Antike Sprachen als Sprache des Web

Oft, sehr oft muss ich mir anhören, dass ich ja verrückt sei, Latein zu studieren. Das sei schließlich eine tote Sprache, die wird doch gar nicht mehr gesprochen. Und oberflächlich betrachtet ist das natürlich schwer zu entkräften, klassisches Latein wird heutzutage fast nicht mehr gesprochen. So ganz stimmt das aber nicht, dass Latein tot sein soll, denn die Bedeutung der lateinischen Sprache ist nach wie vor vorhanden, vor allem in der Wissenschaft, aber auch im Recht. Und wer meint, dass er damit ja nichts am Hut hat und dass das kein Argument dafür sei, dass Latein lebt, dem möchte ich mit diesem Beitrag einmal beweisen, dass Latein auch im Netz und im Web 2.0 durchaus geläufig ist. Und der Vollständigkeit halber habe ich auch gleich noch Altgriechisch hinzugenommen, aus dem ja auch viele Lehnwörter entnommen sind.

  • Beginnen wir mal ganz eindeutig mit einem Forum. So gut wie jeder ist in so einem angemeldet und das Wort “Forum” ist direkt aus dem lateinischen übernommen und ist im Prinzip nichts anderes als ein Marktplatz, auf dem aber auch Reden gehalten werden und wo man sich austauscht. Die Bedeutung ist also auch erhalten geblieben.
  • Neben den Foren sind auch soziale Netzwerke bzw. social networks eine häufige Anlaufstelle im Internet. Sozial bzw social kommt ganz klar vom lateinischen Wort “socius”, was einen Freund oder Gefährten bezeichnet, was dem Nutzen dieser Seiten wesentlich näher kommt als weniger allgemeinen und moderneren Bedeutungen dieses Wortes.
  • Was wir heute als Weblog oder kurz Blog bezeichnen, setzt sich zumindest zu einem Teil aus dem Altgriechischen Wort “logos” zusammen, was ganz einfach Wort bedeutet. Die Blogs kommen also nur zum Teil aus dem Englischen.
  • Ebenso ist ein Kommentar aus der Antike bekannt. Das Verb “commentari” bedeutet etwa “genau überdenken”. Machen manche leider beim Kommentieren viel zu selten…
  • Zahlreiche Abkürzungen oder Teile vom Code haben antike Lehnwörter. Stellvertretden sei einfach mal der Befehl “margin” genannt, der einen Rand festlegt. “margo” (die Ähnlichkeit wird am dem Genitiv “marginis” deutlicher) heißt nichts anderes als “Rand”.
  • Auch in der Chatsprache begegnen wir Latein und nutzen es recht häufig. Wenn man sich, nachdem man vom Computer weg war, zurückmeldet, deutet man das in der Regel durch ein einfaches “re” an, was das lateinische Präfix für “zurück” ist.
  • Dass Wikipedia zusammengesetzt ist aus einem hawaiischen Begriff und Enzyklopädie, ist allgemein bekannt. Der zweite Teil “-pedia” stammt aber wieder einmal aus dem Griechischen, paideia ist die Lehre oder auch Bildung. Wie passend! :)
  • Ganz deutlich wird es wieder, wenn wir uns auf einem Videoportal durchklicken, dessen lateinische Lehnwörter “videre” (sehen) und “portus” (hafen) einen Hafen zum sehen machen. Ist doch klasse, oder?
  • Und wenn wir uns zum Schluss das Gerät anschauen, mit dem wir alle unsere Arbeiten machen, dann müssen wir doch wirklich anerkennen, dass Latein und Altgriechisch nicht tot sind, sondern bis heute noch leben und in unserem Sprachgebrauch vorkommen. Denn der Computer hat seinen Namen vom lateinischen Verb “computare” bekommen, was soviel heißt wie “zusammenrechnen”. Und warum nennt man das Gerät wohl auch salopp Rechner? ;)

Latein lebt, es ist sogar alltäglicher, als die meisten sich vorstellen können. Wir merken nur schon gar nicht mehr, wie viel Latein wir eigentlich benutzen. Aber wenn man Latein studiert, fällt einem das natürlich viel schneller auf. Neben diesem ganzen Gebrauch gibt es natürlich noch viel mehr Argumente, warum Latein noch immer lebt, aber dazu dann vielleicht ein anderes mal. Ich hoffe, alle Zweifler zumindest dahingehend überzeugt zu haben, dass die Meinung, Latein sei nicht tot, auf jeden Fall vertretbar ist.

