Mit “Da stimmt was nicht!” befinden wir uns schon mitten in der 48. Woche vom Projekt 52. Ein, wie ich finde, äußerst schwieriges Thema. Ich habe mich dafür entschieden, es mehr inhaltlich anzugehen, als irgendwie etwas Besonderes zu fotografieren. Das Bild sieht demnach sehr sehr langweilig aus. Aber da stimmt wirklich etwas nicht auf dem Bild. Ich verrate es dieses Mal vorweg: Es ist der Ort, der hier als mein Wohnort gekennzeichnet ist. Ich wohne nämlich nicht in “Bokels”, sondern in “Gokels”. Ein Glück, dass es Postleitzahlen gibt und die Post trotzdem bei mir angekommen ist. Nun aber das Bild:
Thema 48: Da stimmt was nicht!
Passend dazu habe ich eine Story in einem Forum gefunden, in der jemand von seinen Erlebnissen mit meinem Heimatort Gokels berichtet:
“Hier in Gokels war ich noch nie. Ich habe auch noch nie was davon gehört. Ziemlich trist dort am Bahnhof. Ein Bahnübergang und vier Häuser.Bei allen klingelte ich. Nur beim vierten Haus wurde mir aufgemacht. Die dort lebende Frau ließ mich telefonieren, wimmelte mich aber mit der Aussage: “Ich möchte Mittagstunde machen”, schnell wieder ab. Und nun stand ich da. Wartend. Ich beobachtete die nähere Umgebung des Bahnhofes. Alles war wie ausgestorben. Die Schiene war mit langem Grass überwuchert, welches leicht im Wind hin und her trieb. Der Bahnhof im allgemeinen sah so aus, als würde er schon lange nicht mehr benutzt werden. Die Autofahrer fuhren so schnell vorbei, als können sie es kaum erwarten, Gokels endlich wieder zu verlassen. Ein Vogel, der sich hin und wieder mal mit einem lauten Pfeifen zu erkennen gab, ließ mich wissen, dass ich nicht ganz alleine war [...].”
Die Geschichte geht dann noch weiter, dass er im Zug eingeschlafen ist und deshalb ausversehen in Gokels gelandet ist. Aber wie ihr seht: Nach Gokels muss man wohl nicht unbedingt fahren. Wenn ihr das trotzdem wollt, könnt ihr mir gerne einen Besuch abstatten. Ich mache auch auf, denn ich wohne nicht am Bahnhof.
Nachträglich bearbeitet habe ich natürlich die schwarzen Balken, die private Informationen und Schleichwerbung verbergen sollen und die rote Unterstreichung.


















4 Kommentare
Naja, der Tippfehler geht ja noch.
Bei dem Vater meiner besten Freundin haben die den Vornamen mal falsch gelesen und ihn dann mit Frau immer angesprochen in den Briefen
Das fand ich witzig.
Gokels… Da war ich doch auch mal *denk* achja, bei einem Konna… Naja ist ja auch winzig, da ists egal obs n B oder G ist
@Hikari: Das gabs bei irgendeinem aus meiner Familie auch mal, aber ich hab vergessen, wer es war. Total bekloppt sowas. ^^
@zitrone: Gar nicht wahr!
Aber wenn du schon mal da warst: Kannst du den Eindruck aus dem Zitat bestätigen?
Hier in Gokels war ich noch nie. Ich habe auch noch nie was davon gehört. Alles war wie ausgestorben. Ein Vogel, der sich hin und wieder mal mit einem lauten Pfeifen zu erkennen gab, ließ mich wissen, dass ich nicht ganz alleine war.
Das würde ich unter anderem bestätigen
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