Archive May 2009
Software des Monats 05/2009 – CDex
Und bevor der Monat ganz vorbei ist, möchte ich euch natürlich noch meinen monatlichen Softwaretipp mit auf den Weg geben. Es handelt sich diesmal um ein Programm, dass ich schon seit vielen Jahren nutze und das trotz vieler Alternativen nie von meiner Festplatte verdrängt worden ist: Es geht um den CD-Ripper CDex.
Wer seine Musik gerne über den Computer hört, aber trotzdem gerne richtige Datenträge kauft, der kommt nicht daran vorbei, seine CDs auf die Festplatte zu bannen, natürlich im weitverbreiteten MP3-Format (alternativ auch WAV möglich). Und genau das erledigt CDex äußerst zuverlässig und punktet zusätzlich mit kleinen, aber feinen Zusatzfunktionen.
Auf den ersten Blick können die Einträge im Optionsmenü für Laien etwas verwirrend erscheinen, aber wenn man sich erst einmal ein wenig eingearbeitet hat, wird man die Einstellmöglichkeiten zu schätzen wissen. Sofern ausgewählt, lädt CDex die Albuminformationen der eingelegten CD aus dem Netz und legt alle gewünschten Informationen an, die dann auch automatisch in den ID3-Tag der umgewandelten Dateien übernommen werden. In den Optionen stellt man dann mit Hilfe von Variablen ein, wie der Dateiname aussehen soll und wohin das Album gespeichert werden soll. So lässt sich ziemlich schnell das eigene Musikarchiv digital und geordnet anlegen. Die Qualität kann dabei ebenfalls den eigenen wünschen angepasst werden, die Fehlerrate ist erfreulich gering, ebenso wie der Speicherbedarf des Programms.
Ebenfalls eine nette Sache: CDex kann WAV-Dateien ins MP3-Format umwandeln und umgekehrt. Das ist manchmal sehr nützlich, etwa beim Bearbeiten von Dateien oder wenn man bestimmte Audiodateien im jeweils anderen Format braucht. Kleiner Wermutstropfen: Das Programm gibt es nur für Windows.
Fazit: Ein rundum gelungener CD-Ripper, der zuverlässig arbeitet und durch seine Qualität überzeugt. Mit der richtigen Konfiguration ein absolut lohnenswertes Programm für jeden, der seine Musik nicht nur auf CD, sondern auch auf der Festplatte archivieren möchte. Hier gehts zum Download (~ 2MB). Auf der verlinkten Seite gibt es auch noch einige Tipps zur optimalen Konfiguration.
Ergebnis der Umfrage 05/09: Armbanduhren & Handys gleichauf
Wieder einmal stehen wir vor einem Monatswechsel, es wird also Zeit, die aktuelle Umfrage des Monats auszuwerten. Es wurde gefragt, auch welche Weise die Leser die Uhrzeit in Erfahrung bringen. Bei 159 Stimmen ist ein in manchen Punkten relativ eindeutiges, zum Teil aber auch überraschendes Ergebnis aus der Umfrage hervorgegangen. Armbanduhren und Handys liegen mit 71 bzw. 69 Stimmen fast gleichauf, während andere tragbare Geräte wie zum Beispiel MP3-Player (6 Stimmen), das Suchen nach Uhren in der Nähe (ebenfalls 6) und das Fragen nach der Uhrzeit (lediglich 2 Stimmen) deutlich abgeschlagen sind. 6 Personen gaben an, dass sie eine andere Möglichkeit nutzen, um die Uhrzeit in Erfahrung zu bringen. Hier das offizielle Endergebnis in der Grafik:
Wie bringst du die Uhrzeit in Erfahrung?
- Mit einer Armbanduhr. (45%, 71 Votes)
- Mit dem Handy. (43%, 69 Votes)
- Mit einem anderen tragbaren Gerät (z.B. MP3-Player). (4%, 6 Votes)
- Ich suche nach Uhren in der Nähe. (4%, 6 Votes)
- Etwas anderes (Kommentar). (3%, 5 Votes)
- Ich frage einfach nach der Uhrzeit. (1%, 2 Votes)
Total Voters: 159
Das Ergebnis ist doch ziemlich eindeutig, Armbanduhren und Handys konnten sich als klare Favoriten herauskristallisieren. Dass beide fast gleichauf liegen lässt sich wohl darauf zurückführen, dass jedes seine eigenen Vorteile hat. Beim Handy wäre das vor allem, dass man es sowieso immer dabei hat. Für eine Armbanduhr spricht, dass man sie nicht erst aus der Tasche fummeln muss und direkt draufschauen kann. Außerdem dient sie auch noch als modisches Accessoir.
