Blogeinträge, die niemand lesen will

Jeder, der viele Feeds abonniert hat, wird früher oder später sicherlich auch Beiträge vorgesetzt bekommen, die ihn überhaupt nicht interessieren. Das ist ganz normal und auch nicht überhaupt nicht schlimm, schließlich kann einen ja auch nicht alles interessieren, aber andere haben vielleicht umso mehr Interesse an jenem Beitrag. Allerdings gibt es auch bestimmte Beiträge, die kann beim besten Willen niemand lesen wollen. Drei (zugegebenermaßen übertriebene) Beispiele habe ich für euch zusammengestellt:

1. Meine Tweets von gestern (automatisierte Twitter-Posts)

  • Guten Morgen zusammen! Die Sonne scheint. Erstmal Frühstück.
  • So, was mach ich denn jetzt mal? Jemand ne Idee?
  • @Schatzihasi: Ja, ich vermiss dich auch! :-( </3
  • Boah, die Merkel heute wieder… unausstehlich! #FAIL
  • RT @piraten: Wir haben wieder einen Euro Spendengeld mehr bekommen!
  • Immer diese Spamfollower!!!11elf
  • Neuer Blogpost: Tweets von vorgestern – http://bit.ly/d00f
  • Ich bin soooooo müde… erstmal Kaffee!
  • Oh, ich muss noch einkaufen gehen. Und zum Friseur.
  • @Schatzihasi: Machen wir heute Nacht wieder geil Rollenspiel?
  • SCHEISSE! Der letzte Tweet sollte ne DM sein!!!
  • Ich hab Kopfschmerzen, ich werd wohl krank…
  • Leute, ich geh ins Bett, gN8!

2. Alles Scheiße, also alles wie immer! (Jammer-Posts)

Ich könnte so kotzen, schreien, brüllen! Oder noch besser: jemanden töten! Mir gehts richtig dreckig. Gebt mir euer Mitleid und am besten zieht ihr mir noch aus der Nase, warum es mir so schlecht geht, von allein erzähl ich euch nämlich nix, wäre doch viel zu einfach!

3. Ich weiß auch nicht… (Alibi-Posts)

Irgendwie weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll. Ich habe keine Idee und fühle mich total leer. Habe aber auch voll das schlechte Gewissen, weil hier nichts passiert. Deswegen dachte ich, dass ich mich einfach mal so melde. Gibt zwar nichts zu sagen, aber ich lebe noch. Das ist doch immerhin was. Das wars auch schon. Hmm, wenn das so weiter geht, muss ich mir was überlegen. Ach, vielleicht lösch ich mein Blog einfach.

Und? Lest ihr sowas gerne?

Ich habe die Liste mal bewusst kurz gehalten und nur Beiträge erstellt, bei denen ich mir eigentlich ziemlich sicher bin, dass sie – wenn überhaupt – nur ganz wenige Leute wirklich interessieren und von wenigen gern gelesen werden. Oder seht ihr das anders? Wenn ja, sagts mir. Und erzählt mir doch mal, was für Arten von Beiträgen ihr persönlich überhaupt nicht gerne lest. Ich bin gespannt!

 

33 Kommentare

  1. Jenny. says:

    Jammer-Post muss aber manchmal sein, jedenfalls wenn man etwas privater schreibt. Aber natürlich nicht diese “Ich brauch unbedingt euer Mitleid”-Nummer, sondern wenn man sich einfach mal alles von der Seele schreiben will. Aber andauernd nervt das auch!

  2. Thearcadier says:

    Äh, sowas wie “Lange nicht hier gewesen” hab ich auch schon mal gebracht. also bei Twitter^^ – just letzte Woche, da stimmte das auch einigermaßen. Die ersteren, die du aufzählst, sind irgendwie unwichtig, aber auch da hab ich schon mal was ähnliches gebracht. Kommt wohl darauf an, wievielen Leuten man folgt und wieviele dann auch gleichzeitig die Idee haben, etwas derartiges zu schreiben^^. Dann mag das nerven. Viel schlimmer find ich aber die Fuck-Follower…

  3. cimddwc says:

    Ich will diesen Beitrag jetzt nicht gelesen haben.

