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Der dumme Bürger

Deutschland hat gewählt. Schleswig-Holstein und Brandenburg haben sogar zwei mal gewählt. Und ein kleines Dorf im Herzen Schleswig-Holsteins hat sogar ein drittes Mal gewählt, denn ein Bürgerentscheid zur Ausweisung von Eignungsflächen für Windenergie war gefragt. Ein kleiner Zettel, auf dem man einfach nur JA oder NEIN ankreuzen konnte, dafür oder dagegen, Windkraft oder keine Windkraft. Eine knappe Mehrheit von 53,8% (198 Stimmen) entschied: Nein, wir wollen das nicht, wir wollen keine Windenergie bei uns.

Und ich frage mich: Wie dumm sind die Bürger eigentlich? Wie kann man die Windenergie, die dem Dorf und der Gemeinde doch nur Vorteile bringen würden, ablehnen? Was mag in den Köpfen derjenigen vorgegangen sein, die sich dagegen entschieden haben? Windkraftanlagen sehen hässlich aus? Die stehen doch nicht mitten im Dorf! Windkraftanlagen sind unsicher? Totaler Quatsch! Es gibt für mich keine logische Erklärung für die Ablehnung des Entscheides, dafür gibt es genügend Gründe, die für die Anlagen gesprochen hätten. Allein das Geld, das durch Windkraft in die Kasse gekommen wäre, wäre doch schon Anreiz genug gewesen.

Aber nein, die Dummheit siegt über die Vernunft. Das konnte man gestern wieder einmal eindrucksvoll sehen. Ich schäme mich für viele meiner Mitbürger.






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48 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

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    Torschtl Reply to this comment

    Was du vergessen hast: die Dinger sind ziemlich laut.

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    Für viele sind die Windkraftanlagen immer noch eine Verschandelung der Natur. Sicher, es gibt Orte, an denen ich sie auch nicht sehen wollen würde (Naturschutzgebiete und auch besonders schöne Gegenden), aber generell werden die Anlagen ja eh meistens auf und um landwirtschaftlich bewirtete Flächen gebaut und da ist das für mich schon ein typischer Teil des Panoramas, das mich nicht stört…

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    Ein dummer Bürger Reply to this comment

    Du wohnst offenbar nicht neben oder in Sichtweite eines Windkraftrades? Dein Kommentar eine Beleidigung derer, die Ihre Meinung in einer Abstimmung kundtun. Wenns nach mir ginge würde ich jedem Ort in Deutschland in Abhängigkeit von der Zahl der Einwohner Windkrafträder vor die Nase setzen. Dann wären alle gleichermaßen betroffen. Ökologische Energiegewinnung ja, aber nicht um jeden Preis. Und IMHO sind die Dinger einen Verschandelung der Kulturlandschaft.

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    Das ist für mich immer 50% “St. Florians Prinzip” und zu 50% “5er und Wecken Prinzip”. Zum einen wollen die Leute saubere Energie, aber die “hässlichen” Windräder sollen andere vor der Nase haben. Atomkraft nein danke aber der Strom darf nicht teuer werden. Umweltschutz ja aber billiges Benzin für mich. Bei vielen Leuten hören die guten Vorsätze auf, wenn es an den eigenen Geldbeutel und an die eigene Umgebung geht. Dann sollen andere herhalten. Viele übersehen halt, dass man gerade Windräder nicht unterirdisch bauen kann. Wer grünen Strom will muss nun mal mit Windanlagen leben. Das will aber keiner. Nach dem Motto: “Warum Windräder vor der Nase? Mein Strom kommt aus der Steckdose.” So dämlich sich das anhört ist es wie viele Menschen denken. “Ich bin gegen das Schlachten von süssen Tieren, mein Fleisch kommt aus dem Kühlschrank.” Fehlendes technisches Wissen und fehlender Weitblick trifft leider für viele Wähler zu.

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    @Torschtl: Die stehen ja aber nicht direkt im Wohngebiet.

    @beetFreeQ: Sehr richtig. Und da diese Gegen weder ein Naturschutzgebiet, noch besonders schön ist, würde diese Anlage überhaupt kein Problem.

    @Ein dummer Bürger: Falsch, ich beleidige nicht diejenigen, die ihre Meinung in einer Abstimmung kundtun, ich äußere nur meine Meinung über diejenigen, die das tun, ohne sich vernünftig Gedanken darüber zu machen.

    Im Übrigen hätte ich kein Problem damit, wenn ich bei einem Blick aus meinem Fenster eine Windkraftanlage sehen würde. Klar, ich will sie nicht direkt in meinem Garten haben, aber so ist das ja auch nicht gedacht.

    Du magst die Dinger hässlich finden, aber die Vorteile überwiegen doch ganz klar. Aber nein, Geld braucht die Gemeinde ja nicht. Und ob wir nun Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken bekommen ist ja nicht so schlimm, DIE stehen ja nicht direkt vor der Haustür. Ach halt, die verpesten ja trotzdem unsere Umwelt und “Kulturlandschaft”.

    @Bätschman: Dem ist nichts hinzuzufügen, so sieht es aus. Leider!

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    Deswegen bin ich gegen Bürgerentscheide.. weil ich einfach denke, dass der normale Bürger zu faul ist sich zu informieren. Damit man sowas entscheidet gehören meiner Meinung nach Profis her und damit meine ich auch keine Politiker. ;) Sondern wirkliche Fachmänner, die alles bedenken und sich und pro/contra dafür entscheiden.

    Aber wenn man nun mal ein alter Mensch ist, seit 70 Jahren zufriedenstellend mit Kohle/Kern/wasweißich für Energie versorgt wurde, dann ist ja klar, dass man dagegen stimmt, weil was juckt diesen Menschen die Zukunft.

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    Es ist bitter, das sich so wenige Menschen Gedanken machen über Dinge, die sie entscheiden sollen/können/dürfen. Das sieht man bei der Bundestagswahl und auch an dem Beispiel der Windkraftanlagen.

    Aber: ich äußere mich aus einer gewissen Subjektivität heraus. Natürlich müsste man erstmal alle Leute fragen, warum sie das überhaupt abgelehnt haben! ;)

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    Ich bin einmal schreibfaul und unterschreibe lediglich deine – Konnas – und Bätschmans Argumente. ;-) So isses!

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    Also ich verstehe es auch nicht so wirklich. Nur der Faktor Lautstärke ist wohl echt nicht zu unterschätzen. Vielleicht würde der ein oder andere Kritiker hier auch zu einem “Nein” tendieren wenn neben seiner Wohnung / seinem Haus auf einmal so “ein Teil” gebaut werden soll.

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    Natürlich gibt es eine Menge Vorteile, aber auch ein paar Nachteile. Im Münsterland stehen auch sehr viele dieser Anlagen. Und ich weiß, dass viele Bewohner dort damit nicht zufrieden sind, weil sie eben laut sind und sie deren Meinung nach die Landschaft nicht gerade schön gestaltet. Was vielleicht auch ein wenig stimmt.
    Ich persönlich denke, dass Windenergie uns ein wenig unabhängiger macht und auch Arbeitsplätze schafft. Die Zukunft liegt in Erneuerbaren Energien… wobei… in dem Dort wohl eher nicht.

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    pet Reply to this comment

    Der “dumme Bürger” ist vielleicht längst nicht so dumm, wie “Dumme-Bürger-Verächter” meinen. Windkraftanlagen überformen eindeutig die Landschaft – wie alle Industrieanlagen. Und nicht jeder möchte in einem Industriegebiet wohnen, mit dem Blick auf sich bewegende Maschinen. In der Nähe von Siedlungen sind sie nervig – wer wohnt schon gerne neben einer Autobahn. Lärm, Infraschall, nächtliche Positionsleuchten, Disco-Effekt und Eiswurf sind nicht die einzigen Auswirkungen – es ist die dauernde Unruhe, die von den Dingern ausgeht, die die Bürger nervt.

