Gute Kommentare schreiben (Kommentar-Miniserie Teil 3)

Teil 3 meiner Miniserie rund um Kommentare. Zum Bloggen gehört nicht nur das Bekommen von Kommentaren, sondern auch das Schreiben, auf dem eigenen und auf anderen Blogs. Auch hier gilt es einige Dinge zu beachten, denn mit dem Schreiben eines Kommentars hinterlässt man ja auch einen Eindruck von sich selbst und man möchte sich ja eigentlich gut verkaufen, um ernstgenommen zu werden und gegebenenfalls eine Antwort oder einen Gegenbesuch bzw. -kommentar zu erhalten. Zunächst noch einmal der Überblick über alle Artikel der Serie:

1. Leser zum Kommentieren bringen
2. Kommentatoren ans Blog binden
3. Gute Kommentare schreiben (zu lesen in diesem Beitrag)
4. Fazit und Zusammenfassung

Teil 3: Gute Kommentare schreiben

Du hast einen interessanten Blogeintrag gelesen und es brennt dir unter den Fingernägeln, einen Kommentar dazu zu hinterlassen. Das ist gut, denn so ziemlich jeder Blogger freut sich über Kommentare zu seinen Artikeln. Doch bevor du einfach drauflos schreibst, solltest du dir erst einmal Gedanken machen, was du beim Kommentieren beachten solltest. Grundsätzlich ist natürlich zu sagen, dass Kommentare in den meisten Fällen gut sind, aber es gibt doch ein paar Dinge, die man im Kopf haben sollte, auch wenn sie vielleicht schon selbstverständlich sind.

1. Der richtige Ton

Wenn man auf einem anderen Blog einen Kommentar schreibt, dann muss man immer eines bedenken: Man ist Gast und als Gast sollte man sich benehmen. Das heißt im Klartext: Keine Beleidigungen oder Beschimpfungen, keine Lügen, Einhaltung der Netiquette. Weiterhin gilt: Schreibe in verständlichen Sätzen und bemühe dich um vernünftige Rechtschreibung. Tippfehler sind kein Thema, aber Kommentare, die sich nicht an die Regeln der Grammatik halten und scheinbar aus wirren Wortfetzen und Buchstabenketten bestehen, können nicht ernst genommen werden. Verfalle aber auch nicht Arroganz. Sei freundlich und höflich, aber schleime nicht und spiel dich nicht auf. Lasse andere Meinungen gelten. So wirst du sicher auch gut behandelt und ein gern gesehener Gast werden.

2. Bezug zum Thema

Es gibt Leute, die lieben es förmlich, Beiträge nach Rechtschreib- und Grammatikfehlern zu durchsuchen und sie dem Autoren vor den Latz zu knallen. Dabei vergessen sie gerne mal das eigentliche Thema des Beitrages. Das ist nicht nur frech, sondern trägt auch nichts zur Diskussion bei. Klar kann man auf eventuelle Fehler hinweisen, aber dann sollte man auch etwas zum Inhalt sagen. So wirkt es auch gleich viel netter.

Sicherlich und vor allem in privaten Blogs kann es auch mal Kommentare geben, die ein wenig Offtopic sind. Aus Rücksicht auf andere Leser sollte man solche Kommentare oder Bereiche des Kommentars auch irgendwie kennzeichnen.

Gar nicht mal so selten gibt es auch Blogger, die Kommentare zu ihren eigenen Beiträgen so beantworten, dass sie die Antwort auf dem Blog des Kommentators hinterlassen (damit derjenige mitkriegt, dass man geantwortet hat). Das ist natürlich völliger Quatsch, denn so geht der Bezug zum Thema völlig verloren. Unbedingt immer unter dem jeweiligen Beitrag antworten!

