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	<title>Comments on: Der dumme Bürger</title>
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	<description>Wo Gedankenabfall noch recycelt wird</description>
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		<title>By: Perendie</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-19039</link>
		<dc:creator>Perendie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:42:59 +0000</pubDate>
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		<description>Richtig, mit einem riesigen Pumpspeicherwerk kann beispielsweise RWE bei Bedarf zwischen Stromproduktion und -verbrauch hin- und herschalten. Das Kuriose ist nur dabei ist nur, dass die damit doppelt verdienen. Wenn nämlich  zu viel Strom ins Netz eingespeist wird (meistens Nachts durch Windräder) kann der Konzern Geld verdienen, indem er den nicht benötigten Strom verbraucht. Durch das EEG sind die Netzbetreiber verpflichtet den Ökostrom zu kaufen und einzuspeisen. Darüber freuen sich dann auch die Stromhändler an der Leipziger Strombörse.  :roll:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, mit einem riesigen Pumpspeicherwerk kann beispielsweise RWE bei Bedarf zwischen Stromproduktion und -verbrauch hin- und herschalten. Das Kuriose ist nur dabei ist nur, dass die damit doppelt verdienen. Wenn nämlich  zu viel Strom ins Netz eingespeist wird (meistens Nachts durch Windräder) kann der Konzern Geld verdienen, indem er den nicht benötigten Strom verbraucht. Durch das EEG sind die Netzbetreiber verpflichtet den Ökostrom zu kaufen und einzuspeisen. Darüber freuen sich dann auch die Stromhändler an der Leipziger Strombörse.  <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Ökostrom-Mann</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-18988</link>
		<dc:creator>Ökostrom-Mann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 14:26:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian: stimme Dir völlig zu. Das ist ähnlich wie beim Fliegen. Klimaschutz finden alle prima, aber wenns um den eigenen Urlaub geht muss es halt die Flugreise Richtung Südseeinsel sein..  :? 
Ich kann nur raten den Stromanbieter zu wechseln, um der Atom- und Kohlekraft endgültig adieu zu sagen. Geht bei verivox zum Beispiel. 
Hab hier grad nochwas gefunden zum Thema dumme Bürger:
http://www.windkraftgegner.de/
Gruß
Pro Ökostrom</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian: stimme Dir völlig zu. Das ist ähnlich wie beim Fliegen. Klimaschutz finden alle prima, aber wenns um den eigenen Urlaub geht muss es halt die Flugreise Richtung Südseeinsel sein..  <img src='http://www.gedankendeponie.net/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':?' class='wp-smiley' /><br />
Ich kann nur raten den Stromanbieter zu wechseln, um der Atom- und Kohlekraft endgültig adieu zu sagen. Geht bei verivox zum Beispiel.<br />
Hab hier grad nochwas gefunden zum Thema dumme Bürger:<br />
<a href="http://www.windkraftgegner.de/">http://www.windkraftgegner.de/</a><br />
Gruß<br />
Pro Ökostrom</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Sebastian</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15877</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:47:51 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn es wirklich so wichtig ist, dann speicher den Strom wie es schon gemacht wird weil die fossilen Brennanlagen schlecht regelbar sind :

Pump den Strom in Form von Wasser den Berg hoch in einen Wasserspeicher, wenn er benötigt wird lässt man das Wasser wieder runterfliessen und als Wasserkraft zu Strom werden.

Derzeit wird damit der Nachts nicht genutzte Elektrische Strom zwischengespeichert damit er bei Verbrauchsspitzen tagsüber genutzt werden kann.

Nebenbei, mir ist egal wie viel Strom verbraucht wird wenn dieser Strom zum Beispiel aus Klimafreundlicher Sonnenenergie gewonnen wird.
Ergo sind hier Verluste und Verschwendungen unwichtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es wirklich so wichtig ist, dann speicher den Strom wie es schon gemacht wird weil die fossilen Brennanlagen schlecht regelbar sind :</p>
<p>Pump den Strom in Form von Wasser den Berg hoch in einen Wasserspeicher, wenn er benötigt wird lässt man das Wasser wieder runterfliessen und als Wasserkraft zu Strom werden.</p>
<p>Derzeit wird damit der Nachts nicht genutzte Elektrische Strom zwischengespeichert damit er bei Verbrauchsspitzen tagsüber genutzt werden kann.</p>
<p>Nebenbei, mir ist egal wie viel Strom verbraucht wird wenn dieser Strom zum Beispiel aus Klimafreundlicher Sonnenenergie gewonnen wird.<br />
Ergo sind hier Verluste und Verschwendungen unwichtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: beetFreeQ</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15862</link>
		<dc:creator>beetFreeQ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:32:34 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-15859&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;pet&lt;/a&gt;: Ja, ich habe von dem Thema so gut wie keine Ahnung. Genau deshalb nehme ich das was du hier als sachliche Fakten präsentierst nicht einfach für bare Münze - genau so wie du diverse Argumente gegen die erneuerbaren Energien anführst, tun die Befürworter das gegen die herkömmliche Energiegewinnung - und beide Seiten warten mit diversen wissenschaftlichen Untersuchungen etc. auf.

