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	<title>Comments on: &#8220;Kölner Aufruf&#8221; &#8211; ein Dokument voller Populismus und Lügen</title>
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	<description>Wo Gedankenabfall noch recycelt wird</description>
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		<title>By: jakob</title>
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		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 21:13:06 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant: &lt;a href=&quot;http://news.cnet.com/8301-10784_3-9942041-7.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Harvard researchers: Violent video games OK for kids&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.grandtheftchildhood.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Grand Theft Childhood?&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant: <a href="http://news.cnet.com/8301-10784_3-9942041-7.html">Harvard researchers: Violent video games OK for kids</a> und <a href="http://www.grandtheftchildhood.com/">Grand Theft Childhood?</a></p>
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		<title>By: Konna</title>
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		<dc:creator>Konna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 10:53:37 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-10360&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;caesar&lt;/a&gt;: Ah, okay, dann habe ich das falsch verstanden. Danke!

@&lt;a href=&quot;#comment-10361&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;jakob&lt;/a&gt;: Wir sind also auch einer Meinung. Schön, dass nur intelligente, selbst denkende Leute, die sich nicht von solch populistischem Gefasel einlullen lassen, mein Blog lesen. :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-10360">caesar</a>: Ah, okay, dann habe ich das falsch verstanden. Danke!</p>
<p>@<a href="#comment-10361">jakob</a>: Wir sind also auch einer Meinung. Schön, dass nur intelligente, selbst denkende Leute, die sich nicht von solch populistischem Gefasel einlullen lassen, mein Blog lesen. <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: jakob</title>
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		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 21:25:10 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll man da schreiben, du hast ja Recht. ;) Man kann das ganze auch von der anderen Seite betrachten: Das Militär ist in den USA auch an der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,572498,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;universitären Forschung&lt;/a&gt; finanziell stark beteiligt und benutzt die Ergebnisse für eigene Zwecke, Computerspiele werden zudem als &lt;a href=&quot;http://www.gamestar.de/news/vermischtes/1456031/full_spectrum_warrior.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;psychologisches Hilfmittel bei traumatisierten Kriegsveteranen&lt;/a&gt; eingesetzt und die Computerindustrie hat heute zum Teil die gleichen Millionenbudgets wie Hollywoodfilme, um monatelange Entwicklungsarbeit mit hunderten Angestellten zu finanzieren. Meiner Meinung nach recht unfundierter Populismus, der wieder einmal gesellschaftliche Missstände auf die digitale Entwicklung zurückführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll man da schreiben, du hast ja Recht. <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Man kann das ganze auch von der anderen Seite betrachten: Das Militär ist in den USA auch an der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,572498,00.html">universitären Forschung</a> finanziell stark beteiligt und benutzt die Ergebnisse für eigene Zwecke, Computerspiele werden zudem als <a href="http://www.gamestar.de/news/vermischtes/1456031/full_spectrum_warrior.html">psychologisches Hilfmittel bei traumatisierten Kriegsveteranen</a> eingesetzt und die Computerindustrie hat heute zum Teil die gleichen Millionenbudgets wie Hollywoodfilme, um monatelange Entwicklungsarbeit mit hunderten Angestellten zu finanzieren. Meiner Meinung nach recht unfundierter Populismus, der wieder einmal gesellschaftliche Missstände auf die digitale Entwicklung zurückführt.</p>
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		<title>By: caesar</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/25/kolner-aufruf-ein-dokument-voller-populismus-und-lugen/#comment-10360</link>
		<dc:creator>caesar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 21:16:58 +0000</pubDate>
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		<description>Das Dokument ist einfach unsachlich, sowas sollte man eigentlich nicht beantworten müssen. Schade ist aber, das es mehr Aufmerksamkeit bekommt, als ein sachliche Diskussion, die wohl eher angebracht wäre. Ich meine das auch gar nicht als Kritik an dich, ich habe ja in meinem Kommentar auch deutlich Stellung bezogen. Allgemein sorgt Krawall eben für mehr Wiederhall als Flüstern. Insofern unterstütze ich natürlich jegliche Aktionen, die die Situation klar darstellen und die Unsinnigkeit dieses Briefes aufzeigen. Damit auch ein ganz großes Lob an dich, dass du dir die Mühe gemacht hast, darüber zu schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dokument ist einfach unsachlich, sowas sollte man eigentlich nicht beantworten müssen. Schade ist aber, das es mehr Aufmerksamkeit bekommt, als ein sachliche Diskussion, die wohl eher angebracht wäre. Ich meine das auch gar nicht als Kritik an dich, ich habe ja in meinem Kommentar auch deutlich Stellung bezogen. Allgemein sorgt Krawall eben für mehr Wiederhall als Flüstern. Insofern unterstütze ich natürlich jegliche Aktionen, die die Situation klar darstellen und die Unsinnigkeit dieses Briefes aufzeigen. Damit auch ein ganz großes Lob an dich, dass du dir die Mühe gemacht hast, darüber zu schreiben.</p>
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		<title>By: Konna</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/25/kolner-aufruf-ein-dokument-voller-populismus-und-lugen/#comment-10358</link>
		<dc:creator>Konna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 20:51:43 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-10349&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;LaRocca&lt;/a&gt;: Vollkommen richtig, was du sagst. Dem kann ich mich nur anschließen.

