Versuch einer Definition: Wann ist ein Blog ein Blog?

Als ich gestern in einem freien Augenblick mal einen Blick auf meine Referrer warf, traf ich auf einen interessanten Beitrag von Gunnar, der sich darüber Gedanken gemacht hat, wie ein aussagekräftiges Ranking aller deutschen Blogs entstehen könnte. Im Gegensatz zu den Lesercharts und den dt. Blogcharts hat er eine Liste erstellt, die sich an Page Impressions misst, also auf der Anzahl der einzelnen Seitenabrufe basiert.

So weit, so gut. In der ersten Version der Liste war ich noch drin (daher der Referrer), inzwischen ist das nicht mehr der Fall, aber darum soll es hier auch nicht gehen. Auch nicht darum, welchen Sinn hinter einem weiteren Blogranking steht. Viel mehr geht es um die Fragen, die Gunnar in seinem Beitrag aufwirft, welche Blogs denn überhaupt in diese Liste mit aufgenommen werden sollten. Im Grunde lassen sich die Fragen auf eine ganz kurze, grundsätzliche Frage reduzieren: Was ist ein Blog?

Zig Sichtweisen gibt es dazu, eine verbindliche oder aussagekräftige Definition leider nicht. Um doch irgendwie zu einer zu kommen, müssen eigentlich folgende zwei Verfahrensweisen kombiniert werden, die ich nacheinander auch gerne vornehmen möchte, bevor ich zu einer eigenen, selbst formulierten Definition eines Blogs komme:

1. Exklusion = Was darf ein Blog nicht haben, weil es sonst kein Blog mehr wäre

2. Inklusion = Was muss ein Blog haben, um überhaupt ein Blog zu sein

Das Problem bei beidem ist, dass die einzelnen Punkte nie frei von Subjektivität sein können. Was für den einen dazugehört, findet der andere unwichtig. Ich versuche aber, meine Punkte jeweils so gut zu begründen, dass sie jeweils wenigstens nachvollziehbar erscheinen dürften. Auf geht’s:

Exklusion

Vordergründiges kommerzielles Interesse: Keineswegs soll das alle kommerziellen Blogs ausschließen, aber ein vordergründig kommerzielles Interesse, etwa das reine posten von Werbebeiträgen oder das Anpreisen eigener Produkte zur Kundengewinnung (z.B. bei Firmenblogs) entspricht meiner Meinung nach nicht dem Geist eines Blogs. Sind die Inhalte jedoch ansprechend gestaltet und verraten auch etwas über die Arbeitsbedingungen und etwas in dieser Art, sieht das anders aus (gutes Beispiel: Der Frostablog). Anders ausgedrückt: Das Blog muss menschlich wirken sein und  keine Dauerwerbesendung.

Kopierter Inhalt: Zu einem Blog gehört selbst verfasster Content. Informationen aus Nachrichtenagenturen können zwar verarbeitet oder weitergegeben werden, aber das reine Kopieren von Meldungen ist eigentlich das Metier vieler Onlinemagazine. Das ist zwar an sich traurig, aber eine gute Möglichkeit, Blogs von diesen in positiver Art und Weise abzuheben. Dass Feedcrawler-Seiten auch nicht zu Blogs gehören, ist natürlich selbstverständlich.

User-Generated Content: Für den Inhalt eines Blogs ist ein Autor oder mehrere Autoren verantwortlich. Gastbeiträge sind in Ordnung, aber eine Mitmachmöglichkeit per Anmeldung etc. ist etwas, das Blogs nicht leisten. Der Autor gibt das Thema vor, dazu können dann Kommentare verfasst werden.

Inklusion

Kommentarmöglichkeit: Ein essentielles Feature eines Blogs und gewissermaßen auch ein Alleinstellungsmerkmal als Abgrenzung gegenüber einer Homepage oder “normalen” Webseiten ist die Möglichkeit der Diskussion in Kommentaren. Ist das nicht gegeben, fällt dieser Unterschied weg und somit kann man auch eine andere Bezeichnung dafür geben, etwa “öffentliches Tagebuch” oder von mir aus auch mit irgendeinem neudeutschen Begriff. Das Bildblog wäre daher aus meiner Sicht kein Blog, auch wenn es das im Namen stehen hat.

