Wenn Ordnung das halbe Leben ist, dann ist das Schaffen von Ordnung definitiv die andere Hälfte. Ich bin ja ein ziemlicher Ordnungsfanatiker. Immer wenn ich ein paar freie Minuten habe, räume ich auf. Ich mache das sogar richtig gerne, ich fühle mich dann produktiv und weiß, dass ich richtig entspannt die Füße hochlegen kann, wenn ich fertig bin und nichts mehr herumliegt.
Und besonders spaßig ist eigentlich das Aufräumen der eigenen Festplatte. Denn da findet man wirklich oft die interessantesten Dinge: Alte Fotos, Gedichte, Hausaufgaben oder Dateien, die andere einem mal zugeschickt haben. Da Festplattenspeicher ja quasi im Überfluss vorhanden ist, kann man ja auch bequem alles aufheben.
Allerdings sammelt sich auch echt viel Müll an, den man auch wirklich mal löschen kann, wenn man ihm begegnet. Bestes Beispiel sind da immer Ordner mit Fotos. Völlig missratene Bilder zum Beispiel lösche ich dann auch mal. Wenn ich nämlich jemandem die Fotos zeige, soll der Ordner wie ein Album sein, in das man ja auch keine scheußlichen Bilder einklebt.
Anders ist das bei Musik, da hebe ich wirklich alles auf und so ist es auch kein Wunder, dass mein Musikordner förmlich überquillt. Man weiß ja nie, wann man dieses oder jenes Stück noch mal brauchen könnte. Da bin ich jedenfalls zum richtigen Sammler geworden. Doch ist bei dieser Menge ein leicht zu durchschauendes Ordnungssystem von unschätzbarem Wert. Darum achte ich penibel auf korrekte Dateinamen und Tags der Dateien, damit ich alles ganz leicht finden kann. Zusätzlich vergebe ich Bewertungen, denn so lassen sich kinderleicht auf mich perfekt zugeschnittene Playlisten zusammenstellen.
Jetzt wollte ich eigentlich auch noch über Ordnung im Internet bzw. im Blog schreiben, habe aber irgendwie das Gefühl, das schon mal gemacht zu haben. Und tatäschlich, habe ich schon gemacht. Übrigens habe ich nicht vergessen, dass noch Gastbeiträge von mir ausstehen (bitte habt noch etwas Geduld) und dass ich mich auch noch intensiver mit meiner großen Leserumfrage auseinandersetzen wollte. Aber momentan plätschert alles etwas vor sich hin, aber was soll ich mich auch hetzen.
Ich geh dann mal weiter aufräumen. Fotos, Musik, Leben.

















15 Kommentare
Von wie viel Musik redest du denn da? ^^
Außerdem sind vor ca. 1 Jahr meine ersten 10GB Fotos die ich mit der Kamera gemacht habe im Nirvana verschwunden. Auf den Ordner konnte ich aus unerfindlichen Gründen irgendwann nicht mehr zugreifen…habe alles versucht, die Fotos wieder zubekommen. Ein paar waren glücklicherweise auf CD, aber trotzdem ist es scheiße. xD
Ich beneide euch ja… meine interne Festplatte hat grad ma knapp 20GB und meine externe auch nur 80… xD
Ich mach es aber wie du, Musik wird aufgehoben, auch wenn man es wahrscheinlich niemals wieder hört, weil man es vielleicht scheiße findet oder so, und Fotos werden gelöscht.
Leider komme ich nicht wirklich dazu wieder Fotos zu “sammeln”, denn meine Kamera ist kaputt
Naja, ich quatsch dich schon wieder zu O.O Manchmal schreib ich so unkontrolliert… echt schlimm
Das mit dem Aufräumen kenne ich. Kann z.B. nicht anfangen zu lernen, wenn ich weiß, dass ich die Wohnung hier und da noch aufräumen müsste. Ist blöderweise auch immer ein gutes vorgeschobenes Argument
Mit den Fotos habe ich allerdings ein richtig großes Problem. Nun fotografiere ich auch sehr viel und leidenschaftlich gern. Beim Sortieren eben dieser höre ich mich dann selbst aber immer wieder sagen „Hm, könnte man vielleicht noch irgendwann ‘mal für irgendwas gebrauchen.” Darum beneide ich dich in diesem Punkt wirklich!
Ich bin in der Hinsicht ja sowas wie schizophren… – während ich in meiner Wohnung alles andere als ordentlich bin und mich immer zwingen muss, mal wieder aufzuräumen, sieht’s auf der Festplatte genau umgekehrt aus. Meine Musiksammlung ist auch penibel sortiert und dank Foobar und den richtig gesetzten ID3-Tags auch immer problemlos nach Künstler, Genre, Erscheinungsjahr oder Stichworten sortiert.