3. Länge der Kommentare

Sicherlich ein Punkt über den man streiten kann. Prinzipiell sind Kommentare nie zu kurz oder zu lang, aber es gibt Grenzen, bei denen man vielleicht überlegen sollte, vielleicht doch lieber einen eigenen Beitrag zu schreiben und einen Ping- oder Trackback zu setzen, anstatt lang und ausgiebig zu kommentieren. Sehr kurze Kommentare könnte man mit etwas Mühe vielleicht noch verlängern und verbessern. Klar ist es schön, wenn man gelobt wird (Stichwort: “Toller Artikel!”) und man sollte mit Lob auch nicht sparen, aber man könnte ja auch noch sagen, was einem gefällt. So lässt sich mit dem Kommentar auch viel mehr anfangen und das Lob kommt besser rüber, weil es fundiert ist.

Eine andere Sache der Kommentarlänge betrifft überflüssige Floskelei. Kommentare sind keine Briefe oder Mails, eine großartiges “Hallo soundso, ich bin xy” kann man sich genauso sparen wie ein ständig wiederholendes “MfG, Name” am Ende jedes Kommentars. Wer du bist und wo du bloggst, kann man an den Angaben aus den Kommentarfeldern erkennen (siehe Punkt 5), Grüße sehen spätestens bei einer regen Diskussion merkwürdig aus, wenn man sich Schlag auf Schlag mit Kommentaren abwechselt und sich ständig grüßt. Aber auch hier kann man ggf. unterschiedlicher Auffassung sein.

4. Verzicht auf Selbstreferenz

Sicherlich ist ein Grund für einen Kommentar oft auch, dass der Name und das eigene Blog auftauchen und verlinkt werden. Aber es gibt einige Spezialisten, die suchen sich Beiträge, die zu Beiträgen auf dem eigenen Blog passen, schreiben stumpf hin, dass sie auch darüber oder “über etwas Ähnliches” gebloggt hätten, lassen die URL da und gehen gar nicht auf das geschriebene ein. Solche Schmarotzer leben gefährlich – viele Blogger gehen dazu über, solche Links oder gleich die ganzen Kommentare zu entfernen. Etwas anders sieht es aus, wenn der Link wirklich zur Diskussion beiträgt UND man auch noch zusätzlich etwas zum Beitrag sagt. Dann geht das meist in Ordnung.

5. Korrekte Angaben machen

Die Kästen “Name”, “E-Mail” und “URL” oder deren Pendants mit ähnlicher Bezeichnung sind dazu da, um eben diese Informationen einzutragen. Ein Name ist kein Keyword, sondern ein richtiger Name, ein Spitzname oder ggf. auch ein Blogname. Eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben ist wichtig, falls man dich kontaktieren will oder falls du die Folgekommentare abonniert hast. Die Adresse wird ja nicht veröffentlicht. Ins Feld für die Webseite gehört entweder nichts oder eine vernünftige URL, die zu der Seite des Kommentators führt und zu nichts anderem, vor allem nicht zu Werrbung. Das sollte aber auch klar sein. Man sollte jedenfalls nicht unterschätzen, wie wichtig die Angaben sind. Gute, korrekte Angaben schüren Vertrauen.

Wie sieht euer perfekter Kommentar aus?

Und nun seid ihr wieder dran. Erzählt doch mal von euren Erfahrungen mit Kommentaren. Befolgt ihr alle Dinge, die ich anspreche? Findet ihr einige Punkte zu streng? Was für Kommentare oder Kommentatoren könnt ihr absolut nicht ausstehen, falls es das überhaupt gibt. Wo zieht ihr die Grenze, einen Kommentar zuzulassen oder zu löschen bzw. den Link zu entfernen? Jede Meinung ist willkommen, sofern sie Punkt 1 dieser Auflistung folgt. ;)

 

25 Kommentare

  1. Dany says:

    Wie bereits in den vorangegangenen Artikeln hast Du die wichtigsten Aspekte aufgeführt.
    Ich bin der Meinung, dass in den Kommentaren ruhig auf einen eigenen Beitrag verlinkt werden kann, wenn es dem Thema zuträglich ist. Ich habe das auch schon gemacht, weil es einfacher und umfassender war, als einen Kommentar zu schreiben. Solange man nicht nebensächliche Dinge verlinkt oder übertreibt.