    Aber davon abgesehen sind Windkraftanlagen elektrotechnisch ein ziemlicher Unfug – was aber die Bürger meist nicht wissen, da sie von E-Technik keine Ahnung haben und von der grünen EE-Lobby mit Weihnachtsmärchen zugedröhnt werden. Windkraftanlagen ersparen leider Gottes kein einziges fossiles Kraftwerk. Da sie Strom rein nach Wetterlage erzeugen und nicht nach dem Bedarf, der im Netz anliegt, müssen konventionelle Kraftwerke mit fast der gleichen Kapazität wie die WEA.Kapazität bereitgehalten werden, um fehlenden Windstrom auszugleichen. WEA-Strom muß wegen seiner Unbeständigkeit “veredelt” werden, d.h., die Einspeisung muß mit steuerbar erzeugtem Strom ausgeglichen werden, damit er einigermaßen beständig ist – und erst dann ist er verkäuflich. Erspart wird etwas Brennstoff, aber eben kein einziges konventionelles Kraftwerk. WEA sind nämlich keine autarken Stromerzeuger, sondern brauchen zur Einspeisung ein bereits unter Spannung stehendes Netz. Sie setzen ´nur quasi huckepack auf der bestehenden Erzeugerstruktur auf und sind daher, im elektrotechnischen Sinn, parasitäre Elemente in einem Netzverbund. Die derzeit installierten 24.000 MW WEA-Leistung (das ist mehr als alle AKW zusammen) sind zu etwa einem Fünftel eines jeden Monats mit weniger als 1.000 MW verfügbar – manchmal stehen vom gesamten deutschen Kollektiv nur 75 MW zur Verfügung – ein reiner Witz, aber ein teurer für den Bürger, da er neben dem konventionellen System eben auch das letztlich unnütze WEA-Spielzeug bezahlen muß. Aber ihm wird ja vorgelogen, daß es nur eine Frage des politischen Willens ist, ob wir unsern Strom aus konventionellen Kraftwerken oder aus Wind&Solar beziehen. Was leider kompletter Quatsch ist: Die Physik beugt sich keinen Parteitagsbeschlüssen.

    Bevor jemand von “dummen Bürgern” schwadroniert, sollte er sich kundig machen, wovon er redet – statt nur dem kenntnislosen ” Windkraft-ist-guuuut”- Mainstream nachzuplappern

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    Defakto sind diese Windkrafträder sehr laut wie ich finde und ich beneide echt keinen Anwohner der neben solch einer Windkraftanlage wohnt. Selber wohne ich zwar nicht neben einer solchen, aber ich kenne genügend Leute die das tun es nicht mehr wollen. Geld hin oder her, so lange die herkömmlichen Windkraftanlagen so laut sind ist das nichts für die Zukunft.

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    Thearcadier Reply to this comment

    Da hat Pet nicht ganz unrecht…und wo er gerade das Wort Lobby erwähnte. Ich finde es immer interessant, dass dieser Begriff ziemlich negativ besetzt ist, da fast immer nur von der Atom-Lobby und der Gen-Lobby die Rede ist. Dabei ist jeder ein Lobbyist, der gewisse Interessen vertritt – auch die, die meinen, dass Windräder DIE Lösung sind und uns das immer wieder einreden (wollen).

    So, das war etwas off-topic, also jetzt nochmal zurück zu Deinem Artikel: ich verbuche den jetzt einfach mal unter polemischem Ausbruch, was durchaus mal sein muss. Habe ich auch schon getan. Für die nächsten Male wäre ein wenig Abwägen aber vielleicht nicht schädlich^^

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    Nach den Ergebnissen der gestrigen Bundestagswahl überrascht mich gar nichts mehr, also auch kein Bürgerentscheid über eine Windkraftanlage. :scratch:

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    im Norden ist doch genug Platz für Windräder, oder? ich hätte dafür gestimmt. bei hier in der Region gibts auch etliche Windräder, auch bei mir in der “Nähe” in den Feldern. In der unmittelbaren Nähe stehen keine Häuser. Da stören die niemanden. Auf ein Rad kann man sogar drauf. Aussichtspunkt. Da würd ich gern mal rauf. :)

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    @Nadine: Ich weiß nicht, ich war eigentlich schon immer für mehr Bürgerentscheide, in der Hoffnung, dass sich die Leute dann auch wieder mehr dafür interessieren würden, was passiert. Im Nachbardorf wurde der Entscheid übrigens relativ deutlich angenommen. Seltsam, irgendwie.

    @romanmoeller: Wie hier aus den Kommentaren deutlich wird, scheint das vorwiegend Gründe der Ästhetik und der Lärmbelästigung zu haben. Beides verstehe ich nicht, kein Mensch hat doch etwas davon gesagt, dass die direkt neben die Häuser gesetzt werden, Platz ist mehr als genug da.

    @Magrat: Da sei dir die Schreibfaulheit – ausnahmsweise – einmal herzlich gegönnt. ;)

    @Markus: Den Faktor Lautstärke will ich gerne zugestehen. Aber es gibt so große landwirtschaftliche Flächen hier, die weit genug weg sind, dass man die Dinger nicht hören würde. Darum verstehe ich es nicht.

    @Lordy: Ich will die Meinung wirklich gerne gelten lassen, aber ich bin auch der Meinung, dass die Vorteile überwiegen. Es gibt genügend Plätze, wo Leute nur selten hinschauen und die nicht in Hörweite sind. So dicht besiedelt ist die Gegend nicht.

    @pet: Wie schon mehrfach gesagt, die Unruhe dürfte in einem dünn bzw. gar nicht besiedelten Stückchen Land doch niemanden stören. Auch das Gras wird weiterwachsen. Ich steige lieber auf erneuerbare Energien um und habe Windräder im Blickfeld als eingelagertes CO2 oder unsichere AKWs wie Krümmel am Netz. Wirklich.

    Deine Meinung kommt deutlich rüber, du hast sie für dich gut begründet und das akzeptiere ich. Allerdings hätte ich gerne noch ein paar Quellen.

    Ansonsten bin ich aber anderer Meinung. Erneuerbare Energien sind die Zukunft und selbst wenn etwas Brennstoff eingespart wird, ist das schon ein Erfolg. Wenn weniger verbrannt werden muss, entsteht weniger CO2 und das können wir alle doch nur wollen. Lieber als eien Einlagerung von CO2, wie es einige Politiker gerne hier in SH sähen.

    @nastorseriessix: Wenn sie weit genug entfernt sind, dürfte sich dieser Malus aber doch förmlich in Luft auflösen, oder?

    @Thearcadier: Naja, von irgendwelchen Lobbys will ich hier gar nicht reden. Ich gehöre keiner Lobby an, ich habe einfach eine Privatmeinung, die mir zusteht. Zumindest noch, wer weiß, was schwarzgelb damit anstellen werden, aber das ist ein anderes Thema und wirklich polemisiert.

    Ich gebe zu, dass ich in meiner Wortwahl vielleicht etwas zu hart gewesen bin. Ich bitte um Entschuldigung, falls sich dadurch jemand beleidigt gefühlt haben soll. Aber ich habe schon abgewogen und daraus ist auch meine Meinung entstanden. :)

    @Suriel: Ja, der letzte Funken Hoffnung, dass die Vernunft siegt, hat sich in heiße Luft aufgelöst. :dontknow:

    @Verena: Sicher wäre hier genug Platz. Das Dorf ist relativ weitläufig und hat viele Flächen abseits des Wohngebietes, auf denen die Anlagen bequem stehen könnten. Du scheinst also in der “Nähe” so einer Anlage zu wohnen, wie weit denn weg und wie laut ist es wirklich?

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    @Konna: Das glaube ich auch. Ich bin ja auch deiner Meinung. Ich wollte nur sagen, dass ich auch eine Menge Leute kenne, die so denken wie die Bürger, die dumm sind xD.

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    @Konna: Nicht unbedingt, kommt auf den Menschen im einzelnen an.

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    Zitat pet: “aber ein teurer für den Bürger, da er neben dem konventionellen System eben auch das letztlich unnütze WEA-Spielzeug bezahlen muß.”

    Viele dieser sind aber im Privatbesitz, falls es Dir entgangen sein sollte.
    Und das ist nicht einfach nur dahergesagt, das ist Tatsache, das sich auch Bauern/Grundbesitzer – wie auch immer – die Dinger hinstellen lassen.

    Schliesslich machen sie nicht nur Lärm. Dazu bringen sie ebenso sichere Arbeitsplätze. Wie den meines Mannes.

    Auch wenn einige den Anblick dieser Windkraftanlagen nicht mögen, sie gehören heute nunmal dazu. Sie schaden doch niemanden, schon gar nicht der Gesundheit. Wer das behauptet, redet vollkommenden Schwachsinn. Ich habe lange genug neben so einer Anlage gelebt und bin gesünder denn je. Sie haben mich nie gestört, ganz im Gegenteil. Und sie befand sich nicht Kilometer weit weg, nein, sie stand in unmittelbarer Nähe.

    Wer sich für ein Leben auf dem Lande entscheidet, der weiss, das die Anlagen sich dort befinden. Der muss sie akzeptieren oder das Landleben meiden. Sollte sich aber hinterher nicht beschweren.

    Soviel zu meiner Meinung.