@&lt;a href=&quot;#comment-10351&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;caesar&lt;/a&gt;: Erstmal Danke für diesen XXL-Kommentar. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es besser wäre, dem keine Aufmerksamkeit zu schenken. Eigentlich bin ich immer für eine sachliche Auseinandersetzung mit solchen Themen und für Aufklärung und Richtigstellung.
Man muss natürlich aufpassen, sich als Gamer nicht in genau so zu verhalten, wie es diese Kritiker wollen, auch wenn man sehr versucht ist, das zu tun. Ich hoffe, ich habe mich im Ton nicht zu sehr vergriffen.
Ansonsten stimme ich deinem Kommentar vollkommen zu. Viele gute Argumente, die du da noch anführst. Danke!

@&lt;a href=&quot;#comment-10354&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fischer&lt;/a&gt;: Ja, einige der Namen hätte man schon vorher erraten können. War ja klar, dass die da mit drauf stehen.
Vielen Dank für den Link zu dem interessanten Beitrag! Eine schöne Stütze beim Argumentieren gegen die Kritiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-10349">LaRocca</a>: Vollkommen richtig, was du sagst. Dem kann ich mich nur anschließen.</p>
<p>@<a href="#comment-10351">caesar</a>: Erstmal Danke für diesen XXL-Kommentar. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es besser wäre, dem keine Aufmerksamkeit zu schenken. Eigentlich bin ich immer für eine sachliche Auseinandersetzung mit solchen Themen und für Aufklärung und Richtigstellung.<br />
Man muss natürlich aufpassen, sich als Gamer nicht in genau so zu verhalten, wie es diese Kritiker wollen, auch wenn man sehr versucht ist, das zu tun. Ich hoffe, ich habe mich im Ton nicht zu sehr vergriffen.<br />
Ansonsten stimme ich deinem Kommentar vollkommen zu. Viele gute Argumente, die du da noch anführst. Danke!</p>
<p>@<a href="#comment-10354">Fischer</a>: Ja, einige der Namen hätte man schon vorher erraten können. War ja klar, dass die da mit drauf stehen.<br />
Vielen Dank für den Link zu dem interessanten Beitrag! Eine schöne Stütze beim Argumentieren gegen die Kritiker.</p>
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		<title>By: Fischer</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/25/kolner-aufruf-ein-dokument-voller-populismus-und-lugen/#comment-10354</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 19:50:27 +0000</pubDate>
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		<description>Kann mir ja angesichts einiger Unterzeichner ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen...

