Archive June 2009
Rock’n'Picture: Ill Nino – What comes around
Der vierte Beitrag zu Julis musikalischem Fotoprojekt Rock’n'Picture war aus meiner Sicht der bisher schwierigste. Der umzusetzende Song war “Ill Nino – What comes around” (Video auf Youtube) Mir wollte partout nicht einfallen, wie ich diesen Song passend umsetzen sollte. Auch langes Grübeln hat nicht geholfen. Doch heute kam mir dann die zündende Idee, an deren Umsetzung ich mich sofort machte. Klappte auch ganz gut und ich bin mit dem Ergebnis soweit zufrieden, dafür dass ich so große Probleme mit dem Song hatte. Hier das Ergebnis:
Ich denke der Textbezug ist klar, ich stelle hier die Zeilen “I have nothing to say // But I feel like my mouth is wide open” dar. Dass nichts zu sagen haben ist durch den im Mund befindlichen Schlüssel verdeutlicht, und der Rest erklärt sich wohl von selbst. Trifft vielleicht nicht unbedingt genau das, was im Song rübergebracht werden soll, aber wie gesagt, mir fiel sowieso nur schwer etwas ein. Da hoffe ich doch für das nächste Mal auf einen leichteren Song.
Übrigens: Damit das Bild nicht so langweilig aussieht, habe ich noch ein bisschen mit Lichteffekten und Lichtquellen experimentiert. Bin so wirklich recht zufrieden. Trotzdem bin ich natürlich offen für Verbesserungsvorschläge und jede andere Form von Kritik.
Ergebnis der Umfrage 06/09: Filme und Serien fast gleichauf
Die Leitungen sind geschlossen und das Ergebnis der Monatsumfrage 06/09 steht fest. Gefragt wurde nach den Vorlieben, was Filme und Serien angeht. Als eine Art Bonus fragte ich noch danach, ob lieber im O-Ton oder in der Synchronfassung geschaut wird. Insgesamt haben 97 Personen ihre Stimme abgegeben. Einen wirklichen Ausreißer gab es nicht, doch die Antwort “Ich schaue Filme und Serien gleich gern (Synchronisiert)” wurde mit 25 Stimmen am häufigsten gewählt.
Auch in der Gesamtheit (also Synchro + O-Ton) schauen die meisten Filme und Serien gleich gern, nämlich 45% der Abstimmenden. Darauf folgen Serien mit 29% und Filme mit 26% knapp dahinter. Bei der Frage nach Synchronisation oder Originalton sieht es so aus, dass sich die Synchro mit 54% knapp vor dem O-Ton mit 46% durchsetzen konnte. Hier das offizielle Ergebnis noch einmal in der Grafik:
- Ich schaue Filme und Serien gleich gern (Synchronisiert) (26%, 25 Votes)
- Ich schaue Filme und Serien gleich gern (Originalton) (19%, 18 Votes)
- Ich schaue am liebsten Serien (Synchronisiert) (15%, 15 Votes)
- Ich schaue am liebsten Serien (Originalton) (14%, 14 Votes)
- Ich schaue am liebsten Filme (Originalton) (13%, 13 Votes)
- Ich schaue am liebsten Filme (Synchronisiert) (13%, 12 Votes)
Total Voters: 97
Das Ergebnis ist doch ziemlich ausgewogen, sowohl was Filme und Serien angeht als auch bei der Wahl der Tonspur. Das ist schon ein bisschen überraschend, ich hätte gedacht, dass sich mehr Leute für die Synchronfassungen entscheiden würden. Möglicherweise kann man daraus schließen, dass netzaffine Menschen eher in der Lage sind, den O-Ton zu verstehen oder vielleicht auch eher an die O-Ton Versionen der Filme und Serien gelangen.
Auffällig finde ich auch, dass die Tonspur anscheinend keine Auswirkungen auf die Vorlieben bezüglich Filme und Serien hat. Erst kommen beide Antworten mit beiden Formaten, dann beide mit Serien und dann beide mit Filmen. Im Gegensatz dazu sprachen sich in den Kommentaren die meisten eher für Serien aus und führten zumeist als Grund an, dass man von einer Serie viel länger etwas habe, man dort besser eintauchen und eine tiefere Bindung zu den Figuren herstellen könne. Ein weiteres Plus war, dass es bequemer ist, mal eine Serienfolge zu schauen, da sie nicht so lange dauern wie ein Film.