Allerdings ist es auch ein riesiger Unterschied, ob man seine Bude mal eben in ner Stunde aufräumt oder seine Festplatte ordnet, denn bei den 1,5 TB, die ich mittlerweile als externe Platte mit mir herumschleppe, würde ich sonst gar nix mehr wiederfinden, wenn ich da keine Ordnung hätte. Mal eben ein Buch oder sowas in der unaufgeräumten Wohnung zu suchen ist da meistens ein Klacks dagegen
Ach ja, und wo du schon Dinge erwähnst, die auf dich warten: Ein Album wartet auch noch Rezension von dir
– will damit ja nicht nerven, aber mich interessiert halt sehr, was du davon hältst!
Also, so zusammenhangslos ist das nun auch nicht! Ich benutze meinen Ordnungssinn allerdings auch meistens nur als Ausrede. Steht eine Hausarbeit an, kann man davon ausgehen, dass ALLE Schränke, Schubladen und Regale DRINGEND aufgeräumt und sortiert werden müssen!
Also ich bin auch ein Fan von Ordnung. Meine eigenen vier Wände sind immer und grundsätzlich aufgeräumt. Sicher gibt es unordentliche Ecken, aber die sieht man meist nicht xD. Da ist das dann – noch – zu verkraften.
Und auch auf dem PC habe ich größtenteils Ordnung. Meine Musik befindet sich fein säuberlich in einer Medienbibliothek. Jedes Album hat ein Cover, alles ist fein säuberlich, jeder Songtitel ist vernünftig usw. usw.
Bei Fotos habe ich in der letzten Zeit ein wenig für Unordnung gesorgt, da ich 2 unterschiedliche Speicherorte hatte (Externe und Interne Festplatte). Aber da möchte ich bis spätestens Ende nächster Woche auch Ordnung herein bekommen. Alte, schreckliche Fotos löschen, die Fotos, die mich zeigen, von anderen Fotos trennen, bestimmte Ordner ins Nirwana schicken etc.
Ich bin also auch hier ein wenig… wie du xD.
ordnung. kann ich leider gar nicht halten. lustig, dass genau das ordnen und sortieren und systematische ablegen meine arbeit ist. sonst würde man im magazin ja auch nichts wiederfinden.
dort is im moment aber auch ziemlich viel nicht so geordnet, wie ich’s gern hätte.
und auch mein rechner ist komplett unsortiert. bei fotos lösch ich direkt beim ersten durchschauen die, die weg können.die systematik des foto-ordners hat meine kamera festgelegt. denn die sortiert die fotos schon auf der speicherkarte in ordner mit lauf. nr. und datum, z.b. 100_0611 wäre für heute. Ich führe die nummerierung jetzt weiter. bin schon fast bei 200 angekommen. ich schiebe in unregelmäßigen abständen die RAWs auf die externe festplatte und behalte nur die jpegs auf dem rechner.
Bei Musik achte ich auch auf die benennung und es gibt auch eine art provenienzprinzip bei mir
kann man dich zum aufräumen ausleihen?!?
Bei ner freundin haben wir mal ne aufräum-party gemacht und das war echt lustig^^
Es scheint mir so als ob due einen richtige Menge an Musik hast. Bei mir geht das aufräumen immer sher schnell obwohl ich zugeben mus dass es dringend mal wieder notwendig wird.
Ich glaube, mein PC ist ungefähr so unordentlich wie meine Wohnung und alles andere in meinem Leben. Allerdings bin ich durchaus in der Lage dazu, alles zu finden, was ich so suche – wenn ich aufgeräumt habe, ist das nicht mehr der Fall xD Was mich immer wieder dazu bewegt, nicht aufzuräumen, weil .. ich mein .. Ist ja schön, wenn Ordnung herrscht, aber dann find ich nichts mehr, brauch morgens wesentlich länger, um das Haus zu verlassen und – was wohl mit am Schlimmsten ist – mache während der Suche nach irgendwelchen Gegenständen alles wieder unordentlich!! >.<
ich bin auch ein Musiksammel-Fanatiker! Ich schreibe jetzt lieber nicht, wieviele Alben ich habe
Bilder kann man ruhig mal löschen, solange sie WIRKLICH missraten sind. Das mache ich aber meist schon beim Einpflegen auf die Festplatte.
Seit ich jetzt itunes habe, macht das taggen richtig Spaß
ist aber auch sehr aufwendig. Sonst habe ich das Zeug nach Buchstabenordnern und da drinne dann nach Interpreten sortiert.
Wenn Ordnung das halbe Leben ist – dann leb ich definitiv in der anderen Hälfte! xD
Ordnung mag ich eigentlich auch sehr, bekomme sie aber für nur maximal 5 Minuten hin und dann ist das Chaos wieder da. Es schleicht sich immer leise an und fällt dann heimtückisch über alles her. Ich weiß ja auch nicht, was ich davon halten soll
@Kerstin: Naja, knapp 94GB bzw. fast 19.000 Dateien. Ich kenne Leute, die noch deutlich mehr haben.