Ich hab vor einem Jahr zu dem Thema eine umfassende Recherche in der wissenschaftlichen Literatur durchgeführt, das war recht aufschlussreich. Ich vermute, die Autoren des Aufrufs setzen auf solche dumpfen Parolen, weil sie ganz genau wissen, dass ihre Ideologie von der Fachwissenschaft nicht gedeckt ist:
http://fisch-blog.blog.de/2008/03/12/zu-gewalt-in-computerspielen-ein-fragmen-3868318/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir ja angesichts einiger Unterzeichner ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen&#8230;</p>
<p>Ich hab vor einem Jahr zu dem Thema eine umfassende Recherche in der wissenschaftlichen Literatur durchgeführt, das war recht aufschlussreich. Ich vermute, die Autoren des Aufrufs setzen auf solche dumpfen Parolen, weil sie ganz genau wissen, dass ihre Ideologie von der Fachwissenschaft nicht gedeckt ist:<br />
<a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/03/12/zu-gewalt-in-computerspielen-ein-fragmen-3868318/">http://fisch-blog.blog.de/2008/03/12/zu-gewalt-in-computerspielen-ein-fragmen-3868318/</a></p>
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		<title>By: caesar</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/25/kolner-aufruf-ein-dokument-voller-populismus-und-lugen/#comment-10351</link>
		<dc:creator>caesar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 10:39:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich find&#039;s irgendwie lustig, aber gleichzeitig auch traurig, dass das Dokument, welches schon Anfang Dezember verfasst wurde, nun, fast zwei Monate später, doch noch so eine Aufmerksamkeit bekommt. Hätte man es einfach belassen, wie es war, wäre es wohl in der Versenkung verschwunden und hätte nie wieder jemanden interessiert. So bekommen die Verfasser nur die Resonanz, die sie erwarten, grade aus dem Lager der Gamer, was wiederum für ihre Propaganda verwendet werden kann.
Ich habe die Veröffentlichung schon gleich am Anfang gelesen und finde es immernoch recht amüsant diese völlig übertriebene und undifferenzierte Meinung zu sehen. Früher hätte man es wohl als Pamphlet betitelt, denn es wird ja nur so mit Vorurteilen um sich geworfen. Besonders zum Lachen hat mich &lt;em&gt;militärisch-industriell-medialer Komplex&lt;/em&gt; gebracht, so ein Schwachsinn, aber durchaus bezeichnend für unwissenschaftliche &quot;Diskussionen&quot;. Einfach mal mit Worten werfen, die niemand kennt, dann klingt das schonmal toll. Kopf -&gt; Tisch. Allerdings ist man sich dann wohl doch selbst nicht so sicher, wie man das nun eigentlich schreiben soll: militärisch-industriell-medial vs militärisch-industriellmedial.
Eine schnelle Suche bei google scholar fördert außerdem zu Tage, dass es weit weniger als 3500 wissenschaftliche Studien zu dem Thema gibt (oder vielleicht gibt es so viele Studien, aber zumindest keine Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Internetseiten zählen nunmal nicht!). Mit &quot;computer addiction&quot;, dem englischen Begriff dafür, erhält man knapp 720 Beiträge, &quot;killing games&quot; und &quot;Violent Video Games&quot; liefern zusammen 2600 unbestimmte Beiträge, beschränkt man die Suche aber auf den Titel kommt man sogar nur auf 250. Wie auch immer die Autoren als auf mehr 3500, die dazu auch noch sagen, dass Computerspiele aggresiv machen, kommen wollen, ist mir sehr schleierhaft.
Tatsache ist, dass weder bewiesen noch widerlegt ist, dass Computerspiele aggressiv machen. Ich bin durchaus für eine Regulierung und Kontrolle, aber diese ist in Deutschland ausreichend gegeben, denn wie du schon gesagt hast, haben wir die schärfsten Jugendschutzrichtlinien der Welt. Die letztendliche Auseinandersetzung mit dem Thema muss in den Familien vollzogen werden und nicht von oberer Stelle vorgegeben sein. Und um mal von mir auszugehen, ich habe keinerlei Schäden davon getragen, wahrscheinlich eher sogar im Gegenteil. Ich habe zu meiner Schulzeit auch intensiv gespielt, und zwar queer Beet und auch teilweise richtig lange bis spät in die Nacht, und das hatte keinerlei Auswirkungen auf meine Entwicklung (wie ich jetzt einfach mal behaupten würde) und meine schulischen Leitungen (im Gegenteil, ich habe das viert-beste Abi bei uns gemacht). Ich fühle mich auch nicht sozial isoliert oder andersweitig geschädigt, sondern habe einen normalen Freundeskreis und mittlerweile ein naturwissenschaftliches Diplom mit fast Bestnote. Und um mal einen Vergleich zu ziehen, ich denke, dass die Regulierung früher wesentlich &quot;schlechter&quot; war, als sie heute ist, was gegen jede Behauptung der Autoren spricht.
