9 Wege zur Blogging-Balance

Wenn man sich so moderne Trends anschaut, dann führt an einem Begriff kaum ein Weg vorbei: Balance. Ob es nun um Lebensmittel geht, die mit dem Zusatz “Balance” als besonders gesund beworben werden oder das Prinzip des goldenen Mittelweges, der oft als der beste angesehen wird, die richtige Balance ist das Mittel zum Erfolg. Das gilt auch fürs Bloggen, weshalb ich mir für euch mal wieder Gedanken gemacht habe, wie man eine Blogging-Balance erreichen kann, um seinem Blog einen gehörigen Schub zu verpassen. Wie immer gilt natürlich, dass meine Tipps-Beiträge nicht mit erhobenem Zeigefinger mahnen, was man zu tun oder zu lassen hat, sondern gut gemeinte Ratschläge sind, über die man als Blogger vielleicht einmal nachdenken kann. Wenn einen Leserzufriedenheit, Besucherzahlen und Kommentare nicht so interessieren, kann man diese Tipps vernachlässigen.

9 Wege zur Blogging-BalanceBildquelle: star5112

01. Menge der Beiträge

Schon mehrfach von mir erwähnt, aber dennoch immer wieder eine Erwähnung wert, ist die Menge der Beiträge, die man auf seinem Blog veröffentlicht. Es sollten nicht zu wenige sein, aber genauso auch nicht zu viele. Es ist wichtig herauszufinden, welche Frequenz einem am besten liegt. Weiß man das erst einmal, sollte man möglichst in dieser verweilen, denn Leser stellen sich darauf ein, vor allem wenn sie keinen Feedreader benutzen. Schreibt man plötzlich lange nichts mehr, wird man irgendwann vergessen, schreibt man plötzlich wie am Fließband, wird es einem schnell zu viel. Ein durchschnittlicher Blogger sollte zwischen 2-3 Beiträgen pro Woche und 3 Beiträgen täglich schreiben.

02. Beitragslänge

Nicht nur die Menge der Beiträge spielt eine Rolle, sondern auch die Länge. Da sollte man variieren, nur kurze Beiträge sind auf Dauer wenig erschöpfend, manche Themen müssen einfach etwas ausführlicher behandelt werden. Nur lange Beiträge sind aber auch abschreckend, viele Menschen haben nicht so viel Zeit, alles in Ruhe durchzulesen, sicherlich ist das eigene Blog auch nicht das einzig abonnierte. Die Balance-Maxime muss also lauten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ein bisschen drüber oder drunter geht dabei natürlich immer.

03. Beitragsart

Der Mensch braucht Abwechslung, Monotonie schreckt ihn schnell ab. Das sollte man beim Schreiben von Beiträgen beherzigen und seine Beiträge nicht immer nach dem gleichen Schema verfassen. Ab und zu mal eine Liste (wie hier), ein Bild, eine Umfrage, ein Zitat, ein Video – es gibt ganz viele Möglichkeiten, Beiträge etwas variantenreicher zu gestalten. Und die sollte man nutzen, sollte sie aber nicht zum Selbstzweck verkommen lassen. Schon Cicero wusste: “Variatio delectat”, Abwechslung erfreut. Und der muss es ja wissen, ist er doch einer der wichtigsten antiken Schriftsteller, wenn nicht der wichtigste.

04. Kontinuität und Veränderung

Als gegensätzlichen Topos zu Punkt 03 könnte man anführen, dass der Mensch  ein Gewohnheitstier ist. Auch das ist in gewisser Weise richtig und vor allem optische Eindrücke fallen besonders in diese Kategorie, wie ich meine. Heißt: Wenn man jeden Monat Theme oder Design des Blogs wechselt, tut man weder sich selbst noch seinen Lesern einen Gefallen. Behutsame Änderungen, Anpassungen und Verbesserungen kann man aber durchaus hin und wieder mal durchführen. Je umfangreicher der Wandel, umso seltener sollte er stattfinden. Auch der Wiedererkennungsaspekt sollte nicht unterschätzt werden.

05. Kategorien und Tags

Kategorien und Tags sind eine gute Möglichkeit, die eigenen Beiträge sinnvoll zu ordnen. Doch sollte diese Ordnung auch einen gewissen Sinn ergeben. Das heißt zum einen, dass es nicht zu viele Kategorien geben sollte, etwa für jede Kleinigkeit, zum anderen sollten es nicht zu wenige sein, damit es zwischen komplett unterschiedlichen Themen eine Trennung gibt und Themen gezielter angesteuert werden können. Ähnliches gilt für Tags. Man kann es übertreiben, aber auch untertreiben. Da auch Tags anklickbar sind, sollte man berücksichtigen, dass man, wenn möglich, einen Tag in mehreren Beiträgen verwendet.

