Archive October 2008

Dein Leben in Songtiteln

Der MC Winkel hat ein Stöckchen rausgehauen, das mir als Musikjunkie natürlich besonders zusagt. Das hätte ich sogar bei ihm persönlich nach einem Tag an der Uni in Kiel abgeholt, um es hier weiterverwerten zu können. Aber übers Netz geht sowas ja bekanntermaßen schneller und somit gibt es das jetzt auch so ganz ohne Schlepparbeit hier bei mir. Die Aufgabe:

“Beschreibe Dich selbst mit Titeln aus iTunes von deiner Festplatte, formerly known as Plattenregal”:

Und los gehts – ich füge immer einen Link zu einem Videoportal hinzu, damit jeder Interessent das Lied anhören kann. Leider sind nicht alles offizielle Musikvideos, aber zum Anhören reichts auch so.

Männlich oder Weiblich: Der ultimative Mann (Knorkator) [Video]

Beschreibe dich: I think I’m paranoid (Garbage) [Video]

Wie denken Andere über dich: Freak on a leash (Korn) [Video]

Wie denkst du selbst über dich: No Hero (The Offspring) [Video]

Beschreibe wo du gerne wärst: Eine Insel (Saltatio Mortis) [Video]

Beschreibe wer du gerne wärst: Clevermind (Poets of the Fall) [Video]

Beschreibe deinen Lebensstil: Invisible & silent (Covenant) [Video]

Dein Lieblingshobby: The Game (Disturbed) [Video]

Deine Stadt: Unentdecktes Land (Subway To Sally) [Video]

Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren: School (Nirvana) [Video]

Eigenschaft, die du an Menschen schätzt: Try Honesty (Billy Talent) [Video]

Eigenschaft, die dich nervt: Die Gier (In Extremo) [Video]

Lebensmotto: Be yourself (Audioslave) [Video]

Ziel/Wunsch für 2009: Freiheit (Unheilig) [Video]

Und zuletzt, ein paar Worte der Weisheit: A Lapdance is so much better when the stripper is crying (Bloodhound Gang) [Video]

Bei manchen Songs fand ich es ganz schön schwer, mich zu entscheiden und bei manchen anderen wollte mir ganz lang nichts einfallen. Egal, ich werfe dann mal weiter: Julia, Hikari, Moschu, Faustus und Hasencore bitte! Lasst mal hören! ;)

Oktober Wunschbeitrag: Der Caesarenstuhl

Als ich im April die Umfrage zum Wunschbeitrag des Monats startete, gab es die zweitmeisten Stimmen für das Thema, welches nun im Oktober dran ist: Der Caesarenstuhl. Damals kamen Spekulationen in den Kommentaren auf, was sich wohl hinter dieser Überschrift verberge. Wird wohl was mit dem Latein- und Geschichtsstudium zu tun haben, wird sich der ein oder andere gedacht haben, aber ich muss euch enttäuschen, das Studium berühre ich damit nur ganz am Rande. Es geht nämlich um das Thema “ungewöhnliche Synonyme”.

Synonyme sind toll: Dank ihnen muss man nicht immer dasselbe Wort verändern, sondern kann seine Sprache variieren. Da macht das Lesen von Texten auch viel mehr Spaß, zumal das Deutsche ja einen recht großen Synonymreichtum hat. Allein was es alles für Wörter gibt, die den Vorgang des Gehens ausdrücken, natürlich mit allerlei kleinen Bedeutungsnuancen: schreiten, stolzieren, spazieren, trotten, staksen uvm.

Es gibt aber auch allerlei ungewöhnliche Synonyme, die oftmals von irgendwem erfunden worden sind, um einen bestimmten Ausdruck nicht verwenden zu müssen. Allein für Geschlechtsverkehr und die männlichen und weiblichen Geschlechtsteile gibt es allerhand absolut merkwürdige Formen. Fragt mal Katja, die wird euch zu diesem Thema sicherlich einiges mehr erzählen können. Ich persönlich sage nur “Fapfap” – damit werden sicher ein paar Leute hier etwas anfangen können. ;)

Manchmal geht es aber etwas zu weit und zwar wenn man aus dem Synonym absolut nicht mehr erkennen kann, was denn eigentlich damit gemeint ist. Oder kennt jeder von euch Ameisentitten (=Gänsehaut)? In solchen Fällen werden Synonyme zu Insidern in Eingeweihtengruppen und könnten fast als Geheimsprache durchgehen. Als Latinist und Historiker kam ich dann auch nicht drum herum, mir ein paar Synonyme aus diesem Bereich anzugewöhnen. Wenn also Fortuna die Beine breit macht, hat man sehr viel Glück gehabt und wenn man(n) eine attraktive Frau sieht, dann wird der kleine Octavian zum Augustus, um mal zwei Beispiele zu nennen.

