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Filmriss: The Unit (Season 01)

Bekannte Namen sind im Film- und Serienbusiness immer ein gutes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen. An bekannten Namen hat die Serie “The Unit”, die auf dem Buch “Inside Delta Force” basiert, einiges zu bieten. Und das betrifft nicht nur die Schauspieler (siehe unten), sondern auch zum Beispiel den ausführenden Produzenten der Serie, Shawn Ryan, der auchbei der (zurecht) vielfach gelobte Cop-Serie “The Shied” tätig war. Somit war es für mich klar, dass ich der Serie eine Chance geben werde und so viel lässt sich schon vorher sagen: Ich habe es nicht bereut, allerdings ist auch noch etwas Luft nach oben.

The Unit (Season 01)“Die Einheit” ist eine streng geheime Spezialeinheit der US-Army, deren Mitglieder überall auf der Welt bei verdeckten Operationen eingesetzt werden können. Die Elitetruppe um Sergeant Major Blaine erledigt unter ihrem Vorgesetzten Colonel Tom Ryan politisch hoch brisante Aufträge. So beschützen sie unter Einsatz ihres Lebens wichtige Diplomaten vor Attentaten, vereiteln Anschläge oder befreien Geiseln aus der Gewalt von Terroristen, ohne breite Anerkennung dafür bekommen zu können. Die Ehefrauen der Soldaten wissen über deren Tätigkeiten Bescheid, dürfen aber niemandem davon verraten, So müssen sie nach außen hin so tun, als hätten ihre Männer harmlose Bürojobs. Während ihre Männer also für ihr Land kämpfen und es verteidigen, müssen die Frauen sich ebenfalls helfen und gegenseitig stützen, was nicht immer ganz einfach für sie ist…

Wie der Inhalt schon andeutet, ist “The Unit” grob auf zwei Handlungsebenen aufgeteilt. Zum einen geht es um die Einheit und ihre Einsätze, zum anderen um die Frauen der Soldaten, wobei sich auch immer wieder mal Überschneidungen ergeben. Während die Einsätze eher im Bereich Spannung und Action anzusiedeln sind, überwiegt bei den Frauen der Dramaanteil. Letzterer bleibt aber etwas zu oberflächlich, man hätte deutlich tiefer in das Seelenleben der Frauen gehen können. Dafür sind die Aufträge der Einheit meist sehr spannend und abwechslungsreich gelungen.  Pro Folge gibt es einen Einsatz, dennoch gibt es auch immer wieder Rückbezüge auf vorherige Folgen. Die Qualität der 13 Folgen der ersten Staffeln schwankt zum Teil stark. Während einige Folgen eher uninspiriert wirken, wirken andere umso stärker. Was einem als Nicht-U.S.-Amerikanischer Zuschauer stören kann, ist der stellenweise  aufkommende Hurra-Patriotismus, aber für eine Militärserie hält es sich noch in Grenzen. Außerdem ist es ja auch irgendwie realistisch.

Die Besetzung der Serie ist ein eindeutiges Plus, denn die Darstellerriege spart nicht mit Namen, die Film- und Serienfreunde schon kennen. Dennis Haysbert ist bekannt als Präsident Palmer aus “24“. Nachdem man das Präsidentenbild wieder aus dem Kopf hat, wirkt er für die Rolle des Truppenanführers Jonas Blaine wie geschaffen. Scott Foley kennt man als den Delphindompteur Sean aus “Scrubs – Die Anfänger“. Auch hier passt die Rolle, wenn man das Milchbubibild erst einmal losgeworden ist. Zuguterletzt wird auch Robert Patrick für viele ein bekannter Name sein. Für alle, bei denen der Groschen noch nicht gefallen ist: Er hat den T-1000 in “Terminator 2” verkörpert. Auch der Rest der Darsteller fügt sich gut ein. Wie gesagt, ein großes Plus der Serie.

Fazit: “The Unit” macht es einem eine Bewertung wirklich schwer. Die Serie ist wirklich gut gemacht und bietet genug Action und Spannung. Die wird allerdings immer wieder unterbrochen, wenn das Augenmerk auf die Soldatenfrauen gerichtet wird – dann wird die Serie mehr zum Drama, das aber nur relativ oberflächlich bleibt. Auch die Qualität der einzelnen Episoden schwankt stark. Insgesamt steigert sich die Serie im Verlauf der Staffel so weit, dass man sich dann doch auf die zweite Staffel freut, nicht zuletzt Dank des Cliffhangers am Ende der letzten Episode der Staffel.

Meine Wertung: 7/10

User-Wertung:

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

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The Unit in der IMDB
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Filmriss: The Unit (Season 01), 10.0 out of 10 based on 2 ratings





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3 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

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    Habe die Serie The Unit damals geschaut und fand die auf Anhieb sehr gut, schade nur das die wieder abgesetzt wurde bzw. zu Ende war. :|

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    Ich kenne die Serie nicht, aber der nicht vorhandene Tiefgang bei Personen kann vor allem darin begründet liegen, dass es eben die erste Staffel ist. Tiefgang bei Persönlichkeiten werden meistens erst ab Staffel 2 eingesetzt, denn in Staffel 1 soll man die Person ja erst einmal kennen und lieben oder hassen lernen.

    Aber was du hier schreibst hört sich sehr interessant an. Ich sollte auf die Serie also durchaus mal einen Blick tun.

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    @nastorseriessix: Glücklicherweise gibts ja DVDs. Gibt drei Staffeln, die dritte bisher aber nur auf englisch. :)

    @Lordy: Kann gut sein, ich werde mir die zweite Staffel auf jeden Fall holen, sobald ich ein gutes Angebot entdecke und dann mal sehen. Unterhalten wurde ich auf jeden Fall ganz gut.

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