Blogroll: Blogger sind zwar meistens Selbstdarsteller, aber ohne Vernetzung gibt es niemanden, der einem zuschaut. Würden alle Blogger nur auf sich schauen, wäre der Begriff der Blogosphäre obsolet. Eine Blogroll oder Linksammlung mit anderen (befreundeten/interessanten/lesenswerten) Blogs ist das klarste Anzeichen dafür, dass man sich in die Blogosphäre integriert.

Öffentlichkeit: Soll nur kurz der Vollständigkeit halber genannt sein. Die beiden vorherigen Punkte spielen hier mit herein, aber natürlich auch die Tatsache, dass das Blog auch öffentlich einsehbar sein muss, um ein Blog zu sein. Dürfte selbstverständlich sein. Insgesamt könnte man die ersten drei Punkte auch mit “Interaktion” umschreiben.

Technik: Eine Blogsoftware ist gut, aber kein Muss, allerdings wurde von ihnen die generelle Technik von Blogs (chronologische Ordnung, Kommentarfeld, Sidebar, Trackbacks, usw.) so weit etabliert, dass eben diese Technik zu einem Blog dazugehört. Eine gewisse technische Einheitlichkeit sollten Blogs schon haben, die Freiheiten sollten aber nicht vergessen werden.

Ausgehend von den vorherigen Punkten komme ich also zur folgenden Definition:

“Ein Weblog oder auch Blog ist eine Art der Webseite, bei der ein oder mehrere feste Autoren basierend auf einem verbindlichen technischen Grundgerüst eigenen Content ohne vordergründig kommerziellem Interesse publizieren. Besonders wichtige Alleinstellungsmerkmale sind die Möglichkeit der Interaktion mit der Leserschaft mittels Kommentarfunktion und die aktive Vernetzung in der sogenannten Blogosphäre, meist in Form einer Blogroll oder Linkliste mit anderen Blogs.”

Das wäre nun meine Definition, zunächst einmal unter Vorbehalt, denn vielleicht habe ich ja noch irgendeinen Punkt vergessen. Ich vertraue darauf, dass ihr mich ergänzt oder korrigiert, wenn ihr seht, dass etwas fehlt oder ihr (begründet) anderer Meinung als ich seid.

Mit meiner Definition wäre nur eines leider nicht gelöst: Würde man in irgendwelchen Charts nur Blogs sammeln wollen, die diesen Kriterien entsprechen, bedeutete das zwangsläufig eine viel zu umfrangreiche Handarbeit, um alle nicht dazugehörigen auszusortieren.

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25 Kommentare

  1. [...] Update: Konna hat sich über die Frage mal ein paar Gedanken gemacht, drüben auf der Deponie. [...]

  2. Thearcadier says:

    Irgendwie halte ich diese ganzen Charts für Unsinn. Meiner Meinung und Erfahrung nach geht nichts über “Netzwerken”, das heißt, man sollte sich in der Blogosphäre rumtreiben. Dort bekommen dann andere einen Eindruck von dem, was man so macht (wie man kommentiert, welche Ansichten man vertritt usw), werden dadruch (hoffentlich) neugierig und schauen auf dem eigenen Blog vorbei.

    Bei deinen Erkärungen gebe ich Dir aber voll und ganz recht. Mal schauen, ob ich bei mir auch noch ne Blogroll hinbekomme…

  3. ixiter says:

    Ich finde in deiner Wertung bekommt der kommerzielle Aspekt zu großes Gewicht. Er sollte auch anders formuliert werden.
    Grundsätzlich ist es erst einmal keine Schande Geld zu verdienen. So darf für mich auch ein Werbebanner oder bezahlter Content (trigami etc.) in einem Blog Platz finden. Bei bezahltem Content ist mir nur wichtig, dass es sich um vom Autor in freier Entscheidung geschriebenen Content handelt. Ich finde dieses Marketingkonzept sogar richtig gut und würde es als ideal für private Blogs einordnen. So ein Review ist auch immer aufrichtiger und authentischer als jede andere Werbeform.

  4. Konna says:

    @Thearcadier: Über den Sinn oder Unsinn von Charts lässt sich diskutieren. Ich gebe dir Recht, dass sie klar weniger wichtig sind als das von dir beschriebene “Netzwerken”. Aber zahlen zu haben ist nie schlecht.