06. Gastbeiträge

Gastbeiträge sind eine tolle Sache, man kann damit etwas Abwechslung aufs Blog bringen und auch mal eine andere Meinung gewinnen. Auch vertieft man seine Blogbeziehungen und spricht neue Leserkreise an und kann den einen oder anderen neuen Leser gewinnen. Zu viele Gastbeiträge auf dem eigenen Blog können aber auch irgendwann die Leser abschrecken, weil sie hauptsählich eben Dich lesen wollen. Deswegen ist es ratsam, behutsam mit Gastbeiträgen umzugehen. Je nach eigenem Output sollten es maximal 1-3 Gastbeiträge im Monat sein. Lese zu Gastbeiträgen auch die sehr kontroversen Kommentare auf der Blogwiese und meine 8 Tipps zu Gastbeiträgen.

07. Sidebar

Eine ganz schwieriger Balanceakt ist vor allem für Neueinsteiger die Sidebar. Es gibt eine schier unendliche Zahl von Widgets und Extras, die man einbauen kann und die alle mögichen Infos und Spielereien ins Blog integrieren. Allerdings müllt man sich bei diesem Angebot schnell alles voll und die Sidebar wird länger als die chinesische Mauer. Man muss für sich entscheiden: Was muss auf jeden Fall in die Sidebar und was ist doch nur ein kleines Feature, das aller Voraussicht nach sowieso keiner nutzt? Um das herauszufinden, sollte man erstmal auf sich selbst hören und schauen, wo man selbst bei anderen draufklickt. Weiterhin kann man auch die Leser befragen. So kommt man am ehesten dazu, den Mittelweg aus Übersichtlichkeit und Funktionsvielfalt zu finden.

08. Links

Das Schöne am Internet ist ja, dass man weiterführende Informationen und Verweise ganz einfach mit Links angeben kann. Das ist sogar ein regelrechter Service, für Leser und Interessierte Quellen für weitere Nachforschungen bereitzustellen. Man kann es aber auch übertreiben, indem man jedes Fremdwort auf seinen Wikipedia-Eintrag verlinkt oder viele Seiten mit fast gleichem Inhalt verlinkt. Genauso ärgerlich ist es, wenn man über ein interessantes Thema anreißt und überhaupt keinen Link setzt. Ganz schlimm wirds, wenn man sich auf eine Seite bezieht (etwa mit einem Spiel oder Test, aber auch mit einem Text) und die Leser dann googlen lässt. Das ist richtig ärgerlich. Also nicht spammen, aber auch nicht geizen.

09. Spamschutz und Nutzerfreundlichkeit

Zuguterletzt noch ein Balance-Aspekt, den man auch nicht vernachlässigen sollte: Spamschutz sollte jedes Blog haben, aber es gibt Mechanismen, die sind einfach übertrieben und halten nicht nur Spam ab, sondern auch Kommentatoren, beispielsweise unleserliche Captchas. Gerade noch so im Rahmen des Vertretbaren sind einfache (!) Matheaufgaben, aber die eleganteste Lösung sind Plugins, die der Kommentator gar nicht bemerkt, wie zum Beispiel Akismet (hier im Einsatz, aber Achtung: Datenschutzdebatte) oder auch Antispam Bee (keine eigene Erfahrung).

Seid ihr ausbalanciert?

Und nun interessiert mich natürlich wieder, ob ihr schon ausbalanciert seid oder ihr euch da eher weniger Gedanken darum macht. Vielleicht fällt euch ja auch noch irgendetwas ein, was man ergänzen könnte, wo es einen schönen Mittelweg gibt und beide Extreme eher störend sind. Oder ihr seid mit einem oder mehreren von meinen Punkten nicht einverstanden. Ganz egal, was der Fall ist, alle Meinungen sind sehr erwünscht!

 

13 Kommentare

  1. Retronaut says:

    Hi Konna, ich persönlich finde Empfehlungen wie die hier, machen aus dem “Hobby” Bloggen eine “Aufgabe”.
    Meiner Meinung nach wird sich viel zu viel Stress, um Leserzahlen, Anzahl der Kommentare, Google-Ranking usw. gemacht.
    Warum traut sich keiner mal es so zu machen, wie es ihm Spaß macht, egal ob das gut ankommt oder auch nicht?
    Ich habe schon genug Stress auf der Arbeit, da brauche ich keinen bei meinem Hobby.

  2. Ecki says:

    Ich denke, das ich genug ausbalanciert bin. Ich habe lange genug rumgespielt das auch meine Sidebar passt. Zu viel ist nämlich auch nicht schön. Meine Postingfrequenz liegt bei einem Artikel pro Tag (momentan zwei). Nun ja funzt schon. Schöne Tipps sind dabei, gerade wenn man “frisch” dabei ist!