Ich halte mich da einfach an die Seite, die mir ganz subjektiv sinnvoller erscheint. Nenne es wie du willst, es ist sicher Glaube, weil ich natürlich nicht von Wissen sprechen kann.

Für mich ist es aber dennoch Tatsache, dass die nicht erneuerbaren Energiequellen irgendwann versiegen werden. Und mit unserem steigenden Energieverbrauch wird das auch nur weiter voran getrieben. Von daher bin ich mir sicher, dass wir irgendwann nicht um die flächendeckende Nutzung erneuerbarer Energien herum kommen werden! Sicher ist da noch die Kernfusion als Wunderwaffe irgendwo am Horizont, aber ob das letztendlich wirklich in dem Maß eingesetzt werden kann und wirklich risikofrei bleibt, lässt sich einfach noch nicht abschätzen.

Aber du hast Recht: Lassen wir&#039;s gut sein! Ich bleibe bei meinem Laien-Standpunkt und vertraue dabei auf die Experten, die erneuerbare Energien befürworten - genau so wie du auf die Experten vertraust, die die Argumente dagegen geschaffen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-15859">pet</a>: Ja, ich habe von dem Thema so gut wie keine Ahnung. Genau deshalb nehme ich das was du hier als sachliche Fakten präsentierst nicht einfach für bare Münze &#8211; genau so wie du diverse Argumente gegen die erneuerbaren Energien anführst, tun die Befürworter das gegen die herkömmliche Energiegewinnung &#8211; und beide Seiten warten mit diversen wissenschaftlichen Untersuchungen etc. auf.</p>
<p>Ich halte mich da einfach an die Seite, die mir ganz subjektiv sinnvoller erscheint. Nenne es wie du willst, es ist sicher Glaube, weil ich natürlich nicht von Wissen sprechen kann.</p>
<p>Für mich ist es aber dennoch Tatsache, dass die nicht erneuerbaren Energiequellen irgendwann versiegen werden. Und mit unserem steigenden Energieverbrauch wird das auch nur weiter voran getrieben. Von daher bin ich mir sicher, dass wir irgendwann nicht um die flächendeckende Nutzung erneuerbarer Energien herum kommen werden! Sicher ist da noch die Kernfusion als Wunderwaffe irgendwo am Horizont, aber ob das letztendlich wirklich in dem Maß eingesetzt werden kann und wirklich risikofrei bleibt, lässt sich einfach noch nicht abschätzen.</p>
<p>Aber du hast Recht: Lassen wir&#8217;s gut sein! Ich bleibe bei meinem Laien-Standpunkt und vertraue dabei auf die Experten, die erneuerbare Energien befürworten &#8211; genau so wie du auf die Experten vertraust, die die Argumente dagegen geschaffen haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pet</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15859</link>
		<dc:creator>pet</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:09:53 +0000</pubDate>
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		<description>@ beetFreeQ  
&gt;25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!

Tja, wenn Du meinst... 

&gt;Was das “keine Chance geben” angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!

Och, ich bin da ganz unwichtig. Ich erkläre Dir nur, was physikalisch und technisch Sache ist. Wenn Du lieber den verträumten Weihnachtsmärchen der EE-Industrie lauschst, dann tu das. Realitätsverweigerung ist was ganz Normales.

&gt;Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus – weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.

Wenn ich das mal zusammenfassen darf: Du hast keine Lust, auf Sachargumente einzugehen. Du kennst Dich nicht aus, hast vom Thema so gut wie keine Ahnung, bist Dir aber trotzdem ganz sicher, daß die Zukunft die erneuerbaren Energien sind; Du weißt, daß da kein Weg dran vorbeiführt, obwohl Du sonst nichts weißt. Jetzt frage ich mich nur, woher Du das weißt? 