    Letztlich war das ja auch nur der Aufhänger für diesen Beitrag. Mit der Definition bist du im Großen und Ganzen einverstanden?

    @ixiter: Findest du? Ich habe mir schon Mühe gegeben, dem nicht den zu großen Wert beizumessen und habe ja sogar geschrieben, dass kommerzielle Blogs nicht ausgeschlossen werden, es sei denn, dass dieses kommerzielle Interesse eben im Vordergrund steht, etwa bei Firmenblogs, die nur verkaufen wollen. Andere Werbeformen finden sogar gar keine Erwähnung.

    Gegen einzelne bezahlte Einträge, etwa wie von Trigami, habe ich ja nichts angeführt. Und Werbebanner habe ich selbst (wenn auch nur für die Suchmaschinen-Kundschaft).

  5. Thearcadier says:

    Ja, bin ich, weil Deine Definition alles enthält, was ein Blog haben muss und wozu er genutzt werden kann.
    Bei kommerziellen Blogs sollte aber auch einwandfrei klar sein, dass sie mehr PR-blogs sind. Dann geht das für mich auch in Ordnung.

  6. Sonja says:

    Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Allerdings finde ich das Thema Blogroll etwas schwierig. Ich habe z.B. erst jetzt eine Blogroll erstellt, weil ich erst einmal abwarten wollte, welche Blogs sich als empfehlenswert herauskristallisieren. Das dauert aber ja seine Zeit. Trotzdem, so meine Meinung, ist der Blog ja auch vorher schon ein Blog, wenn er die von dir sehr gut beschriebenen Kriterien erfüllt. Das ist der einzige Punkt, an dem ich etwas zu meckern habe! ;)

  7. Heiko says:

    Da muss ich Thearcadier recht geben. Auch ein komerzieller Blog ist ein Blog. Siehe den Frostablog oder viele weitere Beispiele, die es da im deutschen Bloglande gibt. Nur weil diese Blogs einer Firma angehören, können sie sich ja trotzdem in der Blogosphäre etablieren!

  8. Konna says:

    @Thearcadier: Sicher. Der Frostablog zum Beispiel würde für mich als richtiges Blog durchgehen. Beim Vodafone-Blog sieht das schon wieder etwas anders aus.

    @Sonja: Naja, es ist ja auch ein Unterschied, ob man schon lange im der Blogosphäre unterwegs ist oder nicht. Dass man zunächst erst einmal schauen muss, ist ja klar. Und inzwischen hast du ja nun auch eine Blogroll, Also so ganz abwegig ist das doch nicht, oder? ;)

    @Heiko: Wie gesagt, Frostablog ist aus meiner Sicht definitiv ein Blog. Markisen-Info mit nur einem Beitrag aus dem Juni, bei dem alle Markisenworte fettgedruckt sind, aber nicht. Deswegen wurde der Link auch von mir rausgenommen.

  9. Sonja says:

    @Konna: Ich hatte es bei dir so verstanden, dass du einen Blog erst als Blog definierst, wenn er eine Blogroll enthält. Was ich sagen wollte war, dass für mich ein Blog auch schon ein Blog ist, wenn die Blogroll noch nicht besteht. Wenn man es jetzt mal krass formulieren würde, wäre bspw. mein Blog erst seit zwei Wochen ein Blog, obwohl ich bereits seit März dabei bin.
    Wahrscheinlich ist es auch nicht sinnvoll, da eine so klare Linie zwischen vorhandener und nicht vorhandener Blogroll zu ziehen wie ich es grad mache. Irgendwie ist es jetzt auch echt schwer zu erklären was ich meine! ;) ;)
    Deine Definition halte ich übrigens für ziemlich gelungen :D

  10. Robert says:

    Interessant. Genau wie Sonja stoße ich mich auch an der Blogrolle, die ich zwar als sehr nützlich erachte, die aber nicht den Blog zum Blog. Ich denke ein Blog ist die konsequente Weiterentwicklung eines Tagebuchs das dem Drang nach Aufmerksamkeit gewidmet ist. Die Kommentarfunktion ist ein sehr wichtiges Merkmal, Öffentlichkeit und Technik sind ebenso essentiell. Viel wichtiger als die Blogrolle halte ich aber die Vernetzung über Trackbacks und Pingbacks, die für mich eine der unterscheidensten Merkmale zu einer normalen Webseite sind.