Du hast ja wirklich nicht viel Festplattenspeicher, ich würde damit nie auskommen!
Und das mit den Fotos ist ja sehr ärgerlich – da wäre ich bei mir extrem sauern, wenn das passieren würde.
@Fenja: Ja, ich räume auch immer auf, bevor ich anfange zu lernen oder an einer Hausarbeit zu schreiben.
Ich versuche es bei den Fotos einfach ganz rational anzugehen. Ein total verwackeltes Bild, das wirklich nicht gut aussieht oder ein missglückter Versuch, weil die Kameraeinstellungen falsch waren, braucht man eigentlich wirklich nicht mehr, außer vielleicht als schlechtes Beispiel. Lange habe ich auch wie du gedacht, aber dann hab ich mal aufgeräumt und das tat richtig gut.
@beetFreeQ: Stimmt schon, Bude und Festplatte sind schon ein ziemlicher Unterschied. Kennst du auch diese Festplatten-Messies, bei denen Dateien überall verstreut und mit total seltsamen Dateinamen durch die Gegend fliegen? Da bekomme ich immer voll die Krise.
Ja, das Stöckchen auch noch.
@feronia: Ja, in so einem Fall ist dann alles noch ein ganzes Stückchen sauberer und aufgeräumter. Aber ich mach das auch so ganz gerne – Musik an und dann tanzend durch die Bude räumen.
@Lordy: Hör doch mal auf, immer so zu sein wie ich, das ist ja erschreckend! In meiner Musiksammlung hat auch jedes Album ein Cover usw. – besonders schön ist es dann immer, wenn sich die jemand anschaut und dann ganz beeindruckt ist.
@Jana: Also das finde ich jetzt komisch. Du sagst, du bist unordentlich, aber deine Arbeit ist das Sortieren. Dann bist du auch beim PC unordentlich, aber Fotos sind nach System sortiert, misslungene werden gelöscht und auch bei der Musik hast du eine bestimmte Ordnung.
Du brauchst mich doch also gar nicht leihen. Prinzipiell bin ich aber zu haben gegen Reisekosten und Verpflegung. *lach*
@Andy: Kommt auf den Vergleich an – im Vergleich zu manchen habe ich viel, im Vergleich zu anderen wenig. Ca. 90GB Festplattenspeicher sinds.
@Hannah: Verstehe ich nicht, wenn alles aufgeräumt ist, dann habe ich doch auch für alles einen bestimmten Ort und an dem schaue ich dann auch als erstes nach, oder nicht? Also ich habe sowieso für alles eine Ordnung und die ist verinnerlicht.
@Miracleworld: Ach, komm, schreib doch mal (wenn nicht öffentlich, dann per Twitter-DM oder so), würde mich wirklich interessieren.
Also bei iTunes machte mir das Taggen überhaupt keinen Spaß, das finde ich erst seit Media Monkey nutze wirklich eingängig, zumal es mir auch die Dateibenennung abnimmt usw.
Auf der Platte habe ich ein Ordner “Alben” und da sind alle Alben direkt drin, alphabetisch sortiert sind die da sowieso schon, da brauche ich keine Buchstabenordner.
@Hikari: Ach, so eine bist du. Du solltest dir jemanden wie mich ins Haus holen, Ich verjage das Chaos wie eine Katze die Mäuse.
@Konna: Ja, solche Datenmessis kenn ich aus nächster Nähe
– drei verschiedene Festplatten, alles mögliche doppelt und dreifach und quer über die ganze Platte verteilt. Das fiese ist ja aber, wenn es erstmal soweit gekommen ist, wird das Ordnen da zu einem extremen Kraftakt.
hachja, sonst bin ich auch ein so ziemlicher ordnungs und aufräum Mensch… aber am PC ist das etwas schwerer für mich… ich wünschte es gäbe ein Programm dafür *lach*
@Konna: damit hättest du mein komplexes wesen verstanden. alles wiederspricht sich selbst^^
@beetFreeQ: Bah, furchtbar! Ich weiß noch früher, als ich noch LAN-Partys gemacht habe und wir dann immer Dateien übers Netzwerk getauscht haben, musste ich immer einen Extraordner anlegen, den ich dick mit UNSORTIERT beschrieben habe. Und am nächsten Tag (bzw. am übernächsten, wenn ich die Nacht durchgemacht habe.
) wurde dann alles sortiert.
Und auf der nächsten LAN haben die sich dann alles gut sortiert zurückgezogen.
@Lyra: Naja, es gibt mehrere Programme, die einem Einzelaufgaben abnehmen (also Fotos und Musik sortieren, Dateien korrekt benennen, Festplatte aufräumen). Man muss zum Glück nicht alles von Hand machen.
@Jana: Verstehe – aber das komplex zu sein ist ja auch was Positives, finde ich.
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