Archive February 2009
Ergebnis der Umfrage 02/09: So wird gefrühstückt
Da der Februar heute zuende gegangen ist, wurde auch die zugehörige Monatsumfrage geschlossen. Es ging um die Frühstücksgewohnheiten, genauer gesagt, was denn so am liebsten zum Frühstück gegessen wird. Genau wie im letzten Monat haben 96 Leute ihre Stimme abgegeben, deren Zahl wegen möglicher Mehrfachnennung bei 113 liegt. Das Ergebnis ist diesmal weitaus weniger deutlich ausgefallen als bei der letzten Umfrage (zur Nutzung des Klodeckels). Mit einer Stimme Vorsprung haben Wurst und Schinken auf Brot (20 Stimmen) das Rennen vor Nutella und Müsli/Cornflakes (je 19 Stimmen) gemacht. Ein wenig abgeschlagen ist das Obst mit nur 8 Stimmen. Hier das offizielle Endergebnis:
Was ist du meistens bzw. am liebsten zum Frühstück?
- Brot mit Wurst/Schinken (21%, 20 Votes)
- Brot mit Nutella/Schokoaufstrich (20%, 19 Votes)
- Müsli/Cornflakes (20%, 19 Votes)
- Nichts (15%, 14 Votes)
- Brot mit Käse (14%, 13 Votes)
- Brot mit Marmelade/Konfitüre (13%, 12 Votes)
- Obst (8%, 8 Votes)
- Sonstiges (Erdnussbutter, Ei, etc.) (8%, 8 Votes)
Total Voters: 96
In den Kommentaren kamen mehrere “Beschwerden” auf, dass Kaffee in der Liste fehlen würde. Den hatte ich aber absichtlich weggelassen, weil ich nur nach fester Nahrung fragen wollte, weil die eh schon lange Liste sonst noch länger geworden wäre. Beruhigt bin ich, dass insgesamt nur 15% der Umfrage-Teilnehmer angegeben hat, dass sie gar nichts zum Frühstück essen. Den Wert hätte ich deutlich höher eingeschätzt. Auch bin ich froh darüber, dass ich mit meiner Nutella- bzw. Schokosucht nicht allein bin. Und meine persönliche Zweitwahl Wurst/Schinken steht auf Platz 1. Man könnte also fast sagen, dass ich ein Mainstream-Frühstücker bin. Ein sehr interessantes Umfrageergebnis, finde ich.
Die nächste Monatsumfrage startet in den nächsten Tagen. Ich bedanke mich bei allen, die diesmal abgestimmt haben und würde mich freuen, wenn ihr auch beim nächsten Mal mit abstimmt.
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Beitrag zur Monatsumfrage 02/2009
Auswertung zur Blogparade “Wie frühstückt ihr?” [via fressnet.de]
Das Frühstück – andere Länder, andere Sitten [via hipundtrendy.de]
Mensch(en) des Monats 02/2009 | Meine Großeltern
Nachdem ich im Januar schon meine Schwester als “Mensch des Monats” ausgezeichnet habe, möchte ich heute noch einmal Familienmitglieder auszeichnen. Diese Kategorie soll zwar nicht zur einer reinen Auszeichnung reinen Auszeichnung für meine Familie werden, aber diesen Monat passt es noch einmal so schön. Denn meine Großeltern (mütterlicherseits) haben im Februar für mich und meine Familie eine nicht unerhebliche Rolle gespielt.
Diesen Monat haben wir uns nämlich ein neues Auto gekauft. An sich hätten wir uns das gar nicht wirklich leisten können, aber meine Großeltern haben lange angespart für meine Mutter (also ihre Tochter) und mit diesem Geld konnten wir die momentane Gelegenheit beim Schopfe packen und haben es uns geleistet. Meine Großeltern sind so unglaublich großzügige Menschen, dass es einem fast schon ein schlechtes Gewissen macht, zumal sie für sich selbst immer so sparsam und bescheiden sind, wie es nur geht. Ihr größtes Glück scheint es zu sein, ihren vielen Enkeln (von ihren beiden Töchtern) immer wieder eine Freude zu machen mit Geschenken und Aufmerksamkeiten. Gleichzeitig interessieren sie sich auch für alles, was wir so tun und unterstützen uns bei unseren Plänen. Und im Gegenzug verlangen sie nichts dafür uns selbst kleine Bitten sind ihnen schon oft unangenehm.