Nun fragt ihr euch sicher: “Und was ist nun mit dem Caesarenstuhl?” Ich sage noch nichts! Ratet doch mal, wofür der stehen könnte, bin gespannt, was ihr für Ideen habt! :)

Warum Männer (zurecht) keine Komplimente mehr machen

Alle Frauen, bitte mal melden, welche von euch sich wünscht, dass die Männer euch mehr Komplimente machen, hin und wieder etwas nettes zu eurem Aussehen oder einer guten Leistung sagen oder sich um euch kümmern und Türen aufhalten, Taschen abnehmen und euch ihren Mantel anbieten, wenn ihr friert. Ich wette, eine nicht unbeträchtliche Zahl von euch ist dafür.

Ein Mann, der Komplimente macht …

Ich muss euch leider enttäuschen, aber ihr seid selbst Schuld an der Tatsache, dass Männer immer seltener Komplimente machen. Die Gründe sind ganz einfach und weil ich heute einen guten Tag habe, werde ich sie euch erzählen. Ich hab mir die nicht einfach ausgedacht, sondern sind sie aus empririschen Studien, die ich persönlich durchgeführt habe, hervorgegangen:

… ist ein Schwächling

Offensichtlich steht ihr Frauen nicht auf die netten Typen, die euch so wie ihr seid, mögen. Komplimente sind für euch anscheinend ein Ausdruck von Schwäche. Ein Mann, der nicht mit seiner Muskelkraft oder seinem elefantengroßen Ego beeindrucken kann, der muss eben Komplimente verteilen. Scheinbar kein besonders großes Zeichen von Potenz. Wie will so einer euch denn beschützen? Indem er zu einem Schachduell herausfordert?

… ist ein Schleimer

Frauen vertragen Komplimente einfach nicht oder können sie nicht akzeptieren. Wenn ihr gemocht werdet und ein Mann euch etwas nettes sagt, dann sagt der das bestimmt nur einfach so und will sich einschleimen, einen guten Eindruck schinden – bestimmt nur, um auch etwas nettes gesagt zu bekommen. Ihr könnt natürlich viel besser beurteilen, ob ihr zu dick seid oder euch eure neue Frisur steht. Ihr kultiviert lieber eure Unzufriedenheit mit euch selbst, anstatt euch nach einem Kompliment eines Mannes einfach gut zu fühlen. Deshalb sind alle Männer, die anderer Meinung sind als ihr, auch Schleimer. Wollt ihr auch nicht haben.

… hat immer Hintergedanken

Ihr Frauen glaubt doch tatsächlich, dass ein Mann, der euch ein Kompliment macht, selbiges immer nur mit Hintergedanken tut, oder? Entweder will er “nur das Eine” oder sonst irgendeine Gefälligkeit von euch. “Oh wow, deine neue Frisur sieht toll aus, steht dir gut!” – Frauenohren scheinen bei solchen Sätzen immer einen Nachsatz zu hören, etwa “Holst du mir ein Bier?”, “Gibst du mir ein Massage?” oder “Ficken?”. Mädels, wascht doch bitte mal eure Ohren! Wir sagen so etwas nicht und wir meinen es auch nicht so.

Einfach mal nur freuen

Bevor in den Kommentaren das große “Aber” kommt: Ich will ja gar nicht leugnen, dass es alle diese Typen sogar wirklich gibt, aber bei weitem nicht alle gehören in diese Kategorien. Doch wenn ihr es allen Männern so schwer macht, euch ein Kompliment zu machen und euch ziert, es einfach anzunehmen und euch zu freuen, dann müsst ihr euch nicht wundern, wenn die Männer irgendwann einfach keine mehr machen, weils einfach sicherer ist. Dann machen wir euch meiner Meinung nach zurecht keine Komplimente mehr.