Darf ich Dir sagen, wie man das nennt, was Du zu &quot;wissen&quot; meinst? Es nennt sich GLAUBE. Du GLAUBST das eben – ohne rationale Begründung. Die Grünen, Greenpeace, Sigmar Gabriel, Franz Alt, Frank Asbeck und Aloys Wobben erzählen das ja tagein tagaus – da MUSS es doch wahr sein. Im Mainstream badet es sich wohlig, da muß man sich mit Fakten aus der Wirklichkeit nicht lange aufhalten und muß sich keine Kenntnisse erwerben. Ist zu mühsam. Es reicht, wenn man das sagt, was &quot;alle&quot; sagen. Nicht wahr? Und der Glaube versetzt bekanntlich Berge, und macht Windstrom auch ohne Wind und macht  Solarstrom auch bei Nacht,  das weiß man doch. Das Ganze  nennt sich &quot;Wunder&quot;.

Also, lassen wir&#039;s gut sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ beetFreeQ<br />
&gt;25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!</p>
<p>Tja, wenn Du meinst&#8230; </p>
<p>&gt;Was das “keine Chance geben” angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!</p>
<p>Och, ich bin da ganz unwichtig. Ich erkläre Dir nur, was physikalisch und technisch Sache ist. Wenn Du lieber den verträumten Weihnachtsmärchen der EE-Industrie lauschst, dann tu das. Realitätsverweigerung ist was ganz Normales.</p>
<p>&gt;Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus – weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.</p>
<p>Wenn ich das mal zusammenfassen darf: Du hast keine Lust, auf Sachargumente einzugehen. Du kennst Dich nicht aus, hast vom Thema so gut wie keine Ahnung, bist Dir aber trotzdem ganz sicher, daß die Zukunft die erneuerbaren Energien sind; Du weißt, daß da kein Weg dran vorbeiführt, obwohl Du sonst nichts weißt. Jetzt frage ich mich nur, woher Du das weißt? </p>
<p>Darf ich Dir sagen, wie man das nennt, was Du zu &#8220;wissen&#8221; meinst? Es nennt sich GLAUBE. Du GLAUBST das eben – ohne rationale Begründung. Die Grünen, Greenpeace, Sigmar Gabriel, Franz Alt, Frank Asbeck und Aloys Wobben erzählen das ja tagein tagaus – da MUSS es doch wahr sein. Im Mainstream badet es sich wohlig, da muß man sich mit Fakten aus der Wirklichkeit nicht lange aufhalten und muß sich keine Kenntnisse erwerben. Ist zu mühsam. Es reicht, wenn man das sagt, was &#8220;alle&#8221; sagen. Nicht wahr? Und der Glaube versetzt bekanntlich Berge, und macht Windstrom auch ohne Wind und macht  Solarstrom auch bei Nacht,  das weiß man doch. Das Ganze  nennt sich &#8220;Wunder&#8221;.</p>
<p>Also, lassen wir&#8217;s gut sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: beetFreeQ</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15857</link>
		<dc:creator>beetFreeQ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:39:05 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-15854&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;pet&lt;/a&gt;: 25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!

Was das &quot;keine Chance geben&quot; angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!

Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus - weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-15854">pet</a>: 25% Verlust halte ich bei erneuerbarer Energie, die ja theoretisch unbegrenzt zur verfügung steht, für einen guten Anfang!</p>
<p>Was das &#8220;keine Chance geben&#8221; angeht: Da spreche ich auch nicht vom Staat bzw. allen, die erneuerbare Energien fördern. Die machen das schon richtig und setzen darauf, dass sich da etwas entwickelt. Ich spreche hier schlicht von dir!</p>
<p>Ich habe keine Lust, alles einzeln auseinander zu dröseln. Dazu kenne ich mich auch zu wenig in den Themen aus &#8211; weder um dir zu widersprechen noch um das zu glauben, was du da lang und breit erläuterst. Ich bin mir nur sicher, dass in Zukunft mit erneuerbarer Energie ein Großteil des Energieverbrauchs der Menschheit gedeckt werden können muss. Da führt einfach kein Weg vorbei, wenn wir der Umwelt nicht noch mehr schaden wollen und nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen wollen, wenn es vielleicht keine Rohstoffe für die herkömmliche Energiegewinnung gibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pet</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15854</link>
		<dc:creator>pet</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:47:01 +0000</pubDate>
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		<description>@beetFreeQ
&gt; Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich “Strom” zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann? 

Der Verlust bei Pumpspeichern sind 25%, bei Wasserstoffumwandlung bislang ca. 75%. Wenn das für Dich &quot;ohne viel davon zu verlieren&quot; bedeutet... wir haben&#039;s ja, nicht wahr? Wird nicht gleichzeitig von &quot;Energieeffizienz&quot;, also Einsparungen, Verringerung des Stromverbrauchs etc., schwadroniert?

