Produkttest: Tatonka Big Air

Bitte beachten: Dieser Beitrag ist eine Auftragsarbeit. Ich habe das geteste Produkt (ein Daypack von Tatonka) von www.rucksack-center.de zugeschickt bekommen und darf es behalten, wenn ich im Gegenzug einen Testbeitrag schreibe. Dennoch wird meine Meinung dadurch nicht beeinflusst, ich darf und soll sowohl positive als auch negative Dinge äußern. Im Shop gibt es Taschen und Rucksäcke bekannter Marken zu kaufen, neben Tatonka zum Beispiel auch Eastpak.

Als Student oder Schüler kennt man das Problem: Die Bücher und Materialien, die man Tag für Tag mitschleppen muss, werden immer größer und schwerer. Der Rucksack liegt auf dem Rücken und sobald die ersten Sonnenstrahlen kommen, wird es ziemlich warm auf dem Rücken unter der Tasche. Auch gibt es immer mehr Geräte, die man eigentlich täglich dabei haben möchte (Notebook, Digicam, MP3-Player usw.), für die man jeweils eine eigene Tasche hat. Ein moderner Rucksack für den alltäglichen Gebrauch sollte auf genau diese Notwendigkeiten eingehen und nicht nur genug Platz haben und angenehm zu tragen sein, sondern auch noch praktische Zusatzfächer besitzen.

Auf dem Papier bringt der Big Air Daypack von Tatonka die wichtigsten Voraussetzungen mit: Durch eine sogenannte AirMesh-Polsterung am Rücken und an den Gurten fängt man im Sommer nicht so leicht an zu schwitzen und das Tragen wird angenehmer. Er hat ein Fassungsvolumen von ca. 23 Litern und neben einem großen Organizerfach zusätzlich ein gepolstertes 15,4″ Notebook-Fach, sowie zwei gepolsterte Seitentaschen für MP3-Player und Kamera, sowie eine Halterung für Skate- bzw. Snowboards. Dazu sieht der Rucksack optisch sehr ansprechend aus (für Großansicht auf das jeweilige Bild klicken).

Tatonka FrontansichtTatonka InnenansichtTatonka Rückansicht

Doch wie sieht das ganze in der Praxis aus? Ich habe den Rucksack nun ca. eine Woche getestet. Meine Erfahrungen habe ich in kleinen Kategorien zusammengefasst, in denen ich sowohl die Plus- als auch die Minuspunkte aufzähle. Und bitte:

1. Platz und Sicherheit

Über Platzmangel kann man sich nicht beschweren. Ich habe mehr als eigentlich nötig in den Rucksack hineinbekommen. Notebook inklusive wichtigstes Zubehör (Stromkabel, Maus), divese Bücher, Collegeblock, Hefter, Moleskine, Federtasche und eine Getränkeflasche – dazu noch meine Digicam und meine Brille. Bisschen Platz ist sogar noch vorhanden, aber so langsam wurde das alles schon ziemlich schwer – normalerweise habe ich auch nicht so viel Zeug mit, aber ich will ja gute Testbedingungen schaffen.

Alle eingepackten Gegenstände liegen sicher in ihrem Fach, allerdings traue ich persönlich den Polsterungen im Kamera-, MP3-Player- und Brillenfach nicht so sehr über den Weg, als dass ich die Sachen einfach so da hineinlegen würde. Allerdings sind die Fächer groß genug, sodass man die Gegenstände bequem mit ihren Schutztaschen oder -etuis hineinlegen kann.

2. Tragekomfort

Den vollen Rucksack habe ich dann mal geschultert. Zunächst war das ein sehr ungewohntes Gefühl, weil der Daypack recht fest ist. Aber das bringt den Rücken in eine gute und natürliche Haltung. Die Gurte lassen sich leicht nach den eigenen Vorlieben einstellen, was ein bisschen Fummelarbeit ist, aber es ist ja auch wichtig, dass der Rucksack gut sitzt. Die schon erwähnte AirMesh-Polsterung am Rücken und den Schultergurten ist sehr angenehm, daran kann man sich gewöhnen.