Dass jeder seine ganz eigene Vorliebe hat, ließ sich gut in den zahlreichen Kommentaren erkennen. Nicht wenige schrieben, dass sie sich ohne Armbanduhr irgendwie nackt fühlen und sie nie ohne aus dem Haus gehen, andere hingegen mögen es hingegen gar nicht, wenn sie eine Uhr am Handgelenk haben. Manchen ist das Wechseln der Batterien bei Uhren lästig, Schüler beklagen, dass sie im Unterricht ja nicht aufs Handy schauen dürften und deshalb auf Armbanduhren nicht verzichten können.
Vor zehn Jahren hätte das Ergebnis sicherlich noch anders ausgesehen: So ein bisschen spiegelt das Ergebnis wohl auch wider, dass sich Handys absolut durchgesetzt haben und zu einem Alltagsgegenstand geworden sind.
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, die abgestimmt und kommentiert haben, das Feedback war diesmal ausgesprochen groß. Mal sehen, wie es bei der nächsten Umfrage sein wird, die in den nächsten Tagen starten wird.
Link-Container:
Beitrag zur Monatsumfrage 05/2009
Das Drei?Stöckchen
Stöckchenalarm! Der Chief hat mich mit einem Wurfholz bedacht und ich höre natürlich artig und sammle es auf. Ist diesmal auch nicht ganz so lang und deshalb kann ich es mal gut dazwischenschieben. Im folgenden das Reglement:
Jeder Beworfene überlegt sich drei Fragen, deren Antworten ihn von anderen interessieren. Wenn möglich sollten das keine Fragen sein, die Grundsatzdiskussionen auslösen, es soll ja Spaß machen! Diese Fragen beantwortet der Stöckchenwerfer zunächst selber und wirft den Drei?Stock dann an drei Blogger weiter. Leserantworten auf die gestellten Fragen per Kommentar sind natürlich ausdrücklich erwünscht! Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, beantwortet die Fragen bitte erst als Kommentar beim Werfenden und überlegt sich dann selber auch drei Fragen für den eigenen Drei?Stock und wirft es wiederum an drei Blogger weiter.
Hier die Fragen, die Andreas sich ausgedacht hat:
1. Warum sitzt du gerade jetzt am Computer?
Weil ich dieses Stöckchen machen wollte und damit meinen Feierabend einläute.
2. Wann hast du zum letzten Mal unter dem Bett sauber gemacht (eine ungefähre Jahresangabe reicht) und warum?
Das war sogar gerade erst im letzten Jahr, also 2008, da habe ich nämlich ein neues Bett bekommen, da hab ich die Gelegenheit ergriffen und mal ordentlich sauber gemacht. Jetzt ist aber wieder alles zugestellt.
3. Was dachtest du NICHT, als dich dieses Stöckchen getroffen hat?
Ich müsste mal wieder unter dem Bett sauber machen…
Folgende Fragen habe ich mir für Knut, Yuki und Mausz ausgedacht. Meine eigenen Antworten habe ich gleich mal dazugeschrieben:
1. Wenn du ein Superheld wärst, welches wäre deine besondere Fähigkeit bzw. welche hättest du gerne?
Ich glaube, ich hätte gerne die Kraft, andere Menschen zu manipulieren. Das ist so schön vielseitig einsetzbar und würde in vielen Lebenslagen sehr helfen.
2. Welchen eher unbekannten Künstler / welche eher unbekannte Band würdest du als absoluten Geheimtipp empfehlen?
Zur Zeit höre ich ganz gerne Reflexion… vor allem den Song Undying Dreams würde ich zum Probehören empfehlen.
3. Wenn du mal Kinder hast, wie würden dein Sohn und deine Tochter heißen, wenn es allein nach dir ginge?
Also ich persönlich finde für ein Mädchen ja den Namen Elaine sehr schön, beim Sohn wirds schwieriger. Als zweiter Vorname würde mir ja Orpheus gefallen.
Viel Spaß beim Auffangen des Stöckchens!
Dinge, die Frauen an Männern zu Unrecht hassen
Wie jeden Tag öffne ich meinen Feedreader wie gewohnt und gehe die neuen Beiträge der abonnierten Blogs durch, als ich plötzlich stutzig werde. Zwei Beiträge mit gleichem Titel namens “10 Dinge, die ich an ihm hasse”, einmal bei Johanna sez und einmal bei Mockingbird. Dort lassen sich die werten Bloggerinnen darüber aus, was sie denn an uns Männern hassen.