  4. sprity says:

    Bei Beispiel eins fehlen noch ca. 2-3 Tweets mit #piraten+, das kann auch mit dem restlichen Tweet gar nichts zu tun haben. Zum Beispiel: “aaargh, mir ist das Essen angebrannt #fail #Pfanne- #Piraten+”

    Bei vielen Leuten deren Blog ich abonniert habe followe ich auch bei Twitter, wenn das dann jemand wie in deinem Beispiel so übertreibt, dann bekommt man die Nachrichten doppelt und dreifach.

    Aber im Großen und Ganzen denke ich, dass man ja selbst bestimmt Feed man liest und man kann halt auch nur über einen Beitrag drüber fliegen wenn das Thema nicht so interessant ist.
    Ganz so drastisch wie du sehe ich das Ganze jetzt nicht. Wird halt nervig wenn der Blog nur noch aus solchen Beiträgen besteht.

  5. Jana says:

    1. Twitter: dort lese ich ständig leere Phrasen… daher überfliege ich das meiste und schaue nach für mich interessanten Infos
    2. dazu hätte ich gerade auch Lust, so einen Artikel zu schreiben. Möchte auch gerne in die Welt hinaus brüllen, welche Sorgen ich habe… Doch du hast recht, wer liest das schon gerne? Und von “Du Arme” ändert sich meine Situation auch nicht
    3. Habe ich noch nie geschrieben und werde ich auch nicht. Und bei anderen nervt es gewaltig

    Und um deine Liste zu ergänzen:
    4. “Ich werde meinen Blog schließen oder ich überlege ihn zu schließen.” Schon hundertmal in diesem Jahr gelesen und nervt auch….

  6. Sascha says:

    Die Tatsache, dass Twitter -auch- für solche Dinge genutzt wird, finde ich nicht weiter tragisch… soll halt jeder den Dienst nutzen, wie er möchte, von mir aus auch zum reinen “Privat”-Chat (höhö).

    Aber warum, und ich denke, darauf zielst du hier vorliegend im speziellen ab, die Leute ihre gesammelten Tweets von einer Woche dann auf ihrem Blog veröffentlichen, entzieht sich auch meiner Kenntnis. Den normalen Leser wird es kaum interessieren, zumal die Zusammenhänge oft nicht bekannt sind. Und der Blogger selbst hat doch eigentlich auch nichts davon… außer als eine Art “Archiv” von Tweets… aber wozu?

    Ich hab das bislang auch nicht verstanden, lese da aber, wie du richtig vermutest, auch konsequent drüber hinweg. Bei Jammer- und Alibi-Posts kommt es hingegen vor allem darauf an, WIE sie geschrieben sind (teilweise können die im richtigen Stil immer noch unterhaltsam sein) und auch wie OFT derjenige Blogger so etwas “raushaut”. Wer ständig immer und immer wieder nur jammert und bemitleidet werden will, der läuft natürlich Gefahr, einem auf den Keks zu gehen und irgendwann aus dem FeedReader zu fliegen. Kommt das hingegen nur hin und wieder mal vor, so sei es demjenigen gegönnt – ein jeder hat doch so seine schwachen Momente ;)

  7. jetzt weiß ich wieder warum ich nicht twitter! irgendwann will man ja auch mal seine privatsphare haben. du schriebst ja hier schon einmal über die probleme mit den suchmaschinen, von wegen eltern finden eine doch und so.

    ich denke es ist schwierig immer wieder interessante dinge zu schreiben. ich blogge ja nun nicht jeden tag, weiß aber auch warum. wenn ich öfter bloggen würde, dann würd wohl ähnlicher müll dabei raus kommen. ich denke beim bloggen sollte man, auch wenn ich das nicht immer so sehe, einfach mal schaun wie die momentane lage ist. ein nachrichten blog wird in der sommerpause eher langweilig sein, aber ein themen blog wird vielleicht zu einern anderen zeit seine laue phase haben. so ist wohl das bloggerleben. ich selbst nehm mich davon nicht aus, da ich inzwischen auch nur 1 oder 2 mal die woche poste, in der hoffnung wenigstens etwas interessantes schreiben zu können.