3. Handhabung

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Handhabung. Zunächst war ich ob der ganzen Gurte etwas verwirrt. Man muss sich das in Ruhe anschauen und ein bisschen herumprobieren, aber vielleicht wäre eine Art Anleitung nicht schlecht gewesen, die einem erläutert, wie man sich den Daypack am besten einstellt. Aber das findet man auch so heraus. Schön ist, dass sich die Gurte sehr leicht verstellen lassen, sogar während man den Rucksack auf dem Rücken hat.

Allerdings kommt man kaum ohne häufigere Änderung der Gurte aus. Wenn man an die großen Fächer möchte, muss man zunächst die Seitengurte etwas lockern bzw. öffnen. Während man unterwegs ist, ist es aber schöner, die wieder zu schließen und fest anzuziehen, damit sie nicht durch die Gegend baumeln. Das ist der Preis für die Sicherung der Fächer und wahrscheinlich eine Gewöhnugssache.

4. Optik und Haltbarkeit

Zur Optik habe ich ja eingangs schon gesagt, dass der Daypack ziemlich gut aussieht. Außerdem gibt es ihn in drei verschiedenen Farben, da sollte auch für jeden etwas dabei sein. Zu Haltbarkeit lässt sich nach einer Woche des Testens zwar noch nicht so viel sagen, aber der erste Eindruck ist auch hier positiv. Bisher gab es jedenfalls noch keine Verschleißerscheinungen.

Fazit

Ich glaube es ist relativ klar geworden, dass mich der Daypack von Tatonka ziemlich überzeugt hat. In eigentlich allen Punkten gibt es bis auf Kleinigkeiten nichts zu meckern. Allerdings muss sich der Preis von 79,90€ ja auch irgendwie rechtfertigen lassen. Wer also auf der Suche nach einem guten Rucksack ist, der auch Notebooks fasst und im Sommer atmungsaktiv ist, was vor allem auch bei längeren Strecken nützlich ist, der kann den Kauf in Erwägung ziehen. :)

 

8 Kommentare

  1. Annie says:

    Also ich mag Rucksäcke mit gepolstertem Rücen nicht so sehr, wie die, die so eine Art Stahlgerüst hinten haben, so dass nur ein festes “Netz” am Rücken aufliegt. Egal wie sperrig der Inhalt im Rucksack ist, ich kriege es auf dem Rücken nicht mit. Ich habe daher seit Jahren nur solchen Rucksäcke. :P

  2. Konna says:

    @Annie: Naja, durch die Polsterung merkt man auch nicht, was sich hier im Rucksack befindet. Nur liegt eben nicht der ganze Rucksack auf dem Rücken auf, was ich sehr angenehm fand. :)
    Aber das ist wohl auch einfach ne Sache der persönlichen Vorlieben. ;)

  3. Annie says:

    Wahrscheinlich. ;)
    Hauptsache: Es macht einen glücklich. Wie alles im Leben!

  4. maya says:

    Mensch, wie kommt man denn an einen Taschentest? Die Damentasche Dragon würde mich ja schon interessieren. Eastpack soll ja wirklich einer der besten Hersteller sein.

    Auf jeden Fall danke für den Shop-Tipp! :)

  5. Konna says:

    @Annie: Sehr richtig! :)

    @maya: Ich wurde einfach so per Mail angeschrieben und dann ging das alles ganz problemlos und einfach über einen sehr netten Kontakt. :D

  6. Lordy says:

    Ich selbst nutze eine Umhängetasche, aber in die passt auch alles rein. Aber wenn ich so ein Glück hätte wie du und den Rucksack testen könnte, dann würde ich den wohl auch toll finden. Denn das, was du schreibst, ist ja schon sehr positiv. Gut so. So muss es ja auch sein. Ach ja… aber du kennst das ja… man bleibt bei dem was man hat. Und auseinander fallen tut die Tasche noch nicht :D .

  7. Konna says:

    @Lordy: Ja, so eine habe ich auch und die wird auch noch weitergenutzt, aber wenn ich mal mit dem Laptop losgehen will oder mehr Platz brauche, habe ich eine sehr gute Alternative. ;)

  8. Lordy says:

    @Konna: Ja das glaube ich. Vielleicht habe ich ja auch irgendwann so eine Alternative. Denn meinen Notebook würde ich nie in meinen BW Rucksack packen xD. Der scheidet also aus :D .

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