Konnas Music Mixtape | No. 25

Hurra! Ein kleines Jubiläum, mein Music Mixtape geht in die 25. Runde und gehört damit zu den längeren Serien auf meinem Blog. Mit dieser Ausgabe sind es also schon 75 Künstler und Bands, die ich hier jeweils kurz vorgestellt haben werde, immer bemüht, eher unbekanntere Perlen aus den Weiten des Internets herauszufischen, um sie anderen näher zu bringen. Dabei bin ich immer wieder auf einige wirklich tolle Bands gestoßen, deren Werdegang ich seitdem mit großem Interesse verfolge, auch das eine oder Album hat den Weg in mein Regal gefunden. Es soll also niemand behaupten, dass es den Künstlern nichts nützt, ihre Musik zum Probehören ins Internet zu stellen. Natürlich habe ich auch heute wieder drei Künstler herausgesucht, bei denen man auf jeden Fall einmal reinhören sollte – viel Spaß!

Edguy – Ministry of Saints

Edguy ist eine hessische Power-Metal Band, die sich mit ihren letzten Alben eher in Richtung 80er Rock/Metal orientiert hat. Die Gruppe besteht schon seit 1992 und ist mit mittlerweile 11 Alben und einigen guten Chartplatzierungen in Deutschland schon etwas bekannter. Das kann und sollte aber noch besser werden. Ich bin beim hier vorgestellten Song “Ministry of Saints” immer in der Versuchung zu sagen, dass Edguy sich hier wie Bon Jovi in richtig anhören, also mit mehr Wumms und weniger Weichspüler. Hört mal rein, mein Bein fängt immer automatisch an zu Wippen und das ist doch ein ganz gutes Zeichen.

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http://www.edguy.net/

Liv Kristine – Fake A Smile

Die Norwegerin Liv Kristine hat in ihrer musikalischen Karriere schon so einiges gemacht. Sie war Sängerin der Band Theatre of Tragedy, ist die Frontfrau der Gruppe Leaves Eyes’, macht solo Musik und hatte schon zahlreiche Gastauftritte mit anderen Bands. Da fällt es schwer, sich für einen Song zu entscheiden, ich habe mich für “Fake A Smile” entschieden, ein recht ruhiges Lied aus ihrem Soloalbum Enter My Religion. Durchaus geeignet, wenn man mal etwas ruhigere Musik einschieben möchte – was ich hier im Mixtape vielleicht öfter mal machen sollte.

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http://www.livkristine.de/

Saosin – Voices

Saosin ist eine kalifornische Post-Hardcore Band, die sich im Jahr 2003 gegründet hat. Bislang haben sie nur ein einziges Album veröffentlicht, aber da wird sicher noch mehr kommen, denn Potenzial ist eindeutig vorhanden. Davon solltet ihr euch unbedingt selbst überzeugen, ich habe mir für mein Mixtape den Song “Voices” ausgesucht, der vor allem dadurch besticht, gleichzeitig sehr gefühlvoll und sehr druckvoll zu sein. Außerdem hat mir der Text sehr gut gefallen.

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http://www.saosin.com/

Für diese Ausgabe war es das schon wieder mit dem Mixtape. Ich denke, dass ich diesmal eine ganz gute Mischung hinbekommen habe, bei der für fast jeden etwas dabei gewesen sein dürfte. Falls nicht, nehme ich gerne Anregungen entgegen. Bis zur nächsten Ausgabe! :)

 

6 Kommentare

  1. jana says:

    Hm, leider alles nicht so mein Geschmack :roll:

  2. says:

    Also das erste gefällt mir definitiv – “Bon Jovi in richtig” trifft’s schon mal ganz gut. :) Die anderen beiden sind auch ganz nett, haben mich aber beim ersten Hören jetzt nicht sooo mitgerissen.

  3. Xandriah says:

    Wheeeeh, Edguy rocken das Haus!! :) Die haben aber einiges mehr an Wumms als Bon Jovi… ich finde, sie haben (vor allem auf früheren Alben) eher was von Helloween.