Und was meinst Du mit &quot;reicht es nicht&quot;? Nein, es reicht nicht, ganz eindeutig. Die Pumpspeicher-Kapazität hab ich Dir ja genannt.

Wenn Du konkret sagen kannst, wie man es machen soll, ausreichend &quot;Energie&quot; in &quot;irgendeiner Form&quot; zu speichern – nur zu. Die Forschungslabors arbeiten weltweit daran und sind noch nicht auf die &quot;Form&quot; gekommen (Redox Flow-Batterien etc – alles Pipifax, wenn es um Netzstabilisierung geht, oder auch nur darum, wenigstens die Windkraft-Einspeisung wenigstens etwas zu glätten.)

&gt;Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung – wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!

Was soll das – &quot;am Anfang der Entwicklung&quot;? Wer gibt denn &quot;der Sache keine Chance&quot;? Die ganze Republik ist doch inzwischen im EE-Rausch und subventioniert langsam den Staat in Grund und Boden. Die tun und machen doch alle, weltweit, nur kommt nix bei rum – also? So tun, als wäre die Speichertechnik schon längst in Hülle und Fülle vorhanden, nur weil man&#039;s gern so hätte – und in Wirklichkeit ist NIX vorhanden? Traumtänzerei nutzt nix, Last und Leistung müssen im Gleichgewicht sein, sonst gibt&#039;s keinen Strom aus dem Netz - einfach Physik, so simpel ist das.

Und von wegen &quot;am Anfang der Entwicklung&quot;: Pumpspeicher gibt es seit 1930 – eine damals revolutionäre Erfindung, mit der ein Stromnetz überhaupt erst steuerbar wurde. Aber nun hat sich&#039;s damit – es gibt in D keine weiteren Möglichkeiten für ein Pumpspeicherkraftwerk. Ende. Grund: Keine dafür tauglichen geologischen Profile in einem dichtbesiedelten Land wie D. An der norddeutschen Küste, wo die schwankende WEA-Leistung besonders ausgeglichen werden müßte, kannste keine Pumpspeicher bauen – außer, man schüttet erst einen Berg von ein paar hundert Metern Höhe auf, um dann oben ein Planschbecken einzurichten. Das mach doch mal. Und Wasserstoff? Na, da wursteln die doch rum wie die Teufel – geschätzter Zeitrahmen, bis das irgendwie halbwegs was werden könnte für irgendeine Art von brauchbarem Alltagsbetrieb: 50 Jahre. Und das ist eine Schätzung, eine Hoffnung und keine Garantie, das das überhaupt jemals was wird... Sieht also auch nicht danach aus, als könnten wir dank Wasserstoff morgen die Kohlenkraftwerke dicht machen – oder? 

