Archive December 2008
Darauf freue ich mich in 2009
Nach den ganzen Jahresrückblicken ist es nun auch mal an der Zeit, nach vorn zu schauen, finde ich. Es ist doch viel besser, nach vorn zu sehen und nicht in der Vergangenheit zu leben. Und weil man jetzt schon über viele Dinge Bescheid weiß, die im Jahr 2009 auf uns zukommen, möchte ich meine persönlichen Favoriten aus den Bereichen Musik, Film und Spiele einmal kurz zusammenstellen und sagen, worauf ich mich im nächsten Jahr ganz besonders freue. Und bitte:
Musik – Neue Alben 2009
Letzte Instanz – Nach meiner eher zufälligen Entdeckung von Letzte Instanz bin ich richtig verrückt nach deren Musik geworden. Die letzten Alben waren schon super und auch die DVD hat den Hunger auf mehr noch gemehrt. Ein Glück, dass schon im am 27. Februar neuer Hörstoff in Form eines neuen Albums mit dem Namen “Schuldig” kommt. Genial, dass der Output der Band so hoch ist und scheinbar jedes Jahr ein neues Album kommt. Erste Hörproben gibt es auf Myspace.
Zeraphine – Auch meine absolute Lieblingsband Zeraphine hat angekündigt, 2009 ein neues Album herauszubringen. Endlich, muss ich sagen, da das letzte 2006 erschienen ist. Immerhin gab es mit dem Solo-Projekt “Solar Fake” von Sänger Sven Friedrich adäquaten Ersatz im Jahr 2008. Mit weiteren Informationen wird leider sehr gegeizt, ich hoffe, da kommt bald mehr!
Saltatio Mortis – Nach dem letzten, sehr starken Album “Aus der Asche” freue ich mich auch sehr auf den neuen Silberling von Saltatio Mortis, der zu Beginn des neuen Jahres aufgenommen werden soll. Mehr als der Name des Albums ist bisher leider nicht bekannt, aber “Wer Wind sät…” klingt doch schon mal sehr gut. Wird 100%ig gekauft.
Subway To Sally – Nach dem genialen Konzert im Dezember, auf dem schon ein erster neuer Song vorgestellt wurde, freue ich mich natürlich auf das neue Album der Sallys, welches “Kreuzfeuer” heißen wird und am 3. April erscheint. Auch das wird wieder mal ein Hit werden, da bin ich mir sehr sicher.
Rammstein – Und schließlich freue ich mich auch noch auf das neue Album von Rammstein. Zwar nicht so sehr wie auf die Alben der vorigen Bands, aber ich freue mich und bin gespannt, was man neues von denen hören wird. Eine Veröffentlichung des Albums ist aber nicht vor Herbst 2009 geplantm weshalb noch etwas Geduld gefordert ist, aber schon im Sommer soll die erste Single zu hören sein. Ich bin gespannt!
Film – Kinostarts 2009
Transporter 3 – Ich bin ja ein Fan von Jason Statham, der Mann ist einfach nur cool und ich mag auch die meisten Filme mit ihm. Auch die ersten beiden Teile von Transporter haben mir gut gefallen, deshalb ist für mich natürlich auch der dritte Teil Pflichtprogramm. Schön, dass es schon im Januar soweit ist. Kinostart: 08. Januar.
Crank 2: High Voltage – Und noch einmal Jason Statham. Diesmal in der Fortsetung zum absolut sehenswerten Film Crank. Wie es da sinnvoll eine Fortsetzung geben kann, ist mir zwar schleierhaft, aber Realismus ist hier eh nicht so viel wert – viel mehr verspricht es wieder genialen, unkomplizierten Spaß. Kinostart: 16. April.