    Kommentare dienen der Diskussion und an den Beitrag anschließenden Gedankenaustausch, deswegen dürfen sie auch mal kritischer oder auch spitzer ausfallen. Allerdings sollten sie – wie Du bereits erwähnt hast – nicht aus der Rolle fallen oder jemanden persönlich beleidigen. Konstruktive Diskussionen sind bei mir allerdings durchaus erwünscht, allerdings nur, wenn sie mit dem genügenden Respekt ablaufen.

  2. Sascha says:

    Ich sehe es wie Dany und habe nichts dagegen, wenn jemand bei mir kommentiert und dabei auf einen eigenen -oder auch fremden- Artikel verweist… solange der zum Thema passt und die Diskussion voranbringt! Ich habe das selbst auch ein paar mal praktiziert und dabei noch nie böse Erfahrungen gemacht. Wie gesagt, es kommt halt darauf an, dass ein thematischer Bezug existiert und die Diskussion von dem Link -bzw. dessen Inhalt- profitieren kann.

    Überhaupt stellt das für mich persönlich den schönsten Aspekt in Kommentaren dar. Natürlich ist es schön, wenn man in den Kommentaren für den Artikel gelobt wird. Noch schöner aber ist es, wenn -manchmal gänzlich unerwartet- ein Artikel die Kommentatoren dazu ermuntert, untereinander eine weitergehende Diskussion zu dem Thema zu führen.

    Wenn sich die Kommentare zu einem Artikel auf diese Weise “verselbstständigen” und der Artikel quasi als Auslöser für die Diskussion fungierte, finde ich das ungemein spannend und ich freue mich dann, mit dem Artikel andere zum Nachdenken gebracht zu haben.

    Was ich bei Kommentaren gar nicht leiden kann, sind diese Möchtegern-SEOs, die als Namen irgendwelche Keywords nutzen und am Ende des Kommentares, der zumeist auch nicht sonderlich gehaltvoll ist- unbedingt nochmal ihre Internet-Adresse posten müssen, obwohl die ja schon beim Namen mit eingegeben wurde. Alles nur, um die eigene Seite zu pushen. So extrem muss es nun wirklich nicht sein, finde ich.

  3. Konna says:

    @Dany: Ja sicher, wenn es wirklich passt, dann finde ich es in Ordnung, am besten aber noch mit ein paar Worten versehen. Habe es aber auch schon erlebt, dass ich ein Stöckchen beantwortete und einen Kommentar erhielt, der nur mitteilte, dass das Stöckchen ebenfalls mal gemacht wurde und der Link dazu gepostet. Das finde ich dann schon ein wenig frech.

    Dem zweiten Absatz kann ich ohne Widerspruch zustimmen. :)

    @Sascha: Ja, wie gesagt, es kommt ein bisschen drauf an. Manchmal wirkt es mir zu sehr nach schnellem, unkomplizierten Linkverhalten, ohne dass der Beitrag, bei dem man den Link hinterlässt, auch gelesen wurde. Siehe mein Beispiel zu Dany oben.
    Wenn es wirklich nützlich ist, spricht auch von meiner Seite nichts dagegen.

  4. Andy says:

    Heute bin ich das erste mal hier bei Dir auf dem Blog und der erste Eindruck ist spitze.Schöner Artikel und wirklich gute Gedanken über das Thema.

  5. Lordy says:

    Also ich kann dir im Grunde bei so ziemlich jedem Punkt zustimmen.

    Ich hätte jetzt nur noch negativ erwähnt, dass durch Kommentare auch manchmal Gespräche geführt werden, die nichts mit dem Artikel zu tun haben.

    Beispiel: Person A schreibt einen Artikel über AIDS, Person B kommentiert “Danke dir, ein tolles Wochenende war es wirklich” und bezieht sich damit auf einen Kommentar im B-Blog, weil Person A da irgendwo kommentiert hat.