Was außerdem bemerkenswert ist, dass sie auch gegenüber Neuem sehr aufgeschlossen sind und nicht das typische Klischee des konservativen Rentners erfüllen. Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich mit meinen Großeltern sehr gut klar komme und froh bin, eine solch tolle Oma und einen so tollen Opa zu haben. Und deswegen allein sind sie schon mehr als würdig, hier bei mir einmal als “Menschen des Monats” genannt zu werden.
Ankündigung: Bloggen auf Sparflamme
Heute gibt es mal ein kleines persönliches Update und eine Ankündigung für die nächste Zeit hier auf der Gedankendeponie. Und zwar müsst ihr damit rechnen, wenigstens in den nächsten zwei Wochen weniger Beiträge von mir als gewohnt geben wird. Das ist einerseits der Tatsache geschuldet, dass ich noch eine Hausarbeit schreiben muss und ab Montag für zwei Wochen ein Praktikum am Gymnasium mache – inklusive früh aufstehen, eigene Stunden vorbereiten usw., weshalb ich sicherlich am Abend nicht ganz so viel Energie mehr zum Bloggen haben werde.
Der zweite Grund ist, dass ich hier eine kleine Qualitätsoffensive starten möchte. Damit habe ich schon ein wenig angefangen, aber ich habe noch einige Pläne, die ich gerne umsetzen möchte, die aber auch ihre Zeit brauchen. Es geht dabei um ein paar Überarbeitungen und Detailänderungen, die aber, so erhoffe ich mir, ein insgesamt stimmigeres Gesamtbild erzeugen. Was das im Einzelnen sein wird, behalte ich noch für mich, werde euch aber zu gegebener Zeit informieren. Eventuell entdeckt ihr aber das ein oder andere von allein, denn ich werde die Arbeiten nach und nach angehen und außerdem bleibt das Blog dabei natürlich live.
In den nächsten Tagen werden also wohl hauptsächlich nur die üblichen Arten von Beiträgen erscheinen, also die Monatsbeiträge und ggf. auch ein Filmriss oder ähnliches. Und falls doch einmal was Besonderes anliegen sollte, werde ich mich sicherlich auch nicht zurückhalten können. Insgesamt wird es aber vorübergehend etwas weniger werden, aber das gibt sich alles wieder, sobald ich alle meine Vorhaben umgesetzt habe. Aber ich denke mal, dass ihr es sicher ein paar Tage ohne mich bzw. mit einem auf Sparflamme bloggenden Konna aushalten werdet. Wird auch kein Dauerzustand sein. In diesem Sinne: Man liest sich!
Filmriss: 24 (Season Two)
In der ersten Staffel von 24 hat Jack Bauer einen Anschlag auf den Präsidentschaftskandidaten David Palmer vereitelt, in 24 Stunden Echtzeit. Auch die zweite Staffel setzt natürlich auf das innovative Echtzeit-Konzept. Die Bedrohung fällt dieses mal aber noch deutlich größer und gefährlicher aus als beim letzten Einsatz. Ob das gleichzeitig für mehr Spannung sorgt und ob die zweite Staffel qualitativ an die hervorragende erste heranreichen kann, das erfahrt ihr im folgenden Filmriss zur zweiten Season.