  8. LaRocca says:

    Ich musste letztens drei Blogs aus meinem Feedreader verbannen, weil diese nur noch ihre Tweets veröffentlichten. Jeder Tweet als einzelner Beitrag. Und natürlich nichts Weltbewegendes,sondern so alltäglich wiederkehrende (für mich mehr als uninteressante) Dinge wie “Guten Morgen!” “Hab Hunger.” “Arbeit war doof”. Sowas will ich nicht mal bei Twitter lesen. Aber im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden, wie er seinen Blog gestaltet. Mach ich ja auch.

  9. Sebastian says:

    Nun, jeder sollte wie er will und so. Aber wenn ein Blog nur noch mit den täglichen Tweets gefüllt wird dann ist es schon ein wenig übertrieben. Mal ein paar gute Tweets ist ok, aber einfach alles was man täglich geschrieben hat ist übertrieben.

    Den Rest kann man mal so machen, finde ich nicht so tragisch.

  10. Andy says:

    Da kann ich dir nur recht geben, solche Dinge liest keiner gerne. OK etwas Jammern kann ich schon verstehen denn wir sidn ja alle Menschen, aber was ich gar nicht gut finde ist die Twitterei. Deshalb hab ich mit Twitter nicht viel am Hut ;-) Mit 140 Zeichen kann man nicht wirklich viel Aussagen!

  11. Halliway says:

    Tweetszusammenfassungen finde ich auch nicht sonderlich pralle, aber ich würde einen Blog nicht unbedingt deswegen aus meinem Reader sortieren, vorausgesetzt, die Person schreibt ab und an noch andere (interessante) Einträge.

    Was diese Jammer- oder Alibipostings angeht: Wenn’s ein privater Blog ist gehört es ab und an dazu. Mach’ ich auch. Wen’s stört, der muss ja nicht mitlesen oder ein Kommentar dazu abgeben. Und wenn ich wegen “Jammer-Postings” einen Reader verliere, dann hatte er oder sie nicht wirklich Interesse an meiner Person, oder dem, was ich schreibe.

    Alibi Postings hingegen finde ich da schon etwas “schlimmer”, weil ich mir denke, dann brauchste auch gar nichts schreiben. Spar dir die Zeit und die Mühe und investiere sie lieber in eine gute Idee.

    Welche Art von Beiträge ich gar nicht gerne lese? Kommt darauf an. Wenn es ein themenbezogener Blog ist, dann weiss ich ja vorher, auf was ich mich einlasse. Dann interessiert mich das Themengebiet ja schon irgendwie. Vielleicht nicht unbedingt jeder Eintrag, aber nur weil mir 2 oder 3 Einträge nicht gefallen würde niemanden aus meinem Reader entfernen. Wenn ich einen privaten Blog abonniere, dann besteht immer die Möglichkeit, das ab und an ein Thema dabei ist, was mich nicht gleich vom Hocker haut. Dann wird es als gelesen markiert und gut ist. Auch in dem Fall würde ich den Blog nicht gleich aus meinem Feedreader schmeissen.

    Man kann niemals allen Lesern gerecht werden. Jeder sollte von daher seinen Blog so betreiben, wie er es gerne möchte. Mit den Themen, die ihm auf der Seele brennen oder in den Fingern jucken. Wenn ich nämlich anfangen muss mich zu verbiegen, dann kann ich das Bloggen auch gleich lassen. Das Ganze muss mir Spass bringen und wenn es dann noch Leute gibt, die mitlesen, kommentieren und ebenfalls daran Freude haben .. naja, was will ich mehr. Mission accomplished

  12. Yoko says:

    Irgendwie isses für mich bei Twitter normal, dass sinnloser Müll geschrieben wird^^ und manchmal antworte ich doch drauf.
    Jammerposts verfasse ich gelegentlich auch, allerdings dann im passwortgeschützten Bereich und da lasse ich dann auch mal raus, wieso und weshalb. Und wenn ich einfach meine Gedanken rausposaunen will, gibts auf meinem Blog eine extra Kategorie dafür. Auch die “ich meld mich auch mal wieder” Posts kenne ich, nur bemühe ich mich, dann noch wirklich etwas zu erzählen, was ich erlebt habe.
    Überhaupt glaube ich sowieso nicht, dass meine Blogbeiträge so viele Menschen interessieren^^ Mein Blog dient ja nicht dazu, total viele interessante Infos in die Welt hinauszupusten sondern einfach, um meine Gedanken kund zu tun ;)

  13. Thomas says:

    Twittern ist sowieso nicht mein Ding, war es auch noch nie. Die dort vorhandenen “Informationen” sind einfach nicht für mich gemacht. Die Geschmäcker / Interessen sind eben unterschiedlich. Aber jeder kann ja selbst entscheiden, was er liest und was eben nicht.