Mit großem Interesse habe beide Beiträge gelesen (so etwas zu wissen ist ja nie verkehrt), war aber stellenweise doch entsetzt, was die beiden Frauen in ihre Liste geschrieben haben. Weil ich manche Dinge zu Unrecht aufgeführt glaube, möchte ich mal zu einigen Punkten Stellung beziehen – dass die beiden Damen dadurch ihre Meinung ändern, glaube ich zwar nicht, aber vielleicht bekomme ich ja noch etwas Unterstützung von den Männern oder gar von anderen Frauen. Also los gehts:
1. “Männer, die länger als ich [sc. Johanna] im Bad brauchen”
Okay, an sich finde ich den Punkt als subjektive Meinung gar nicht mal so unverständlich, aber da etwas später auch noch der Punkt “Männer, die sich nur im Gesicht und auf dem Kopf die Haare stutzen” kommt, frage ich mich schon, was man denn hier von uns erwartet? Entweder lässt man uns die Zeit für die nötige Pflege oder man akzeptiert den Haarwuchs. Warum dürfen wir nicht mal 10 Minuten länger unter Dusche stehen und uns die Zeit nehmen, unseren Körper so zu behandeln, wie wir möchten, damit wir uns selbst mögen?
2. “Männer, die sich von ihren Frauen bevormunden lassen”
Und tun wir es nicht, dann sind wir die doofen, die nie auf euch hören und euch nie einen Gefallen tun. Wir tun euch damit doch nur einen Gefallen, aber nein, prompt ist es auch wieder verkehrt. Wir bekommen nicht einmal wirklich die Chance, es euch recht zu machen.
3. “Männer, die jeden Samstag Bundesliga gucken, oder sich extra dafür Premiere anschaffen, oder regelmäßig (= mehr als einmal pro Jahr) ins Stadion gehen”
Warum sollen wir Männer keine Hobbys haben dürfen? Einmal die Woche etwas anderes machen (für knapp 2 Stunden) sollte doch wohl drin sein. Frauen dürfen ja auch ihre Soaps und Castingshows gucken, Shoppen gehen, das Nagelstudio besuchen, stundenlang mit Freundinnen telefonieren, … da kann man uns doch wenigstens die Bundesliga gönnen, oder nicht?
4. “Männer, die sich nicht von ihrer Mutter/zu Hause gelöst haben”
Die Familie ist doch mit das wichtigste, was es gibt und wenn ein Mann das so sieht und auch auslebt, dann solltet ihr euch freuen, denn das ist ein ganz klares Zeichen dafür, dass ihr euch einen fürsorglichen Familienmenschen geangelt hat. Zumindest sollte man nicht pauschal denken, dass man es hier mit einem “Muttersöhnchen” zu tun hat.
5. “Männer, die versuchen, mich [sc. Finja] zu retten”
Das ist aber das uralte Spiel, wie bei Mario und Prinzessin Toadstool. Wenn wir euch nicht retten dürfen, bleibt uns doch sonst nichts mehr. Also mir als Mann ist es wichtig, der Held zu sein und wenn es nur bei Kleinigkeiten ist.
6. Männer, die grabbeln.
“Grabbeln” klingt so negativ, im erklärenden Text steht etwas davon, dass Hand aufs Knie oder den Arm gar nicht gehen. Und das finde ich doch sehr extrem. Wir Männer wollen euch dadurch doch nur zeigen, dass wir euch mögen und auch euer Erscheinungsbild ansprechend finden. Ich kann daran nichts schlechtes finden, natürlich erst recht nicht, wenn das in einer Partnerschaft passiert.
7. “Männer, die furzen (oder andere Körpergeräusche von sich geben) und das auch noch lustig finden”
Ja, meine Güte, das passiert halt mal, auch euch, liebe Frauen! Und statt endloser Entschuldigungen und Schwüre, dass man es nie wieder tun wird, kann man es doch lieber mit etwas Humor nehmen. Das ist so schnell wieder verflogen (im wahrsten Sinne des Wortes), dass man sich den Stress doch wirklich nicht machen muss. Übrigens kenne ich kaum Männer, die wirklich absichtlich laut furzen. Das machen wir nicht mal, wenn wir unter uns sind!
Liebe Johanna, liebe Finja, nehmt es mir nicht übel, ich stimme euch in vielen eurer Punkte zu, solche Männer kann ich selbst oft nicht ausstehen. Aber – und das ist jetzt wieder an alle gerichtet – jeder hat so seine Macken, die wir vielleicht nicht leiden können, sowohl Männer als auch Frauen, aber wir können nicht erwarten, dass jede oder jeder gleich weiß, was uns an ihr oder ihm stört und es dann unterlässt. Da hilft nur miteinander zu reden oder es zu akzeptieren. Der absolute Traummann bzw. die absolute Traumfrau haben nämlich einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie sind doch furchtbar langweilig.