Druckluftspeicher in Salzkavernen - davon gibt&#039;s weltweit zwei, einen davon in D, bei Huntsdorf. Und zwar schon seit etwa 1970. Wenn er von einem AKW über 8 Stunden  aufgeblasen wurde, kann er 2 Stunden die irre Leistung von 300 MW abgeben. Dann darf das AKW ihn wieder aufblasen, 8 Stunden lang... Und die ökologische Sauerei, die der Bau so eines Druckluftspeichers bedeutet: das Auspumpen der Salzlauge über mehrere Jahre, die über Süßwasserflüsse ins Meer gleitet wurde... Na , ich danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beetFreeQ<br />
&gt; Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich “Strom” zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann? </p>
<p>Der Verlust bei Pumpspeichern sind 25%, bei Wasserstoffumwandlung bislang ca. 75%. Wenn das für Dich &#8220;ohne viel davon zu verlieren&#8221; bedeutet&#8230; wir haben&#8217;s ja, nicht wahr? Wird nicht gleichzeitig von &#8220;Energieeffizienz&#8221;, also Einsparungen, Verringerung des Stromverbrauchs etc., schwadroniert?</p>
<p>Und was meinst Du mit &#8220;reicht es nicht&#8221;? Nein, es reicht nicht, ganz eindeutig. Die Pumpspeicher-Kapazität hab ich Dir ja genannt.</p>
<p>Wenn Du konkret sagen kannst, wie man es machen soll, ausreichend &#8220;Energie&#8221; in &#8220;irgendeiner Form&#8221; zu speichern – nur zu. Die Forschungslabors arbeiten weltweit daran und sind noch nicht auf die &#8220;Form&#8221; gekommen (Redox Flow-Batterien etc – alles Pipifax, wenn es um Netzstabilisierung geht, oder auch nur darum, wenigstens die Windkraft-Einspeisung wenigstens etwas zu glätten.)</p>
<p>&gt;Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung – wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!</p>
<p>Was soll das – &#8220;am Anfang der Entwicklung&#8221;? Wer gibt denn &#8220;der Sache keine Chance&#8221;? Die ganze Republik ist doch inzwischen im EE-Rausch und subventioniert langsam den Staat in Grund und Boden. Die tun und machen doch alle, weltweit, nur kommt nix bei rum – also? So tun, als wäre die Speichertechnik schon längst in Hülle und Fülle vorhanden, nur weil man&#8217;s gern so hätte – und in Wirklichkeit ist NIX vorhanden? Traumtänzerei nutzt nix, Last und Leistung müssen im Gleichgewicht sein, sonst gibt&#8217;s keinen Strom aus dem Netz &#8211; einfach Physik, so simpel ist das.</p>
<p>Und von wegen &#8220;am Anfang der Entwicklung&#8221;: Pumpspeicher gibt es seit 1930 – eine damals revolutionäre Erfindung, mit der ein Stromnetz überhaupt erst steuerbar wurde. Aber nun hat sich&#8217;s damit – es gibt in D keine weiteren Möglichkeiten für ein Pumpspeicherkraftwerk. Ende. Grund: Keine dafür tauglichen geologischen Profile in einem dichtbesiedelten Land wie D. An der norddeutschen Küste, wo die schwankende WEA-Leistung besonders ausgeglichen werden müßte, kannste keine Pumpspeicher bauen – außer, man schüttet erst einen Berg von ein paar hundert Metern Höhe auf, um dann oben ein Planschbecken einzurichten. Das mach doch mal. Und Wasserstoff? Na, da wursteln die doch rum wie die Teufel – geschätzter Zeitrahmen, bis das irgendwie halbwegs was werden könnte für irgendeine Art von brauchbarem Alltagsbetrieb: 50 Jahre. Und das ist eine Schätzung, eine Hoffnung und keine Garantie, das das überhaupt jemals was wird&#8230; Sieht also auch nicht danach aus, als könnten wir dank Wasserstoff morgen die Kohlenkraftwerke dicht machen – oder? </p>
<p>Druckluftspeicher in Salzkavernen &#8211; davon gibt&#8217;s weltweit zwei, einen davon in D, bei Huntsdorf. Und zwar schon seit etwa 1970. Wenn er von einem AKW über 8 Stunden  aufgeblasen wurde, kann er 2 Stunden die irre Leistung von 300 MW abgeben. Dann darf das AKW ihn wieder aufblasen, 8 Stunden lang&#8230; Und die ökologische Sauerei, die der Bau so eines Druckluftspeichers bedeutet: das Auspumpen der Salzlauge über mehrere Jahre, die über Süßwasserflüsse ins Meer gleitet wurde&#8230; Na , ich danke.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: beetFreeQ</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15853</link>
		<dc:creator>beetFreeQ</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:55:41 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-15851&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;pet&lt;/a&gt;: Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich &quot;Strom&quot; zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann? Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung - wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-15851">pet</a>: Dann sag mir bitte, warum es nötig ist, wirklich &#8220;Strom&#8221; zu speichern. Reicht es nicht, die Energie in irgendeiner Form zu speichern, die man ohne zu viel davon zu verlieren, wieder in Strom umwandeln kann? Sicher ist das zeitlich bisher nur relativ kurz machbar, aber es ist wie gesagt alles noch am Anfang der Entwicklung &#8211; wenn man der Sache keine Chance und Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, kann auch nichts draus werden!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pet</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15851</link>
		<dc:creator>pet</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:34:32 +0000</pubDate>
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		<description>@beetFreeQ
Wenn Du etwas genauer gelesen hättest, hättest Du gesehen, daß ich von Stromspeicherung &quot;im großtechnischen Rahmen&quot; gesprochen habe. Selbstverständlich gibt es Akkus für Handys, Laptops, Taschenlampen und Herzschrittmacher, das ist albern, darüber muß man nicht reden – aber es gibt keine technische Möglichkeit, den Stromnetzbetrieb über &quot;Batterien&quot; gleich welcher Art zu sichern. 