27 Kommentare

  1. caesar - 21.01.2009 at 14:01

    Zur Ergänzung: Das altgriechische logos hat wesentlich mehr und tiefsinnigere Bedeutungen als nur “Wort”. Genauso kann es auch Sprache, Lehre oder Geist heißen.

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  2. DigiTalk - 21.01.2009 at 14:02

    Ich studiere zwar kein Latein, füge der Liste aber noch etwas hinzu, ohne das ein Videoportal keinen Spaß macht:
    Audio (audare, hören) und für alle Autofanatiker auch Audi (die Befehlsform), denn der Urvater der Firma hieß Horch, durfte aber die Firma nicht so nennen da das Wort zu weit verbreitet war.

    Bleibt die Frage, ob die eigenen Interessen weit genug in die Sprachabstammungen reicht, um überhaupt wissen zu wollen, was aus den alten Sprachen kommt.

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  3. Konna - 21.01.2009 at 14:11

    @caesar: Du hast natürlich völlig Recht, “logos” ist so eine Art Superwort, wie es im lateinischen “res” ist – ok, vielleicht nicht ganz so extrem. Aber auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung, die auch und gerade im Zusammenhang von Blogs sehr gut passen – danke! Hab dem Wort ein wenig Unrecht getan, aber ich bin eben auch Latinist und kein Gräzist. Dafür habe ich ja meine Leser. :D

    @DigiTalk: Sicher, hören gehört natürlich auch dazu, aber von Audioportalen habe ich so noch nichts vernommen.
    Aber kleine Korrektur: das lateinische Wort heißt “audire”, nicht “audare”. :)

    Und zu Horch: Es gab auch die Automobilfirma “Horch”, die auch von dem Herrn Horch gegründet wurde. Aber nach Streitigkeiten mit Teilhabern gründete der Mann eine neue Firma, die dann nicht mehr so heißen durfte. Und hey, Audi gibt es noch, Horch nicht – Latein hat überlebt. Schönes Beispiel. :lol:

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  4. DigiTalk - 21.01.2009 at 14:34

    @Konna Danke für die Korrekturen, man merkt, dass ich weder Lateiner noch Historiker (wieder ein lateinischer Ursprung) bin.
    Aber “Audioportale” gibt es, wenn auch in anderer Form: iTunes-Store, musicload.de und die Musik-Industrie mahnt ja nicht ab, weil man nichts hören könnte, gelle?

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  5. Oli - 21.01.2009 at 14:47

    Latein als Sprache ist gewiss nicht tot. Gibt es nicht in der Schweiz ein Stück Dorf, in dem die Menschen noch fast 1:1 Latein sprechen? Das nächste Beispiel wäre Italienisch, dass ja nur eine über die Jahrhunderte veränderte Form des Vulgärlateins darstellt.

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  6. Konna - 21.01.2009 at 14:51

    @DigiTalk: Ok, ist gebongt. ;)

    @Oli: Von diesem Dorf in der Schweiz habe ich noch nichts gehört, aber bei den Schweizern weiß man ja nie. :D
    Und ja, Italienisch ist im Prinzip nur Vulgärlatein, genauso wie Französisch, Spanisch und Rumänisch. :)

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  7. ixiter - 21.01.2009 at 15:12

    Unsere ganze Kultur ist griechisch und römisch geprägt. Unsere Juristerei z.B. basiert auf einem römischen Gesetzeswerk. Genaueres wäre zu recherchieren.
    Jedenfalls findet sich Latein überall um uns herum. Einfachste Worte die wie gebrauchen haben oft eine lateinische Wurzel. Finstere (o.ä.) habe ich oben in deiner Liste vermisst. Heute sagt man einfach Fenster. Vielleicht heißt es ursprünglich “Loch in der Wand zum rausgucken” oder sowas. :)

    BTW .. kannst du das übersetzen? Es stand auf einem Tonkrug den man bei Ausgrabungen in Köln gefunden hat …

    DATIS NEPIS POTVS COLONIA

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  8. caesar - 21.01.2009 at 16:43

    @Konna
    Kein Problem, dafür hatte ich ja jahrelang Altgriechisch ;) Und wenn ich es schon nicht gebrauchen kann, dann wenigstens zum rumprollen :mrgreen:

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  9. DigiTalk - 21.01.2009 at 16:57

    @ixiter Das letzte heißt “Köln”, das weiß’ ich ;-)

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  10. lexxa - 21.01.2009 at 18:57

    Latein ist zwar nicht tot, aber als gesprochene Sprache in seiner Urfrom einfach nicht mehr im Gebrauch – das musst auch du anerkennen! Oder? ;-)

    Klar kann Latein als die Mutter vieler Sprachen bezeichnet werden und es ist auch schön, wenn man viele Wörter so auf ihren Ursprung hin identifizieren kann, aber es fließen auch andere Sprachen in unseren täglichen Sprachgebrauch mit ein. Sprachen sind wohl etwas sich fortwährend Veränderndes und eigentlich finde ich das gut.