Rock’n'Picture: Marilyn Manson – Man That You Fear
Das von Juli ins Leben gerufene Fotoprojekt Rock’n'Picture geht in seine zweite Runde. Ein neuer Song wurde gezogen, diesmal ist es “Marilyn Manson – Man That You Fear” (Video auf Dailymotion) geworden. Ein Song von Manson, den ich vorher noch gar nicht kannte und dessen Umsetzung sich wieder als äußerst schwierig herausstellen sollte. Da Marilyn Manson für seine doch recht krassen Texte bekannt ist, dachte ich mir, dass sich das auch im Bild niederschlagen sollte. Ich hatte auch recht schnell eine gewisse Vorstellung, was ich abgebildet haben möchte, nur an der Umsetzung haperte es ein bisschen. Trotzdem das fertige Ergebnis, mit dem ich dann doch einigermaßen zufrieden bin:
Ich beziehe mich mit meinem Bild vor allem auf zwei Textzeilen: “Peel off all those eyes and crawl into the dark” und “Pinch the head off, collapse me like a weed“. Ich denke, wie das bildlich umgesetzt ist, ist recht eindeutig. Theoretisch passen sogar noch andere Zeilen aus dem Text auf das Bild, sodass man es auch als Gesamtinterpretation gelten lassen könnte. Man glaubt aber gar nicht, wie lange man an der Bearbeitung eines Bildes sitzen kann, wenn man sich Mühe gibt auch auf kleinere Einzelheiten zu achten.
Falls es irgendwen interessiert: Ich habe mit Graustufen- und Fotofilter gearbeitet, mit der Belichtung gespielt, kleinere Details manuell hinzugefügt oder weggenommen und vieles mehr, so ganz genau weiß ich das schon gar nicht mehr. Über Meinungen würd ich mich natürlich freuen.
Filmriss: Illuminati
Verfilmungen von Büchern sind immer eine zweischneidige Angelegenheit. Einerseits möchte man denjenigen gerecht werden, die die Vorlage kennen, andererseits will man auch immer ein gewisses Maß Eigenständigkeit bewahren. Ohnehin kommt wohl kaum eine Verfilmungen ohne Kürzungen und Freiheiten aus, aber das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Dieser Filmriss ist ohne Kenntnis der Vorlage von Dan Brown entstanden. Ob und inwieweit die Kenntnis Auswirkungen auf das Filmerlebnis hat, kann ich also nicht beurteilen, das bitte ich beim Lesen der Review zu beachten.
Der Kirchenstaat wird bedroht: Irgendjemand hat Antimaterie aus dem Schweizer Partikelbeschleuniger- Laboratorium CERN gestohlen und es in den Vatikan gebracht. Gegen zwölf Uhr Mitternacht wird es explodieren, da das batteriebetriebene Behältnis dann keine Energie mehr hat. Ein Symbol weist auf einen alten Feind der Kirche, die Illuminaten. Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, wird der berühmte Symbolforscher Professor Robert Langdon zu Hilfe gerufen. Mit seiner Hilfe soll nicht nur die Antimaterie aufgespürt werden, sondern auch die Rettung von vier entführten Kardinälen gelingen, die einer nach dem anderen hingerichtet werden sollen. Die Orte dafür befinden sich entlang eines alten und geheimen Wegs der Illuminaten, den Langdon herausfinden muss. Dazu bekommt er Hilfe von der CERN-Forscherin Vittoria Vetra und den örtlichen Behörden. Außerdem wird ihm der Zutritt zu den geheimen Archiven des Vatikan gewährt. Und während die Kardinäle in Rom das Konklave abhalten, um einen Nachfolger des vor 14 Tagen verstorbenen Papstes zu wählen, beginnt eine gefährliche Schnitzeljagd durch Rom.
Meine Erwartungen an Illuminati waren eigentlich verhältnismäßig gering. Das hat sich als gut herausgestellt, so wurde ich wenigstens nicht enttäuscht, hat der Film doch so einige Schwächen, die sonst womöglich noch stärker aufgefallen wären. Eigentlich ist der Film gar nicht so schlecht, als halbwegs intelligenter Thriller macht er sich ganz gut, viel mehr Ansprüche darf man aber nicht stellen. Eine Charakterentwicklung ist zum Beispiel so gut wie gar nicht vorhanden, was daran liegt, dass die Handlung viel zu schnell verläuft. Zwischen einzelnen Höhepunkten (der bevorstehende Ablauf der Frist bis zur Ermordung des nächsten Kardinals) ist oft viel zu wenig Zeit, weshalb alles etwas gehetzt wirkt.
