Stöckchen mit seltsamen, zusammenhangslosen Fragen

Nach gefühlten Ewigkeiten beehrt die liebe Hikari mich mit dem ersten Stöckchen des Jahres – und dann auch noch gleich so ein umfangreiches! Danke dafür! :) Und da ich ja momentan krank bin, bin ich froh über dieses Stöckchen, dann muss ich mir keine großen Gedanken um Aufbau oder sowas machen, sondern bekomme den Inhalt häppchenweise vorgeworfen. Sehr gut, das krieg ich wohl noch hin. Kann aber sein, dass ich durch meine Krankheit etwas sarkastischer antworte, als ich sonst zu sein pflege, also Achtung. Und los:

1. Würden Sie sich selbst heiraten?
Das würde ich aus rein anatomischen Gründen schon nicht gerne machen. Lässt man das aber außen vor, vielleicht schon eher, ich weiß wenigstens, dass ich treu bin. Aber vermutlich würd ich mir doch nach einiger Zeit ziemlich auf den Senkel gehen. ;)

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Unehrlichkeit. Denn die meisten Lügen kommen doch irgendwann mal ans Tageslicht und dann sind sie noch schädlicher als schonungslose Aufrichtigkeit. Also mir ist zumindest lieber, wenn man immer ehrlich zu mir ist.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
Setzt das nicht voraus, dass ich mal Schönheit hatte? Schönheit ist doch außerdem relativ. Aber ok, ich beantworte die Frage richtig: Ich hab als Ersatz nen Bart, der einen Teil der Hässlichkeit verdeckt. :D

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
Einen Parkplatz suchen? Keine Ahnung, kommt doch drauf an, warum ich in dieser Stadt bin, oder?

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
Spontan? Ich verlasse es nie wieder. Hier weiß ich wenigstens, was ich habe.

6. Was denken Sie: haben Sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
Seinen schönsten Tag des Lebens wird man IMMER noch vor sich haben. Sonst bräuchte man ja nach dem schönsten Tag nicht mehr weiterzuleben, wenn man das beste schon erlebt hat.

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
Ich behaupte jetzt einfach mal ganz kackendreist, dass >95% aller, die die zehn Millionen spenden würden, lügen. Der Mensch ist ein egoistisches, selbstsüchtiges Wesen. Ich nehm also logischerweise die Million. Die wird natürlich schön angelegt (wenn die Finanzkrise um ist natürlich ;) ) und dann geht was von den Zinsen sicher an gute Zwecke.

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
Jeder freie Tag. Momentan Freitag und Samstag. Am Sonntag muss ich schon wieder an Montag denken und da muss ich ja los. ;)

9. Was finden Sie an sich banal?
Merkwürdige Frage. Dass ich atme vielleicht?!

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?
Ich schätze mal nach vollgemachten Windeln…

11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?
Bei meiner Stimme am besten keines… aber sonst: Unheilig – Astronaut

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
In zehn Jahren? Ich hoffe mal für meine Familie (also Frau und Kind/Kinder), die ich dann hoffentlich habe.

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
Ehrlich gesagt lache ich dann am allerliebsten, bin da in Gruppen immer eher zurückhaltend.

14. Haben Sie in ihrem Leben genug Liebe bekommen?
Kann man je genug Liebe bekommen? Genu im Sinne von ausreichend: Ja, definitiv, zumindest von meiner Familie.

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
Leider unbebärtet, deshalb sehe ich mich nur sehr ungern!

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
Aus meiner Sicht sicherlich, nur für den Partner kann ich nicht sprechen. Liebe ist aber eigentlich (!) stärker als jede Entfernung.

17. Ist Erfolg eine Illusion?
Nein, wieso sollte es? Wenn man sich bemüht und das nötige Quäntchen Glück hat, ist Erfolg sogar sehr greifbar.

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?
Außer meinen Bazillen noch nichts, dafür ist es noch zu früh am Morgen.

19. Was wünschen Sie sich für ihr Leben?
Am Ende zurückschauen zu können und zufrieden mit dem Erreichten zu sein und zu wissen, dass ich die Welt ein bisschen besser gemacht habe.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
Eher weniger reizvoll. Ich bin ein Gewohnheitstier, ich stehe neuen Dingen oft eher skeptisch gegenüber. Kommt aber auch immer drauf an.

Das wars und ich bewerfe mal den beetFreeQ, atomality, Steph und Moonica mit diesem Stöckchen. Viel Spaß damit, falls ihr es aufsammelt!

 

5 Kommentare

  1. kopflast says:

    Werter Konna, dieses Stöckchen ist nur durch Deine Erkrankung zu rechtfertigen. :-) Habe mich auch daran versucht, bin aber wohl gescheitert. :roll:
    Gute Besserung

  2. Marc says:

    Antwort 4 finde ich gut… lach

  3. beetFreeQ says:

    So, geschafft! Da haste mir ja was vorgesetzt… – wer denkt sich eigentlich solche Fragen aus? ;)

  4. Konna says:

    @kopflast: Gescheitert? Wieso das? War die Last für den Kopf zu groß? ;)

    @Marc: Öhm, ja, was sinnigeres ist mir nicht eingefallen. :D

    @beetFreeQ: Sehr schön! Keine Ahnung, wer sich die Fragen ausgedacht hat. Müsste man das Stöckchen mal zurückverfolgen… hab ich aber gerade keine Lust zu. :)

  5. kopflast says:

    @konna: Ja, zuviele Fragen. Das zermürbt mich. 3-5 Fragen halte ich für Stöckchen als das Höchstmaß. :-)

Trackbacks

Schreibe einen Kommentar

 
 




 

Fan werden

Schwarzes Brett

Seitwert

Archiv