    Wenn man so will basiert ja eine Blogrolle auf solchen gesetzten und empfangenen Trackbacks, den das zeigt wen ich lese und wer mich liest. Die Blogrolle ist ein nützlicher Bonus.

    Deine Ausschlussmerkmale kann ich auch bis auf einen Punkt unterstützen. Kommerzielles Interesse widerspricht meiner Definition des Bloggens ebenso. Das kopieren von Artikel ebenso, obwohl das beziehen und zitieren ein gewünschter Nebeneffekt ist. Das mit dem User-Generated Content ist so eine Sache, denn eigentlich sind ja alle Kommentare eben solcher Content und mittlerweile auch SEO feindlich, was einige bekannte Blogger dazu veranlasst, wichtige Artikel nicht kommentieren zu lassen. Auf der anderen Seite stimme ich Dir zu, der Blog sollte im Prinzip eine geschlossene Sache bleiben, für alles anderen gibt es unzählige Foren bei denen man sich anmelden kann.

    Übrigens: Sehr Guter Artikel – veranlasst auf sehr angenehme Weise dazu sich über die Wurzeln des Bloggens noch einmal Gedanken zu machen.

  11. Lordy says:

    Ich kann dir eigentlich nur zustimmen. Wie so oft. Gibt so gut wie nichts womit ich nicht einverstanden wäre. Nur das mit der Blogroll sehe ich – wie andere hier – ein wenig anders. Ansonsten: Wieder einmal ein super Artikel.

  12. Konna says:

    @Sonja: Ich weiß nicht, wenn man eine klare Linie ziehen will, könnte man es vielleicht auch fast so sagen. Das würde das ganze ja auch nicht abwerten, worum es mir ging, war vornehmlich der Ausschluss von zum Beispiel “Gutscheinblogs”, die ich nicht als Blogs ansehen würde, weil sie sich (meist) nicht in die Blogosphäre einbringen.

    @Robert: Die Trackbacks gehören für mich zu der Technik dazu. Sie müssen möglich sein, regelmäßig genutzt werden müssen sie aber meiner Meinung nach nicht. Hängt ja auch immer ganz von dem Nutzerverhalten ab.

    Wie schon zu Sonja gesagt, habe ich die Blogroll aufgeführt, weil ich Seiten (ich will da nicht Blogs zu sagen), die sich nur um ihre eigenen Interessen kümmern, speziell Gutscheinblogs, die ja in der Regel nur die neusten Gutscheine listen, aber weder kommentieren noch auf andere verlinken, auszuschließen. Damit will ich solchen Seiten ja nicht die Berechtigung absprechen, es geht eben darum, den Begriff “Blog” zu definieren.

    Zum User-Generated Content: Sicher, das sind in gewisserweise auch Kommentare, aber die habe ich ja extra ausgespaart. Aber Kommentare sind SEO-feindlich? Begründung? Quelle? :)

    @Lordy: Eigentlich witzig, gerade der Punkt ist mir eigentlich relativ wichtig, Grund siehe meine Antworten zu den anderen beiden, ich will es nicht noch ein drittes Mal schreiben. :D

  13. Sonja says:

    @Konna: ah okay, jetzt verstehe ich wie du es meinst. Besser spät als nie ;) Aber in der Form kann ich dir dann auch zustimmen! :D

  14. Robert says:

    Es gibt eine Quelle dazu obowohl ich das eigentlich ironisch gemeint habe, denn Kommentare ist das Salz in der Suppe und obwohl zu viel Salz ungesung ist, schmeckt es einfach besser.

  15. ixiter says:

    @Konna: Stimmt, du hast recht. Es ist eben auch meine Allergie gegen Aussagen die Werbung und payed Content verteufeln. Ich hätte differenzierter lesen sollen.

  16. Konna says:

    @Sonja: Du musst mir ja nicht zustimmen, aber ich wüsste nicht, wie ich solche Blogs sonst “greifbar” ausschließen könnte. Und für mich gehört eine Blogroll o.ä. auch einfach dazu. Ist in der Hinsicht für mich einfach das Greifbarste. :)

    @Robert: Seh ich ganz genauso. Deswegen ist für mich ein Blog ohne Kommentarmöglichkeit kein Blog mehr. Da scheinen wir uns einig zu sein.