Achtzehn Monate nachdem seine Frau ermordet wurde fristet Jack Bauer nur noch ein jämmerliches Dasein. Seine Tocher Kim hat sich von ihm abgewendet, weil sie ihm die Schuld für den Tod ihrer Mutter gibt und von seiner Arbeit will er nichts mehr wissen. Doch als er einen Anruf des Präsidenten David Palmer bekommt, sieht Jack sich in der Pflicht, denn Terroristen planen innerhalb eines Tages einen Atombombenanschlag auf Los Angeles. Um diesen zu verhindern, erklärt Jack sich dazu bereit, mit der CTU zusammenzuarbeiten und verdeckte Ermittlungen anzustellen. Seine Tocher Kim hat derweil noch ein ganz anderes Problem, denn sie findet heraus, dass der Vater der Familie, bei der sie Babysitter ist, seine Frau und sein Kind misshandelt. Deshalb entschließt sie sich, die kleine Megan irgendwie in Sicherheit zu bringen.
Nach der Sichtung der ersten Staffel, die mich sehr positiv überrascht hat, war ich mir nicht sicher, ob die zweite Staffel das Niveau halten kann. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Sie kann es, indem sie die Stärken der ersten Staffel beibehält: Spannung, Action und eine wendungsreiche und überraschende Handlung. Und obwohl man nach der ersten Staffel glaubt, ein wenig sensibilisiert zu sein, welcher Figur man trauen kann und welcher nicht, wird man wieder einige Male aufs Glatteis geführt. Dieses Rätselraten macht Spaß und überrascht zu werden motiviert umso mehr zum Weiterschauen, zumal die Folgen immer mit fiesen Cliffhangern enden. Da kann man dann auch wieder den ein oder anderen Logikfehler verzeihen und das Jack Bauer eine Art Serien-John McClane zu sein scheint. Actionspaß und Spannung überwiegen aber klar und machen auch die zweite Staffel äußerst sehenswert. Es kommt keine Langeweile auf.
Besetzungstechnisch gibt es im Vergleich zur ersten Staffel keine gravierenden Veränderungen. Einige Rollen sind hinzugekommen, andere dafür gestrichen worden, dennoch macht der gesamte Cast seine Sache genauso gut wie in der Vorgängerseason. Zentrale Figur ist und bleibt natürlich Jack Bauer, perfekt verkörpert von Kiefer Sutherland. Weil es nur so wenig über die Besetzung sagen lässt, lieber ein paar Worte zur Sonderausstattung der DVD-Box: Die ist erfreulich umfangreich geworden und enthält neben Audiokommentaren und unveröffentlichten Szenen eine Dokumentation, eine Multi-Angle-Szenen-Studie und ein Fetaurette.
Fazit: Die zweite Staffel von 24 befindet sich auf dem gleichen Niveau wie schon die erste Staffel. Man möchte am liebsten immer weiter schauen, so spannend und wendungsreich werden die Ereignisse erzählt. Allerdings bleiben auch die Kritikpunkte der ersten Staffel erhalten, wieder einmal gibt es einige Logiklücken und wieder werden einige Handlungsstränge durch den Zufall etwas zu sehr in die Länge gezogen, aber das tut dem Gesamtergebnis keinen Abbruch. Genauso sehenswert wie Staffel 1!
Meine Wertung: 8/10
[starreview]
User-Wertung:
[starrater]
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24 in der IMDB
Filmriss: 24 (Season One)
24 – Season 2 bei Amazon kaufen
The Music of Video Games
Heute ein kleiner Tipp für alle ambitionierten und leidenschaftlichen Videospieler. Jeder, der ernsthaft Videospiele spielt, weiß, dass die Musik eines Spiel ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil eines Spiels ist. Wie in Filmen schafft sie die richtige Atmosphäre, manchmal lustig verspielt, manchmal aber auch dramatisch oder episch. Seit ihrem Bestehen hat sich die Musik der Computerspiele immer weiter entwickelt. Wo früher mit 8 Bit Tönen gearbeitet wurde, kommen heute zum Teil ganze Orchester zum Zuge. Aber vielen von diesen Musikstücken ist gemeinsam, dass sie einem im Gedächtnis bleiben – etwa bei einer besonders kniffligen oder ergreifenden Stelle.