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    Irgendwoher muss die Elektrische Energie doch kommen. All jene die gegen die Windkraft gestimmt haben wohnen anscheinend lieber neben einem AKW oder neben einem Steinkohlekraftwerk.

    Sieht eh viel hübscher in der Landschaft aus und die Störfälle sind viel romantischer als so ein hässliches Windkraftwerk.

    @Ein dummer Bürger:

    Und IMHO sind die Dinger einen Verschandelung der Kulturlandschaft.

    Aber sicher. Genauso wie Wohnhäuser, AKW, Autobahn und Mülldeponien.

    @nastorseriessix: So laut sind die Windräder doch nicht. Eine ICE Strecke ist ebenso sympathisch.

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    Ein dummer Bürger Reply to this comment

    Die Wirkleistung von einer Windkraftanlage steht in keinem Verhältnis zum Schaden, der in der Landschaft angerichtet wird. (danke pet) Noneworld hat den unfairen Kern der Diskussion auf den Punkt gebracht. Die ach so umweltbewußten Städter stellen den Trotteln vom Land gern ein Windrad vor die Nase um ihr eigenes lächerliches Ökobewußtsein zu streicheln. (Da Dein Mann in der Branche arbeitet, wirst Du kaum ein Contra Windenergie akzeptieren)

    Für mich sollte der Fokus noch viel stärker auf der Solarenergie liegen. Dachflächen (privat und von Industrieanlagen, Lagerhallen etc), Hausfronten gen Süden gibs genug. Und Hausfronten gibt es in Stadt und Land. Für Straßenlaternen sollte die Pflicht bestehen, sie nur mit zusätzlicher Stromversorgung per eigener Solarzelle aufzustellen. Wobei ich Solarparks ebenfalls für kompletten Unsinn halte (Siehe Verschandelung der Landschaft durch Windräder).

    Wenn man wirklich den Ausstieg aus der Atomkraft wollte (was ich für die kommenden 20 Jahre noch nicht für sinnvoll halte, da dann fleißig Atomstrom aus den Nachbarländern importiert wird, weil wir uns mit alternativen Quellen längst nicht versorgen können.), müßte man endlich den politischen Willen zeigen, jedes Jahr 10 Mrd. Euro+ in die Hand nehmen und gezielt in die Forschung zur Verbesserung der Wirkleistung von Solarzellen stecken. Ziel sollte dabei sein, Bauherren und Sanierer vor die Qual der Wahl zu stellen, “Lieber rote Dachziegel oder Dachziegel/Dachflächen, die etwas teuer sind, aber Strom produzieren.” Aber wo kämen wir denn da hin. Von was sollten den Energiekonzerne leben, wenn Haushalte plötzlich autark Strom erzeugen würden? Statt dessen fördert die Politik die Errichtung unwirtschaftlicher Windrädchen um so zu tun als würde mal alternative Energien fördern. Durch Windkraft werden derzeit in Deutschland 1,5 % des Energieverbrauchs gedeckt ( http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie ). Das ist bei der bereits bestehenden Dichte der Windräder http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Windkraftanlagen_in_Deutschland.png IMHO vollkommen lächerlich.

    @ Konna: Gegen weit entfernte Windräder hab ich nix einzuwenden … aus den Augen aus dem Sinn. Leider werden auch einige Mitleser bestätigen, dass die Teile gern in Sichweite/Hörweite von Siedlungen aufgestellt sind. Bei der Dichte der Anlagen is das kaum zu vermeiden (siehe Karte oben). Dann sollte man die Teile schon lieber Offshore betreiben und den Bau von Anlagen dieser Art (http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_ventus) vorantreiben. Da steht dann aber auch schon der NABU bereit, der die Auswirkung auf Seevögel und Schweinswale kritisiert. Die haben eh ne größere Lobby als der dumme Bürger vom Land, der sich gegen Windräder entscheidet.

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    Peter Steiner Reply to this comment

    @ Ein dummer Bürger
    Zum Anteil der Windenergie:

    Die Windenergie deckt einen Anteil von 6,4% (2007) am Bruttostromverbrauch Deutschlands ab. Die Wahl des Anteils an der Primärenergieversorgung halte ich hier nicht für angebracht, da Windkraftanlagen nun mal nur Strom erzeugen.

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    Ein dummer Bürger Reply to this comment

    @ peter steiner: ohne quelle kann ich auch jede Zahl hier hinschreiben.

    Zudem hab ich anhand der Tabelle http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie den prozentualen Anteil am
    Endenergieverbrauch überschlagen: Demnach werden mit erneuerbaren Energien rund 1000 Petajoule oder 10 % des Verbrauchs gedeckt. Davon machen laut tabelle 145 Petajoule Windkraft aus, das sind 14,5 % Anteil an Erneuerbaren Energien oder 1,45 % am Gesamtenergieverbrauch. Was soll überhaupt Bruttoenergieverbrauch sein? Ein Wert zum Schönrechnen der Windkraft?

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    @Lordy: Okay, alles klar. ^^

    @nastorseriessix: Das verstehe ich nicht, wenn man die Lautstärke nicht hört, kann man sich doch nicht über die Lautstärke beschweren?

    @noneworld: Mein Reden. Also ich finde die Anlagen sinnvoll. Natürlich – aber das ist selbstverständlich für mich – sollen die sinnvoll platziert sein, also nicht im Vorgarten oder mitten im Wohngebiet. Aber etwas außerhalb dürfte es wirklich niemanden ernsthaft stören.

    @Sebastian: Klar, Atomkraftwerke sehen doch so hübsch aus. Und der Atommüll ist auch so toll, da wird einem richtig warm ums Herz, wenn der unsere Umwelt verseucht. :)
    Herrlich, dieser Sarkasmus. :mrgreen:

    @Ein dummer Bürger: Würden die großen Energiekonzerne mehr Geld in erneuerbare Energien stecken als Politiker zu schmieren und sich das Geld in die eigenen Ärsche zu blasen, könnte der Atomausstieg viel schneller klappen. Aber das ist natürlich unangenehm. Ausbaden dürfen das dann unsere Kinder und Kindeskinder.
    Dass wir abhängig von Importen wären, ist vollkommener Quatsch. Zur Zeit exportieren wir ja selber noch, haben also einen Überschuss und – wie gesagt – wenn mal etwas mehr Geld in die Hand genommen werden würde, wäre das überhaupt kein Problem.

    Schauen wir mal auf Schleswig-Holstein:

    Im Jahr 2006 konnten in Schleswig-Holstein 4.042 Gigawattstunden Strom aus Windenergie erzeugt werden. Dies entspricht rund 30 % des schleswig-holsteinischen Stromverbrauchs (Daten für das Jahr 2007 liegen voraussichtlich im Frühjahr 2010 vor). [Quelle]

    Das ist fast ein Drittel des Strombedarfs und wir reden bei Windrädern von Strom und nicht Energie in allen seinen Ausprägungen. Ich finde das schon ziemlich beachtlich und denke, dass das noch ausbaufähig ist und ausgebaut werden sollte.

    @Peter Steiner: Richtiger Einwand, Quelle bitte trotzdem angeben. :)

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    Ich denke auch, dass die Bürger die Lautstärke und auch die Verschandlung des blickes am meisten gestört hat. Vielleicht hätte man aber dort Alternativen vorschlagen sollen, wie: Sonnenenergie oder Wasserenergie nutzen…

    Das geht ohne ein Plus an Geräuschen und Verschandlung der Natur… (zumindest in den meisten Fällen)…

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    @Konna: Danke für das Lob. :mrgreen:

    @direkteingabe: Nun Wasserenergie muss erstmal meistens irgendwie gesammelt werden mit Stauseen die dann auch die ursprüngliche Natur verändern.

    Aber hier gibt es verschiedene Ideen, wie zB Gezeitenkraftwerke.

    Solaranlagen gehören aber definitiv erstmal auf alle passenden Gebäude, diese Energiemenge sollte nicht einfach ungenutzt verschwendet werden.

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    Ja, nicht nur bei eurer kleinen Wahl haben die Dummen gewonnen, auch bei der Bundestagswahl kam nichts besseres heraus. Die Jenigen, die die totale Überwachung wollen, haben den Finger wieder am Hebel. Toll…

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    @Peter Steiner: Dankesehr! :)

    @direkteingabe: Hm, ja, das mag sein, aber ich bin noch immer der Meinung, dass das den Nutzen nicht übertrifft. Es kommt eben darauf an, wo die genau gebaut werden.

    @Sebastian: Solarzellen sind aber für groß angelegte Stromerzeugung nur da geeignet, wo auch die Sonne wirklich scheint. Hier im Norden kann man das vielleicht für einzelne Häuser nutzen, aber das wäre wohl etwas zu teuer.