Ich bedanke mich bei allen, die bei der Umfrage mitgemacht und den Beitrag kommentiert und somit dieses Ergebnis ermöglicht haben. Die nächste Umfrage wird in ein paar Tagen starten.
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Beitrag zur Monatsumfrage 06/2009
Meine Kieler Woche 2009
Wie eigentlich jedes Jahr war ich auch in diesem auf der Kieler Woche, dem wo größten Sommerfest in Nordeuropa. Neben dem Segelsport gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, unzählige Stände und Buden, an denen für das leibliche Wohl gesorgt wird und ein paar Fahrgeschäfte. Als Schleswig-Holsteiner kommt man eigentlich nicht drum herum, wenigstens einmal über die Kieler Woche zu schlendern und entsprechend voll ist es dort auch, vor allem am Wochenende.
Ich war zwei Tage dort, nämlich Freitag und Samstag (was unter anderem der Grund für meine Blogabstinenz war). An beiden Tagen war ich zunächst auf dem Internationalen Markt, wo es allerlei internationale Köstlichkeiten von Belgischen Pommes bis hin zu Krokodilsfleisch aus Ruanda gibt. Über meine Völlerei will ich jedoch nicht so ausschweifend berichten, sondern viel mehr über den Samstag, an dem ich drei Bloggerkollegen getroffen habe, davon zwei zum ersten Mal: Basti, beetFreeQ und Mausz.
Zunächst bin ich auf den Alex gestoßen, mit dem ich dann erstmal bei den Tschechen ein schönes Budweiser getrunken habe. Kurz darauf kam dann auch Basti dazu. Eine Zeit lang sind wir dann erstmal zu dritt durch die Gegend geschlendert und mit der Wildwasserbahn gefahren. Gegen 19 Uhr kam dann eine Nachricht von Mausz, zu der wir uns dann aufgemacht haben. Ich hab dann mit ihr das verabredete Eis bei den Dänen gegessen (zu dänen denen wir uns mittels Krebstechnik bewegt haben) und haben uns ein Weilchen unterhalten. Als dann ihre Freundinnen weiter wollten und die anderen Jungs auch schon ihre Pläne hatten, haben wir uns also wieder getrennt und ich bin mit den Männern noch weitergezogen.
Wir haben dann noch mehr gegessen, uns über einen etwas starr an einer Wand stehenden Typen gewundert, der aussah, als würde er schlafen, aber urinierte, gewundert, über unsere Blogs und das Bloggen an sich gesprochen und zahlreiche andere Themen gehabt. Wie Alex schon bei sich anspricht, denke auch ich, dass einer Wiederholung eines Treffens – gerne auch mit weiteren Bloggern oder Twitterern – nichts im Wege steht.
Insgesamt waren es zwei sehr schöne, aber auch anstrengende Tage auf der Kieler Woche. Auch wenn der Blick ins Wasser nicht sonderlich schön war.
Fazit und Zusammenfassung (Kommentar-Miniserie Teil 4)
In der letzten Zeit habe ich in drei Beiträgen eine kleine Miniserie über Kommentare geschrieben. Dabei bin ich darauf eingegangen, wie man Leser zum Kommentieren bekommt, wie man die Kommentatoren ans Blog blinden kann und wie man selbst gute Kommentare schreibt, die ebenfalls ihren Teil dazu beitragen, dass das eigene Blog bekannter wird und mehr Leser und Kommentatoren vorbeischauen. Zeit, noch einmal einen allgemeinen und zusammenfassenden Beitrag zu schreiben. Vorher aber der Vollständigkeit halber noch einmal ein Überblick über die bisherigen Beiträge der Serie:
1. Leser zum Kommentieren bringen
2. Kommentatoren ans Blog binden
3. Gute Kommentare schreiben
4. Fazit und Zusammenfassung (zu lesen in diesem Beitrag)
Teil 4: Fazit und Zusammenfassung
Wir haben gesehen, dass es im Kommentarbereich viel zu beachten gibt. Es kostet schon einige Zeit und Mühen, um regelmäßig und in erfreulicher Anzahl Kommentare auf seinem Blog zu bekommen. Ebenso kann es durchaus sehr schwierig sein, einen guten Kommentar zu schreiben, der ein bisschen aus der Masse an einfachen Kommentaren heraussticht.