Unter dem Motto “From Bleeps to Beats” hat sich der Youtube-User garudoh daran gemacht, die besten Musikstücke vieler Games herauszusuchen. Pro Spiel gibt es dann ein Video mit mehreren Tracks aus dem Spiel und dazu ein paar bewegte Bilder. Zur Zeit sind es schon 453 Videos und es werden immer mehr, das neueste wurde erst heute hochgeladen. Von Super Mario über Zelda, Secret of Mana, Castlevania, Donkey Kong bis Half Life, Unreal, Resident Evil und vielen mehr ist wirklich alles vertreten. Wer Videospielmusik mag, wird über Stunden Beschäftigung finden beim Anhören der Stücke.
Übrigens: Wer noch mehr über Musik von Videospielen lesen möchte, dem sei sehr die Pixelmusik-Serie vom Pixelpiraten empfohlen. Aber auch die anderen Beiträge im Blog sind für Fans von Videospielen immer einen Blick wert.
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Gar’s VGM Site (mit einer besseren Übersicht über alle Videos)
Video Game Music Archive (mit Tracks zum Herunterladen)
Müllsuche XV – Ich schlafe mit jedem, aber nur in Boxershorts!
Nach ein paar Wochen Pause mal wieder ein paar kommentierte Suchbegriffe. Es hat sich wieder einiges eingesammelt, von langweilig bis hin zu so widerwärtig, dass ich es nicht posten möchte. Da wähle ich doch lieber wieder ein paar einigermaßen lustige aus, bei denen man sich fragt, warum jemand überhaupt danach sucht. Auch wenn die meisten wohl nicht das gefunden haben, was sie wollten, so sorgen sie doch immer wieder für ein wenig Heiterkeit. Merkt man eigentlich, dass ich die Einleitung künstlich in die Länge ziehe? Na gut, dann gehts jetzt sofort los:
wer trägt boxer shorts? – Der mysteriöse Boxer Shorts Träger, was dachtest du denn?
titten tut tut – Oh, da kommt der Tittenzug! Wie passend zum Karneval..
nee ,quatsch – Doch nicht? Schade, hatte mich schon gefreut.
1 jahr 1man ekelvideo – Ich will nicht wissen, was der ein Jahr lang macht…
weil die sprache eine hure ist – …wird sie dauern von einem Großteil der Bevölkerung vergewaltigt. Traurig ist das!
brennen am penisbändchen – Aua. Einfach nur aua.
glas wurstwasser trinken – Ex oder Kellyfan!
weiße boxershorts – blöd oder – Ja, das ist tatsächlich etwas blöd. Aber keine Sorge, ich habe die Lösung für dieses Problem: Einfach sehr lange nicht waschen, irgendwann ist sie dann vorne gelb und hinten braun.
schlafe mit jedem – So nötig habe ich es auch nicht, dass du hier vorbeischauen musst.
“penis zubereiten” – Naja, al dente? Vergiss es, ich wills nicht wissen.
pervers in gummistiefeln – Oho! Und dann am besten noch in Boxer Shorts…! Die absolute Killerkombination!
www.unechte fraun.de – Die Domain gibt es nicht. Aber ich habe hier eine alternative Seite für euch. Klicken auf eigene Gefahr!
daunlouds spiele kostenlos – Kostenlose Spiele mit lauten Gänsefedern? Füße kitzeln wäre möglich.
musikalischer klodeckel – Wird im großen Badezimmerorchester meist vom Trompetenkäfer begleitet.
gebrauchte boxershorts – Sowas will tatsächlich jemand haben? Also für nen angemessenen Preis würde ich ja… sogar inklusive Gummistiefel!
Danke, das wars auch schon für diese Ausgabe mit Suchbegriffen. Bitte beehrt mich bald wieder, liebe Suchende!