    @alte Kiehvoz: Da hast du vollkommen Recht. Alle Wahlen schief gelaufen, an denen ich abstimmen durfte. :(

  29. Gravatar Icon

    @Konna: Das mag stimmen, aber Solarzellen können auch mit wenig Licht was erreichen und so weit im Norden bist du ja nicht, oder ?

    Dafür ist in Norddeutschland aber zum Beispiel viel Landwirtschaft, dort fällt sicher auch viel Biomasse an die einfach verrottet oder verbrannt wird, die könnte man dann zum Beispiel als Biomasse in Biogasanlagen verwenden.

    Wenn man alles nutzt, von Windkraft über Sonnenkraft und Erdwärme, dann gehe ich mal davon aus das die Menschheit sich freimachen kann vom Erdöl.

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    Marcel Reply to this comment

    Windkraft ist Teil des Energiemixes, das sollte man immer beachten, wenn man Debatten darüber führt, wie viel % Windkraft am Stromverbrauch erzeugt. Man kann Atom-, Öl-, Kohle-, Gas-Energieproduktion nicht allein mit Solarenergie, allein mit Windkraft, allein mit Gezeitenkraftwerken, allein mit Biomasse ersetzen. Daher brauchen wir sie alle.

    Nun mal noch was zu dem Beitrag von Pet (@pet) – das ist so nicht ganz richtig. Erstens verstreicht einiges an Energie von Windkraftwerken, da ihre Stromproduktion teilweise ungenutzt bleibt. Das liegt daran, dass man Atomkraftwerke nicht einfach auf 0 Leistung runterfahren kann – sie haben immer eine Mindestleistung. Und wenn diese nicht gebraucht wird, werden lieber Windkraftwerke ausgeschaltet, da das einfacher ist.
    Zudem ist dein Argument mit den so genannten “Schattenkraftwerken” nur teilweise richtig. Diese braucht man derzeit nur für 20% der Windkraftleistung – Tendenz fallend. Über Kraft-Wärme-Koppelung, gezielte Abschaltungen (Kühlhäuser), Notstromaggregate von Krankenhäusern, V2G-Autos, uvm. ist die Abgleichung der Erzeugungsschwankungen zudem längst regelbar.

    Zudem sind Windräder eben dezentral. Und zur immer dezentraleren Energieerzeugung müssen wir kommen. Mit Hilfe von Solar-, Wind-, Gezeiten- & Biomassekraftwerken UND dem Einsparen von Energie (z.B. über den Einbau von An-/Aus-Schaltern statt ständigem StandBy, uvm. – das passt vielen nicht und sie argumentieren mit der Keule “Ohne Atomkraftwerke geht das Licht aus” – da sie sich einfach nicht vorstellen können, dass viele kleine Veränderungen eben doch auch etwas Großes bewirken können.

    Das Argument mit der Lärmbelästigung kann ich eventuell nachvollziehen – da kann ich nichts drüber sagen. Aber das Argument mit der “Verschandelung” der Landschaft lasse ich nicht gelten – Atom- & Kohlekraftwerke sind nicht schöner, zudem finde ich auch Hochspannungsleitungen (die vor allem für dezentrale Stromquellen gebaut sind, wie Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke, – aber auch leider für Offshore Windparks) nicht gerade landschaftsverschönernd. Nur die stehen ja schon ewig – darüber regt sich keiner auf.

    Und wenn noch jemand kommt und sagt mit Eneuerbaren Energien wird der Strom wird teuerer, lach ich ja mal und sag, dass der Strompreis erstmal richtig berechnet werden sollte: nämlich mit den Kosten für die Entsorgung (Auswahlverfahren der Standorte, Erkundung & Studien, Ausbau des Endlagers, Lagerungssicherstellung über Jahrhunderte) des Atommülls einberechnet. Dann sieht die Rechnung nämlich ganz anders aus und Strom aus Eneuerbaren Energien ist plötzlich deutlich günstiger. Oh!

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    @Sebastian: Naja, in Deutschland bin ich ganz oben. :D

    Ich wollte ja auch nicht sagen, dass alle Energie aus Windenergie gewonnen werden soll, aber ich bin dafür, dass man lieber auf Wind zurückgreift als auf Atom.

    @Marcel: Danke für den fundierten Kommentar. Das bringt noch etwas mehr Licht ins Dunkel!

  32. Gravatar Icon

    pet Reply to this comment

    @ Marcel
    Das ist das übliche Sammelsurium ganz falscher, halbfalscher, halbrichtiger und komplett unsinniger Vorstellungen zu EE und Stromversorgung.

    1. Die Sache mit dem “Mix” ist eine Binse. Sie wird immer aufgewärmt, wenn nachgewiesen wird, daß eine EE-Technik nicht funktioniert – dann sind es immer plötzlich alle “im Mix”, die den Strom erzeugen sollen. Es ist aber ganz einfach: Wenn 25.000 MW inst WEA-Leistung auf Null-Leistung abschmieren, müssen irgendwelche anderen Erzeuger die fehlende Leistung ersetzen. Solarenergie trägt mit < 1% zur Stromversorgung bei – und das nur ein paar Stündchen über Mittag, den Rest der Zeit ist die Einspeisung = Null. Damit ersetzt Solar nachts NULL anderweitige Erzeugung. Gezeitenkraftwerke gibt es nicht einmal im statistischen Rauschen (ebenso wie Geothermie-Kraftwerke, da geigt sich quasi NULL, und daran wird sich auch nichts ändern). Wer also ersetzt Windkraft im 100% EE-Szenario? Einzig und allein von allen EE die steuerbare Biomasse. Es läuft also darauf hinaus, daß wir den jetzigen konventionellen Kraftwerkspark von ca. 110.000 MW quasi vollständig durch Biomasse-Kraftwerke ersetzen, damit wir Erzeuger haben, die nachts bei Flaute die Last abdecken, eine ziemlich aberwitzige Vorstellung … und leider haben wir auch gar nicht so viel Biomasse, wie man dafür bräuchte..

    2. Atomkraftwerke fährt man tunlichts nicht nur nicht auf Null runter, sondern fummelt überhaupt möglichst wenig dran rum – AKWs sind Grundlastkraftwerke, d.h., sie laufern 365/24 mit gleichbleibender Leistung (Wartungsintervalle ausgenommen), um jenen Sockel an Strombedarf abzudecken , der NIE unterschritten wird (zusammen mit Braunkohlekraftwerken). Sie haben keine "Mindestleistung", sondern fahren dauernd auf der optimalen Auslastungslinie, zur bestmöglichen Ressourcenausnutzung.

    3. Windkraft wird abgeschaltet, wenn die Sicherheit des Netzes bedroht ist – andernfalls DARF man die WEA gar nicht abschalten, da sie laut EEG vorrangige Einspeiser sind. Die Sicherheit des Netzes ist z.B. bedroht, wenn mehr Windstrom eingespeist wird, als verteilt werden kann. Atom- und Kohlekraftwerke kann man nicht an– und ausknipsen wie die Nachtischlampe, das sind komplexe Vorgänge, die u.U. Stunden dauern können. Windkrafteinspeisung aber schwankt in der 3. Potenz mit der Windstärke – jede kleine Windänderung hat daher große Auswirkungen auf die erzeugte Strommenge. Da das Netz aber ständig auf exakt 50 Hz gefahren werden muß und diese Frequenzstabilität von der Schwankung der Einspeisung gefährdet wird, muß das Netz IMMER durch eine bestimmte Leistung steuerbarer Kraftwerke stabilisiert werden – was es derzeit noch stabil hält, sind die gewaltigen Schwungmasen der Generatoren in großkraftwerken. Schaltete man einen Großteil der konventionellen Erzeuger aus, würde die Schwankung des Windstroms nicht mehr aufgefangen werden können und das Netz bräche zusammen. – Je mehr WEA in Zukunft im Netz sein werden, um so gewaltiger die Probleme der Netzstabilisierung. Schon heute fährt das Netz an der Leistungsgrenze.

    3. Hier wird's nun hanebüchen: Keine Unterscheidung zwischen Regel- und Reserveenergie, völlig falsche Vorstellungen von der Substitutionsfähigkeit der WEA.
    Die "Schattenkraftwerke", also die nötigen Reservekraftwerke für die WEA braucht man zu ca. 90% der installierten WEA-Leistung. Die gesicherte Leistung/Leistungskredit der WEA wird mit weiterem Ausbau immer mehr sinken – da wird prozentual immer weniger gesichert ersetzt werden. Die Substitutionsfähigkeit liegt derzeit etwa bei 6,3% – und DIESE Tendenz sinkt mit weiterem Ausbau. Je mehr WEA dazukommen, um so mehr schnellstartfähige Gaskraftwerke müssen dazugebaut werden, um zum Beispiel die enormen Lasthübe der Offshore-Parks der Zukunft abzufangen – es ist schön, wenn wir dank der Windkraft immer mehr von Putins Gas abhängig werden.