Doch die Mühe lohnt sich, geht mit den Kommentaren doch der meiste Spaß am Bloggen einher. Kommentare sind die große Stärke von Blogs, sie machen sie interaktiv, bieten die Möglichkeit zu fruchtbaren Diskussionen, sind ein Ventil in die Öffentlichkeit und hin und wieder auch ein erster Schritt zu einer guten Bekanntschaft oder gar Freundschaft. Man kann so viele unterschiedliche Menschen kennenlernen, mit unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten. Diese Vielfältigkeit bei gleichzeitiger Gemeinsamkeit (das Bloggen verbindet ja auch) ist eine absolut wertvolle Sache.
Ich brauche etwas aus dem Spanischen übersetzt? Ich habe Leser, die das können. Meine Katze ist krank? Es gibt Katzenexperten unter meinen Lesern. Mein WordPress zickt herum? Klasse, ich habe jemanden, der sich mit Programmieren auskennt und die Lösung kennt. So kann jeder seine eigenen Fähigkeiten einbringen. Würde ich mit meiner Leserschaft an einer Quizsendung teilnehmen, wir hätten gute Chancen zu gewinnen, glaube ich.
Doch natürlich setzt so eine Gemeinschaft voraus, dass man sie pflegt und konsequent aufbaut. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das dauert seine Zeit. Doch mit einfachen Mitteln wie dem Bentworten von Kommentaren oder dem Schreiben von Kommentaren bei anderen kann so ein Projekt wirklich gelingen. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich blogge. Mir gefällt die Gemeinschaft und die Vernetzung. Im Netz klappt so etwas auch viel leichter, denn äußere Schranken (wie Altersunterschiede) fallen hier viel schneller und sowieso erscheint mir die “Webgemeinde” im vergleich zu anderen Gruppierungen immer besonders hilfsbereit und zuvorkommend zu sein.
Um ein Teil dieser Webgemeinde zu werden, muss man sich nur an ihr beteiligen. Wie man das machen kann, das war die Intention dieser Kommentar-Miniserie. Ich hoffe, dass ich mit meinen Tipps dem einen oder anderen einen kleinen Impuls geben konnte, sich ebenfalls einzubringen und sich die nötige Mühe zu geben. Jeder, der das tut, wird es jedenfalls nicht bereuen. So wird man am meisten Freude an und mit dem eigenen Blog haben.
In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Kommentieren hier auf meiner Gedankendeponie und viel Freude mit Kommentaren auf euren eigenen Blogs.
Konnas Music Mixtape | No. 26
Die aktuelle Ausgabe meines Music Mixtapes ist eine ganz besondere. Denn diesmal sind die von mir vorgestellten Stücke nur indirekt von mir ausgewählt. Wie die aufmerksamen Leser sicher mitbekommen haben, fragte ich vor einer Weile nach euren Musiktipps. Aus den zahlreichen Einsendungen habe ich mir die drei ausgesucht, die mir persönlich am besten gefallen haben und möchte sie noch einmal genauer vorstellen. Diejenigen, die die Songs vorgeschlagen haben, werde ich natürlich noch einmal erwähnen. An euch drei an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön! Nun aber zur Musik…
Broilers – Ruby Light & Dark
Die Broilers sind eine Oi- und Punkband aus Düsseldorf, die sich 1994 gegründet haben. Auch Ska- und Reggae-Elemente fließen in ihre Musik ein. Die Band ist viel unterwegs und spielt eine Menge Livekonzerte und pflegt durch Texte und Aufmachung der Alben ein gewisses Mafiaimage. Ihre Single “Ruby Light & Dark” vom Album Vanitas ist ein absoluter Ohrwurm, auch wenn er fast schon in Richtung Pop geht. Auf jeden Fall sehr hörenswert. Der Vorschlag kam von Sebastian.
[youtube HqxSKUaC1iQ]
Katatonia – My Twin
Katatonia sind eine 1991 gegründete Band aus Schweden, die sich als Musikstil in früheren Jahren den Doom-Metal gewählt hat, inzwischen aber mehr in Richtung Progressive Rock geht. Wirklich große Erfolge konnte die Gruppe bisher noch nicht verbuchen, lediglich ein Charterfolg in Schweden steht auf dem Zettel. Das ist noch ausbaufähig und ich denke, dass die Band noch ihren Erfolg haben wird. Der Song “My Twin” weiß durch seine schöne Mischung aus ruhigen Strophen und dem ausbrechenden Refrain zu gefallen. Der Vorschlag kam von Lunatic.