    Aber ob das nun hier hin passt weiß ich gar nicht. Mit deiner Ansicht gehe ich aber fast gänzlich konform.

  6. Annie says:

    Ich persönlich freue mich im Moment noch über jedes Kommentar – wobei ich dabei jetzt auch schon einige hilfreiche hatte. Und das ist eigentlich das Stcihwort: Hilfreich! Wenn ich eine Frage stelle (ich hatte zum Bsp. nach Sightseeing-Ideen für Berlin gefragt), dann bin ich an echten und hilfreichen Kommentaren interessiert.
    Leider ist das am Anfang echt schwierig, da kaum Leute meinen Blog besuchen.

    Ich habe aber selbst Spaß daran, in anderen Blogs zu kommentieren und mich in die Diskussion zu begeben oder einfach auch meinen Senf zu dem Thema abzulassen. ;)

    Nettiquette sollte auf jeden Fall beachtet werden. Habe von einer Freundin gehört, die auf ihrem Blog schon von unbekannten Leuten beschimpft wurde. So etwas muss ja echt nicht sein!

  7. Andy says:

    @Annie: Gut das es für solche üblen Typen den Löschen Button gibt ;-)

  8. ixiter says:

    Es kann nicht immer alles Weichspüler sein. Zu einer guten Diskussionskultur gehört auch immer eine gute Streitkultur.
    Ich kann deine Ausführungen oben nachvollziehen und auch verstehen, kann aber nicht durchweg zustimmen.
    Als Blogger forderst du Leute auf, deine Meinung zu einem Thema zu lesen und diese eben auch zu kommentieren. Es kann aber nicht Aufgabe des Kommentators sein, alles zu tun ein “gern gesehener” Kommentator zu sein. Er soll seine Meinung sagen. Die darf und muss auch mal kontra sein. Und wenn jemand spinnerten Unsinn blogt, muss es auch erlaubt sein ihm zu kommentieren, dass er spinnerten Unsinn blogt.
    Leider sehe ich viel zu oft, dass die Kommentatoren eher wie ein Fanclub agieren und die Artikel völlig unreflektiert kommentieren . Das mögen dann auch mal viele Worte sein, bilden in der Quintessenz aber das besagte “Schöner Artikel, gefällt mir”. Enden also in dieser Nullaussage. Sowas braucht kein Mensch. Weder der Blogger, noch die Leser.
    Es ist ja auch so, dass nicht nur der Blogger sich mitteilen will, auch der Kommentator will das .. und als Blogger bietet man ihm die Plattform und gibt ihm das Recht dazu.
    Ein Blog betreiben ist so, wie sich auf eine öffentlichen Platz zu stellen und dort seine Meinung kund zu tun. Dann darf man nicht erwarten dass Männer, Frauen, Kinder, Erwachsene, Hundebesitzer und Katzenliebhaber alle einer Meinung sind. Es gibt dann immer welche, die zeigen dir nen Vogel zeigen oder sonstwie Ablehnung und Kontra demonstrieren.
    Ich freue mich über jeden Kommentar der Substanz hat, auch dann wenn es komplett gegen meine Ansicht geht. Das zeigt mir, dass der Kommentator gelesen und gedacht hat. Lieber eine heftige negative aber sachliche Kritik, als 10 Freunde die mit mir ins gleiche Horn stoßen und dabei Lenor Bergfrühling versprühen.
    Dabei muss man nicht zum Troll werden. Im Gegenteil .. die Erfahrung zeigt mir, dass wenn man als “Negativkommentator” auftritt, bringt man gleich die Fangemeinde gegen sich auf. Diese fängt dann an zu trollen und ist für sachliche Kritik nicht mehr zugänglich.
    Fazit:
    zu 1: (–) Nein, ich bin kein Gast. Ich bin Leser und habe eine Meinung die ich kundtun will und darf. Mein Anliegen ist nicht, gerne gesehen zu sein, sondern meinen Standpunkt zu vertreten. Dabei kann auch mal ein harsches Wort fallen.
    zu2: (++) Dotfucker sollten besser Lehrer werden :P Der Bezug zum Thema sollte tatsächlich selbstverständlich sein.
    zu3: (-+)Man sollte dem Kommentator den Raum einräumen, den er für seine Ausführungen benötigt. Da darf ein Kommentar auch mal länger sein als der Artikel. Sogar wesentlich länger. Höflichkeiten wie Anrede und Gruß sind legitim, wirken in einem Diskussionsfaden aber tatsächlich unpassend.
    zu4: (-) Wie war das mit der Netikette und dem verallgemeinernden “Solche Schmarotzer”? Wo fängt der Fehlgriff in der Wortwahl an? ;) Eigenwerbung des Kommentators ist OK. Wenn es zur Regel wird, ist es nicht mehr OK. Dann sollte er besser Google AdWords kaufen.
    zu5: (++) Ich kommentiere und zeige mich im Netz nur noch mit einer Identität, die der Leser auch nachrecherchieren kann. Schließlich bin ich es, der da was zum Besten gibt. Da halte ich dann auch meinen Kopf hin. Alles andere wäre unaufrichtig.