    Wichtig wird wohl auch in Zukunft sein, diese Sprache weiterzugeben und nicht verkümmern zu lassen. Aber gesprochen wird sie halt nicht mehr.
    So sehe ich das zumindest :mrgreen:

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  11. Konna - 21.01.2009 at 19:52

    @ixiter: Du meinst “fenestra”! Das war auch damals schon ein Fenster, so rückständig waren die Römer ja auch nicht. ;)
    Und mit Lateinerwitzen legst du mich nicht rein, das heißt natürlich: “Dat is ne pispot us colonia”, also “Das ist ein Nachttopf aus Köln”. :mrgreen:

    @caesar: Hehe, das hat mein ehemaliger Lateinlehrer auch gesagt. “Studieren Sie Latein, damit kann man wunderbar angeben!” :D

    @lexxa: Aber dann ist zum Beispiel Deutsch auch tot, dessen Urform wird ja auch nicht mehr wirklich gesprochen. ;) Wenn du dem zustimmst, erkenne ich auch deinen Punkt an.
    Ich will ja auch nicht sagen, dass es schlecht ist, wenn Sprachen sich verändern oder neue Nuancen bekommen, aber dafür, dass das alle Sprachen betrifft und nicht nur Latein, finde ich es falsch zu sagen, dass Latein tot ist. Wenn man mal überlegt, wie viele Sprachen schon ausgestorben sind, wie lange es aber schon Latein gibt und wohl noch geben wird, bin ich bei solchen Aussagen immer ganz vorne mit dabei, um sie zu entkräften. :)

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  12. Ascari - 21.01.2009 at 20:22

    Genau aus diesen Gründen mag ich Latein immer noch :) … Und nen zweiten Vorteil hat das Lernen von Latein ebenfalls – man tut sich mit vielen Fremdwörtern, die über das Französische Eingang ins Deutsche gefunden habe, viel leichter, sie zu verstehen :D .

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  13. caesar - 21.01.2009 at 22:15

    @Konna: Da hat dein ehemaliger Lehrer aber durchaus Recht! Wobei ja Latein heute fast schon zur Standardausbildung gehört, eigentlich hat das mittlerweile jeder mal in der Schule (zumindest im Gym).
    Altgriechisch sollte für dich ja bestimmt nicht das Problem darstellen ;) wenn du mal Zeit hast nimmt ruhig mal einen Kurs mit, für das allgemeine Sprachverständnis kann es nur nützlich sein.

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  14. Konna - 21.01.2009 at 22:18

    @Ascari: Und es gibt noch viele mehr Gründe, Latein zu mögen… man lese nur einmal diese wunderbare Literatur der Römer. :)

    @caesar: Oh, ich hab sogar mein Graecum schon in der Tasche, das gehört zum Lateinstudium dazu. Und ich hab das auch ganz gut abgeschlossen, aber so richtig erwärmen konnte ich mich dafür nicht. ;)

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  15. jakob - 21.01.2009 at 23:09

    Ich habe mich von der 7. bis zur 11. Klasse auch mehr oder weniger durch fünf Jahre Latein gequält, aber eines ist nicht zu verleugnen: Der Einfluss des Lateinischen auf moderne Sprachen ist unübersehbar. In Rom konnte ich ohne Probleme Ankündigungen etc. sinngemäß übersetzen, und auch im Deutschen, Französischen, Englischen lässt sich so manches Wort aus dem Lateinischen ableiten.

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  16. David - 22.01.2009 at 0:34

    Dass “wiki” aus dem Hawaiianischen kommt, war mir nicht bekannt. Aber welche Ironie, Wiki selbst konnte mir den Ursprung und die Bedeutung erklären.

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  17. jana - 22.01.2009 at 16:04

    Latein ist ja auch aus diesen Gründen von Vorteil, wenn man weitere Fremdsprachen lernen möchte. Nicht nur, dass es da auch Wortverwandschaften gibt, sondern weil das Latein auch viel zum Verständnis von Grammatik beiträgt.

    Schöne Zusammenstellung, Konna!