Wenn Du mit Andasol ankommst – da hättest Du auch lieber genauer lesen sollen. Speichert Andasol Strom? Nein! Andasol speichert Wärme. Das steht wörtlich in Deinem verlinkten Focus-Artikel. Es ist immer dasselbe Prinzip mit allen &quot;Speicher&quot;möglichkeiten: Es wird KEIN Strom gespeichert, sondern irgendein anderes Medium (Wasser, Wasserstoff, Druckluft, etc.), aus dem sich – mit hohen Verlusten – dann wieder Strom erzeugen läßt. Z.B. Pumpspeicher: Da kannst Du Energie – nicht Strom! - abrufbereit halten. Dazu mußt Du erstmal Strom erzeugen, sagen wir 1.000 kWh, um damit elektrisch Wasser von  einem tieferen Becken in ein höheres Becken zu pumpen. Nun hast Du das Wasser quasi als &quot;Energie-Speicher&quot; oben auf dem Berg – denn wenn Du es von oben wieder runterfließen läßt, kannst Du über Turbinen Strom erzeugen. Leider kriegst Du von den 1.000 kWh, die Du reingesteckt hast, nur 750 kWh wieder raus. So ein &quot;Speicher der zweiten Art&quot; ist nämlich kein Stromerzeuger, sondern durch die mehrfache Energieumwandlung ein Stromverbraucher. 

Und dann wirfst Du Photovoltaik und Solarthermie in einen Topf – PV macht Strom, Solarthermie macht, wie das Wort sagt, Wärme. Kannst Du den Badezimmerboiler mit aufheizen, aber nicht den Fernseher betreiben. Das sind zwei Paar Stiefel. 

Die Salzlaugenspeicher von Andasol speichern also Wärme – und aus dieser Wärme (so die Theorie) kann man für 7,5 h Stunden nach Sonnenuntergang über ganz konventionelle Dampfturbinen wieder Strom machen. Ob das tatsächlich so klappt, wie erhofft, wird die Zukunft lehren –  Andasol hat eine Mini-Leistung von 50 MW, und die Salzspeicher reichen angeblich nachts für 7,5 Stunden Weiterbetrieb. Wenn die Speicher leer sind und keine Sonne scheint – kommt nachts auch in Spanien vor und auch tags bei Schlechtwetter  - muß der Stromerzeugungsbetrieb ganz normal mit Gasbrennern fortgesetzt werden. Wie groß müßten wohl die Salzspeicher sein, wenn Andasol tatsächlich halbwegs erwähnenswert Strom erzeugen würde – sagen wir wenigstens 5.000 MW Leistung? Hundertmal größer, die Speicher? Ist eine solche Skalierung technisch überhaupt machbar? Und zu welchen Kosten – für 7,5 Stunden Strom bei günstigen Bedingungen? - Und auch hier bei Andasol wird also wieder kein Strom gespeichert. 

Alle diese Umwandlungs-&quot;Speicher&quot; haben die dumme Eigenschaft, daß sie nur für eine minimale Bereitstellung von Strom für sehr kurze Zeiträume taugen und sehr teuer sind. Deswegen wird Pumpspeicherstrom, der teuerste von allen, nur für den ganz kurzen Spitzenlastausgleich genutzt. Im Grundlastbetrieb wäre das absurd – und außerdem technisch vollkommen unmöglich: Die Last im Netz beträgt ~ 50.000 MW. Alle deutschen Pumpspeicher zusammen haben – wenn sie zufällig alle gerade voll sind – eine Leistung von 7.500 MW. Und diese Leistung steht nur ganz kurz zur Verfügung: Das längste ist Goldisthal, das kann ca. 8 Stunden mit 1.000 MW einspeisen, alle anderen sind schon viel früher leer. Und wenn sie leer sind, ist Ende – sie müssen erst wieder aufgeladen werden (von wem? Vom Wind, der u.U. sowieso schon fehlt?). Und so kann also nur kleine Leistung und nur für ganz kurze Zeit bereitgestellt werden – und was machst Du, wenn die Windkraft z.B. total abschmiert und über Tage praktisch Null einspeist – bei einer Last von 50.000 MW?  Welche Erzeuger decken dann die Netzlast? 

Alle diese Wandlungs-&quot;Speicher&quot; sind nicht in der Lage, über längere Zeit auch nur ein Minimum einzuspeisen. Das Netz muß  aber 365/24 mit der Frequenz von 50 Hz laufen – was es nicht mehr tut, wenn Last und Leistung nicht mehr ausbalanciert sind und Leistung fehlt: Blackout ist die Folge. Aus den Wandlungsspeichern soviel Strom zu holen, daß man damit das Netz über längere Zeiträume stabilisieren könnte, ist reine Kindergarten-Illusion, aus Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat...