    @ixiter: Da bemühe ich mich eigentlich immer um Zurückhaltung. Ich juble zwar nicht, wenn ich 10x den gleichen Trigami-Beitrag vorgesetzt bekomme, aber ich kann diejenigen, die es machen, durchaus verstehen. Man sollte nur darauf achten, dass man zu der Werbung, die man macht, auch stehen kann. ;)

  17. [...] war ein Artikel von Konna, der sich in seiner Gedankendeponie mit der Frage beschäftigte “Wann ist ein Blog ein Blog?“. Ich fing – gedanklich – an, mich mit dieser Frage zu beschäftigen, es wirkte [...]

  18. [...] zwar hat sich der Konna vorgestern an der Definition “Was ist ein Blog?” versucht und diverse Punkte aufgelistet und genau unter die Lupe genommen, die ein [...]

  19. Markus says:

    Tolle Definition! Gefällt mir sehr. Wie auch schon in den ersten Kommentaren geschrieben sehe ich eine Blogroll auch nicht als zwingend an. Vernetzung kann ja heute schon auf so vielen anderen Ebenen stattfinden.
    Ansonsten sollten wir die Definition ruhig in das Standardwerk für angehende Blogger übernehmen ;-)

  20. alte Kiehvoz says:

    interessante Diskussion. Für mich war bisher alles ein Blog, was halt mit einem Blog-CMS betrieben wird, regelmäßig Beiträge postet und ne Kommentar-Funktion hat. Aber deine Argumente Konna sind voll und ganz nachvollziehbar!

  21. Mausz says:

    Über die Definition eines Blogs habe ich mir nie Gedanken gemacht. Aber nach dem Lesen deiner Definition kann ich diese so unterschreiben. Ich würde jeden Punkt so abnicken. Es muss eine Diskussion möglich sein, der Content sollte eigenständig verfasst und nicht per copy-and-paste eingefügt sein, es sollte eine Vernetzung vorhanden sein und es sollte nicht zu kommerziell sein.
    Aber interessant, dass du mal eine Definition versucht hast. :)
    Liebe Grüße.

  22. Konna says:

    @Markus: Danke! Und du hast Recht, Vernetzung kann auf vielen Wegen stattfinden, aber ich wüsste nicht, wie man sie anders messen kann für die Definition, ohne eben einzelne Beiträge oder die Kommentare auf anderen Blogs anschauen zu müssen.

    @alte Kiehvoz: Das wäre eine einfachere Definition. Allerdings würden dann meiner Meinung nach auch Seiten dazu zählen, die für mich nicht dazugehören. Aber sicherlich möglich, das so zu sehen.

    @Mausz: Freut mich, dass ich auch mal komplette Unterstützung bekomme. Aber eigentlich bin ich trotz des ganzen Widerspruchs mit meiner Definition eigentlich zufrieden. Und du bestätigst mich darin nun, danke! ;)

  23. [...] ich von Konna zum Nachdenken angeregt wurde, was einen Blogger eigentlich ausmacht (Der Unterschied zwischen [...]

  24. [...] Die Blogroll ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt eines Blogs. Zwar wird sie inzwischen als immer unnötiger angesehen, aus meiner Sicht aber gehört eine Blogroll aber genauso zu einem Blog wie etwa ein RSS-Feed. Warum das so ist, habe ich einmal versucht, folgendermaßen zu erklären: Blogger sind zwar meistens Selbstdarsteller, aber ohne Vernetzung gibt es niemanden, der einem zuschaut. Würden alle Blogger nur auf sich schauen, wäre der Begriff der Blogosphäre obsolet. Eine Blogroll oder Linksammlung mit anderen (befreundeten/interessanten/lesenswerten) Blogs ist das klarste Anzeichen dafür, dass man sich in die Blogosphäre integriert. (aus: Versuch einer Defintion: Wann ist ein Blog ein Blog?) [...]

  25. [...] war ich ein großer Verfechter der Blogroll. Ja ich habe sie sogar per definitionem als eines der besonderen Merkmale von Blogs ausgemacht, weil sie zur Vernetzung beiträgt, auch wenn viele Leser da anderer Meinung [...]

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