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  18. Lucina - 22.01.2009 at 20:31

    Na du schreibst oben, die Begriffe stammen aus dem LAtein, dann musst du Altgireichisch hinzufügen. und Altgriechisch ist toll. :mrgreen: Ich liebe die Sprache genauso wie Latein. :mrgreen:

    LG

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  19. Konna - 22.01.2009 at 20:56

    @jakob: Ganz genau. Aber wieso hast du dich gequält? Ist doch so eine schöne Sprache. :)

    @David: Wäre doch auch schlimm gewesen, wenn die Tante Wiki dir das nicht hätte erklären können. :D

    @jana: Ja, Latein ist für Vieles gut. Mein ehemaliger Lateinlehrer hat immer gesagt “Im Lateinunterricht lernt man das Lernen”. Wie Recht er doch hat. Und wer in Latein gut ist, ist in Deutsch – zumindest was Grammatik angeht – meist auch besser.

    @Lucina: Aber ich hab doch geschrieben:

    Und der Vollständigkeit halber habe ich auch gleich noch Altgriechisch hinzugenommen, aus dem ja auch viele Lehnwörter entnommen sind.

    Auch wenns nicht so viele geworden sind. :D

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  20. Hikari - 22.01.2009 at 21:06

    Ich hatte auch mal vor, sämtliche deutschen Wörter vorzustellen, die aus dem Altgriechischen abstammen. Da gibts ne ganze Menge, meine Sammlung ist schon recht lang. Aber bisher hatte ich noch keine Lust, den Beitrag zu verfassen :D War mir vorher aber auch nicht bewusst, wie sehr beeinflusst unsere heutige Sprache immer noch von Latein und Altgriechisch ist.

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  21. Konna - 22.01.2009 at 23:42

    @Hikari: Also wenn du sämtliche Wörter aufzählen willst, wirst du wohl kaum zu einem Ende kommen, so viele wie das sind. Da kann ich die Lustlosigkeit verstehen. ;)

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  22. jakob - 23.01.2009 at 0:12

    Ich hatte in der 7. Klasse eine 1 in Latein und habe dann nicht mehr gelernt, weil ich’s ja konnte. :mrgreen: Naja, in der 8. Klasse hatte ich dann meine erste 5 (oder sogar 6?) und bis zur 11. Klasse habe ich mich auch nur noch auf eine 3 retten können. Am Ende war’s mehr Quälerei als Spaß, aber das ist bei mir in allen Fächern so, die mich nicht wirklich interessieren. Trotzdem empfinde ich Latein immer noch als sinnvoll, wobei ich froh bin, es in der Oberstufe abgewählt zu haben. Ich bin für so ein lernintensives Fach nicht diszipliniert genug. ;)

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  23. Hikari - 23.01.2009 at 17:45

    Ach herjeh… ich meinte eigentlich nicht wirklich sämtliche… xDDDDDDD Sondern nur ein Ausschnitt aus dem, was mir so begegnet. Da hat mein Gehirn wohl nicht die richtigen Buchstaben eingegeben ;)

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  24. Konna - 23.01.2009 at 20:34

    @jakob: Naja, aber ne 3 ist doch noch in Ordnung, da hättest du es doch auch weiter nehmen können und mit dem Latinum angeben können. :D

    @Hikari: Ich hab mich schon gewundert und gefragt, wie du das anstellen willst. ^^

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  25. Lucina - 23.01.2009 at 20:41

    Sorry., hatte ich überlesen.

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  26. angst - 26.06.2010 at 17:49

    ich vermisse latein ich hab es abgewählt, aber von der 5. bis zur 10. klasse hab ich es noch in der schule gehabt.
    ich finde, den vorteil dass man dadurch weitere fremdsprachen lecihter lernen kann, nicht ganz folgerichtig: es stimmt zwar, dass man sich viel herleiten kann. aber in der zeit hätte man auch eine lebende fremdsprache gut lernen können. nichtsdestotrotz, wie gesagt, ich mochte latein ganz gerne. vor allem die ganzen sagen aus der mythologie oder auch die aufzeichnungen von cäsar usw. waren so interessant. und es schärft natürlich auch den blick für die herkunft von worten. dadurch kann man sich viele fremdwörter einfach herleiten.

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  27. Konna - 01.07.2010 at 9:08

    @angst: Sicher hätte man in der Zeit auch eine andere Sprache lernen können, dennoch kann man sich bei Lateinkenntnissen viele Wörter schneller herleiten und in der Folge leichter weitere romanische Sprachen lernen.

    Es geht ja nicht darum, Latein zu lernen, um schneller eine Fremdsprache zu beherrschen, sondern darum, wenn man Latein kann, dass man dann in der Folge leichter eine neue Fremdsprache lernt. ;)

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