…auf seinem Blog, die einen Beitrag schreibt! *grins* Hier ist Caro von myzitro.de und ich habe die Ehre (Warum eigentlich Ehre? Ich werde gezwungen, weil ich eine Wette verloren habe!), also gut, ich habe die Ehre hier schreiben zu dürfen.
Ich bin in der Tat nicht Konnas Frau, aber eine recht gute Freundin (würde zumindest ich so sagen *lach*) und schreibe hier nun über „Fernbeziehungen”. Das Thema durfte Konna aussuchen, wegen der besagten Wette. Und nun geht’s dann auch schon los:
„Die Bahn verbindet”, das ist der Slogan der Bahn und wohl jeder kennt ihn. Aber hat einer mal drüber nachgedacht, was dort gesagt wird? Richtig, ich fahre zu Freunden und dann verbindet mich die Bahn mit ihnen. Die Bahn ist die Verbindung, aber die Bahn ist auch die Trennung, das wird irgendwie völlig vergessen!
Schon mal in der Bahn gesessen und den Liebsten/die Liebste immer kleiner werden sehen? Allzu oft fließen dann die Tränen und man kann nur noch sarkastisch an „Die Bahn verbindet” denken.
Dieses Szenario kommt oft bei Fernbeziehungen vor. Fernbeziehung ist nicht gleich Wochenend-Beziehung. Denn wer sich jedes Wochenende sieht, hat schon einen riesigen Vorteil. Wenn der Freund/die Freundin über 500 km weit weg wohnen, dann ist es unmöglich, sich mal eben zu treffen. Dann ist es unmöglich, spontan vorbei zu kommen. Dann ist es unmöglich, immer zu zweit einzuschlafen.
Aber dieses Schicksal wurde selbst gewählt! Alle, die Fernbeziehungen haben sind selber Schuld, sie hatten doch die Wahl. Aber, wo die Liebe hinfällt, das entscheidet man ja nicht mit dem Kopf.
Sicher, es kommen Zweifel, ob man diese Art von Beziehung wirklich will. Ob man damit umgehen kann. Aber eigentlich weiß man tief im Inneren, dass man es versuchen will und den Traumprinzen/die Traumprinzessin am anderen Ende der Welt nicht aufgeben will.
Eigentlich sollte nun die Stelle kommen, wo ich Positives und Negatives aufzähle, aber das kann ich nicht (mehr). Eine Fernbeziehung zerbrach und ich dachte „nie wieder”, obwohl es eine wirklich schöne Erfahrung war, allerdings war diese auch nicht ganz so weit weg, so dass man sich öfter sehen konnte (und wenn man sich zu oft und lange sah, wurde ich schon nervös!). Also, diese endete, die nächste fing an und die Entfernung wurde größer. Ich hatte kein Problem damit, ich war so glücklich wie noch nie.
Zu Hause hatte ich meinen Freiraum und die Zeit, um mich auf die Schule zu konzentrieren und wenn ich bei ihm war, konnte ich einfach nur genießen und machen wozu wir Lust hatten, ohne den ganzen Alltagsstress.
In diesem Sinne ist es wirklich etwas Wunderschönes.
Aber dann kam die Zeit, in der wir uns sechs Wochen lang durchgehend sahen. Nein, es gab keinen Streit, wie nun vielleicht einige vermutet haben. Es war perfekt! Es war einfach nur perfekt, aber nach sechs Wochen sich zu trennen und dann erst wieder in zwei Monaten zu sehen, das tut weh. Seit dem Tag verfluche ich sie, die Fernbeziehung. Ich will sie nicht mehr, aber ändern kann ich daran zurzeit nichts.
Es ist schwer, weil man es plötzlich anders kennt, aber es ist nicht unmöglich. Ich kann mich auf die Schule konzentrieren, was kurz vor dem Abi doch recht wichtig ist und wenn alles gut geht, ziehen wir ja bald in die gleiche Stadt. Fragt mich nun aber nicht in welche, vielleicht werde ich mein heiß geliebtes Hamburg verlassen, aber das ist wieder ein anderes Thema.
So weit von mir,
Caro
PS: Das, was wirklich immer verbindet, ist das Telefon! *lach*

















4 Kommentare
Danke Caro für den Gastbeitrag. Ich will da noch gar nichts zu sagen, ich werd wahrscheinlich in einem extra Beitrag näher drauf eingehen und meine Meinung sagen.
Kommt mir alles ziemlich bekannt vor, was Du hier schreibst, Caro… Immerhin sind es bei mir keine 500, sondern “nur” 250km Entfernung – aber da ich gerade Urlaub habe und meine Freundin somit 2 Wochen am Stück sehen kann, will ich mal nicht jammern
Ohje… das kenn ich nur zu gut. Schlimm.. ich find es immer ganz furchtbar, wegfahren zu müssen. Und das auch schon einfach nur bei “guten Freunden”.
Also ich kann auch aus Erfahrung sprechen, hatte 1 mal eine Fernbeziehung, 10 Monate. Ging am Ende nicht gut und ich habe mich getrennt. So eine Fernbeziehung hat Vor- und Nachteile, wie eigentlich alles im Leben. Vorteile, die Gefahr in den bösen “Alltag” zu tapsen ist nicht möglich, man sieht sich selten und die Freude ist umso größer, wenn man sich lange Zeit nicht sehen konnte. Wobei das sicher keine Lösung auf Dauer ist. Irgendwann wünscht sich glaube ich jeder mal ein “normales” Leben, Kinder und vllt auch heiraten. Dies ist wohl bei einer Fernbeziehung undenkbar.
Bei mir ist es zum Teil einfach daran gescheitert, dass er nicht für mich da sein konnte wenn ich ihn gebraucht habe, wofür er natürlich nichts konnte. Sicher, man kann telefonieren usw. aber das ersetzt noch lange keine Umarmung, Berührungen die man in traurigen Momenten wohl brauch, einfach die Nähe ist nicht vorhanden.
Ich möchte keine Fernbeziehung mehr. War eine nette und sicherlich auch schöne Erfahrung, aber eine die ich nicht wiederholen möchte.
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