    So, viel geschrieben, musste aber jetzt so sein für mich. Ich wollte das so loswerden, weil mich das Thema dazu reizt. Ich sehe oft nicht die Kommentatoren als diejenigen die “Ausrutscher” haben. Viel öfter erlebe ich Blogger, die sich in ihrem Heim und Reich aufführen wie ein Pascha zu seiner Dienerschaft. Die Nase hoch im Wind, unnahbar und eben sehr ungastfreundlich.
    Nein, Ich meine bestimmt nicht dich, Konna. Hier bin ich gerne, hier darf ich sein. ;)

    Gruß und Kuss
    Peter

  9. Einen Beitrag zu schreiben erscheint mir meist einfacher wie einen Kommentar zu schreiben. Die Werbung für sich selbst ist bei einem Kommentar natürlich ein Aspekt. Aber wer einen Kommentar alla “gut, weiter so!” Schreibt macht nicht die beste Werbung sondern spamt. Mir zuckt es dann eher in den Fingern diesen Kommentar gar nicht erst zuzulassen.

    Eingehen auf das Thema, und dieses evtl ergänzen ist das was ein Kommentar bewirken soll.
    Einzeiler sind das schlimmste was passieren kann.

    Ich wünsch mir aber auch gern von den google-lauf-besuchern mal ein “hey das hat mir geholfen. ”
    Man sieht ja an der Statistik das viele Beiträge eine hohe Anzahl an Besuchern bekommt nach dem die Stammbesucher da waren. ca 2-3Tage nach veröffentlichung durch Suchmaschinen leider geben diese Besucher obwohl sie ja grad deswegen kamen keinen Kommentar.

    Interessant ist aber wenn man mal was nebenbei einstellt, wie ein Foto bei mir das man dann auf einmal fremde leute zu besuch bekommt und diese dann kommentieren.

    Auf alle Fälle ist deine Serie eine Super Idee gewesen und hat mir viele Anreize gegeben.

  10. Konna says:

    @Andy: Stimmt nicht! Du warst vorher schon mal da und hast einen Kommentar hinterlassen, sonst hätte ich den Kommentar freischalten müssen! ;) Aber dein Eindruck freut mich natürlich trotzdem! :)

    @Lordy: Deinen Zusatz wollte ich mit Punkt 2, Absatz 3 abgehandelt haben. Hätte vielleicht noch etwas deutlicher hervorheben können.