Punisher: Warzone – Obwohl ich den ersten Film ziemlich grottig fand, freue ich mich auf die Fortsetzung des Punishers, was hauptsächlich an dem Besetzungswechsel liegt und an den ziemlich genialen Trailern. Ich hoffe nur, dass es der Film ungekürzt schafft, wobei die Gerüchteküche da eher missmutig stimmt. Kinostart: 05. Februar.
Star Trex XI – Ich bin in gewisser Weise mit Star Trek aufgewachsen, wir sind eigentlich eine richtige Trekkie-Familie. Allein deshalb bin ich froh, dass ein neuer Star Trek Film kommt und die Idee, die Classics mit neuer Besetzung wieder aufleben zu lassen, finde ich gar nicht mal schlecht. Ich hoffe nur, dass der Film ein absoluter Erfolg wird, damit vielleicht auch mal wieder eine Serie kommt. Kinostart: 08. Mai.
Terminator Salvation – Auch über Terminator Salvation schrieb ich schon einmal hier. Und auch wenn Arnie nicht die Hauptrolle spielt (keine Ahnung, ob an den Gerüchten an einem Gastauftritt etwas dran ist), Christian Bale wird das Schiff schon schaukeln, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Schlechter als der dritte Teil wird es wohl nicht werden. Kinostart: 28. Mai.
Spiele – Gamereleases 2009
Dragon Age: Origins – Der geistige Nachfolger meines Lieblingsspiels überhaupt, Baldur’s Gate 2, das auch noch vom selben Entwickler programmiert wird, muss einfach gut werden. Auch wenn das Spiel, das vermutlich im ersten Quartal des Jahres erscheint, wieder ein absoluter Zeitfresser werden wird, spätestens in den Sommersemesterferien werde ich nichts anderes mehr machen – hoffe ich zumindest.
Mafia 2 – Schon der erste Mafia-Teil hat mich regelrecht am PC gefesselt, so grandios war die Atmosphäre. Hat GTA 3 damals aus meiner Sicht um Längen geschlagen. An den Nachfolger stelle ich ähnlich hohe Erwartungen.
Star Craft 2 – Auch wenn ich nicht so der Echtzeit-Stratege bin: Star Craft hat mich sehr lange gefesselt und ich spiele es auch heute noch gerne. Daraum freue ich mich auf den zweien Teil, wenngleich ich mir sehr sicher bin, dass er nicht so grandios wie sein Vorgänger werden wird.
Die Sims 3 – Ich gebe es zu: Ich mag die Spiele der Simsreihe, auch wenn ich kein Mädchen bin. Ich baue furchtbar gern Häuser und kann bei Spielen wie “Die Sims” einfach herrlich entspannen. Und man spielt immer weiter, bis man plötzlich merkt, dass der halbe Tag um ist. Das Spiel muss etwas richtig machen. Und die Neuerungen, die für den am 19.02. erscheinenden dritten Teil angekündigt sind, lassen jedes kreative Herz höher schlagen.
Alan Wake – Die Macher von Max Payne wollen mit diesem Spiel ein neues Genre schaffen und nennen es “psychologischer Action-Thriller”. Die ersten Bilder sehen unglaublich gut aus und das Remedy gute Spiele und vor allem gute Geschichten machen können, haben sie bewiesen. Alan Wake sollten Spieler im Auge behalten.
Und sonst noch?
Ansonsten freue ich mich im Jahr 2009 auf hoffentlich stattfindende Konzertbesuche, Urlaube, Feiern, Zeit mit Freunden und der Familie, Spaß am Bloggen, Vorankommen im Studium und was sonst noch so kommen wird. Und worauf freut ihr euch im nächsten Jahr? Bestimmte Alben, Filme, Spiele oder vielmehr auf ganz andere Dinge? Verratet es mir doch, ich bin gespannt, was ihr euch vom neuen Jahr erwartet.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Kommt gut rein und habt Spaß, wo und wie auch immer ihr Silvester angehen werdet.