Als letzten Punkt will ich in dem Zuge auch nochmal auf die Anpassung von Computerspielen, speziell für den deutschen Markt eingehen. Da eben bekannt ist, wie streng die Vorgaben hierzulande sind, werden Spiele ja sogar entsprechend &quot;entschärft&quot; um noch veröffentlich werden zu dürfen und nicht gleich auf dem Index zu landen. In anderen Ländern ist das nicht der Fall und ist die Jugend dort deswegen geschädigter als bei uns? Abgesehen davon, ist auch der Kostenfaktur nicht zu unterschätzen. Eine extra Anpassung auf den Markt hier ist mit enormem finanziellen Aufwand verbunden und da zu bahaupten, dass Computerspiele billig in der Produktion wären, zeugt nicht nur von Unwissenheit, sondern von blindem Aktionismus. Die Produktionskosten modernen Spiele sind vergleichbar mit Hollywood Filmen und auch die Zeit, die es braucht ein Spiel zu entwickelt, ist vergleichbar, wenn nicht sogar wesentlich länger (ich will hier nunmal den Entwickler Vivendi Blizzard nennen...).
Abschließend bleibt mir dann nur noch zu sagen
&lt;blockquote&gt;Lass die Leute reden und lächle einfach mild 
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild 
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht 
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube, das war mein längster Kommentar, den ich jemals irgendwo verfasst habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find&#8217;s irgendwie lustig, aber gleichzeitig auch traurig, dass das Dokument, welches schon Anfang Dezember verfasst wurde, nun, fast zwei Monate später, doch noch so eine Aufmerksamkeit bekommt. Hätte man es einfach belassen, wie es war, wäre es wohl in der Versenkung verschwunden und hätte nie wieder jemanden interessiert. So bekommen die Verfasser nur die Resonanz, die sie erwarten, grade aus dem Lager der Gamer, was wiederum für ihre Propaganda verwendet werden kann.<br />
Ich habe die Veröffentlichung schon gleich am Anfang gelesen und finde es immernoch recht amüsant diese völlig übertriebene und undifferenzierte Meinung zu sehen. Früher hätte man es wohl als Pamphlet betitelt, denn es wird ja nur so mit Vorurteilen um sich geworfen. Besonders zum Lachen hat mich <em>militärisch-industriell-medialer Komplex</em> gebracht, so ein Schwachsinn, aber durchaus bezeichnend für unwissenschaftliche &#8220;Diskussionen&#8221;. Einfach mal mit Worten werfen, die niemand kennt, dann klingt das schonmal toll. Kopf -&gt; Tisch. Allerdings ist man sich dann wohl doch selbst nicht so sicher, wie man das nun eigentlich schreiben soll: militärisch-industriell-medial vs militärisch-industriellmedial.<br />
Eine schnelle Suche bei google scholar fördert außerdem zu Tage, dass es weit weniger als 3500 wissenschaftliche Studien zu dem Thema gibt (oder vielleicht gibt es so viele Studien, aber zumindest keine Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Internetseiten zählen nunmal nicht!). Mit &#8220;computer addiction&#8221;, dem englischen Begriff dafür, erhält man knapp 720 Beiträge, &#8220;killing games&#8221; und &#8220;Violent Video Games&#8221; liefern zusammen 2600 unbestimmte Beiträge, beschränkt man die Suche aber auf den Titel kommt man sogar nur auf 250. Wie auch immer die Autoren als auf mehr 3500, die dazu auch noch sagen, dass Computerspiele aggresiv machen, kommen wollen, ist mir sehr schleierhaft.<br />
Tatsache ist, dass weder bewiesen noch widerlegt ist, dass Computerspiele aggressiv machen. Ich bin durchaus für eine Regulierung und Kontrolle, aber diese ist in Deutschland ausreichend gegeben, denn wie du schon gesagt hast, haben wir die schärfsten Jugendschutzrichtlinien der Welt. Die letztendliche Auseinandersetzung mit dem Thema muss in den Familien vollzogen werden und nicht von oberer Stelle vorgegeben sein. Und um mal von mir auszugehen, ich habe keinerlei Schäden davon getragen, wahrscheinlich eher sogar im Gegenteil. Ich habe zu meiner Schulzeit auch intensiv gespielt, und zwar queer Beet und auch teilweise richtig lange bis spät in die Nacht, und das hatte keinerlei Auswirkungen auf meine Entwicklung (wie ich jetzt einfach mal behaupten würde) und meine schulischen Leitungen (im Gegenteil, ich habe das viert-beste Abi bei uns gemacht). Ich fühle mich auch nicht sozial isoliert oder andersweitig geschädigt, sondern habe einen normalen Freundeskreis und mittlerweile ein naturwissenschaftliches Diplom mit fast Bestnote. Und um mal einen Vergleich zu ziehen, ich denke, dass die Regulierung früher wesentlich &#8220;schlechter&#8221; war, als sie heute ist, was gegen jede Behauptung der Autoren spricht.<br />
