazieren gegangen, wie wir es regelmäßig zu tun pflegen. Aufs Arbeiten an meiner letzten Hausarbeit hatte ich irgendwie keine Lust, ich hab mir den Tag sozusagen einfach mal richtig frei genommen, was echt gut tat. :)

Aussortieren

Am Abend habe ich mir dann mal vorgenommen, ein bisschen aufzuräumen. Nicht nur mein Zimmer und vor allem meinen Schreibtisch, sondern auch meinen PC, was ich dann begleitet von Musik auch tat. Lief eigentlich sehr gut, ich habe ordentlich Platz geschaffen, ein paar Dinge neu einsortiert und strukturiert und habe den Abend sinnvoll verbracht, ohne das Internet zu bemühen. Gejuckt hat es mich zwar schon zuweilen, mal kurz reinzuschauen, aber ich hab mich dann doch zurückgehalten. Ich bin wirklich begeistert! ;)

[Beitragslogo von Fr3d.org]

 

4 Kommentare

  1. Nadine says:

    Gegen mich würdest du bei Mario Kart auch sowas von verlieren. :mrgreen:

  2. konna says:

    @Nadine: Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher, eigentlich bin ich gar nicht schlecht, ich spiele Mario Kart schon seit der Version vom Super Nintendo. Hatte nur Pech mit den Items. :mrgreen:
    Welche Fahrer und Strecken magst du denn eigentlich so am liebsten? :)

  3. lars says:

    ein grund, warum ich nur noch so selten in andern blogs kommentiere ist, dass ich momentan nur während der arbeitszeit ins netz komme. da ich in den naturwissenschaften promoviere, reicht die zeit zwischen experimenten meist um das nötigste zu erledigen. aber da ich abends weder rechner noch fernseher anhabe, schaffe ich so viel mehr. sei es nun sportlich, dass ich mich mit der stadt in der ich lebe beschäftige, oder dass ich mehr lese.
    ich finde es cool, dass du das freiwillig machst. aber man befreit sich wirklich ein bischen, oder?

Trackbacks

  1. Tastaturen oft schmutziger als Toiletten | Gedankendeponie

Schreibe einen Kommentar

 
 




 

Fan werden

Schwarzes Brett

Seitwert

Archiv