[dailymotion x1z3zy]
Pain – Shut Your Mouth
Bleiben wir in Schweden, denn da kommt auch die Industrial Rock / Dark Metal Gruppe Pain her, welche ein Nebenprojekt des Hypocrisy Frontsängers Peter Tägtgren darstellt. Die Band ist in Schweden schon relativ erfolgreich, aber auch in Deutschland und Österreich konnten erste Erfolge verzeichnet werden, was nicht weiter verwunderlich ist, hauen die Songs wie zum Beispiel das hier vorgestellte “Shut Your Mouth” doch ziemlich rein. Und auch das Video finde ich in diesem Fall sehr gelungen. Einfach mal reinschauen und natürlich auch reinhören! Der Vorschlag kam von cimddwc.
[dailymotion xakds]
Zumindest ich habe mit dieser Ausgabe des Mixtapes und durch die jeweiligen Tippgeber drei neue Bands für mich entdeckt, deren Entwicklung ich beobachten werde. Ich hoffe, dass euch auch der eine oder andere Song gefallen hat. Ich nehme natürlich auch weiterhin gerne Musikempfehlungen an.
Müllsuche XX: Baba Wanga weiß die Lösung!
Wie wir ja alle wissen, wird am 21.12.2012 die Welt untergehen. Spätestens. Die große bulgarische Seherin Baba Wanga hat sicherlich auch das vorausgesehen. Aber sie sah auch viele andere Dinge und so freue ich mich, dass ich ihre Weisheit für die 20. Ausgabe meiner Müllsuche in Anspruch nehmen kann und präsentiere euch an dieser Stelle wie gewohnt die kuriosesten, witzigsten und erschreckensten Suchbegriffe, über die Leute auf mein bescheidenes Blog gefunden haben:
die schonen junge schwanzen – Und schon haben wir wieder mit dem besten Deutsch angefangen, dass es auf diesem Blog zu lesen gibt. Danke!
baba wanga + 3 weltkrieg – Eine Vorhersage von Baba Wanga, die voll ins Schwarze getroffen hat. Schließlich kam nach dem 1. und 2. WK der Krieg der Welten – zwar nur ins Kino, aber das ist eine verzeihliche Ungenauigkeit.
mausz+lehrer – Liebe Mausz, wissen da irgendwelche Leute mehr als wir?
kuriose titten – Hier bin ich mir nicht sicher, ob ich das sehen will. Ist wahrscheinlich wie bei Autounfällen, an denen man vorbeifährt. Man kann einfach nicht wegsehen!
frauen nicht gut wie fußball – Ich sehe da eher Parallelen: Frauen und Fußball können beide das tollste auf der Welt sein, einen aber auch ziemlich zur Verzweiflung treiben.
baba vanga vorhersagen ende des lichts – Das kann ich auch vorhersagen: “Ich sehe… ich sehe… das Ende des Lichts wird kommen, wenn die Sonne untergegangen ist!”
sims 3 brust vergrößern – Bring die bloß nicht auf Ideen… ich seh schon das erste Erweiterungspack anrollen: “Sims 3 – Schönheits-OP Society”
klodeckel offen lassen folgen – Wir sollten vielleicht mal Baba Wanga fragen. Vielleicht der Weltuntergang?
hure befragt – Und was hat sie gesagt?
warum sind däninnen so hübsch? – Gute Frage! Aber es stimmt. Vermutlich weil sie so viel Softeis essen!
dieses zitat lässt erahnen, dass - …du keine Ahnung davon hast, wie man Suchmaschinen benutzt.
pferde schwanzparade – Liebe Leser, nicht was ihr jetzt denkt! Es geht hier bestimmt um Frisuren.
was bedeutet ständiges furzen beim mann – Oh, Baba Wanga spricht zu uns: “Erbsen, Bohnen und Linsen bringen den Arsch zum Grinsen.”
pennis plätzchen – Oh, ein kleiner Tippfehler. Da hat wohl jemand für seinen jungen einen passenden Ort zum Tennisspielen gesucht. Schade, so ging das leider daneben.
billige studentin in kiel mieten – Dahingehend ist mir nichts bekannt. Wirklich nicht!
bussi auf penis – Zur Begrüßung? Wo gibts denn sowas?
große titten umsonst gucken – Da bist du hier nicht ganz richtig, habe keine Fotos von mir oben ohne gepostet.
ich bin hässlich – Ein armer Tropf, der das bei einer Suchmaschine eingibt. Aber warum landet der gerade bei mir?
verlust eines freundes ;( – Wie gekonnt die Suche mit diesem traurigen Smiley verfeinert wurde!
aktuelle titten – Ich glaube so einen Unteschied zwischen damals und heute gibt es da nicht.
bh unterm hemd – Darüber wär ja auch irgendwie schlecht.
ich bin noch nicht hin – Aber ich… diese Suchbegriffe machen mich völlig fertig. Daher nur noch einer jetzt.
wieso brauchen männer frauen – Na weil Frauen das Schönste und Wundervollste auf dieser Welt sind!