    Zu Jammerposts: Jammern ist ein Begriff der bei jedem an einem anderen Punkt beginnt. Was der eine noch als reine Info sieht klingt für den nächsten bereits als endloses Gejammere. Übertreiben darf man es natürlich nicht. Allerdings hängt viel davon ab, was für einen Blog man betreibt, rein privates Geschreibsel oder eine bestimmte Fachrichtung.

    Wenn ich in meinen Reader blicke… ich lese mehr oder weniger beide Arten von Blogs. Dass nicht jeder Feed jeden Tag die Top-Posts liefert ist logisch und auch kein Problem für mich. Gerne lese ich Blogs, die eine klare Haltung zu einem Thema haben, auch wenn es nicht meine eigene ist.

    Nicht nachvollziehen kann ich Aussagen wie “ich schreibe nur für mich”. Denn dann braucht man nicht WordPress, es reicht ein Textdokument auf der Festplatte aus. Wenn ich etwas ins Netz stelle ist immer der Hintergedanke / Wunsch dabei, dass es gefunden und gelesen wird. Wer und wie viele das tun… keiner kann es genau sagen.

  14. Robert says:

    Ich sehe das etwas “ergänzter”. Sicherlich sollte einem bewusst sein, das das geschriebene wesentlich mehr Mensch erreicht als ein persönliches Tagebuch. Ich finde aber auch, das Bloggen immer noch eine Form eines Tagebuchs sein kann und sollte, die Mischung macht’s. Ein Blog ohne persönliche Note und ohne persönlich Meinung und ohne ein bisschen Meckerei finde ich langweilig.

  15. Symm says:

    Also ich hab auch Twitter Posts *AscheÜberMeinHaupt*.
    Aber Ehrlich gesagt da ich in Twitter schon so gut wie inaktiv bin, bestehen diese Posts auch mehr, aus meinen Blogeinträgen die Woche über. Also so ne Art Wochenzusammenfassung, die auf twitter ladet und dann wieder auf meinem Blog.
    Solche Jammerposts gibts immer. Ich denke in den meisten Fällen wollen die Bloger auch eher einen Ansporn weiter zumachen, den sie sich aus den Comments erhoffen.
    Man sollte auch immer dran denken, das jeder aus einem anderen Grund blogt. Die einen für die Masse, die anderen für einen kleinen Kreis, die anderen nur um den Leuten etwas mitzuteilen.
    Ich selbst, und das gebe ich offen zu, lege nicht mehr soviel Wert auf Kommentare wie früher. Ich poste Dinge die MICH interessieren und ich will gerade mit meinem Kinobeträgen Informieren. Wers nicht lesen will, den zwingt auch keiner.
    Die Interessen sind so vielfältig, da kann man schlecht sagen was die Leser interessiert, sondern man sollte das posten was einen selbst interessiert. Kleiner wird gezwungen jeden Artikel im Feed Reader zu lesen.

  16. beetFreeQ says:

    Ich kann dir in allen drei Punkte nicht so 100%ig zustimmen. Mal der Reihe nach:

    1. Sicher ist so ein überspitztes Beispiel wie deins an sich langweilig – wobei ich sagen muss, die Sache mit der aus versehen öffentlichen DM schon ein Grund ist, den Post doch zu lesen ;)

    Es gibt aber auch Gründe, in denen ich solche Twitter-Zusammenfassungen ok finde. Der eine wäre, wenn jemand Twitter fast ausschließlich dazu verwendet, interessante Links herauszuhauen oder bestimmte Ereignisse zu verfolgen und diese dann damit auch gebündelt seinen Bloglesern bereitstellen will. Eine zweite Möglichkeit ist die, dass jemand – wie beam1980 derzeit – irgendwo unterwegs ist, die Familie und Freunde aber auf dem Laufenden halten will, wie’s ihr geht. Da eignet sich Twitter zum schnellen Tippen, aber da halt auch Freunde/Familie dabei sind, die nicht twittern, macht’s schon Sinn, sowas dann auch gebündelt zu bloggen. In diesem Fall favorisiere ich allerdings dann auch die Lösung, ein Twitter-Widget mit den neuesten Tweets in der Sidebar zu haben.