    Merke: Windkraft ersetzt keine einziges konventionelles Kraftwerk.

    4. "Über Kraft-Wärme-Koppelung, gezielte Abschaltungen (Kühlhäuser), Notstromaggregate von Krankenhäusern, V2G-Autos, uvm. ist die Abgleichung der Erzeugungsschwankungen zudem längst regelbar." Hier wird's haarsträubend – "längst regelbar" ist totaler Quatsch – oder hab ich was verpaßt und es gibt bereits Millionen von Elektroautos, deren Batterien das Netz stabilisieren? Bitte nicht Science Fiction mit der Realität verwechseln. Und Notstromaggregate von Krankenhäusern zum Ausgleich der Erzeugungsschwankung ist eine ziemlich perverse Idee – sollen "Notstrom"aggregate, die für den Notfall da sind, allen Ernstes im Alltagsdienst eingesetzt werden? Und was ist dann im Notfall? Strom weg während der OP? Das sind die abstrusen Ideen von Herrn Dr. Scheer, die jeder Laie gern nachbetet.

    5. Die "denzentrale Erzeugung" der EE sieht so aus, daß sienicht klappt: Das Windrad am Dorfrand macht eben NICHT den ganzen Strom für das Dorf, das Dorf kriegt seinen Strom nach wie vor vom nächsten konventionellen Kraftwerk. Sonst säße das Dorf nämlich die meiste Zeit des Jahres im Dustern. Und weil das also nicht so klappt mit der Dezentralität, wird in der EE-Propaganda der Radius einfach erweitert: Jetzt wird der berühmte "dezentrale EE-Strom" aus Offshore-.Kraftwerken 40 km vor der Küste herbeigeschafft – von wegen "dezentral", da ist die zentralistischste Stromerzeugung, die es jemals gegeben hat. Und der famose Solarstrom soll sogar "dezentral" aus der Sahara rangeschaufelt werden – einfach ein Witz. "Dezentrale" Kleinkraftwerke im Keller vom Einfamilienhäuschen bedeuten nicht, daß deswegen schon Strom sinnvoll erzeugt wird – oder hält es jemand für sinnvoll, z.B. in einem 100-Parteien-Wohnblock hundert "dezentrale" Gas-Etagenheizungen einzubauen statt einer zentralen Heizungsanlage? Dezentrale Kleinkraftwerke verschleudern Ressourcen, und sind sinnlos, da sie entweder wärmegeführt oder stromgeführt Leistung bringen – und was will man im Sommer mit der ganzen Wärme machen, außer sie durch den Kamin zu jagen? Null Vorteil, viele Nachteile.

    Solange es keine Speichermöglichkeiten für Strom gibt, sind die EE (mit Ausnahme der Biomasse) für die Katz. Sie sind ein teures Luxusspielzeug, das den Ländern, die darauf setzen, nochmal schwer auf die Füße fallen wird.

    @Konna: Sich einzubilden, daß Windkraft Atom- oder Kohlekraftwerke ersetzen kann, ist Unfug; ich habe es versucht zu erklären, aber es fruchtet natürlich nichts – mit dem wetterabhängigen Zufallsstrom der Windkraft kann man NICHTS ersetzen. Aber wen wundern solche Laienirrtümer, wenn ein "Spitzenpolitiker" wie Tiefensee allen Ernstes den elektrotechnischen Schwachsinn von der Windkraft als Alternative zur Atomkraft verkündet…

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    Marcel Reply to this comment

    @pet: Hehe, netter Versuch einem Unsachlichkeit und Vermixung von Argumentationssträngen vorzuwerfen, aber selber einfach wild, wie es einem passt, irgendwelche Zitate aus dem Kontext nehmen und dagegen argumentieren.

    Keiner sagte bisher, dass Windkraft ALLEINE alle bisherigen fossilen Energieträger ersetzen kann oder soll. Das wird sie nie schaffen und soll sie ja auch nicht. Auch wenn du den Energiemix für eine Binse hälst, nur weil du ihn scheinbar nicht verstehst/verstehen willst, ändert das nichts an der Tatsache, dass es nur so laufen kann. Und haben wir nicht auch derzeit einen Energie-Mix? Zeig uns doch mal die Zahlen für die Leistung der AKWs derzeit – reichen die alle aus um den ständig steigenden Bedarf an Energie zu decken? Oh, nein! Mensch, dann zieht man Kohle und Gas wohl nur heran um das Versagen der Atomkraft zu decken, nach deiner Argumentation. Und wenn du aktuelle Leistungszahlen heranziehst, dann machst du es dir ziemlich einfach – wenn man eine Technologie nicht in ihrem Anfangsstadium fördert, kann sie auch nicht zur Blüte kommen und natürlich niemals die Leistung bringen, die andere Technologien, die seit Jahren gewachsen sind, bringen.

    Aber danke für die Unterstützung meines Arguments, dass Atomkraftwerke die Windkraft blockieren. Du bringst zwar den wohl fachlich richtigen Ausdruck, dass sie die “Sicherheit des Netzes” gefährden, verdeutlichst aber, dass es so ist.

    Was machst du eigentlich, wenn die Uran-, Kohle-, Öl- und Erdgasvorkommen endlich aufgebraucht sind? Dazu sagst du leider gar nichts. Ebenfalls stumm bleibst du zum Vorschlag der Einsparung von Energie.

    Zu 4: Natürlich meinte “längst regelbar” nicht die aktuelle Lage, sondern das Potenzial. Theoretisch wäre es machbar, aber derzeit besteht ja auch kein Bedarf – weil ja die lieben AKWs durchlaufen und der Rest einfach abgeschalten wird, wenn er zu viel Strom produziert. Aber leg dir ruhig Zitate von mir zurecht, wie du es brauchst.

    “Solarenergie trägt mit < 1% zur Stromversorgung bei – und das nur ein paar Stündchen über Mittag, den Rest der Zeit ist die Einspeisung = Null. Damit ersetzt Solar nachts NULL anderweitige Erzeugung." – Okay, also von vorne. Zuerst wieder aktuelle Zahlen genommen, erstens ohne Quellenangabe und zweitens nicht repräsentativ. Nur weil bisher nicht jeder ein Dach mit Solaranlage hat, heißt es nicht, dass es nicht möglich wäre. Zweitens ziemlich unsachlich. Zudem wird in den Nachtstunden nur ein Bruchteil an Strom verbraucht, der tagsüber verbraucht wird. Wie sieht es aus mit Speicherung der Mittags erzeugten Energie für die Nachtstunden? Ah, okay, dazu schreibst du unten was – ist nicht möglich. Stimmt, was es nicht gibt, ist nicht möglich. Kann auch niemals nicht mehr entwickelt werden. Lösungen um mittels Uran Strom zu erzeugen gab es ja auch schon seit Anbeginn. Musste nie entwickelt werden.

    Noch kurz was zu 5 – das ärgert mich eigentlich am meisten. Du hast scheinbar nicht verstanden, was dezentral ist und versuchst es mit Polemik. Ich halte Solarenergie aus der Wüste und Offshore Windparks auch nicht für die ideale Lösung. Aber das aus einem Mix an Energien eine Stadt nicht komplett allein versorgt werden kann (das ist dezentral!) ist Unfug. Es gibt dafür Beispiele – das geht aber eben nur, wenn man alle möglichen Lösungen zusammen nimmt. Energieeinsparung, Verbesserung der Energieeffizienz, Solaranlagen auf den Dächern, Geothermie, Windkraft am Ortsrand (wenn möglich, kommt ja auch auf die Region an), Biomassekraftwerk am Stadtrand, etc. pp.

    Aber gut, du willst zwar nicht von Putins Gas abhängig sein, aber scheinbar gern von den Energieriesen (die ja neuerdings auch Ökoriesen sind). Dann lassen wir das so und warten mal ab. Sollen unsere Kinder doch schauen, was sie machen, wenn Kohle, Öl, Gas, Uran… in 100 Jahren verbraucht sind. Vielleicht klappt bei denen die Windkraft (und all der andere Mist, der sich EE nennt), ja plötzlich besser…

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    pet Reply to this comment

    @Marcel
    >Keiner sagte bisher, dass Windkraft ALLEINE alle bisherigen fossilen Energieträger ersetzen kann oder soll. …

    Eben. Sagte ich auch nicht. Ich habe vielmehr demonstriert, daß wir im “Mix” eine quasi Vollversorgung in der Größenordnung der Jahreshöchstlast mit Biomassekraftwerken bräuchten, um 100% EE zu haben. Verdrehe nicht das, was ich sagte.

