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Filmriss: Veronica Mars (Season Three)

Es ist immer sehr schade für die Fans einer Serie, wenn selbige irgendwann abgesetzt wird. Einige Figuren wachsen einem ans Herz und man verfolgt ihr (fiktionales) Leben mit viel Interesse. Doch irgendwann ist jede Serie vorbei und damit muss man sich abfinden. Bitter ist es jedoch, wenn eine Serie beendet werden muss, bevor sie ein vernünftiges Ende erfahren kann, etwa wenn die Quoten nicht gut genug sind. Ein solches Schicksal ereilte leider auch Veronica Mars, für die eine vierte Staffel in Planung war, die aber nicht mehr produziert wurde. Ob es sich trotzdem lohnt, in die dritte Staffel hineinzuschauen, erfahrt ihr in der folgenden Review:

Veronica Mars (Season 03)Für Veronica beginnt ein neuer Abschnitt ihres Lebens: Nach ihrem Abschluss an der Neptune High beginnt sie nun ihr erstes Semester am renommierten Hearst College. Mit dabei sind auch ihre Freunde Wallace, Mac und natürlich Logan, mit dem sie zusammen ist. Und obwohl sie sich vornimmt, sich ein wenig zurückzuhalten, bekommt sie gleich an ihrem ersten Tag ihren ersten Fall. Und schon bald stellt sich heraus, dass ihre detektivischen Fähigkeiten noch öfter gefordert sein werden, spätestens als sich herausstellt, dass Mädchen mit einer Droge gefügig gemacht, vergewaltigt und dann rasiert werden und sich am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern. Ins Visier gerät eine nur aus Jungs bestehende Studentenverbindung. Veronica setzt alles in Bewegung, um dem Täter oder den Tätern auf die Schliche zu kommen und macht sich dabei wie immer nicht nur Freunde…

Der Wechsel von der High School zum College gelingt der Serie sehr gut und bietet einige neue Möglichkeiten in der Handlung und für die Fälle, die Veronica wieder lösen muss. Dennoch sind alle wichtigen Figuren integriert und alles wirkt noch immer sehr vertraut, was nicht zuletzt daran liegt, dass der typische Stil der Serie beibehalten wurde. Eine weitere Veränderung ist jedoch, dass es nicht mehr nur einen größeren Fall gibt, der die Rahmenhandlung der Staffel bildet, sondern mehrere etwas kleinere, die in der Qualität ein wenig schwanken. Hinzu kommen die jeweiligen kleinen Fälle, die Veronica in jeder Folge für ihre Mitstudenten und Freunde erledigt. Leider hinterlässt der Abschluss der Staffel viele offene Fragen, weil die Serie nach der dritten Staffel eingestellt wurde. Gute Voraussetzungen für eine vierte Staffel waren schon klar erkennbar.

Kristen Bell und Enrico Colantoni harmonieren auch in der dritten Staffel hervorragend als Veronica und Keith Mars. Auch die anderen Figuren, die einem als Zuschauer regelrecht ans Herz gewachsen sind, werden von ihren Schauspielern weiterhin glaubhaft und authentisch rübergebracht und die neuen Figuren fügen sich nahtlos ein. Insgesamt einer Truppe, der man gern zugesehen hat.

Fazit: Das die dritte Staffel auch die letzte gewesen ist, ist von der Qualität der Serie her völlig unangemessen. Die Mischung aus Humor, Drama und Krimielementen funktionierte nach wie vor gut und hat bisher noch keine Verschleißerscheinungen erlebt, im Gegenteil, durch den Ortswechsel und den Handlungsverlauf kam genug frischer Wind für weiteren Stoff hinein, der aber leider nicht mehr zu sehen sein wird. So blickt man doch etwas wehmütig auf das Ende einer sehr sehenswerten Serie Veronica Mars.

Meine Wertung: 8/10

User-Wertung:

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 8.3/10 (3 votes cast)

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Veronica Mars in der IMDB
Review von bullion
Filmriss: Veronica Mars (Season One)
Filmriss: Veronica Mars (Season Two)
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Filmriss: Veronica Mars (Season Three), 8.3 out of 10 based on 3 ratings





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6 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

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    Dem ist wohl nichts hinzuzufügen… :)

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    @bullion: Außer vielleicht, dass du noch einen Punkt mehr gegeben hast. ;)

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    Ich habe die Serie auch voll gerne gesehen und war traurig, dass sie abgesetzt wurde. Mir sind die Charaktere auch echt ans Herz gewachsen… Aber so geht es einem ja ständig mit guten Serien – irgendwann hören sie alle auf. :(

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    @direkteingabe: Stimmt, bei Six Feet Under war es auch so. Da war es auf gewisse Art sogar noch schmerzlicher. ;)

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    Bei mir war es auch bei den Gilmore Girls ganz schlimm. Die sind mir richtig ans Herz gewachsen. Mittlerweile habe ich aber alle Staffeln auf DVD und jede einzelne Folge mindestens schon 5 mal geschaut. Erst letzten Monat bin ich mal wieder mit der kompletten Serie “durch” gewesen.

    Ansonsten warte ich auch immer sehnsüchtig auf neue Grey’s Anatomy und Samantha Who Folgen. Und bei beiden Serien ist bestimmt auch bald wieder Schluss… :(

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    @direkteingabe: Ok, ich habe noch nie Gilmore Girls, noch Grey’s Anatony, noch Samantha Who gesehen… sind wohl auch eher Serien mit weiblichem Publikum. :D

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