Wir Männer freuen uns übrigens auch über Komplimente und nehmen sie in der Regel doch auch dankend an. Darum frage ich mal so offen in die Runde: Wieso können wir nicht alle dann ein Kompliment machen, wenn wir es für angebracht halten? Schadet doch nicht, eher im Gegenteil. :)

Statistiken und Gedanken zu Kommentaren

Auf vielen Blogs (auch auf meinem) wird oft über die Zugriffszahlen gesprochen, Besucher, Views, Klicks – je höher desto besser. Aber eigentlich sind doch die Kommentare und deren Verfasser wesentlich wichtiger und interessanter, das war jedenfalls der Konsens in den Kommentaren zu meinem SEO-Beitrag. Deshalb habe ich mir mal ein wenig die Mühe gemacht und ein paar Kommentar-Statistiken zusammengestellt (Stand: 28. Oktober) und zum Teil auch mit (hoffentlich anschaulichen) Diagrammen versehen.

Männer oder Frauen – wer kommentiert mehr?

Zunächst hat mich mal interessiert, wie die Verteilung der Kommentare unter den Geschlechtern ist. Dazu habe ich als Maßstab nur die Kommentatoren genommen, die mindestens fünf Kommentare hinterlassen haben. Folgende Verteilungen hat meine Untersuchung ergeben:

Geschlechter der Kommentatoren

Geschlechter der Kommentatoren

Wie man sieht, sind die Geschlechter fast gleich vertreten. Genau genommen ist es ein Mann mehr (insgesamt 40) als bei den Frauen (39). Insofern scheint der Inhalt meines Blogs bei beiden Geschlechtern gleichermaßen gut anzukommen, oder die Mischung der Themen ist recht gut.

Schauen wir uns aber nun einmal an, wie viele Kommentare die Männer bzw. die Frauen hinterlassen haben:

Kommentarzahl nach Geschlecht

Kommentarzahl nach Geschlecht

Wie man sieht, sind die Frauen (insgesa 2611 Kommentare) mit um einiges aktiver bei den Kommentaren als die Männer (1819). Woran das liegen könnte, kann man nur mutmaßen. Möglicherweise sind Männer in der Regel einfach kommentarfauler als Frauen. Vielleicht erfahren wir mehr aus der nächsten Statistik, denn hier geht es um…

Die Top 10 Kommentatoren

Natürlich haben die Kommentatoren, die schon viel länger dabei sind, einen klaren Vorteil gegenüber den noch recht frischen. Dennoch soll die Zeit und die Arbeit, die die Kommentatoren hier auf meinem Blog mit dem Kommentieren hatten, gewürdigt werden. Das nächste Diagramm ist ein Dankeschön an euch.

Die Top 10 Kommentatoren und ihre Kommentarzahl

Top 10 Kommentatoren und ihre Kommentarzahl

Möglicherweise sind also fast allein schon die Plätze 1-3 für Kommentarüberschuss bei den Frauen verantwortlich. Natürlich bedanke ich mich auch bei allen anderen Kommentatoren, ihr seid meine Motivation! Und hey, wenn ihr euch ranhaltet, seid ich auch bald unter den Top 10, einige von denen kommentieren hier nämlich gar nicht oder fast gar nicht mehr. ;)

Sonstige Kommentarstatistiken

Insgesamt wurden hier auf der Gedankendeponie seit Bestehen 5235 Kommentare geschrieben, inklusive Trackbacks, aber ohne meine eigenen Kommentare (1619). Das sind im Schnitt 201 Kommentare im Monat oder 6,7 Kommentare am Tag. Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann, wie ich finde. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht das Ziel hätte, diesen Wert noch weiter zu verbessern…

Kommentare aufwerten

Nach all der Statistikerstellerei habe ich mich nämlich gefragt, wie ich die Kommentare hier noch ein wenig aufwerten kann und die Attraktivität des Kommentierens steigern kann. Dabei sind mir folgende Ideen gekommen, die ich erst einmal laut denkend mit euch teilen will und bei denen ich auf eure Meinung dazu gespannt bin.

1. Kommentarbewertung

Es gibt ein Plugin, dass einem elraubt, den Kommentaren ein Bewertungssystem hinzuzufügen, wie es das etwa auf Youtube und anderen Portalen gibt. Jeder kann also einen Kommentar positiv bewerten, wenn er sinnvoll, witzig oder ähnliches ist, oder eine negative Bewertung vergeben, wenn es sich um Linkspan und Off-Topic Kommentare handelt.