    >Auch wenn du den Energiemix für eine Binse hälst, nur weil du ihn scheinbar nicht verstehst/verstehen willst, ändert das nichts an der Tatsache, dass es nur so laufen kann.

    Hast Du dafür irgendwelche technischen Argumente für deine Behauptung, “daß es nur so laufen kann” oder sagst Du das einfach nur so?

    >Und haben wir nicht auch derzeit einen Energie-Mix? Zeig uns doch mal die Zahlen für die Leistung der AKWs derzeit – reichen die alle aus um den ständig steigenden Bedarf an Energie zu decken?

    Wieso sollen die AKWs für “ständig steigenden Bedarf” ausreichen? Absurde Frage. AKWs decken mit ca. 140 TWh knapp ein Viertel des jährlichen Bedarfs in D, nicht mehr und nicht weniger – und? Und ehe Du eine Anti-Atom-Diskussion vom Zaun brichst: ich rede von konventionellen Kraftwerken, egal welcher Art – STEUERBAREN Kraftwerken, denn ohne diese gibt’s kein Stromnetz.

    >Und wenn du aktuelle Leistungszahlen heranziehst, dann machst du es dir ziemlich einfach – wenn man eine Technologie nicht in ihrem Anfangsstadium fördert, kann sie auch nicht zur Blüte kommen und natürlich niemals die Leistung bringen, die andere Technologien, die seit Jahren gewachsen sind, bringen.´

    Auch wenn die Solartechnik “in die Blüte kommt” wird sie nachts keinen Strom machen – oder? Und die Windkraft wird IMMER wetterabhängig sein und bei egal welcher technologischen “Blüte” bei Null Wind Null Strom herstellen – oder? Da kann man das “Anfangsstadium” fördern wie man will – da müßte man schon Lunarzellen entwickeln und den Windmanipulator. Technik kann leisten, was sie will, wenn die Energiedichte zu gering ist und die Verfügbarkeit vom Wetter abhängt, kann die beste Technik nichts ausrichten.

    >Aber danke für die Unterstützung meines Arguments, dass Atomkraftwerke die Windkraft blockieren. Du bringst zwar den wohl fachlich richtigen Ausdruck, dass sie die “Sicherheit des Netzes” gefährden, verdeutlichst aber, dass es so ist.

    Da Du es nicht begriffen hast, nochmal: Womit bedienst Du denn die Netzlast, wenn die konventionellen Kraftwerke vom Netz sind und kein Wind und keine Sonne verfügbar sind? Bei Null Wind und Null Windstrom – womit deckst Du die Last von ~ 50.000 MW, wenn die “blockierenden” AKWs oder Kohlekraftwerke nicht mehr existieren? Ok – nimm die konventionellen Kraftwerke vom Netz: Und sage mir, womit Du dann bei Flaute die Last bedienst.

    >Was machst du eigentlich, wenn die Uran-, Kohle-, Öl- und Erdgasvorkommen endlich aufgebraucht sind? Dazu sagst du leider gar nichts.

    Wenn bis dahin (was noch sehr lange sein wird) keine neuen Technologien einsatzfähig sind (Kernfusion) wird es dunkel. So einfach ist das. Du kannst Dir eine kleine Insellösung mit EE basteln – aber keine generelle Stromversorgung.

    >Ebenfalls stumm bleibst du zum Vorschlag der Einsparung von Energie.

    Das Einspar-”Potential” dürfte ein Mythos wie das Ungeheuer vom Loch Ness sein – oder Du sprichst von Stromrationierungen. In den Dritt-Welt-Ländern haben wir das schon.

    > Natürlich meinte “längst regelbar” nicht die aktuelle Lage, sondern das Potenzial.

    Ah so, “längst regelbar” klang irgendwie wie “längst regelbar”. Daß Du Futur meinst, also noch NICHT “längst regelbar”, ist das Gegenteil von dem, was Du schriebst.

    >Theoretisch wäre es machbar, aber derzeit besteht ja auch kein Bedarf – weil ja die lieben AKWs durchlaufen und der Rest einfach abgeschalten wird, wenn er zu viel Strom produziert.

    Ich habe versucht, Dir das technische und physikalische Zusammenspiel des Netzes deutlich zu machen – man schaltet die WEA ab, wenn sie die Stromversorgung gefährden; das sind technische Gründe und keine ideologischen. Wenn Du kein funktionierendes Netz willst, sondern Blackouts akzeptierst, ist das natürlich was anderes.

    >“Solarenergie trägt mit < 1% zur Stromversorgung bei – … Zuerst wieder aktuelle Zahlen genommen, erstens ohne Quellenangabe und zweitens nicht repräsentativ.

    Aktuelle Zahlen sind die Realität, ja? Science Fiction Behauptungen sind NICHT die Realität – ja? Ist zwar dumm, ist aber so. – "Ohne Quellenangaben": Siehe die Energiestatistiken Umweltministeriums. http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_deutschland_graf_tab_2008.pdf : "Photovolataik – Anteil am Endenergieverbrauch: 0,7%." – "Nicht repräsentativ" – pardon: Es sind die aktullen, absoluten Zahlen. Solar Nur weil bisher nicht jeder ein Dach mit Solaranlage hat, heißt es nicht, dass es nicht möglich wäre.

    Was soll möglich sein? Mehr als 1%? Klar ist das möglich – sogar in eihnem Nicht-Sonnen-Land wie D, wo Solarförderung rausgeschmissenes Geld ist. Vielleicht sogar 5%? Aber ob wir uns das leisten können? Spanien (Sonnenland!) hat die Einspeisevergütung bereits gedeckelt, in D wird das demnächst passieren. 77 Milliarden Euro für Zweitens ziemlich unsachlich.

    Wieso? Was ist an Zudem wird in den Nachtstunden nur ein Bruchteil an Strom verbraucht, der tagsüber verbraucht wird.

    Durchschnittlich nachts um die ~40.000 MW. Wenn Du das für einen Bruchteil hältst… Jedenfalls gibt’s nachts keinen Solarstrom. Und tags auch nur an ein paar Stündchen – wenn nicht gerade Wolken vorbeiziehen. Dann bricht die Solarseinspeisung nämlich augenblick ein – und konventionelle Kraftwerke müssen ausgleichen. Ist allerdings noch ein Klacks, bei der minimalen Solarleistung.

    >Wie sieht es aus mit Speicherung der Mittags erzeugten Energie für die Nachtstunden?

    Ja, wie sieht’s denn damit aus? Du möchtest das bißchen Solarstrom mittags verbrauchen und gleichzeitig für die Nacht speichern?? Und apropos: Gibt es eine Möglichkeit, Strom zu speichern? Ich darf’s Dir verraten: Im großtechnischen Rahmen gibt es KEINE Möglichkeit der Stromspeicherung. Strom muß in der Sekunde erzeugt werden, in der er verbraucht wird. Strom ist keine lagerbare Ware. Du kannst aber gerne eine Stromspeichertechnologie entwickeln, man forscht weltweit so verzweifelt wie ergebnislos: Wenn Du es schaffst – der Nobelpreis ist Dir sicher.

    >Stimmt, was es nicht gibt, ist nicht möglich. Kann auch niemals nicht mehr entwickelt werden.

    Siehe oben – nur zu, mach das, entwickle, entwickle, nur zu. Nobelpreis, wie gesagt. Bis jetzt gibt’s nur eben leider noch keine Technik dafür. Ohne Speichertechnik aber sind die EE Wind&Solar unsinnig. Wenn es eine Speichertechnologie mal geben sollte, ist EE sinnvoll. Daß Du eine Speichertechnik FORDERST, ist sehr schön – aber deswegen gibt’s trotzdem noch keine.

    >Du hast scheinbar nicht verstanden, was dezentral ist und versuchst es mit Polemik. Ich halte Solarenergie aus der Wüste und Offshore Windparks auch nicht für die ideale Lösung. Aber das aus einem Mix an Energien eine Stadt nicht komplett allein versorgt werden kann (das ist dezentral!) ist Unfug. Es gibt dafür Beispiele – das geht aber eben nur, wenn man alle möglichen Lösungen zusammen nimmt. Energieeinsparung, Verbesserung der Energieeffizienz, Solaranlagen auf den Dächern, Geothermie, Windkraft am Ortsrand (wenn möglich, kommt ja auch auf die Region an), Biomassekraftwerk am Stadtrand, etc. pp.