    2. Jammerposts können – auf privaten Blogs oder bei weniger privaten Jammereien auch auf anderen – durchaus ihre Berechtigung haben und auch interessant zu lesen sein. Dazu gehören aber wie du schon in deinem Beispiel darstellst, natürlich nicht diejenigen, in denen der Blogger einfach nur ohne Nennung von Gründen rumheult und Mitleid will. Sicher mag nicht jeder über so private Dinge bloggen, aber dann sollte derjenige auch solche Jammerposts lassen. Etwas Info braucht der Leser schon, zum einen um den Beitrag interessant zu machen und zum anderen als Grundlage für konstruktive Kommentare – und die sind doch an sich auch viel besser als reines Mitleid, oder?

    3. Alibi-Posts, weil einem gar nix einfällt, halte ich normalerweise auch für nutzlos. Dann soll derjenige doch sein Blog auch mal ein zwei Tage ruhig lassen. Wenn man sich aber schon seit Wochen nicht mehr gemeldet hat, kann so ein Lebenszeichen schon ganz nützlich sein. So erfährt der Leser, dass es den Blogger noch gibt und im besten Fall schreibt derjenige dann auch, woran es liegt, dass er so selten bloggt. Sei es zu viel Arbeit, kaum Gelegenheit ins Internet zu kommen oder einfach Schreibblockade. In letzterem Fall können die Leser dann vielleicht auch durch Kommentare gleich Inspiration sein.

  17. Konna says:

    @Jenny.: Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn es aber nur noch dazu kommt und dann auch noch wie in meinem Beispiel, nur auf Mitleid aus und dann auch noch ohne Info, dann bekomme ich die Krise. :)

    @Thearcadier: Es geht hier ja nicht darum, was bei Twitter geschrieben wird. Dort kann von mir aus jeder schreiben, was er will. Aber die Tweets eines Tages gesammelt noch einmal aufs Blog zu packen, das ist es, was mich nervt. ;)

    @cimddwc: Dann raus aus dem Feedreader mit mir! :P

    @sprity: Hehe, stimmt, aber ich dachte der eine Piratentweet tuts auch. :D Darum gings aber nicht, sondern darum, wie du sagst, dass die Tweets dann doppelt und dreifach kommen. Wenn ich den Blog von jemandem lese, folge ich ihm oder ihr auch meist bei Twitter. Dann will ich das nicht zwei mal haben. Wenn ich selbst bei Twitter nicht bin, dann interessiert mich eigentlich auch nicht, was da bei Twitter steht. Im Normalfall jedenfalls.

    Und sicher, man bestimmt selbst, was man liest und mal darüber hinweglesen ist kein Problem. Aber wenn jeden Tag die Tweets zusammengefasst werden und ansonsten nur wenig gebloggt wird, dann macht der Feed keinen Sinn mehr für mich.

    @Jana: 1. Es geht wie gesagt nicht darum, was bei Twitter geschrieben wird, sondern über die automatisierten Tageszusammenfassungen der Tweets.

    2. Ab und zu finde ich das okay, aber dann bitte so, dass der Leser auch etwas damit anfangen kann. Da will ich dann schon die Gründe wissen, sonst bringt mir das nichts.

    3. Aber andere machen es leider viel zu oft. Genauso wie deine Nummer 4.

    @Sascha: Ja klar, Twitter kann und soll gerne so benutzt werden, wie es jeder möchte. Aber es geht hier um Blogeinträge, also das, was du danach sagst. Und das bringt in meinen Augen keinen Mehrwert.