    @Annie: Ja, eigentlich freue ich mich auch immer über Kommentare, wobei es schon manchmal welche gibt, über die ich nur den Kopf schütteln möchte, aber das ist auch okay.
    Dass du Spaß am Kommentieren und Diskutieren hast, ist schön. Da kann man sich ja richtig freuen, Dich als Leserin zu haben. :D

    @ixiter: Oh, entweder hast du mich falsch verstanden oder ich habe mich nicht eindeutig genug ausgedrückt.
    Kontroverse und Diskussionen sind natürlich in jedem Fall erwünscht! Ich bin immer gerne bereit, hier über alle meine Beiträge zu diskutieren, das gehört schließlich dazu – wenn man Meinungen publiziert, sollte man auch damit rechnen, dass andere Meinungen dazu gepostet werden.

    Ich wollte nur sagen, dass man dabei aber vernünftig bleiben soll, also nicht persönlich werden oder jemanden beleidigen oder gar diffamieren.

    Bei mir sind auch Kommentatoren, die meine Beiträge kritisch betrachten und andere Meinungen vertreten, immer sehr gern gesehen. Leute, die mich beleidigen hingegen nicht. Das meinte ich damit. Konstruktiv und sachlich sind vielleicht die besten Stichworte dafür.

    Danke für deinen ausführlichen Kommentar, Peter, und ich gebe dir Recht, dass sich manche Blogger viel zu hoch stellen und wichtig nehmen. Das mag vielleicht ihr Recht sein, aber einen sonderlich guten Eindruck hinterlässt das nicht. Deshalb meide ich solche Blogs auch und gebe mir redlich Mühe, mich immer auf die gleiche Stufe zu stellen wie meine Kommentatoren. :)

    Deinen Gruß nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, den Kuss vernachlässige ich mal. ;)

    @MacFriesenjung: Interessanter Aspekt, den du da aufführst. Mir ist es vorher noch gar nicht so aufgefallen, aber nun wo du es sagst, stimme ich dir zu: Kommentare schreiben ist deutlich schwerer als das Schreiben eines Beitrags.

    Google-User zum Kommentieren kriegen ist glaube ich eine Kunst für sich und ein Problem mit dem die meisten Blogger zu kämpfen haben. Googler und somit Nichtblogger nehmen die Kommentarfunktion oft wohl nicht wahr, schätze ich. Oder nutzen sie nicht, wenn sie gefunden haben, was sie wollen. Nachfragen zu bestimmten Dingen habe ich nämlich schon ein paar Mal bekommen.

    Vielleicht kann man daraus schließen, dass ein Ausbleiben von Kommentaren anzeigt, dass dein Beitrag geholfen hat, weil es keine Nachfragen gibt. Könnte doch sein, oder?

  11. Andy says:

    @Konna: Richtig, da hat mich wohl mein Gedächnis im Stich gelassen ;-)

  12. Tja das ist auch ne Idee, Cool ich hab perfekte Beiträge.
    Eins hast du mit dieser Serie erreicht ich kommentier jetzt auch bei dir. Ich weis gar nicht wie lang ich dich schon im Reader hab. aber bisher hat es mich leider noch nicht zum kommentieren gebracht.

  13. jana says:

    Warte weiter auf dein Buch “Erfolgreich bloggen” ;-)

  14. Fenja says:

    Danke für die Kommentar-Miniserie – bin gespannt auf weitere. Die Tipps jedenfalls waren schon jetzt hilfreich für mich.

  15. Annie says:

    @ Konna: Freue mich auch hier so einen regen Blog gefunden zu haben! :)
    @ Andy: Auf jeden Fall! ;) Ein Hoch auf den Löschen-Button! ;)

  16. Konna says:

    @Andy: Kann ja mal passieren, ich hab mich trotzdem gefreut. :)

    @MacFriesenjung: Siehste wohl. Das kann auch nicht jeder. ;)
    Freue mich jedenfalls, dass du dich dazu durchgerungen hast zu kommentieren. Habe dich inzwischen auch im Reader (aber eher seit kurzem, da ich vor deinem Kommentar dein Blog zu meiner Schande noch nicht kannte) und freue mich auf eine gute Blognachbarschaft.