Euer Konna
Projekt 52 – Hinter der Kamera
Und nun ist kurz vor Jahresende auch der letzte Beitrag zum Projekt 52 fällig. Sari hat sich zum Abschluss das Thema “Hinter der Kamera” ausgesucht, in dem nun einmal alle Teilnehmer sich selbst als Motiv oder als Interpretationsansatz irgendwie umsetzen sollen bzw. können. Ein äußerst spannendes Thema finde ich, denn einmal zu sehen, wie viele der Teilnehmer aussehen oder sich selbst sehen, das verspricht sehr unterschiedliche Motive. Auch für mein Bild habe ich mir wieder etwas ausgedacht und bin zum Teil in Kleiderschränken mit alten und aussortierten Klamotten fündig geworden. Und bitte, hier mein letztes Bild zum Projekt 52:
Thema 52: Hinter der Kamera
Auf den ersten Blick erkennen alle, die mich persönlich erkennen, dass ich etwas merkwürdig gekleidet bin. Das ist natürlich totale Absicht gewesen, denn ich habs mir natürlich nicht nehmen lassen, auch beim letzten Bild eine kleine Interpretation mit einzubauen. Und dieser doch etwas gewöhnungsbedürftige Kleidungsstil soll aussagen, dass man mich nicht nach dem Äußeren beurteilen soll, sondern nach meinem Handeln und nach meinen inneren Werten. Das ist in meiner Vergangenheit nämlich nicht immer so gewesen und das hat mich früher noch stark getroffen. Mittlerweise steh ich da drüber und auch das soll dieses Bild aussagen. Ich hoffe, das ist mir mit der Umsetzung einigermaßen gelungen.
Nachträgliche Bearbeitungen gab es von mir keine. Und damit schließe ich das Projekt 52 auf meinem Blog ab. Ich habe es wirklich geschafft, alle 52 Themen abzuarbeiten und war auch fast immer pünktlich mit der Abgabe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel daraus für mich mitgenommen. Vielen Dank an alle, die mit Lob und Kritik meine Bilder kommentiert haben und natürlich einen ganz besonderen Dank an Sari, die dieses Megaprojekt so ausgezeichnet organisiert und durchgeführt hat. Ich verneige mich mit größtem Respekt vor dieser Leistung.
Game Checkpoint: Portal (PC)
Mit “Half Life” und “Half Life 2″ haben die Spieleentwickler von Valve zwei Meilensteine der Videospielgeschichte hervorgebracht, die nicht nur wegweisend für das Genre der Actionspiele waren, sondern auch voller Innovationen (prominentestes Beispiel: Die Gravity Gun) waren und vor allem sehr viel Spaß machten. Aber hier geht jetzt es um ein anderes Spiel von Valve, das nicht minder innovativ und spaßig ist. Und man könnte es auch wegweisend für ein Genre nennen, wenn es denn so wirklich in ein Genre passen würde, denn es ist eine Mischung aus Jump’n'Run, Action- und Denkspiel. Und am Ende wartet ein Kuchen als Belohnung (oder doch nicht?). Die Rede ist von dem Spiel “Portal”.
So wirklich viel lässt sich zur Story des Spiels gar nicht sagen: Man übernimmt die Rolle über eine junge Frau namens Chell, die als Testperson in einem Labor der “Aperture Laboratories” aufwacht und eine Art Hindernisparcours durchlaufen muss, um den Ausgang zu erreichen. Es wird kein Wort darüber verloren, wie und warum man sich dort befindet, lediglich die Computerstimme der künstlichen Intelligenz GLaDOS spricht zu einem und gibt Tipps und Anweisungen, führt aber manchmal auch absichtlich in die Irre. Als Hilfsmittel zur Flucht dient einem eine Portalkanone, mit der man zwei Portale an Wände und Böden schießen kann, die miteinander verbunden sind und durch die man etwa Abgründe überwinden und zu erhöhten Positionen gelangen kann.