Wie ich sagte, gibt es also keinerlei Stromspeicher im großtechnischen Rahmen – und genau wie ich es gesagt habe, sagt es die DENA (Deutsche Energie-Agentur) in der berühmten DENA-Studie:  &quot;Elektrizität ist eine netzgebundene, nicht lagerbare Ware.&quot; Das ist eben so, kann man bislang noch nichts dran drehen, die Physik ist dagegen, da fehlt eben der neue Einstein  – und wer als erster eine Möglichkeit entdeckt, STROM (nicht Wasser oder Wärme!) im netzrelevanten Maßstab zu speichern, hat den Nobelpreis sicher. 

Also – nur zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beetFreeQ<br />
Wenn Du etwas genauer gelesen hättest, hättest Du gesehen, daß ich von Stromspeicherung &#8220;im großtechnischen Rahmen&#8221; gesprochen habe. Selbstverständlich gibt es Akkus für Handys, Laptops, Taschenlampen und Herzschrittmacher, das ist albern, darüber muß man nicht reden – aber es gibt keine technische Möglichkeit, den Stromnetzbetrieb über &#8220;Batterien&#8221; gleich welcher Art zu sichern. </p>
<p>Wenn Du mit Andasol ankommst – da hättest Du auch lieber genauer lesen sollen. Speichert Andasol Strom? Nein! Andasol speichert Wärme. Das steht wörtlich in Deinem verlinkten Focus-Artikel. Es ist immer dasselbe Prinzip mit allen &#8220;Speicher&#8221;möglichkeiten: Es wird KEIN Strom gespeichert, sondern irgendein anderes Medium (Wasser, Wasserstoff, Druckluft, etc.), aus dem sich – mit hohen Verlusten – dann wieder Strom erzeugen läßt. Z.B. Pumpspeicher: Da kannst Du Energie – nicht Strom! &#8211; abrufbereit halten. Dazu mußt Du erstmal Strom erzeugen, sagen wir 1.000 kWh, um damit elektrisch Wasser von  einem tieferen Becken in ein höheres Becken zu pumpen. Nun hast Du das Wasser quasi als &#8220;Energie-Speicher&#8221; oben auf dem Berg – denn wenn Du es von oben wieder runterfließen läßt, kannst Du über Turbinen Strom erzeugen. Leider kriegst Du von den 1.000 kWh, die Du reingesteckt hast, nur 750 kWh wieder raus. So ein &#8220;Speicher der zweiten Art&#8221; ist nämlich kein Stromerzeuger, sondern durch die mehrfache Energieumwandlung ein Stromverbraucher. </p>
<p>Und dann wirfst Du Photovoltaik und Solarthermie in einen Topf – PV macht Strom, Solarthermie macht, wie das Wort sagt, Wärme. Kannst Du den Badezimmerboiler mit aufheizen, aber nicht den Fernseher betreiben. Das sind zwei Paar Stiefel. </p>
<p>Die Salzlaugenspeicher von Andasol speichern also Wärme – und aus dieser Wärme (so die Theorie) kann man für 7,5 h Stunden nach Sonnenuntergang über ganz konventionelle Dampfturbinen wieder Strom machen. Ob das tatsächlich so klappt, wie erhofft, wird die Zukunft lehren –  Andasol hat eine Mini-Leistung von 50 MW, und die Salzspeicher reichen angeblich nachts für 7,5 Stunden Weiterbetrieb. Wenn die Speicher leer sind und keine Sonne scheint – kommt nachts auch in Spanien vor und auch tags bei Schlechtwetter  &#8211; muß der Stromerzeugungsbetrieb ganz normal mit Gasbrennern fortgesetzt werden. Wie groß müßten wohl die Salzspeicher sein, wenn Andasol tatsächlich halbwegs erwähnenswert Strom erzeugen würde – sagen wir wenigstens 5.000 MW Leistung? Hundertmal größer, die Speicher? Ist eine solche Skalierung technisch überhaupt machbar? Und zu welchen Kosten – für 7,5 Stunden Strom bei günstigen Bedingungen? &#8211; Und auch hier bei Andasol wird also wieder kein Strom gespeichert. </p>
<p>Alle diese Umwandlungs-&#8221;Speicher&#8221; haben die dumme Eigenschaft, daß sie nur für eine minimale Bereitstellung von Strom für sehr kurze Zeiträume taugen und sehr teuer sind. Deswegen wird Pumpspeicherstrom, der teuerste von allen, nur für den ganz kurzen Spitzenlastausgleich genutzt. Im Grundlastbetrieb wäre das absurd – und außerdem technisch vollkommen unmöglich: Die Last im Netz beträgt ~ 50.000 MW. Alle deutschen Pumpspeicher zusammen haben – wenn sie zufällig alle gerade voll sind – eine Leistung von 7.500 MW. Und diese Leistung steht nur ganz kurz zur Verfügung: Das längste ist Goldisthal, das kann ca. 8 Stunden mit 1.000 MW einspeisen, alle anderen sind schon viel früher leer. Und wenn sie leer sind, ist Ende – sie müssen erst wieder aufgeladen werden (von wem? Vom Wind, der u.U. sowieso schon fehlt?). Und so kann also nur kleine Leistung und nur für ganz kurze Zeit bereitgestellt werden – und was machst Du, wenn die Windkraft z.B. total abschmiert und über Tage praktisch Null einspeist – bei einer Last von 50.000 MW?  Welche Erzeuger decken dann die Netzlast? </p>
<p>Alle diese Wandlungs-&#8221;Speicher&#8221; sind nicht in der Lage, über längere Zeit auch nur ein Minimum einzuspeisen. Das Netz muß  aber 365/24 mit der Frequenz von 50 Hz laufen – was es nicht mehr tut, wenn Last und Leistung nicht mehr ausbalanciert sind und Leistung fehlt: Blackout ist die Folge. Aus den Wandlungsspeichern soviel Strom zu holen, daß man damit das Netz über längere Zeiträume stabilisieren könnte, ist reine Kindergarten-Illusion, aus Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat&#8230;</p>
<p>Wie ich sagte, gibt es also keinerlei Stromspeicher im großtechnischen Rahmen – und genau wie ich es gesagt habe, sagt es die DENA (Deutsche Energie-Agentur) in der berühmten DENA-Studie:  &#8220;Elektrizität ist eine netzgebundene, nicht lagerbare Ware.&#8221; Das ist eben so, kann man bislang noch nichts dran drehen, die Physik ist dagegen, da fehlt eben der neue Einstein  – und wer als erster eine Möglichkeit entdeckt, STROM (nicht Wasser oder Wärme!) im netzrelevanten Maßstab zu speichern, hat den Nobelpreis sicher. </p>
<p>Also – nur zu.</p>
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		<title>By: beetFreeQ</title>
		<link>http://www.gedankendeponie.net/2009/09/28/der-dumme-burger/#comment-15821</link>
		<dc:creator>beetFreeQ</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 20:53:12 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-15817&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;pet&lt;/a&gt;: Woher nimmst du deine Behauptung, es sei nicht möglich, Strom zu speichern? So etwas wie Batterien oder Akkus gibt es für dich nicht, oder? Und selbst im größeren Maßstab für die Solaranlage ist so etwas möglich. Es gibt jetzt schon verschiedene Möglichkeiten, den erzeugten Strom zu speichern, um ihn später weiter zu nutzen und ich bin mir sicher, dass diese in Zukunft auch noch stark optimiert werden. Bei Photovoltaik ist das noch nicht so fortgeschritten, solarthermische Anlagen dagegen können ihre Energie schon sehr gut speichern. Hier nur mal schnell zwei Links:

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-14870/energie-mythen-3-mythos-solarenergie-laesst-sich-nicht-speichern_aid_416595.html

http://www.hausbautipps24.de/online-ratgeber/ratgeber-solarenergie/wie-kann-solarstrom-gespeichert-werden.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-15817">pet</a>: Woher nimmst du deine Behauptung, es sei nicht möglich, Strom zu speichern? So etwas wie Batterien oder Akkus gibt es für dich nicht, oder? Und selbst im größeren Maßstab für die Solaranlage ist so etwas möglich. Es gibt jetzt schon verschiedene Möglichkeiten, den erzeugten Strom zu speichern, um ihn später weiter zu nutzen und ich bin mir sicher, dass diese in Zukunft auch noch stark optimiert werden. Bei Photovoltaik ist das noch nicht so fortgeschritten, solarthermische Anlagen dagegen können ihre Energie schon sehr gut speichern. Hier nur mal schnell zwei Links:</p>
<p><a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-14870/energie-mythen-3-mythos-solarenergie-laesst-sich-nicht-speichern_aid_416595.html">http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-14870/energie-mythen-3-mythos-solarenergie-laesst-sich-nicht-speichern_aid_416595.html</a></p>
<p><a href="http://www.hausbautipps24.de/online-ratgeber/ratgeber-solarenergie/wie-kann-solarstrom-gespeichert-werden.html">http://www.hausbautipps24.de/online-ratgeber/ratgeber-solarenergie/wie-kann-solarstrom-gespeichert-werden.html</a></p>
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