Vorteile: Weil natürlich niemand schlecht bewertet werden mag, könnte die Qualität der Kommentare steigen. Positive Kommentare reizen zum Weiterkommentieren an und würden besonders hervorgehoben werden.

Nachteile: Aus Angst vor schlechten Bewertungen unterbleiben die Kommentare. Das System könnte außerdem leicht missbraucht werden und manchen den Spaß am Kommentieren nehmen.

2. Kommentar(e) der Woche / Kommentar(e) des Monats

Ich könnte mir vorstellen, einmal die Woche oder einmal im Monat (mal schauen) einen Kommentar oder mehrere besonders hervorzuheben, weil sie mir besonders gut gefallen haben. Das würde natürlich begründet werden.

Vorteile: Qualität der Kommentare könnte steigen, da ein Anreiz da ist. Und auch die Quantität könnte davon profitieren.

Nachteile: Mehrarbeit für mich, eventuell für andere uninteressante Beiträge zu den Kommentaren der Woche/des Monats, was zu Besucherrückgang führen könnte.

3. Überraschung für den/die Topkommentatoren des Monats

Als dritte und letzte Idee habe ich, eine Überraschung für den oder die fleißigste(n) Kommentarschreiber zu veranstalten. Wer das ist, wird mir ja mit meinem Top-Kommentatore Widget angezeigt. Wie diese “Überraschung” aussehen soll, weiß ich jedoch selbst noch nicht. Vermutlich werden es kleine Dinge wie Gastbeiträge usw. sein.

Vorteile: Im Rennen um die Überraschung dürfte die Kommentarzahl steigen.

Nachteile: Das könnte ziemlich schnell in Spam ausarten.

Kommentare – ein wichtiger Bestandteil dieses Blogs

Wie ihr aus diesem Beitrag sicher schnell geschlossen habt, sind die Kommentare ein wichtiger Bestandteil nicht nur meines Blogs, sondern eigentlich des Bloggens allgemein. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu meinen Ideen, zu Statistiken und allem weiteren, was mit Kommentaren zu tun hat, sagt – am besten in den Kommentaren! ;)

Stöckchen: 8 Random Habits

Oh, Yuki_Keylin rächt sich für die ganzen  Stöckchen, die sie in letzter Zeit von mir zugeworfen bekommen hat. ;) Nun bekam ich eines zurück und fragte mich, ob ich das nicht schon einmal hatte, da es mir so bekannt vorkam. 8 zufällige Dinge über mich selbst soll ich schreiben – ich war mir sicher, dass ich darüber schon geschrieben habe. Aber nein, habe ich scheinbar noch nicht, aber ein ähnliches… etwas thematischeres, welches aber schon etwas länger her ist, darum mach ich das mal und bedanke mich fürs Bewerfen!

Die Regeln:

  1. Der Werfer postet acht zufällige Dinge über sich selbst,
  2. wirft das Stöckchen an acht Leute weiter,
  3. die ebenfalls acht Dinge über sich selbst posten und es weiterwerfen.

Acht zufällige Dinge über mich:

  1. Ich bin – typisch Lehrer – immer an vorderster Front, wenn es darum geht, Fehler zu verbessern (vor allem sprachlicher Natur).
  2. Nutella ist für mich Grundnahrungsmittel, zu lange ohne und ich werde nörgelig.
  3. Ich spiele gerne “Killerspiele”… bin aber trotzdem ganz normal!
  4. Ich mag keien Piercings oder dauerhaften “Körperschmuck” – Natürlichkeit ist mir immer lieber.
  5. Wenn ich einen Ort verlasse, schaue ich meistens zwei mal nach, ob ich nicht etwas vergessen habe.
  6. Wenn ich allein Auto fahre, singe ich meine Playlist meist lautstark mit.
  7. Ich bin schnell genervt, wenn jemand zig Male etwas nachfragt und ich meine Antwort genauso oft wiederholen muss (Wirklich nicht? Ganz sicher?).
  8. So richtig schlimm ärgere ich nur Leute, die ich wirklich mag. ;)

So, an acht Leute soll man werfen? Na gut, ich nenne acht, aber es soll sich keiner verpflichtet fühlen, es zu nehmen:

  1. Jenny
  2. Tapedeck
  3. Die_Heldin
  4. Tshalina
  5. Moschu
  6. Digitalk
  7. Vizekönigin
  8. Casi

Bedient euch und verratet uns doch mal acht Dinge über euch selbst. :)

SEO für Anfänger – Teil 2

Weil mein Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung für Anfänger ganz gut angekommen ist, habe ich mich kurzerhand entschlossen, heute eine kleine Fortsetzung davon zu schreiben. Dabei lege ich natürlich wieder hauptsächlich den Wert auf Maßnahmen, die jeder ganz leicht durchführen kann, ohne besonders tief in die Materie einddringen zu müssen.