    Zu den anderen Dingen. Ist schon richtig, es kommt auf die Menge, aber auch auf das WIE an. So wie meine Beispiele oben finde ich es aber nicht lesenswert. Es geht in diesem Beitrag darum, was niemand lesen will, nicht darum, was niemand bloggen darf. ;)

    @kuschelpunker: Wobei ich Twitter an sich wirklich gut finde. Da kann man auch schreiben, was man möchte, aber doch nicht bitte alles doppelt und dreifach dann auch nochmal im Blog zusammenfassen.

    Ansonsten stimme ich dir zu und finde es so, wie du es machst, besser. Lieber seltener Bloggen und dafür etwas Gehaltvolles und Interessantes als etwas, das man nur um des Bloggens willen schreibt.

    @LaRocca: Genau das wollte ich damit sagen und hoffte, vielleicht den einen oder anderen mit dem Beitrag aufzuwecken, denn ziemlich bald werde ich wie du bei zu vielen dieser Beiträge konsequent tschüss sagen. :)

    @Sebastian: “Mal” so machen ist das richtige Stichwort. Besser wäre aber, wenn man diese Beiträge wenigstens so schreibt, dass sie wenigstens interessant für den Leser sind. Also bitte das “warum” hinzufügen und es sich nicht aus der Nase ziehen lassen wollen.

    @Andy: Jammern aber bitte nicht so wie in meinem Beispiel oben, das geht meiner Meinung nach auch so, dass es trotzdem lesenswert ist. ;)
    Und Twitter an sich finde ich, ist eine gute Sache, aber in meinem Blog kommt es eigentlich so gut wie gar nicht vor, außer vielleicht den Link auf mein Profil.

    @Halliway: Selbst wenn die Hälfte aller Beiträge Tweetzusammenfassungen sind (und dazu müsste jeden Tag noch ein andere Beitrag kommen), finde ich das immer noch zu viel und vor allem unsinnig – verstehe nicht, warum man das überhaupt macht?

    Bei Jammerpostings gibt es aber auch Unterschiede. So ein Beispiel wie oben, wo man schon sieht, dass derjenige unbedingt Mitleid will, aber nicht einmal genau sagt, was überhaupt losgeht, bringt keinem was. Auch nicht, wenn man Interesse an der Person hat.

    Sicherlich kann man es nicht allen Recht machen, aber ich bin der Meinung, dass man sich bemühen kann, die Dinge, die man schreibt, so interessant wie möglich zu machen.

    @Yoko: Ja, bei Twitter ist mir das auch egal. Aber warum soll das alles noch einmal im Blog wiederholt und zusammengefasst werden?

    Und so wie du das schreibst, wie es bei dir ist, finde ich es okay, du schreibst auch warum und versuchst die Beiträge interessant zu machen.

    Darum lese ich ja auch noch bei dir mit. ;)

    @Thomas: Ja, jeder nutzt Twitter anders, ist auch vollkommen okay so. Aber alles, was man dort schreibt, täglich in einem Blogpost zusammenzufassen, finde ich sehr nervend.

    Jammern: Ich finde, dass es vor allem darauf ankommt, wie gejammert wird. Prinzipiell könnte man diesen Blogpost auch schon als Gejammere ansehen. Allerdings will ich hier kein Mitleid erheischen und ich sage auch, warum ich jammere. :)

    Aussagen, man schreibe nur für sich, kann ich auch nicht nachvollziehen. Nur in den allerwenigsten Fällen mag das stimmen, meistens aber nicht, wie du ja auch schon richtig feststellst.

    @Robert: Das will ich auch gar nicht in Abrede stellen. Persönliche Noten sind in meinen Augen sogar ein klarer Pluspunkt in Blogs. Nur ist auch wichtig, die Gründe der persönlichen Meinung oder des Befindens zu wissen, sonst kann ich damit nichts anfangen.

    @Symm: Aber mal eine ernstgemeinte Frage: Was bringt die wöchentliche Zusammenfassung? Die letzten Beiträge sieht man doch auch alle auf der Startseite. Und ich greif mir mal . sei mir nicht böse – ein Beispiel aus deinem Blog heraus:

    @JennyFurora Wie sieht die Schorle den aus? Etwa mit Wasser verdünnt?

    Wie viele Leser werden mit dieser Information etwas anfangen können? Eigentlich doch keiner, oder? Darum verstehe ich diese Posts nicht. Du machst es immerhin nur 1x die Woche, manche posten das jeden Tag. Da fällt es dann erst wirklich auf.