  3. beetFreeQ says:

    Da kann ich dir in vielen Fällen zustimmen. Punkt vier werde ich aber sicher nie beherzigen können, dafür bringt mir das Umgestalten und Ausprobieren neuer Dinge in meinem Blog einfach zu viel Spaß. Bisher hat’s die Leser zum Glück auch noch nicht abgeschreckt.

    Zu Punkt 8 fallen mir übrigens so ziemlich sämtliche News-Seiten ein – vor allem die, deren Ursprung in der Print- oder Fernsehwelt liegt. Die geizen nämlich meistens mit Links wo es nur geht. Da wird dann von der tollsten neuen Internetseite berichtet, aber ein Link dahin ist natürlich Fehlanzeige!

  4. Hmh,. gute Frage…ich denke ich bin für MICH ausgewogen….wäre aber mal interessant was meine Besucher dazu sagen…. :)

  5. Konna says:

    @Retronaut: Meiner Meinung nach ist das Definitionssache. Für mich persönlich machen ja vor allem auch Kommentare den Spaß am Bloggen aus. Über meine genauen Ziele beim Bloggen werde ich heute oder morgen aber noch ausführlich schreiben. :)

    @Ecki: Richtig, eine zu volle Sidebar ist nicht schön. Deine Postingfrequenz finde ich auch erfreulich, denke auch, dass du die Balance gefunden hast. ;)

    @beetFreeQ: Wieso? Ich finde nicht, dass du zu oft dein Design wechselst. Kleinere Anpasungen etc. sind ja vollkommen okay, aber das Komplette Theme hast du, wenn ich mich recht erinnere, noch nie gewechselt, seit ich bei dir lese. :D

    @direkteingabe: Ich als Leser würde vielleicht sagen, dass du hin und wieder mal zu lange Pausen machst… man will doch mehr von dir haben! :mrgreen:

  6. Lordy says:

    Ich würde mich persönlich auch als ausbalanciert sehen. Ich habe nach langer Suche meinen Weg gefunden und meine Art des Bloggens für mich entdeckt. Und damit bin ich vollkommen zufrieden.
    Für Neulinge sind die Tipps aber auch jeden Fall interessant. Wobei ich zum Beispiel das mit den Kategorien anders sehe. Ich kategorisiere meine Artikel nicht mehr seit dem Neustart.
    Aber wieder ein guter Artikel, wie ich finde.

  7. beetFreeQ says:

    @Konna: Stimmt, jetzt wo du’s sagst, hab ich auch gemerkt, dass mein letztes neues Design im September entstanden ist. Wenn ich so zurückblicke, halte ich auch meistens so ein halbes Jahr mit einem Design aus – und das ist ja fast wieder abgelaufen ;)

    Naja, zumindest sehen meine Designs von Mal zu Mal sehr unterschiedlich aus und haben abgesehen von der Aufteilung in Inhalt und Sidebar selten viel mit dem vorherigen gemein.

  8. Konna says:

    @Lordy: Selbst zufrieden zu sein ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Aber hin und wieder packt es einen ja doch, dass man etwas verändern möchte.
    Keine Kategorien und Tags wäre für mich nichts, ich benutze die oft. Sind ein wichtiges Navigationselement für mich.

    @beetFreeQ: Dein Design ist doch gut, aber wenn du es ändern willst, bleib ich dir natürlich trotzdem erhalten. Halbes Jahr ist ja auch länger als man denkt.

  9. Lordy says:

    Tags nutze ich auch. Nur Kategorien nicht ;) .
    Aber das habe ich für mich einfach so entdeckt.
    Wobei ich da jetzt von meinem privaten Blog rede.

    Mein 2. Projekt kann auch nicht auf Kategorien verzichten, aber das wird ja auch anders gehalten ;) .

  10. Robert says:

    Die Menge der Beiträge ist ein ganz interessanter Punkt. Zum einen möchte man seiner Leser bei der Stange halten und befürchtet, das man Leser verliert, sobald man eine bestimmt Postingfrequenz verlässt. Ist die Anzahl der Beiträge ein Zeichen für Qualtität? Nein, eher ein Zeichen für die Menge der Freizeit, die jeder investieren möchte.

    Eine gewisse “Unregelmäßigkeit” bei anderen Blogs stört mich nicht weiter, ich finde aber eher, das weniger manchmal mehr ist. Ich verweile meist nur für einen Beitrag auf dem Blog, maximal 2, bei mehr Beiträgen zieht es mich meist schon weiter. So gehen natürlich viele gute Beiträge verloren. Momentan schreibe ich fast täglich, finde aber das ich in dieser Hinsicht noch nicht ausbalanciert bin.

    Punkt 2 und 8 möchte ich jetzt mal zusammenfassen. Ich schreibe gerne längere Einträge mit vielen (möglichst hilfreichen) Links, weil ich solche Beiträge auch gerne lese, ein Link ist ja auch immer nur ein Angebot und sollte nicht zwangsläufig zum Inhalt gehören.