8 Wege, um den inneren Schweinehund zu besiegen
Ob abnehmen, pauken, ein Instrument erlernen, erfolgreicher bloggen, öfter aus dem Haus gehen oder mit dem Rauchen aufzuhören – es gibt viele Dinge, die man sich vornehmen kann und fast jeder hat irgendwelche Ziele vor Augen, die er gerne erreichen möchte, ob es nun eine Topfigur ist oder Gitarre spielen zu können. Rein theoretisch können wir alles erreichen was wir wollen, wir müssen uns nur aufraffen und akzeptieren, dass der Weg zum Ziel ein ganz schönes Stück harte Arbeit sein kann. Und dann ist da noch dieser innere Schweinehund, der uns mut- und lustlos macht und uns davon abhält zu sein, was wir so gerne sein wollen. Doch es gibt Wege, diesen Schweinehund zu besiegen. Worauf man achten sollte, will ich im Folgenden einmal ausführen:
01. Erreichbare Ziele setzen
Die wichtigste Regel, bevor man überhaupt beginnt, sein Ziel zu verfolgen ist, sich auch ein Ziel zu setzen, das realistisch erreichbar ist. Je einfacher das Ziel ist, desto schneller stellen sich Erfolge ein und umso länger bleibt die Motivation erhalten. So kann man sich von einem Ziel zum nächsten hangeln und wird nicht mutlos. Eine Dreiteilung der Ziele in kurzfristig, mittelfristig und langfristig kann auch helfen. Wichtig ist es auch, die richtigen Vorbilder zu haben und sich nicht mit Promis und Profisportlern messen zu wollen. Lieber einen Studien- oder Arbeitskollegen. Vielleicht hat dieser ja sogar ein paar Tipps auf Lager!
02. Ziel mit positiven Gedanken vor Augen halten
Nach anfänglichem Elan lässt bei vielen die Motivation schnell wieder nach. Man merkt, dass man für das Erreichen seines Ziels einiges an Aufwand investieren muss und Erfolge stellen sich nur langsam ein. Doch nichts motiviert mehr, als sich das Endziel mit seinen Vorteilen immer wieder vor Augen zu führen. Zum Beispiel gesundheitlich: Mit einem fitten Körper fallen mir körperliche Arbeiten nicht mehr so schwer, ohne Übergewicht werde ich länger und mit weniger Beschwerden leben. Oder die soziale Stellung betreffend: Wenn ich abnehme, werde ich nicht mehr angestarrt, weil ich zu dick bin, sondern höchstens, weil ich eine tolle Figur habe. Wenn ich ein Instrument spielen kann, macht das immer einen guten Eindruck auf andere, deren Bewunderung ist mir sicher. Jeder, der sich ein Ziel setzt, tut das, weil er sich damit irgendeine Verbesserung erhofft. Und diese sollte man sich wieder und wieder ins Gedächtnis rufen.
03. Sich selbst für Erfolge belohnen
Ein besonders guter Weg zum Erfolg ist es, sich selbst für das Erreichen von bestimmten Zwischenschritten zu belohnen. Es ist wie beim Abrichten von Tieren auch bei Menschen so, dass bestimmte Verhaltensweisen eher wiederholt werden, wenn es eine Belohnung dafür gibt. Mit angemessenen Prämien hält man sich bei der Stange und hat neben dem positiven Aspekt, seinem Ziel näher gekommen zu sein, auch noch etwas anderes für sich getan. Zum Beispiel kann man sich mit einer neuen CD (die dann beim Sport oder so angehört werden kann), einer DVD oder einem neuen Shirt belohnen. Es muss aber auch nicht unbedingt etwas Materielles sein, man kann sich z.B. auch gönnen, einfach mal richtig lang auszuschlafen.
04. Mitstreiter suchen
Allein werden anstrengende Tätigkeiten schnell langweilig, deswegen ist es immer gut, wenn man jemanden hat, der mit einem gemeinsam etwas macht. So kann man sich gegenseitig motivieren und sich über Fortschritte unterhalten. Auch kleine Wetten spornen an. Aber nicht immer hat oder findet man einen Partner, deshalb ist es wichtig, sich einen geeigneten Ersatz zu suchen. Sport ist leichter, wenn man Musik dabei hört. Man muss nur darauf achten, dass es die richtige ist, also nichts lahmes, schweres.