    Und das keiner gezwungen wird, jeden Artikel im Reader zu lesen, ist klar, aber zu sehen, dass was Neues im Reader ist, den Reader zu öffnen, den Artikel anzuschauen und dann wegzuklicken, weils etwas ist, was nicht interessiert, kostet auch Zeit. Und bei immer mehr Feeds, die man liest, kostet es mehr Zeit.

    @beetFreeQ: Dann beantworte ich auch mal der Reihe nach. :)

    1. Stimmt schon, da wirds fast schon wieder lesenswert, daher ist der Tweet vielleicht ein schlechtes Beispiel. ;)
    Die Sidebar-Lösung finde ich auch deutlich eleganter, weil sie nicht im Feed auftaucht. Vor allem bei jemandem, der selten bloggt, dafür aber täglich die Tweetzusammenfassung, muss ich schon sagen, dass es mich stört. Siehe auch meine Kommentarantwort zu Symm. Man kann das natürlich auch gezielt einsetzen und wenn man das so macht, erschließt sich der Sinn auch mir wieder, aber das ist leider oft nicht der Fall.
    Aber auch für Familie/Freunde/Bekannte würde ich das nicht so machen. Dann eher Facebook nutzen oder kurze Rundmails schreiben. Allein, um meine Leser nicht zu nerven. Aber da denke ich dann wohl zu sehr wie ein “ernsthafter” Blogger.

    2. Hier sind wir uns einig und das wollte ich durch mein Beispiel auch ausdrücken.

    3.Bin ich grundsätzlich auch deiner Meinung. Da kommt es dann sicher auch auf die Häufigkeit an, in der solche Posts kommen. Manchmal gibts davon ja mehrere hintereinander.

  18. symm says:

    Na gut täglich ist echt übertrieben, kenne auch keinen der das macht. Aber einmal in der Woche… Naja mich stört es nicht. Aber wie ich schon geschrieben habe: Interessant ist objektiv.

  19. Kathrin says:

    Ich habe erst heute eine Seite aus meine Google Reader raus, weil fast nur noch diese Twitter Einträge waren. Dafür ist Twitter da, also muss ich nicht auch noch den Blog vollstopfen.

  20. Yuki_Keylin says:

    Das sind so ziemlich die Punkte, die mich auch stören. Besonders die Tweets nerven. Man kann mal ein zwei lustige Tweets innerhalb eines selbstgeschriebenen Beitrags aufgreifen, aber automatisierte Auflistungen gehen mal gar nicht. Gibt viele, die das machen. Die sind aber alle aus meinem FeedReader geflogen. Der ist voll genug mit interessanten Beiträgen, dass ich nicht auch noch so einen Schrott lesen muss bzw. wegklicken muss, gelesen hab ich die noch nie.

    Jammerbeiträge können mal ganz in Ordnung sein. Es kommt halt darauf an, von wem es ist. Bei den engeren Freunden, die man schon ein bisschen besser kennt, wird es einen nicht so stören, wie bei fremden Leuten. Da denkt man sich dann sowas wie “Schon wieder so ein Depri/Emo, schnell weg hier” und kommt wahrscheinlich nicht so schnell wieder auf die Seite.

    Die “mir fällt nichts ein” Beiträge hat jeder schonmal geschrieben, irgendwie. Manche packen dann doch noch ein bisschen Kontent mit rein, andere laden ein Foto dazu hoch. Ist genauso wie bei den Jammerbeiträgen. Von Freunden freut man sich dann wenigstens sowas zu hören, falls länger Funkstille war, von Fremden nervt es.

    Aber darüber sollte sich jeder Blogger im Klaren sein. Schreibt er sowas für die engsten Freunde, ist das zwar in Ordnung, aber Leute, die zufällig auf den Blog stoßen, wird das eher abschrecken.

  21. (irgendein) Manuel says:

    Du schreibst Scheiße!

  22. Konna says:

    @symm: Du meinst wohl eher subjektiv. :) Wobei ich die Frage dennoch berechtigt finde, wer solche Beiträge interessant findet. Wie viele Kommentare bekommst du denn so darauf?