    @jana: Kann man doch alles im Internet nachlesen, ich denke so ein Buch würde niemand kaufen. :D

    @Fenja: Noch ist sie ja nicht ganz zu ende, aber freut mich natürlich, dass sie dir geholfen hat. Wird sicherlich nicht die letzte Serie dieser Art gewesen sein. :)

    @Annie: Sehr schön, so freuen wir uns also alle. :mrgreen:

  17. ixiter says:

    @Konna: janas Vorschlag ist nicht ganz so abwegig. Man kann schließlich so ziemlich alles im Netz nachlesen, und trotzdem werden Fachbücher gekauft. Ich selber habe mir noch vor 4 Wochen ein Buch zum Zend Framework (PHP Entwickler Gedöns) gekauft, obwohl es nahezu identische Texte im Netz gibt. Mit dem Buch kann ich aber viel besser arbeiten.
    Wenn du da Spaß dran hättest, würde ich mir das mal überlegen. Deine Tipps und Hinweise sind ja in der Regel ganz gut und der Erfolg deines Blogs gibt dir recht.
    Wenn du es nicht machst, wette ich jetzt mal mit dir um ne Flasche Schampus, dass in den nächsten 2 Jahren jemand anders so ein Buch rausbringt, in dem er weitestgehend technikfreie Tipps zum Bloggen gibt. Wo es also nur ums Bloggen an sich geht, nicht primär um Blogsoftware oder andere technische Belange. Hälst du dagegen?
    So .. hoffentlich war mein Off-Topic Kommentar jetzt nicht zu lang. :)

  18. Konna says:

    @ixiter: Ich glaube aber dennoch nicht, dass ich ein Buch gefüllt bekomme. Da veröffentliche ich doch lieber immer mal Tipps hier im Blog, ist doch auch ne gute Sache. :)
    Und solche Bücher gibt es doch auch schon, ich glaube nicht, dass ich da noch wirklich viel hinzufügen kann. :D

  19. ich muss sagen, für mich sind die meisten punkte (glaube ich) iregndwo logisch aus dem umgang miteinander – auch wenn er nur virtuell ist. was ich nicht mag, sind kommentare, die sich eigentlich überhaupt nicht mit dem artikel, sondern nur mit ‘privatem’ blabla beschäftigen. ich finde, das gehört in eine mail und nicht zu einem beitrag. kommentare, die genau sowas aussagen wie ‘schönes bild’ mag ich auch nicht – wirkt für mich in etwa so wie jemand, der grade mal versucht seine besucher- und kommentarzahlen zu pushen und mal eine runde über alle blogs dreht, die ihm so unterkommen. schön ist es, wenn man merkt, dass sich der kommentator den beitrag angeschaut hat und der in seine gedankenwelt eingedrungen ist. dann kann die aussage dazu auch kurz sein. aber ein bisschen substanz gehört rein. oder sonst zumindest begeisterung (=

  20. Konna says:

    @Zuckerzwetschkenfee: Stimmt schon, vieles ist eigentlich klar, dennoch ist oft zu beobachten, dass sich viele nicht an einfachste Umgangsformen halten. Stimme dir im Großen und Ganzen zu, auch wenn ichs in Teilen vielleicht nicht ganz so eng sehe. :)

  21. Bianker says:

    ja genau nen ganzes buch nur über bloggn das hat uns noch gefehlt^^
    wer soll das lesen?

  22. Konna says:

    @Bianker: Zumindest niemand, der kein Blog hat und bezahlte Links in das URL-Feld des Kommentarformulars einfügt. ;)

  23. Anton Aristovitch says:

    also ich habe jetzt nicht die kommentare der anderen gelesen aber der thread ist gut aber meistens logisch.die punkte die du teils angibst ergeben sich von alleine.naja denken ja nicht alle so.deswegen ist sowas ja da.tortzdm daumen hoch !

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  1. Kommentatoren ans Blog binden (Kommentar-Miniserie Teil 2)
  2. Leser zum Kommentieren bringen (Kommentar-Miniserie Teil 1)

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