Okay, bevor hier noch jemand auf meiner Schleimspur ausrutscht, mach ich mal Schluss hier. Bis zur nächsten Ausgabe der Müllsuche.
Zitate aus der Blogosphäre VI
Eine neue Runde Bloggerzitate. Schon die sechste Ausgabe und es macht mir nach wie vor viel Freude, schöne Zitate herauszusuchen und aufzulisten. Denn man stößt immer wieder auf Sätze, die einem aus der Seele sprechen, einen zum Lachen oder zum Nachdenken bringen oder die einfach wunderbar formuliert sind, dass man sie sich gerne aufbewahren möchte. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen der mir dieses Mal ins Auge gefallenen Zitate.
- “Vielleicht muss es so sein. Loser haben keine Freunde. Ich sollte aufhören, mir Mühe zu geben. Alles die Schuld dieser Hure von Schicksal. Sie gehört mit Steinen beworfen.” (LaRocca – Verflucht)
- “Ich war bei IKEA, und dass das nicht für die Erkenntnis steht weiß ich. Aber ich habe eingekauft, und unter anderem waren da Duftkerzen dabei. Für mich. Von mir ausgesucht. Ich habe wirklich zu meiner Weiblichkeit gefunden.” (Tobi – Ich habe zu meiner weiblichen Seite gefunden) [Komplettzitat; ich hoffe, dass das ok ist, ansonsten bitte melden]
- “So trug es sich zu, dass ich mit 11 meinen ersten Porno guckte. Sexuell stimuliert hat er mich aber nicht, eigentlich haben wir uns vor Lachen die Bäuche gehalten und bis zum Ende haben wir es auch nicht durchgehalten, irgendwann wurde es uns langweilig und wir haben lieber wieder mit Lego gespielt.” (Robert – Leute beim Pornogucken: Sex, Sighs & Videotape)
- “Mal ganz ehrlich: Kann man immer gegenan sein? Warum nicht auch mal versuchen selbst etwas aktiv zu bewegen, als sich (oft) hinterher aufzuregen?” (Reizzentrum – Reizzentrum klar zum entern)
- “Davon mal ganz abgesehen und angesichts einer horrenden Summe von katholischen Feiertagen frage ich mich: Warum gibt es keinen Tag, an dem ganz bewusst kein Gott verehrt wird? Kein abgehalfterter christlicher Heiliger, kein muselmanischer Prophet, keiner der Millionen hinduistischer Götter…” (Basti – Ebol ned Nerreh! Der Tag des Ungottes)
- “Der Friseurbesuch war damals so furchtbar, dass ich mir ja den restlichen Tag nach der Stunde des Haar-Todes freigenommen habe, damit ich in Ruhe weinen konnte. Das Wochenende danach habe ich genutzt, um bei Temperaturen um die zwanzig Grad mit Mütze herumzulaufen.” (Jenny – Glückssträhnen)
- “Ich bin bestimmt nicht Politikverdrossen, davon bin ich wirklich noch weit entfernt, aber ich habe keine Lust mehr mich von Weltfremden Menschen, Menschen die den Kontakt zum Boden verloren haben, regieren zu lassen. Ich habe auch Rechte. Leider darf ich aber nur meiner Pflicht als Staatsbürger nachkommen und artig mein Kreuzchen machen. Da stimmt was nicht, aber was weiß ich schon? Ich bin ja nur ein wahlmündiger Bürger!” (Kuschelpunker – Gilt gutes Benehmen nicht für alle?)
- “Aber mal ganz ehrlich. So scheiße schmeckt Salat nicht. Im Gegenteil. Der schmeckt sogar richtig gut. Aber das werde ich dir bestimmt nicht erzählen. Du weißt ja, Image ist alles.” (Torsten Luttmann – Salat Experiment)
Das waren die Zitate für dieses Mal. Wie immer lohnt sich auch der Besuch der Blogs und das Lesen der kompletten Artikel!