    Irrtum. Selbst die paar berühmten “Energiedörfer”, die mit hohem Aufwand eine Insellösung hingekriegt haben, sind NICHT energieautark: Sie beziehen nämlich alle möglichen Dinge von AUSSERHALB des Dorfes, die dort mit Energie hergestellt wurden. Die Schrebergartenidylle ist kein Modell für eine Industrienation, deren Funktionieren und deren Wohlstand von der Verfügbarkeit von Energie abhängt.

    >Aber gut, du willst zwar nicht von Putins Gas abhängig sein, aber scheinbar gern von den Energieriesen (die ja neuerdings auch Ökoriesen sind).

    Unfug. Ich “will” keineswegs von den Energieriesen abhängig sein und da mag es andere Organsisationsformen geben. Leider aber gibt es ein paar physikalische und technische Gesetze, die sich nicht auf Wunsch auf den Kopf stellen lassen. Physik ist nicht weisungsabhängig und reagiert nicht auf Befehle. Auch nicht auf Parteitagsbeschlüsse. Ist dumm und manchen mag’s erstaunen – ist aber so.

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    pet Reply to this comment

    Im obigen Text sind ein paar Zeilen verrutscht – weiß nicht warum.

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    @pet: Woher nimmst du deine Behauptung, es sei nicht möglich, Strom zu speichern? So etwas wie Batterien oder Akkus gibt es für dich nicht, oder? Und selbst im größeren Maßstab für die Solaranlage ist so etwas möglich. Es gibt jetzt schon verschiedene Möglichkeiten, den erzeugten Strom zu speichern, um ihn später weiter zu nutzen und ich bin mir sicher, dass diese in Zukunft auch noch stark optimiert werden. Bei Photovoltaik ist das noch nicht so fortgeschritten, solarthermische Anlagen dagegen können ihre Energie schon sehr gut speichern. Hier nur mal schnell zwei Links:

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-14870/energie-mythen-3-mythos-solarenergie-laesst-sich-nicht-speichern_aid_416595.html

    http://www.hausbautipps24.de/online-ratgeber/ratgeber-solarenergie/wie-kann-solarstrom-gespeichert-werden.html

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    pet Reply to this comment

    @beetFreeQ
    Wenn Du etwas genauer gelesen hättest, hättest Du gesehen, daß ich von Stromspeicherung “im großtechnischen Rahmen” gesprochen habe. Selbstverständlich gibt es Akkus für Handys, Laptops, Taschenlampen und Herzschrittmacher, das ist albern, darüber muß man nicht reden – aber es gibt keine technische Möglichkeit, den Stromnetzbetrieb über “Batterien” gleich welcher Art zu sichern.

    Wenn Du mit Andasol ankommst – da hättest Du auch lieber genauer lesen sollen. Speichert Andasol Strom? Nein! Andasol speichert Wärme. Das steht wörtlich in Deinem verlinkten Focus-Artikel. Es ist immer dasselbe Prinzip mit allen “Speicher”möglichkeiten: Es wird KEIN Strom gespeichert, sondern irgendein anderes Medium (Wasser, Wasserstoff, Druckluft, etc.), aus dem sich – mit hohen Verlusten – dann wieder Strom erzeugen läßt. Z.B. Pumpspeicher: Da kannst Du Energie – nicht Strom! – abrufbereit halten. Dazu mußt Du erstmal Strom erzeugen, sagen wir 1.000 kWh, um damit elektrisch Wasser von einem tieferen Becken in ein höheres Becken zu pumpen. Nun hast Du das Wasser quasi als “Energie-Speicher” oben auf dem Berg – denn wenn Du es von oben wieder runterfließen läßt, kannst Du über Turbinen Strom erzeugen. Leider kriegst Du von den 1.000 kWh, die Du reingesteckt hast, nur 750 kWh wieder raus. So ein “Speicher der zweiten Art” ist nämlich kein Stromerzeuger, sondern durch die mehrfache Energieumwandlung ein Stromverbraucher.

    Und dann wirfst Du Photovoltaik und Solarthermie in einen Topf – PV macht Strom, Solarthermie macht, wie das Wort sagt, Wärme. Kannst Du den Badezimmerboiler mit aufheizen, aber nicht den Fernseher betreiben. Das sind zwei Paar Stiefel.

    Die Salzlaugenspeicher von Andasol speichern also Wärme – und aus dieser Wärme (so die Theorie) kann man für 7,5 h Stunden nach Sonnenuntergang über ganz konventionelle Dampfturbinen wieder Strom machen. Ob das tatsächlich so klappt, wie erhofft, wird die Zukunft lehren – Andasol hat eine Mini-Leistung von 50 MW, und die Salzspeicher reichen angeblich nachts für 7,5 Stunden Weiterbetrieb. Wenn die Speicher leer sind und keine Sonne scheint – kommt nachts auch in Spanien vor und auch tags bei Schlechtwetter – muß der Stromerzeugungsbetrieb ganz normal mit Gasbrennern fortgesetzt werden. Wie groß müßten wohl die Salzspeicher sein, wenn Andasol tatsächlich halbwegs erwähnenswert Strom erzeugen würde – sagen wir wenigstens 5.000 MW Leistung? Hundertmal größer, die Speicher? Ist eine solche Skalierung technisch überhaupt machbar? Und zu welchen Kosten – für 7,5 Stunden Strom bei günstigen Bedingungen? – Und auch hier bei Andasol wird also wieder kein Strom gespeichert.

    Alle diese Umwandlungs-”Speicher” haben die dumme Eigenschaft, daß sie nur für eine minimale Bereitstellung von Strom für sehr kurze Zeiträume taugen und sehr teuer sind. Deswegen wird Pumpspeicherstrom, der teuerste von allen, nur für den ganz kurzen Spitzenlastausgleich genutzt. Im Grundlastbetrieb wäre das absurd – und außerdem technisch vollkommen unmöglich: Die Last im Netz beträgt ~ 50.000 MW. Alle deutschen Pumpspeicher zusammen haben – wenn sie zufällig alle gerade voll sind – eine Leistung von 7.500 MW. Und diese Leistung steht nur ganz kurz zur Verfügung: Das längste ist Goldisthal, das kann ca. 8 Stunden mit 1.000 MW einspeisen, alle anderen sind schon viel früher leer. Und wenn sie leer sind, ist Ende – sie müssen erst wieder aufgeladen werden (von wem? Vom Wind, der u.U. sowieso schon fehlt?). Und so kann also nur kleine Leistung und nur für ganz kurze Zeit bereitgestellt werden – und was machst Du, wenn die Windkraft z.B. total abschmiert und über Tage praktisch Null einspeist – bei einer Last von 50.000 MW? Welche Erzeuger decken dann die Netzlast?

    Alle diese Wandlungs-”Speicher” sind nicht in der Lage, über längere Zeit auch nur ein Minimum einzuspeisen. Das Netz muß aber 365/24 mit der Frequenz von 50 Hz laufen – was es nicht mehr tut, wenn Last und Leistung nicht mehr ausbalanciert sind und Leistung fehlt: Blackout ist die Folge. Aus den Wandlungsspeichern soviel Strom zu holen, daß man damit das Netz über längere Zeiträume stabilisieren könnte, ist reine Kindergarten-Illusion, aus Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat…

    Wie ich sagte, gibt es also keinerlei Stromspeicher im großtechnischen Rahmen – und genau wie ich es gesagt habe, sagt es die DENA (Deutsche Energie-Agentur) in der berühmten DENA-Studie: “Elektrizität ist eine netzgebundene, nicht lagerbare Ware.” Das ist eben so, kann man bislang noch nichts dran drehen, die Physik ist dagegen, da fehlt eben der neue Einstein – und wer als erster eine Möglichkeit entdeckt, STROM (nicht Wasser oder Wärme!) im netzrelevanten Maßstab zu speichern, hat den Nobelpreis sicher.

    Also – nur zu.

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    @pet: Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich “Strom” zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann? Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung – wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!

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    pet Reply to this comment

    @beetFreeQ
    > Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich “Strom” zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann?

    Der Verlust bei Pumpspeichern sind 25%, bei Wasserstoffumwandlung bislang ca. 75%. Wenn das für Dich “ohne viel davon zu verlieren” bedeutet… wir haben’s ja, nicht wahr? Wird nicht gleichzeitig von “Energieeffizienz”, also Einsparungen, Verringerung des Stromverbrauchs etc., schwadroniert?