Als letzten Punkt will ich in dem Zuge auch nochmal auf die Anpassung von Computerspielen, speziell für den deutschen Markt eingehen. Da eben bekannt ist, wie streng die Vorgaben hierzulande sind, werden Spiele ja sogar entsprechend &#8220;entschärft&#8221; um noch veröffentlich werden zu dürfen und nicht gleich auf dem Index zu landen. In anderen Ländern ist das nicht der Fall und ist die Jugend dort deswegen geschädigter als bei uns? Abgesehen davon, ist auch der Kostenfaktur nicht zu unterschätzen. Eine extra Anpassung auf den Markt hier ist mit enormem finanziellen Aufwand verbunden und da zu bahaupten, dass Computerspiele billig in der Produktion wären, zeugt nicht nur von Unwissenheit, sondern von blindem Aktionismus. Die Produktionskosten modernen Spiele sind vergleichbar mit Hollywood Filmen und auch die Zeit, die es braucht ein Spiel zu entwickelt, ist vergleichbar, wenn nicht sogar wesentlich länger (ich will hier nunmal den Entwickler Vivendi Blizzard nennen&#8230;).<br />
Abschließend bleibt mir dann nur noch zu sagen</p>
<blockquote><p>Lass die Leute reden und lächle einfach mild<br />
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild<br />
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht<br />
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht</p></blockquote>
<p>Ich glaube, das war mein längster Kommentar, den ich jemals irgendwo verfasst habe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: LaRocca</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/01/25/kolner-aufruf-ein-dokument-voller-populismus-und-lugen/#comment-10349</link>
		<dc:creator>LaRocca</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 07:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gedankendeponie.net/?p=5081#comment-10349</guid>
		<description>Diese &quot;Killer&quot;spiel-Gegner sind albern. Die haben noch nie solch ein Spiel selber ausprobiert. Ich bin keine großer Zockerin, aber ich weiß, dass es in den meisten Spielen darum geht, bestimmte Ziele zu erreichen, Strategien zu entwickeln. Wer hohl darauf los ballert, wird nicht gewinnen. 
Klar, in den Spielen gibt es Gegner, und die wird man nicht los, wenn man mit ihnen diskutiert. Waffe raus und abknallen. Aber zu behaupten, man würde so lernen, mit einer Waffe umzugehen ist wohl der größte Dünnpfiff. Man drückt Tasten auf einer Tastatur oder einem Gamecontroller. Man hat 0 Ahnung, wo bei einer echten Waffe der Abzug ist, man kennt ihr Gewicht nicht und würde deshalb mit einer echten Waffe auch nie richtig zielen können.

Spiele verursachen keine Mörder und Kriege. Die gab es nämlich schon in der Steinzeit. &quot;Killer&quot;spiele nicht. Das Problem liegt also woanders, aber so weit will keiner gucken, weil das oft ein Blick in den Spiegel wäre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese &#8220;Killer&#8221;spiel-Gegner sind albern. Die haben noch nie solch ein Spiel selber ausprobiert. Ich bin keine großer Zockerin, aber ich weiß, dass es in den meisten Spielen darum geht, bestimmte Ziele zu erreichen, Strategien zu entwickeln. Wer hohl darauf los ballert, wird nicht gewinnen.<br />
Klar, in den Spielen gibt es Gegner, und die wird man nicht los, wenn man mit ihnen diskutiert. Waffe raus und abknallen. Aber zu behaupten, man würde so lernen, mit einer Waffe umzugehen ist wohl der größte Dünnpfiff. Man drückt Tasten auf einer Tastatur oder einem Gamecontroller. Man hat 0 Ahnung, wo bei einer echten Waffe der Abzug ist, man kennt ihr Gewicht nicht und würde deshalb mit einer echten Waffe auch nie richtig zielen können.</p>
<p>Spiele verursachen keine Mörder und Kriege. Die gab es nämlich schon in der Steinzeit. &#8220;Killer&#8221;spiele nicht. Das Problem liegt also woanders, aber so weit will keiner gucken, weil das oft ein Blick in den Spiegel wäre.</p>
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	</item>
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