Um auch zu zeigen, dass SEO wirklich etwas bringt, habe ich mal eine kleine Grafik erstellt, die grob verdeutlichen soll, dass schon kleine Maßnahmen wirklich einen beachtlichen Erfolg haben können:

Auswirkungen von SEO auf die Anzahl der Views am Tag

Auswirkungen von SEO auf die Anzahl der Views am Tag

Während ich zum Zeitpunkt der SEO-Maßnahmen und vorher nur äußerst selten wirklich hohe Zahlen an Views hatte (meist nur bei Blogrätseln oder Beiträgen mit sehr SEO-tauglichen Titeln), stieg die Anzahl täglicher Views nach den Maßnahmen deutlich an. Wie man an der Grafik erkennen kann, sind sogar die Werte für Tage, an denen ich keinen Beitrag geschrieben habe, relativ hoch – normalerweise lagen diese Tage immer so bei knapp 300 Views. Aus meinen Statistiken lässt sich auch erkennen, dass die Anzahl an Suchbegriffen, mit denen man auf mein Blog findet, gestiegen ist. Dieser Monat ist der bisher besucher- bzw. klickreichste seit Bestehen.

Gefühlt sind auch die Anzahl der  Erstkommentatoren gestiegen und die Anzahl der Kommentare pro Beitrag war auch extrem hoch in diesem Monat. Sicherlich kann man das nicht alles den SEO-Maßnahmen anrechnen, ich habe auch selbst recht viel kommentiert und einige Beiträge scheinen den Nerv der Leser getroffen zu haben, aber zumindest zu einem gewissen Teil wird die Suchmaschinenoptimierung sicherlich ihren Beitrag geleistet haben.

Darum möchte ich mit euch noch einmal 5 weitere SEO-Tipps teilen, die ich auf meinem Blog zu gewissen Teilen umgesetzt habe:

Tipp 01: Kaputte Links reparieren oder entfernen

Links, die auf Fehlerseiten führen, mag niemand, nicht einmal Google. Deswegen sollten Links hin und wieder auf ihre Gültigkeit geprüft werden. Da das bei einem Blog ein recht umfangreiches Unternehmen werden kann, gibt es hier ein paar Helfer, die einem die Sucharbeit abnehmen können. Für selbst gehostete WordPress Blogs lohnt sich ein Blick auf das Plugin Broken Link Checker, das im Hintergrund arbeitet und einem im Dashboard die Links auflistet und eine Bearbeitung oder Entlinkung direkt aus dem Menü heraus ermöglicht. Für Blogs, die sich nicht durch Plugins erweitern lassen, gibt es leider nur weniger komfortble Möglichkeiten wie etwa die Seite Dead-Links – aber immerhin besser als gar nichts! Wer bessere Seiten oder Methoden kennt, mag sich bitte in den Kommentaren melden.

Tipp 02: Doppelten Content vermeiden

Google und Co scheinen sich ganz besonders an doppeltem Content zu stören. Wenn also derselbe Text auf mehreren Seiten auftaucht, ist das nicht sonderlich gut für die Suchmaschinenplatzierung. Doppelten Content hat man meist auf seiner eigenen Seite schon. Allein schon, wenn man sich seine verschiedenen Archive anschaut: Tag-Archiv, Katagorien-Archiv und natürlich das ganz normale Archiv. Überall steht das gleiche drin, allerdings mit jeweils anderer URL. Um zu verhindern, dass die Suchmaschinen-Roboter, die die Blogs auslesen, einen dafür bestrafen, dass man verschiedene Archivmöglichkeiten nutzt, sollte man ggf. folgenden Code in der header.php ergänzen:

<?php if(is_single() || is_page() || is_home()) { ?>
<meta name="googlebot" content="index,noarchive,follow,noodp" />
<meta name="robots" content="all,index,follow" />
<meta name="msnbot" content="all,index,follow" />
<?php } else { ?>
<meta name="googlebot" content="noindex,noarchive,follow,noodp" />
<meta name="robots" content="noindex,follow" />
<meta name="msnbot" content="noindex,follow" />
<?php }?>

Ich bin selbst Anfänger, also wenn ein erfahrenerer Coder etwas daran auszusetzen hat, bitte umgehend melden! Aber wenn mich nicht alles täuscht, sorgt dieser Code dafür, dass nur alle Einzelbeiträge (single.php), alle Seiten (page.php) und die Startseite (home) von den Suchmaschinenbots ausgelesen werden (content=”index”), alles andere wird von denen nicht weiter beachtet (content=”noindex”). Ergibt doch eigentlich Sinn.

Tipp 03: Unnötige Links entfernen

Damit sind nicht wie in Tipp 01 die kaputten Links gemeint, sondern vor allem Links, die auf dieselbe URL verlinken, auf der sich der User gerade befindet. Häufig sieht man das in der Beitragsansicht, denn dort kommt es oft vor, dass die Überschriften nochmals auf den Beitrag verlinken. Das ist natürlich völlig unnötig und kann angeblich auch zu einer schlechteren Bewertung bei Suchmaschinen führen. Also schaut euch mal eure single.php an und sucht nach eurer Überschrift (meist mit <h>-Tags umgeben). Eine verlinkte Überschrift sieht meist so aus:

<a href="<?php the_permalink(); ?><?php the_title(); ?></a>

Wenn ihr die Verlinkung rausnehmen wollt, lasst einfach nur Folgendes statt des Codes oben stehen

<?php the_title(); ?>

Die <h>-Tags als Indikatoren für Überschriften lassen wir natürlich, da diese suchmaschinenrelevant sind.

Tipp 04: Sorge dafür, dass du verlinkt wirst

Das ist ein banaler, aber sehr effektiver Tipp. Eigentlich weiß das fast jeder: Wenn man auf anderen Seiten (am besten mit einer höheren Bewertung) verlinkt wird, so sorgt das dafür, dass man selbst auch von den Suchmaschinen besser bewertet wird. Man sollte also danach streben, auf anderen Blogs verlinkt zu werden. Das lässt sich vor allem durch guten Content anstellen – auf den man natürlich auch noch aufmerksam machen muss, etwa indem man auf anderen Blogs kommentiert. Letztlich hat man selbst aber nur indirekten EInfluss darauf, ob man auf anderen Blogs verlinkt wird oder nicht.

Mein Grundsatz lautet: Sei beim Kommentieren stets freundlich oder zumindest höflich. Wenn du in einem Kommentar auf einen eigenen, thematisch ähnlichen Beitrag auf deinem Blog hinweisen möchtest, gehe wenigstens auch auf den Inhalt des Beitrags ein, auf den du kommentierst – ansonsten macht das einen schlechten Eindruck und zwar in der Art, dass man nur scharf darauf ist, dass die Leute draufklicken und deinen Blog wahrnehmen. Hilft vielleicht kurzfristig, schafft aber keine eventuelle dauerhafte Beziehung mit dem anderen Blog und keine Backlinks.

Tipp 05: Schreibe regelmäßig

Auch das ist nicht unwichtig für Suchmaschinenoptimierung. Je öfter man sein Blog updated und Neuigkeiten hinzufügt, desto häufiger werden die Suchmaschinenbots vorbeischauen und deinen Content aufnehmen. So dauert es nur wenige Tage oder gar Stunden anstatt bis zu einer Woche, bis der neue Beitrag gelistet wird. Den Vorteil merkt man vor allem dann, wenn man zeitnah an bestimmten Ereignissen bloggt, die eben genau dann wichtig sind, wenn man über sie schreibt. So wurde mein Beitrag zum Eurovision Song Contest 2008, den ich wenige Minuten nach dem Ende der Show veröffentlicht hatte, zu einem richtigen Besuchermagneten, wie der Folgebeitrag zum Experiment zeigt. Dieser Beitrag ist immernoch derjenige, der mir die meisten Views an einem einzelnen Tag und gleichzeitig auf meinem Blog beschert hat.