    Und was meinst Du mit “reicht es nicht”? Nein, es reicht nicht, ganz eindeutig. Die Pumpspeicher-Kapazität hab ich Dir ja genannt.

    Wenn Du konkret sagen kannst, wie man es machen soll, ausreichend “Energie” in “irgendeiner Form” zu speichern – nur zu. Die Forschungslabors arbeiten weltweit daran und sind noch nicht auf die “Form” gekommen (Redox Flow-Batterien etc – alles Pipifax, wenn es um Netzstabilisierung geht, oder auch nur darum, wenigstens die Windkraft-Einspeisung wenigstens etwas zu glätten.)

    >Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung – wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!

    Was soll das – “am Anfang der Entwicklung”? Wer gibt denn “der Sache keine Chance”? Die ganze Republik ist doch inzwischen im EE-Rausch und subventioniert langsam den Staat in Grund und Boden. Die tun und machen doch alle, weltweit, nur kommt nix bei rum – also? So tun, als wäre die Speichertechnik schon längst in Hülle und Fülle vorhanden, nur weil man’s gern so hätte – und in Wirklichkeit ist NIX vorhanden? Traumtänzerei nutzt nix, Last und Leistung müssen im Gleichgewicht sein, sonst gibt’s keinen Strom aus dem Netz – einfach Physik, so simpel ist das.

    Und von wegen “am Anfang der Entwicklung”: Pumpspeicher gibt es seit 1930 – eine damals revolutionäre Erfindung, mit der ein Stromnetz überhaupt erst steuerbar wurde. Aber nun hat sich’s damit – es gibt in D keine weiteren Möglichkeiten für ein Pumpspeicherkraftwerk. Ende. Grund: Keine dafür tauglichen geologischen Profile in einem dichtbesiedelten Land wie D. An der norddeutschen Küste, wo die schwankende WEA-Leistung besonders ausgeglichen werden müßte, kannste keine Pumpspeicher bauen – außer, man schüttet erst einen Berg von ein paar hundert Metern Höhe auf, um dann oben ein Planschbecken einzurichten. Das mach doch mal. Und Wasserstoff? Na, da wursteln die doch rum wie die Teufel – geschätzter Zeitrahmen, bis das irgendwie halbwegs was werden könnte für irgendeine Art von brauchbarem Alltagsbetrieb: 50 Jahre. Und das ist eine Schätzung, eine Hoffnung und keine Garantie, das das überhaupt jemals was wird… Sieht also auch nicht danach aus, als könnten wir dank Wasserstoff morgen die Kohlenkraftwerke dicht machen – oder?

    Druckluftspeicher in Salzkavernen – davon gibt’s weltweit zwei, einen davon in D, bei Huntsdorf. Und zwar schon seit etwa 1970. Wenn er von einem AKW über 8 Stunden aufgeblasen wurde, kann er 2 Stunden die irre Leistung von 300 MW abgeben. Dann darf das AKW ihn wieder aufblasen, 8 Stunden lang… Und die ökologische Sauerei, die der Bau so eines Druckluftspeichers bedeutet: das Auspumpen der Salzlauge über mehrere Jahre, die über Süßwasserflüsse ins Meer gleitet wurde… Na , ich danke.

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    @pet: 25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!

    Was das “keine Chance geben” angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!

    Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus – weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.

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    pet Reply to this comment

    @ beetFreeQ
    >25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!

    Tja, wenn Du meinst…

    >Was das “keine Chance geben” angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!

    Och, ich bin da ganz unwichtig. Ich erkläre Dir nur, was physikalisch und technisch Sache ist. Wenn Du lieber den verträumten Weihnachtsmärchen der EE-Industrie lauschst, dann tu das. Realitätsverweigerung ist was ganz Normales.

    >Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus – weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.

    Wenn ich das mal zusammenfassen darf: Du hast keine Lust, auf Sachargumente einzugehen. Du kennst Dich nicht aus, hast vom Thema so gut wie keine Ahnung, bist Dir aber trotzdem ganz sicher, daß die Zukunft die erneuerbaren Energien sind; Du weißt, daß da kein Weg dran vorbeiführt, obwohl Du sonst nichts weißt. Jetzt frage ich mich nur, woher Du das weißt?

    Darf ich Dir sagen, wie man das nennt, was Du zu “wissen” meinst? Es nennt sich GLAUBE. Du GLAUBST das eben – ohne rationale Begründung. Die Grünen, Greenpeace, Sigmar Gabriel, Franz Alt, Frank Asbeck und Aloys Wobben erzählen das ja tagein tagaus – da MUSS es doch wahr sein. Im Mainstream badet es sich wohlig, da muß man sich mit Fakten aus der Wirklichkeit nicht lange aufhalten und muß sich keine Kenntnisse erwerben. Ist zu mühsam. Es reicht, wenn man das sagt, was “alle” sagen. Nicht wahr? Und der Glaube versetzt bekanntlich Berge, und macht Windstrom auch ohne Wind und macht Solarstrom auch bei Nacht, das weiß man doch. Das Ganze nennt sich “Wunder”.

    Also, lassen wir’s gut sein.

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    @pet: Ja, ich habe von dem Thema so gut wie keine Ahnung. Genau deshalb nehme ich das was du hier als sachliche Fakten präsentierst nicht einfach für bare Münze – genau so wie du diverse Argumente gegen die erneuerbaren Energien anführst, tun die Befürworter das gegen die herkömmliche Energiegewinnung – und beide Seiten warten mit diversen wissenschaftlichen Untersuchungen etc. auf.

    Ich halte mich da einfach an die Seite, die mir ganz subjektiv sinnvoller erscheint. Nenne es wie du willst, es ist sicher Glaube, weil ich natürlich nicht von Wissen sprechen kann.

    Für mich ist es aber dennoch Tatsache, dass die nicht erneuerbaren Energiequellen irgendwann versiegen werden. Und mit unserem steigenden Energieverbrauch wird das auch nur weiter voran getrieben. Von daher bin ich mir sicher, dass wir irgendwann nicht um die flächendeckende Nutzung erneuerbarer Energien herum kommen werden! Sicher ist da noch die Kernfusion als Wunderwaffe irgendwo am Horizont, aber ob das letztendlich wirklich in dem Maß eingesetzt werden kann und wirklich risikofrei bleibt, lässt sich einfach noch nicht abschätzen.

    Aber du hast Recht: Lassen wir’s gut sein! Ich bleibe bei meinem Laien-Standpunkt und vertraue dabei auf die Experten, die erneuerbare Energien befürworten – genau so wie du auf die Experten vertraust, die die Argumente dagegen geschaffen haben.

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    Wenn es wirklich so wichtig ist, dann speicher den Strom wie es schon gemacht wird weil die fossilen Brennanlagen schlecht regelbar sind :

    Pump den Strom in Form von Wasser den Berg hoch in einen Wasserspeicher, wenn er benötigt wird lässt man das Wasser wieder runterfliessen und als Wasserkraft zu Strom werden.

    Derzeit wird damit der Nachts nicht genutzte Elektrische Strom zwischengespeichert damit er bei Verbrauchsspitzen tagsüber genutzt werden kann.

    Nebenbei, mir ist egal wie viel Strom verbraucht wird wenn dieser Strom zum Beispiel aus Klimafreundlicher Sonnenenergie gewonnen wird.
    Ergo sind hier Verluste und Verschwendungen unwichtig.

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    Ökostrom-Mann Reply to this comment

    @Sebastian: stimme Dir völlig zu. Das ist ähnlich wie beim Fliegen. Klimaschutz finden alle prima, aber wenns um den eigenen Urlaub geht muss es halt die Flugreise Richtung Südseeinsel sein.. :?
    Ich kann nur raten den Stromanbieter zu wechseln, um der Atom- und Kohlekraft endgültig adieu zu sagen. Geht bei verivox zum Beispiel.
    Hab hier grad nochwas gefunden zum Thema dumme Bürger:
    http://www.windkraftgegner.de/
    Gruß
    Pro Ökostrom

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    Richtig, mit einem riesigen Pumpspeicherwerk kann beispielsweise RWE bei Bedarf zwischen Stromproduktion und -verbrauch hin- und herschalten. Das Kuriose ist nur dabei ist nur, dass die damit doppelt verdienen. Wenn nämlich zu viel Strom ins Netz eingespeist wird (meistens Nachts durch Windräder) kann der Konzern Geld verdienen, indem er den nicht benötigten Strom verbraucht. Durch das EEG sind die Netzbetreiber verpflichtet den Ökostrom zu kaufen und einzuspeisen. Darüber freuen sich dann auch die Stromhändler an der Leipziger Strombörse. :roll:

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