    Liv Kristine gefällt mir auch gut. Muss ja so sein, ich höre auch Theatre of Tragedy und Leaves Eyes ganz gerne.

  4. Tabea says:

    Ahhhh, wie geil! Edguy :herz: Ich find sie so toll :yay: Die anderen zwei Musikacts treffen nicht so 100%ig mein Geschmack, aber mit Edguy haste’s auf die 12 getroffen ;) *abrock*

  5. Robert says:

    Herzlichen Glühstrumpf zum Jubiläum deiner Mixkassette! Ich hoffe doch stark, das du mit weiteren (mindestens) 25 Mixtapes in Zunkunft aufwarten kannst. In 5 Jahren habe ich schon eine Artikel-Idee – Was wurde aus…?

    Edguy – Ministry of Saints: In der Tat, der Auftakt klingt sehr kraftvoll, ein gelungener Auftakt für ein Song? Nun als der Sänger zum ersten mal einsetzte, dachte ich auch gleich an John Bon Jovi, ein gewisse Ähnlichkeit ist auch nicht zu verkennen. Härter und weniger weichgespült? Viel zu wenig für meinen Geschmack. Ich kann diesen Stimmen nicht wirklich viel abgewinnen, klingt trotz der sauberen Riffs nach Glam-Rock. Als Gesamtkunstwerk betrachtet trotzdem eine nette Band. Eine Sache bleibt mir allerdings schleierhaft. Warum müssen hier wieder unbedingt leicht bekleidete Mädels durchs Video räkeln?

    Liv Kristine – Fake A Smile: Wirklich nicht schlecht. Stimmlich etwas dünn, liegt sicherlich aber auch daran, das ich zuvor noch einen Song mit Amy Lee gehört habe. Whatever. Ich habe jetzt wirklich nicht nach geguckt, aber ich würde jetzt sagen Liv Kristine kommt irgendwo nördlich von Mönchengladbach weg, ich würde jetzt wieder Schweden oder Norwegen tippen, aber ich guck jetzt nicht nach, sondern lasse mich überraschen. Das Stück gefällt mir sehr gut, obwohl es im Ansatz etwas getragen wirkt, für einen Song mit Botschaft fehlt mir der Ausdruck.

    Saosin – Voices: Schöne Stimme, nicht ganz so rundgeleckt wie die von Edguy und trotzdem noch melodisch. Für meinen Geschmack geht die Stimme im Video etwas unter und wird von der Gitarre überlagert. Kann aber auch nur ein Eindruck sein, bin ja kein Tontechniker. Aber bitte, Post-Hardcore? Entweder habe ich eine komplette andere Definition von diesem Genre der Musik, oder ich hab wirklich doofe Ohren. Immerhin orientiert sich die Band rein musikalisch an Linkin Park ohne den wirklichen Versuch zu unternehmen, in diese Liga mitzuspielen. Für eine so junge Band ein trotzdem tolles Ergebnis. Für das schlummernde Talent fehlen jetzt nur noch ein vernünftiger Tontechniker, ein paar knackigere Stücke und eine Scheibe weniger Pop.

  6. Konna says:

    @jana: Oh… dabei hatte ich mir extra Mühe gegeben, sehr unterschiedliche Musik zu bringen. Naja, vielleicht nächstes Mal. ;)

    @: Na immerhin eines, das ist doch schon mal gut. :D

    @Xandriah: Das war natürlich klar, dass du dich über Edguy positiv äußerst. Kam auch durch deinen Beitrag auf die Idee, hier mal mit hineinzunehmen. :)

    @Tabea: Das ist ja ganz gut, beim nächsten Mal treff ich dann vielleicht noch mehr. ;)

    @Robert: Oh, in fünf Jahren wirst du wohl auch nach ganz anderen Dingen “Was wurde aus…?” fragen können. ;)

    Mit deiner Einschätzung zur Herkunft von Liv Kristine hast du mal wieder voll ins Schwarze getroffen: Norwegen ist korrekt. :D

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