Software des Monats 02/2009 – mp3DirectCut
Wer eine größere MP3-Sammlung auf seiner Festplatte hat, wird sie kennen: Hidden Tracks, die nach einer langen Pause am Ende des letzten Albumtracks noch angefügt sind. Beim Musikgenuss am Rechner möchte man entweder diese Stille zwischen den Tracks entfernen oder den Hidden Track als separate Datei speichern. Es ist also ein Programm gesucht, das sich möglichst einfach bedienen lässt und eine MP3-Datei direkt bearbeiten und schneiden kann.
Genau so ein Programm ist mp3DirectCut. Das nur ein paar Kilobyte kleine Programm hat eine intuitive und leicht zu handhabende Bedienung und macht genau das, was man von ihm verlangt. Einfach das zu bearbeitende MP3-File ins Programm laden, die zu entfernende Passage markieren und mit <Entf> löschen. Dann nur noch die Datei wieder als Audiodatei abspeichern und fertig. Einfacher geht es wirklich nicht. mp3DirectCut kann sogar noch weitere kleine Aufgaben erledigen. Es unterstützt Copy und Paste für Audioausschnitte und kann auch die Lautstärke der MP3s verändern. Ein wirklich gelungenes, kleines Programm.
Link-Container:
mp3DirectCut Download
Detaillierte Nutzungsanleitung
Dieser Beitrag wurde von Konna am 17.02.2009 um 11:31 in der Kategorie Blog, Web & IT veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den Tags: Software. Bislang wurden 4 Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.









4 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping
juliaL49Ja, das ist wirklich ein Must Have. Das mit dem Copy-Paste muss ich nochmal ausprobieren.
Eine weitere schöne Sache sind die sog. Cue Sheets, d.h. Textdateien, wo Schnittmarken drin stehen, die auf eine bestimmte Datei angewendet werden.
Ich hab das mal verwendet, als ein Charity-Sampler aus rechtlichen Gründen nur als eine große Datei angeboten wurde. Da habe ich das Cue Sheet gebastelt (da stehen dann auch die Titelnamen und Interpreten drin) und zum Download angeboten. Spart dann doch ein wenig Arbeit.
am 17.02.2009 um 14:26
beetFreeQOha, genau sowas hab ich sowieso grad gesucht! Werd ich mir gleich mal runterladen.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob und wie ich diese Zwischenstücke auf CDs, die so mit negativer Laufzeit beginnen und zwischen die Songs geschoben wurden, als einzelne Tracks gerippt bekomme.
Hab sogar eine CD, auf der so ein negativer Track vor dem ersten Song der begann – der wurde dadurch nie gespielt – hab auch erst nach einigen Monaten herausgefunden, dass da was ist. Da können die üblichen ja nicht wirklich effektiv versteckten Hidden Tracks am Ende einer CD einpacken
am 18.02.2009 um 18:57
JennyOh, danke! Nach sowas wollte ich heute auch suchen, werde ich sicher mal ausprobieren
am 18.02.2009 um 19:16
Konna@juliaL49: Stimmt, die Cue Sheets hätte ich noch erwähnen können, da hast du Recht, auch ein gutes Feature!
@beetFreeQ & @Jenny: Freut mich, dass ihr das gebrauchen konntet, hat der Beitrag ja einen Sinn gehabt.
am 18.02.2009 um 21:43
Antworte auf “Software des Monats 02/2009 – mp3DirectCut”