    @Kathrin: Ganz genauso seh ich das auch und heute sind alle, bei denen mich das zu sehr genervt hat, aus dem Feedreader rausgeflogen.

    @Yuki_Keylin: Das stimmt. Aber ich denke mal, dass auch Freunde solche Beiträge lieber lesen, wenn sie etwas gehaltvoller sind. Aber deswegen wird man wohl von denen nicht gleich aus dem Reader geschmissen, das stimmt.

    @Manuel: Ich weiß. Darum liest das hier auch keiner und kein Mensch kommentiert! :(

  23. Yuki_Keylin says:

    @Konna: Ja, das stimmt wohl. Aber bei privaten Blogs ist das schon in Ordnung, wenn es passt. Bei dir würde es irgendwie nicht passen, du bist da schon “professioneller”… ;)

  24. symm says:

    @Konna: Keine, aber ehrlich gesagt erwarte ich auch keine darauf, ich mach den Erfolg oder Misserfolg meines Blogs nicht von Kommentaren abhängig. Wenn ja hätte ich schon lange aufgehört.

  25. Konna says:

    @Yuki_Keylin: Naja, was heißt professionell… ich blogge eben nicht in erster Linie für mich, sondern für alle. :)

    @symm: Naja, so war das auch nicht gemeint, aber ich finde das immer ganz gut als Anzeiger, was gern gelesen wird. Aber es soll jeder gern machen, was er will, wenn er damit glücklich wird. :D

  26. Moonica says:

    Irgendwie fühle ich mich bei Jammer-Posts angesprochen.

    Ich selbst kann diese ganzen web2.0 und Politiksachen nicht mehr lesen…

  27. Harry Kayne says:

    Hihi. Selten so gekichert. Bei solchen beschriebenen Blog-Einträgen könnte ich auch kotzen. Hübsch gemacht. :lol:

  28. Konna says:

    @Moonica: Aber so wie mein Beispiel oben schreibst du die doch nicht. Web 2.0 Sachen lese ich gerne, Politik an sich auch, aber man wird zu sehr geflutet damit.

    @Harry Kayne: Freut mich, dass ich zu deiner Erheiterung beitragen konnte. Das war Sinn und Zweck des Beitrags. ;)

  29. Jana says:

    gegen “Jammerposts” hab ich manchmal nichts, kommt drauf an von wem und wie verfasst.
    Ich mag aber “Alibi-Posts” nicht so gern. früher hab ich auch wohl mal welche geschrieben – ich glaub dass das ganz oft ein problem von jüngeren ist. und zum anderen mag ich gar nicht posts über mode und schminken á la “ich trage heute einen cardigan von pimkie für soundsoviel euro, weil das so gut passt habe ich rosa lidschatten genommen”. Ich kenne 2 blogs die nur aus mode und “alibi-posts”. die beiträge lese ich schon nemmer, aber im feedreader sind die blogs noch drin…

  30. alte Kiehvoz says:

    Um deine Frage zu beantworten: Ich überlese so etwas in der Regel. Sollte ich einen interessanten Blog gefunden haben, der nach einiger Zeit immer häufiger solche Posts ablässt, besuche ich den einfach nicht mehr, so sieht es aus…

  31. Konna says:

    @Jana: Ja, vor allem das Wie spielt da in meinen Augen eine besondere Rolle.
    Aber ich stelle mir die Frage, warum du die Blogs, die nur aus Mode und Alibi-Beiträgen bestehen noch im Reader hast. Hoffnung auf Besserung? ;)

    @alte Kiehvoz: Dann sieht es bei dir also ungefähr so aus wie bei mir. :)

  32. Manuel says:

    Hi! Da hat jemand meinen Namen und E-Mail eingegeben und “Du schreibst Scheiße!” gepostet. Das war aber nicht ich.

  33. Konna says:

    @Manuel: Oh, wer tut denn sowas? Dann werde ich den Kommentar gleich mal verändern, sodass man dich damit nicht mehr in Verbindung bringt. Wunderte mich ehrlich gesagt auch etwas, dieser Kommentar. :)

Trackbacks

Schreibe einen Kommentar

 
 




 

Fan werden

Schwarzes Brett

Seitwert

Archiv