    Bei Kategorien und Tags bin ich mir nicht ganz schlüssig. Ich versuche alles möglichst kompakt zu halten und erst bei erreichen einer gewissen Füllgrenze eine Kategorie aufzuteilen. Manchmal fällt es mir schwer, mich in die Lese- und Navigationsgewohnheiten anderer hineinzuversetzen. Mit Tags gehe ich mittlerweile sparsamer und gezielter um, da ich sie ähnlich wie du, für eine wichtiges Navigationselement halte. Einige meiner älteren Beiträge müssen diesbezüglich auch noch einmal ausgemistet werden.

    Bei den restlichen (sehr guten) Punkte entscheidet meiner Meinung nach der persönliche Geschmack vor den Bedürfnissen der Leserschaft, wenn ich meinen eigenen Blog nicht mehr sehen kann, wird renoviert. Langsame Anpassungen wären zwar zärtlicher zum Leser, verkomplizieren die Sache aber auch. Die Sidebar füllt jeder nach seinem Gusto, lediglich die Suche sollte meiner Meinung nach ganz oben stehen, sowie die für mich wichtigen Punkte “about” und die “blogrolle”, die aber auch wahlweise in eine Kopfnavigation ausgelagert werden können.

    Aber ein toller Beitrag, oh mein Konnafuzius ;)

  11. Konna says:

    @Lordy: Oh, okay, dann hab ich das mit den Tags falsch verstanden, sorry. :)

    @Robert: Wow, du beglückst mich ein ums andere mal mit deinen ausführlichen Kommentaren. Verdient natürlich eine ähnlich ausführliche Antwort.

    Zur Menge: Sicherlich hat die Menge an sich nichts mit der Qualität der Inhalte zu tun. Am ehesten könnte man sogar noch sagen, dass die Qualität logischerweise abnehmen muss, je mehr Beiträge man schreibt (bei bis zu 7 Beiträgen täglich hat entweder viel Zeit oder spart bei den Ausführungen).

    Es kommt natürlich sehr darauf an, wie viel Zeit man investieren möchte, aber wenn man ansatzweise ernsthaft Bloggen möchte und Kommentare + Diskussionen anstrebt, ist es meiner Meinung nach unumgänglich zu zeigen, dass ein Blog auch wirklich lebt und betreut wird. Wenn plötzlich einen Monat lang nichts geschrieben wird und ich das Blog so vorfinde, gehe ich davon aus, dass es kaum noch beachtet wird. Und auch Verlinkungen auf anderen Blogs nehmen wohl ab, denn ich kenne einige, die in ihren Empfehlungen nur ungern “tote” Blogs aufführen.

    Zu den Links: Na klar, ein Link sollte nicht zwingend angeklickt werden müssen, um den Beitrag an sich verstehen zu können. Dennoch sollte er irgendwie Bezug zum eigentlichen Inhalt haben und nicht etwa nur Begriffe erklären. Wenn ich einen Begriff verwende, den wohl einige nicht kennen, dann erkläre ich ihn selbst. Aber nicht alles muss verlinkt werden: Etwa wenn ich über Google schreibe, muss ich nicht google.de verlinken, da weiß ja auch jeder so, was gemeint ist.

    Kategorien und Tags kompakt zu halten finde ich vernünftig. Sie sollten vor allem aber auch aussagekräftig sein. Ich führe da immer gern das Beispiel “Spezial” an. Unter einer Kategorie mit diesem Namen kann sich alles verbergen, sie ist nicht aussagekräftig. Und dann sollte man eben überlegen, inwieweit man Themen zusammenpacken kann und sollte. Dein Vorschlag ist doch schon ganz gut, allerdings sollte man auch mit steigender Beitragszahl eine höhere Beitragszahl pro Kategorie zugestehen.

    Zum Rest: Ich gebe dir vollkommen Recht, der persönliche Geschmack steht ganz klar im Vordergrund. Aber ich kenne es von mir früher: Da habe ich oft nicht wirklich nachgedacht und zum Beispiel meine Sidebar vollgeklatscht mit Zeug, den ich selbst nie wirklich genutzt habe. Und auch sonst gehe ich in den Punkten immer von mir als Leser und nicht von mir als Blogger aus. Wenn ich jeden Tag ein neues Theme sähe, würde ich wahnsinnig werden. Da sollte man vielleicht doch auf die Balance achten. ;)

    Danke für Dein Lob!

  12. Yitu says:

    Erneut einige nette Ideen. Der Spamschutz bei blog.de ist seit einiger Zeit so gut, das ich denke einige Leute verzichten auf einen Kommentar. :(

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  1. cabezudo.de Blog Archiv » Zu lange nicht gemeldet…

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