Die “Testkammern” genannten Levels werden dabei zunehmend schwieriger und erfordern nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch eine gehörige Portion Logik und Weitsicht. Manchmal müssen Würfel auf Schaltern platziert werden oder Leuchtkugeln in dafür vorgesehene Behältnisse manövriert werden, um weiterzukommen. Obwohl der Schwierigkeitsgrad steigt, bekommt man die meisten Rätsel doch relativ schnell raus, sodass kein Frust aufkommt. Die Hauptmotivation zum Weiterspielen ist jedoch GLaDOS, die mit ihren teilweise irren Aussagen immer wieder für Schmunzler sorgt.
Eigentlich stimmt alles an diesem Spiel: Die Grafik ist zwar nicht mehr die neuste und alles sieht recht ähnlich aus, aber das gehört eben zum Setting dazu. Der Sound stimmt auch, die Musik wechselt von minimalistisch hin und wieder zu bedrohlich intensiv und nie zuvor hat man so niedliche Strahlenkanonen gehört, die einem, nachdem man sie umgeworfen hat, noch sagen, dass sie einem nicht böse sind. Auch die Atmosphäre stimmt und ist sehr dynamisch, zu Beginn kommt einem noch alles ganz witzig und lustig vor und je weiter man kommt, desto beklemmender wird einem zumute, zumal man abseits der Testkammern auf an Wände geschmierte Nachrichten voriger Testpersonen stößt. Auch die Bedienung ist denkbar einfach.
Einen Kritikpunkt kann man Portal aber dann doch noch vorwerfen: Die viel zu kurze Spielzeit. Schon nach 3-4 Stunden sind normal schnelle Spieler beim Abspann. Allerdings wird die kurze Spielzeit mit einem verhältnismäßig niedrigen Preis gerechtfertigt. Wie für Spiele von Valve schon länger üblich, ist zum Spielen jedoch ein Steam-Account erforderlich. Wem das nichts ausmacht und wer gerne einmal ein wenig sein Hirn beim Spielen anstrengt, der wird mit Portal garantiert seinen Spaß haben.
Wertung: 9/10
Link-Container:
Trailer (englisch)
Portal bei Amazon kaufen
Filmriss: Der Tag, an dem die Erde stillstand
Warum gibt es eigentlich kaum noch richtige Hollywood Blockbuster, in denen Außerirdische auf die Erde kommen und die Menschheit dem Untergang geweiht ist? Das hat sich wohl auch Regisseur Scott Derrickson gedacht und sich an ein Remake des Films “Der Tag, an dem die Erde still stand” von 1951 gemacht. Den hat er allerdings nicht nur kopiert und in ein modernes Gewand verpackt, sondern auch einige sinnvolle Änderungen mit eingebaut und die Thematik leicht verändert, sodass sie der heutigen Zeit, fast 60 Jahre später, auch angemessen ist. Das allein macht aber einen Film noch nicht unbedingt sehenswert, aber immerhin stimmen die Voraussetzungen.