05. Erinnerungen und Warnungen vorbereiten
Wenn man sowieso schon viel beschäftigt ist oder sich mit angenehmeren Dingen beschäftigt als mit dem auserkorenen Ziel, fängt man schnell an, es zu vergessen und einfach zu verschieben. Darum sollte man auf sein schlechtes Gewissen setzen und sich so viele und aufdringliche Erinnerungen wie möglich machen, etwa Klebezettel am Arbeitsplatz, Popups auf dem PC und so weiter. Auch Warnungen sind ein guter Angriff auf das Gewissen: Zum Beispiel machen sich Fotos von einem selbst gut am Kühlschrank, wenn man abnehmen will.
06. Verschiedene Strategien ausprobieren
Wenn sich trotz vieler und ernsthafter Versuche einfach kein Erfolg einstellen will, darf man nicht aufgeben.Vielleicht hat man die falsche Strategie gewählt. Was dem einen gut hilft, bringt dem anderen nur ganz wenig. Man muss verschiedene Wege ausprobieren, irgendwann wird man zum Erfolg kommen. Joggen bringt kaum etwas? Vielleicht hilft Schwimmen. Du kannst mit dem Karteikartensystem beim Lernen von Vokabeln nichts anfangen? Lass Dich von jemandem abfragen. Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel, man muss nur den für sich richtigen finden.
07. Es gibt keine Ausreden
Oft neigt man dazu, bei der kleinsten Veränderung der Umstände eine Ausnahme von seinem ursprünglichen Programm zu machen. Beim Laufen etwa schlechtes Wetter vorschieben oder sich beim Lernen einzureden, es müsste erst einmal aufgeräumt werden. Die Gefahr ist groß, sich dadurch völlig aus dem Konzept bringen zu lassen. Das darf man nicht zulassen und muss sich vor Augen führen, dass es diese Ausreden eigentlich gar nicht gibt. Wenn schlechtes Wetter ist, dann sucht man sich eine Alternative für drinnen, etwa Gymnastik oder Sit-Ups. Sei ehrlich zu Dir selbst und lass Dich nicht von Deinem Schweinehund belügen!
08. Ausrüstung kaufen
Wer Geld für etwas ausgibt, der ist auch eher dazu bereit, es auch zu nutzen, um keine Fehlinvestition getätigt zu haben. Also kaufe Dir die zu Deinem Ziel passende Ausrüstung, etwa Laufschuhe, Fitnessgeräte, Lernbücher, eine unterstützende Software usw. – das motiviert nicht nur zur Nutzung, sondern kann sogar für den Erfolg sehr nützlich sein.
Worauf noch warten? Los geht’s!
Mit diesen acht Tipps kommt man glaube ich schon ein ganzes Stück weit und wenn man sich im Großen und Ganzen danach richtet, werden auch schnell die ersten Erfolgserlebnisse kommen. Der innere Schweinehund ist ein furchtbar hartnäckiges Biest, das nur schwer zu zähmen ist. Aber wenn man es erst einmal geschafft hat, wird es einem immer leichter fallen, dabei zu bleiben, denn irgendwann gehört es einfach zum Alltag dazu. Ich selbst werde mich nun etwas strikter an diese Vorgaben halen, jetzt da ich mich etwas ausführlicher damit beschäftigt habe, und meiner Faulheit den Kampf ansagen. Ein paar Kilos müssen runter und der Körper etwas mehr in Form gebracht werden. Ich bin zuversichtlich, dass es klappt.
Und wie sieht es bei euch aus? Wie bezwingt ihr euren inneren Schweinehund? Oder seid ihr es meist, die bezwungen werdet? Weitere Tipps sind sehr willkommen, genauso wie Erfahrungsberichte oder auch Fragen. Packen wir es an!