Interessante Aspekte wie tiefergehende Hintergründe zu den Illuminati werden meist nur beiläufig erklärt. Hier verschenkt der Film besonders viel Potenzial. Es bleibt nur noch ein eher unspektakuläres Gerüst übrig – nämlich die simple Jagd nach dem Täter. Immerhin gibt es (für Nichtkenner der Vorlage) einen unerwarteten Storytwist gegen Ende des Films, der den Film aber auch nicht aus seiner Mittelmäßigkeit retten kann.
Die Besetzung ist zumindest nominell über jeden Zweifel erhaben. Tom Hanks (“Forrest Gump“) allein ist schon ein Qualitätsmerkmal, doch gelingt es ihm nicht, der Figur Robert Langdon eine eigene Note aufzudrücken, was dem viel zu durchgehetzten Plot geschuldet sein dürfte. Er spielt zwar souverän, aber eben nicht mehr. Ayelet Zurer (“München“) als Wissenschaftlerin Vittoria Vetra ist absolut unauffällig und wirkt zweitweise auch Fehl am Platz. Der Däne Nikolaj Lie Kaas bleibt als Assassine auch eher blass und strahlt kaum eine Bedrohung aus. Einzig Ewan McGregor (“Die Insel“) gelingt es, wirkliches Interesse an seiner Figur beim Zuschauer zu erzeugen.
Fazit: Illuminati ist ziemlich atemloses Popcorn-Kino, das sich trotz über zwei Stunden Laufzeit viel zu wenig Zeit für alles nimmt, was abseits der Haupthandlung geschieht. Kaum Charakterentwicklung, wenige Hintergründe, eine nur dünne Atmosphäre. Der Film ist zwar nicht langweilig, aber auch nicht der erhoffte Hit. Ein Film, der nicht lange in Erinnerung bleibt.
Meine Wertung: 5/10
[starreview]
User-Wertung:
[starrater]
Link-Container:
Illuminati in der IMDB
Review von Redaktusse
Müllsuche XVIII: Das ist echt der Hammer!
Es ist mal wieder Zeit für die allseits beliebte Müllsuche! Es scheint immer noch mehr als genug Leute zu geben, die allen möglichen Müll in die Suchmaschinen eingeben, kann denn nicht mal jemand diese verwirrten Seelen einfangen und ihnen ihre Medikamente verabreichen? Oder vielleicht auch doch lieber nicht, so haben wir wenigstens die Möglichkeit, über ein paar Dinge nachzudenken, die uns sonst niemals einfallen würden. Hier also die aktuellen Suchbegriffe, wie immer von mir kommentiert:
durch den hosenstall ficken – Prokrastination beim Sex? So weit ist es also schon, dass wir zu faul sind, die Hose runterzulassen?
wow! das ist echt der hammer! aber es ist – Ja, was ist es denn? Ein Vogel? Ein Flugzeug? Supergrobi?
kostenlose online sexual psychologe – Hmm… ich habe einen neuen Traumberuf!
danke dass ich habe dein verständnis – Doch immer aber!
blogger sucht frau – Ja danke, bohr ruhig in der Wunde!
der muschi baum – Haarig, gefräßig und am Fellbälle kotzen!
echt? hammer…hast du bilder davon – Nur in meiner Fantasie.
großen busen durch selbstbefriedigung – Jetzt habe ich ein Problem… oder zwei.
was kann man noch nimm als nur ein penis – Ne Gurke zum Beispiel. Kauf doch zwei, kannste eine essen!
kule berte – Mein Herz blutet…
busen wie ein brett mit warzen – Zu wenig Selbstbefriedigung würde ich sagen.
es sei dir verziehen latein – Danke, zu gütig von dir! Mea culpa…
warum kann ich nicht sein wie ich – Wenn ich da zu lange drüber nachdenke explodiert mein Kopf
die beliebtesten umfragen – Gibt es natürlich hier, denn ich habe sie alle gefälscht!
wer zum geier bitte ist denn dieser oscar – Es könnte der aus der Mülltonne sein…
ja stimmt, hättest du gar nicht sagen brauchen – Aber du hast doch gefragt!
gebrauchte boxershorts – kannste kriegen, natürlich nur gegen einen angemessenen Preis.
Wenn es Fragen gibt oder Auskünfte erteilt werden sollen, bedienen sie bitte jetzt eine Suchmaschine ihrer Wahl. Ich bin hier nämlich raus. Bis zum nächsten Mal!