Zur Story: Die Wissenschaftlerin Dr. Helen Benson wird eines Tages ganz plötzlich von Beamten der Regierung in ihrem Haus aufgesucht und mehr oder weniger dazu überredet, mitzukommen. Sie wird zu einer Gruppe weiterer Forscher gebracht, die allesamt rätseln, was denn los sei. Auf einem Militärstützpunkt werden die Wissenschaftler dann darüber aufgeklärt, dass sich ein unbekanntes Flugobjekt der Erde mit rasender Geschwindigkeit nähert und in Kürze einzuschlagen droht. Nachdem alle Abwehrversuche gescheitert sind, erwarten sie einen gigantischen Einschlag, doch dieser findet nicht statt. Denn was für einen Asteroiden oder etwas Ähnliches gehalten wurde, ist in Wirklichkeit eine Art Raumschiff, das mitten in Manhatten landet. Hinaus steigt der Außerirdische Klaatu, der der Menschheit ihr baldiges, unaufhaltsames Ende verkünden will…
Endlich mal wieder ein klassischer Film der Marke “die Außerirdischen kommen und der Menschheit geht es an den Kragen”, dachte ich mir, als ich zum ersten Mal von dem Film hörte. Und tatsächlich fängt “Der Tag, an dem die Erde stillstand” auch sehr gut an: Nachdem das Raumschiff gelandet ist, läuft erstmal das Militär auf und stößt schnell an seine Grenzen. Das macht viel Spaß. Solche Szenen kommen auch immer mal wieder kurz vor, die meiste Zeit über ist der Film relativ arm an Action und Effekten. Stattdessen wird eher eine sehr aktuelle und reale Problematik thematisiert, nämlich der seine Umwelt und seinen Planeten zerstörende Mensch. Auch das ist interessant anzusehen und durchaus unterhaltsam. Die Schwächen des Films liegen woanders: Von einigen Logiklücken und Schleichwerbung in starkem Maße abgesehen, hapert es gegen Ende und vor allem am zentralen Wendepunkt der Geschichte an der Dramaturgie. Der Grund für den Gesinnungswandel Klaatus ist einfach nicht überzeugend und mach viel kaputt. Das Finale ist dann auch zu schnell vorbei und wird der aufgebauten Atmosphäre leider nicht ganz gerecht.
Keanu Reeves (“Matrix“) hinterlässt als Außerirdischer Klaatu durchaus einen glaubwürdigen Eindruck. Wenn man sonst bemängelt, dass zu wenig Ausdruck beim Spiel rüberkommt, so muss man Reeves an dieser Stelle dafür loben. Über eine lange Zeit des Films ist man als Zuschauer nicht sicher, wie man den außerirdischen Besucher einordnen soll, so geheimnisvoll wirkt sein Auftritt. Emotional näher ist einem dafür die Figur der Helen Benson, die mit Jennifer Connelly (“Blood Diamond“) sehr gut besetzt ist. Jaden Smith (“Das Streben nach Glück“), der Sohn von Will Smith, ist allerdings ein Totalausfall und nervt nur.
Fazit: Wenn man nicht mit falschen Erwartungen an den Film herangeht, weiß “Der Tag, an dem die Erde still stand” durchaus zu unterhalten. Es gibt keine übermäßige Effektorgie und nur wenig Science Fiction, dafür aber eine umso aktuellere Thematik und viel Stoff zum Nachdenken. Die Macken und Fehler, die der Film aufweist, kann man fast alle verzeihen, ohne dass der Gesamteindruck zu sehr leiden muss. Kein Film, den man immer wieder gucken kann, aber für einmal durchaus lohnenswert. Langweilig ist der Streifen jedenfalls nicht.
Meine Wertung: 6/10
[starreview]
User-Wertung:
[starrater]
Link-Container:
Der Tag, an dem die Erde stillstand bei Amazon kaufen
Satte Ferien-Rabatte im Steam Spielestore
Ein sehr schönes nachträgliches Weihnachtsgeschenk kann man sich momentan im Spielestore von Steam machen. Denn bis zum 2. Januar sind dort alle Spiele im Preis reduziert. Die Rabatte gehen von 10 bis zu 75 Prozent. Sogar topaktuelle Spiele wie die Zombiehatz “Left 4 Dead” und der Evolutionsbaukasten “Spore” sind um 25 Prozent reduziert. Wer also noch auf der Suche nach einem schönen Spiel für die Ferien ist, der sollte jetzt zuschlagen. Ein paar besonders gute Angebote habe ich für euch ausfindig gemacht:
Bioshock – Ein großartig inszenierter Shooter mit einer tollen Atmosphäre, die Ihresgleichen sucht (Review) – 4,99€ statt 19,99€- Team Fortress 2 – Ein lustiger Team-Shooter in Comicgrafik – 9,99€ statt 19,99€
- Portal – Die vielgelobte Actionknobelei mit der Portalkanone – 3,74€ statt 14,99€
Zu beachten ist nur, dass die Spiele mit dem eigenen Steam-Account fest verbunden werden und sich sich nicht wieder verkaufen lassen. Aber das kann man bei so einem Preisnachlass wohl in Kauf nehmen. Demnach ist natürlich auch ein Account sowie die (selbstverständlich kostenlose) Steam-Software notwendig.