SEO ist nicht alles

Als Abschlussbemerkung möchte ich noch einmal erwähnen, dass SEO bei weitem nicht alles ist, was zu guten Zugriffszahlen führt. Guter Content, regelmäßige Kommentare und Links sind auch sehr wichtig und die Erfahrung zeigt, dass nur die wenigsten Leser, die über Suchmaschinen kommen, auch kommentieren. Wer also darauf den meisten Wert legt, muss sich also weniger um Suchmaschinenoptimierung kümmern als um einen interessanten Schreibstil usw. – die Mischung machts, würde ich sagen und hoffe, wenigsten ein paar Leuten ein wenig geholfen zu haben.

Falls noch jemand weitere Tipps, Anregungen oder Kritik hat: In den Kommentaren ist reichlich Platz dafür. :)

Gaudeamus igitur oder: Konna hat Stil!

Ich schreibe diese Worte in allerhöchster Freude und Glückseligkeit, denn heute hat zwar das neue Semester begonnen und die langen “Ferien”, die eigentlich gar keine Ferien waren (3 Hausarbeiten und 2 Stundenentwürfe), sind vorbei, doch begann mein Semester mit zwei unglaublich guten Nachrichten für mich. Die zwei Klausuren, die ich gegen Ende der vorlesungsfreien Zeit schreiben musste, Dänisch und Stilübungen I (Latein), habe ich beide bestanden! Hurra!

Dänisch

Zunächst mal zu Dänisch: Im Rahmen meines Geschichtsstudiums muss ich eine Klausur in einer modernen Fremdsprache schreiben, die nicht Englisch sein darf. Da ich in der Schule kein Französisch und auch keine andere Fremdsprache außer Englisch und Latein hatte, musste ich noch eine erlernen. Im ersten Semester probierte ich es mit Spanisch, kam aber mit dem Dozenten überhaupt nicht zurecht, weshalb ich mich nun für Dänisch entschied, wozu es extra einen Kurs für Historiker gab. Dort lernten wir die Grammatik und das Übersetzen und mussten am 17. Oktober eine Klausur schreiben, in der wir einen Text übersetzen und drei Inhaltsfragen beantworten mussten. Heute dann der Aushang: Bestanden!

Latein

Jetzt zum noch Wichtigeren, zu den lateinischen Stilübungen: Man muss sagen, dass die Stilübungen ein richtiger Killerkurs sind, das heißt, hier fallen die meisten durch (bis zu 70%) und ab hier ist auch für einige das Studium beendet. Als Student der alten Studienordnung (also noch nicht Bachelor) darf ich diese Klausur vier mal schreiben, danach kann ich noch einen Versuch bekommen, indem ich einen Antrag stelle, der aber auch erstmal bewilligt werden muss. Scheitert auch der Versuch, ist das Studium in der Regel beendet.

Jetzt fragt ihr euch sicher, was man da denn machen muss, dass da so viele durchfallen und es eine so große Angst vor der Klausur gibt. Anders als im Normalfall muss man in den Stilübungen vom Deutschen ins Lateinische übersetzen und nicht andersherum. Ohne Wörterbuch, ohne Grammatikhilfe. Man muss Ausnahmen und grammatische Phänomene beherrschen und anwenden können. Nicht gerade leicht…

Und auch mir fiel es sehr schwierig, drei mal bin ich auch durchgefallen. Jedes mal mit etwas weniger Fehlern, doch bei diesem entscheidenden vierten Mal hab ichs geschafft. Sechs Fehler durften gemacht werden, 1.5 habe ich gemacht. Als ich meine Matrikelnummer auf der Liste gesehen habe, ist mir ein Felsen vom Herzen gefallen, den hat man sicher im ganzen Institut gehört. Genial! Nun kann ich ganz offiziell sagen, dass ich Stil habe.  8) Fühlt sich genial an!

Mit Glück zum Erfolg zur Freude

Aber im Prinzip konnte ich diese Klausur auch nicht versemmeln, schließlich habe ich von meinen Eltern und meinen drei Geschwistern insgesamt acht Glücksbringer mitgegeben bekommen. Ich hatte sozusagen das gesamte Glück der Familie dabei – was hätte da noch schief gehen sollen? :D Ich bin jedenfalls überglücklich und kann nun dem Semester etwas entspannter entgegensehen. Meine Freude lässt sich fast nicht in Worte fassen!

Besser hätte das Semester für mich gar nicht beginnen können. :)

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