Der Gedankendeponie-Jahresrückblick 2008 | Teil 3: Stats & Zukunft
Nachdem ich in den ersten beiden Teilen (Teil 1, Teil 2)meines Gedankendeponie-Jahresrückblicks mehr auf der inhaltlichen Seite war, sollen nun im dritten und letzten Teil nackte Zahlen sprechen. Außerdem möchte ich einen kleinen Blick in das Jahr 2009 mit euch werfen, um euch zu zeigen, wo die Reise hingeht, was euch erwartet und wo meine Zielsetzung liegt. Denn wer mich kennt, der weiß, dass ich jemand bin, der Abwechslung braucht und keine Veränderungen scheut.
Zugriffszahlen
Doch zunächst einmal ein paar Statistiken. Das Jahr 2008 war für mein bescheidenes Blog ein äußerst erfolgreiches. Zahlreiche neue Kommentatoren durfte ich begrüßen und auch die Besucherzahlen sind in die Höhe geschossen. Vor allem im letzten Quartal des Jahres haben meine Besucherzahlen einen gehörigen Satz nach oben gemacht – nur noch selten werden mir weniger als 500 Views am Tag von WP-Stats angezeigt. Zwar sind die Zahlen jetzt an den Weihnachtstagen etwas heruntergegangen, aber das ist, denke ich, ganz normal. Zur Anschauung habe ich ein Diagramm mit den Besucherzahlen pro Monat angefertigt:
Wie schon gesagt, fällt vor allem der Besucheranstieg in den letzten drei Monaten auf. Und der Dezember ist noch nicht einmal zu ende. Eine mögliche Ursache für den Anstieg könnten die SEO-Maßnahmen sein, die ich im Oktober durchgeführt habe, denn bald danach stiegen die täglichen Zahlen rasant an. Viele Besucher im November und Dezember hat mir auch der Blogjulklapp 2008 gebracht.
Beiträge und Kommentare
Eine weitere Statistik, die recht interessant ist, betrifft die Anzahl der Beiträge und der Kommentare. Insgesamt schrieb ich im Jahr 2008 bis jetzt 471 Beiträge (Durchschnitt: 1,1 Beiträge/Tag) und es wurden 2534 Kommentare (7,1 Kommentare/Tag) abgegeben. Ein großes Dankeschön an euch dafür. Wenn ich meine eigenen Kommentare dazuzähle, steigt der Wert sogar auf 3314 Kommentare. Für die Beitrags- und Kommentarzahlen pro Woche habe ich wieder ein Diagramm erstellt:
Auffällig auch hier die große Masse an Kommentaren gegen Ende des Jahres, die nicht mehr von so vielen Löchern durchbrochen wird wie etwa im Sommer. Da haben sicherlich wieder die Aktionen, die ich im letzten Quartal startete, ihren Einfluss gezeigt, aber nur daran kann es ja eigentlich auch nicht liegen. Mein Schreibstil und meine Themen haben sich, soweit ich das erkennen kann, auch nicht verschoben, also ist das auch darauf nicht zurückzuführen. Vielmehr glaube ich, dass es daran liegt, dass ich selbst gegen Ende des Jahres aktiver kommentiert habe, vor allem auch auf Blogs, auf denen ich vorher nicht unterwegs war.
Die Zahlen habe ich übrigens aus der Datenbank abgefragt. Welche SQL-Statements man dafür nehmen muss, listet Andreas vorbildlich auf.
Ziele für 2009
Angesichts so erfreulicher Zahlen ist mein oberstes Ziel für das Jahr 2009, die Zahlen, die ich vor allem am Ende des Jahres erreicht habe, das ganze Jahr 2009 über auf diesem konstant hohen Level zu halten, wobei ich natürlich auch nichts dagegen habe, wenn Besucher- und Kommentarzahlen noch steigen. Wichtiger ist mir aber, dass ich es schaffe, weiterhin einige Leute mit meinen Beiträgen anzusprechen, zu unterhalten, zu informieren oder zum Nachdenken anzuregen. Priorität hat für mich, das Erreichte zu Bewahren.
Was auch 2009 bleibt
Was gut ist, soll man nicht verändern – ganz nach diesem Motto werden bestimmte Beitragsserien und Kategorien genauso weiterlaufen wie zuvor. Dazu gehören zunächst einmal meine Review-Beiträge “CD-Check“, “Filmriss” und “Game Checkpoint“, die immer dann gefüllt werden, wenn ich eine neue CD gehört, einen neuen Film gesehen oder ein neues Spiel gespielt habe. Auch die monatliche Übersicht über Vollversionen in Spielemagazinen wird weiter fortgeführt. In unregelmäßigen Abständen wird es auch weiterhin das von mir in letzter Zeit sträfilich vernachlässigte Mixtape, das Blogrätsel, die Gamezone und die Müllsuche geben. Vieles bleibt also beim Alten.
Was 2009 endet
Einiges wird aber auch anders werden. So endet mit dem Projekt 52 auch die zugehörige Serie auf meinem Blog. An einer Fortsetzung werde ich nicht teilnehmen, wenn sie denselben Umfang hat wie dieses Jahr. Das hat zwar nichts damit zu tun, dass ich keine Lust mehr darauf habe, aber gegen Ende quälte ich mich schon hin und wieder mit der Umsetzung des jeweils aktuellen Themas herum. Stattdessen überlege ich noch, ob ich einfach so häufiger eigene Fotos oder Galerien einbringe. Die Wunschbeiträge sind schon im Oktober ausgelaufen, sollen nun aber offiziell für beendet erklärt werden.
Was 2009 kommt
Ganz konkrete Vorstellungen von Kategorien oder Serien habe ich für 2009 noch nicht, aber ich habe mir Gedanken gemacht, in welche Richtungen ich gerne gehen möchte. Und da schwirren Gedanken herum wie “Programm des Monats” oder eine regelmäßige, vielleicht ebenfalls monatliche Umfrage. Sehr fraglich ist noch, ob ich etwas mehr in die Richtungen Geschichte und Latein gehe, da das doch sehr spezielle und für die meisten wohl eher uninteressante Themen sind, die gleichzeitig aber sehr viel Mühe in der Vorbereitung machen. Ziemlich sicher werde ich die Tipps & Tricks, die ich bisher ausschließlich auf Blogs bezogen waren, auch auf andere Bereiche ausweiten und regelmäßiger erscheinen lassen – die schienen nämlich gut angekommen zu sein. Ich werde mich außerdem auch mal an kürzeren Artikeln versuchen (dieser hier ist auch schon wieder so lang) und eventuell findet ein neuer Versuch eines Videocasts statt. Einiges steht noch in den Sternen und ein paar Dinge nehmen sicherlich erst im Verlauf des neuen Jahres erst richtig Gestalt an, also lasst euch einfach überraschen. Vorschläge und Wünsche könnt ihr natürlich wie immer jederzeit äußern. Ich hoffe nur, auch das Jahr 2009 gemeinsam mit euch erleben und entdecken zu können.
In diesem Sinne: Einen guten Rutsch in ein hoffentlich schönes, gutes, spannendes und interessantes Jahr 2009!
Euer Konna





