Gedankendeponie


User14

Gedankenmüll: Produktivität und Persönliches

Es wird mal wieder Zeit für einen etwas privateren, unstrukturierteren Beitrag. Und damit sind wir auch gleich schon beim Thema.

Unproduktivitätsgefühl

Ich fühle mich zur Zeit mal wieder höllisch unstrukturiert und dadurch unproduktiv. Für das neue Jahr hatte ich mir eigentlich vorgenommen, meine Zeit weniger einfach so verstreichen zu lassen, aber so wirklich gelingen will mir das nicht. Vermeiden von Leerlauf, selbst die Entspannungsphasen sinnvoll ausnutzen und nicht mit Gammeln verbringen, sondern gezielt für bestimmte Dinge nutzen, zu denen ich Lust habe. Und es dann auch nicht so weit ausufern lassen, dass ich gar nicht mehr zum Arbeiten komme.

Ich habe eine schier riesige Liste an Dingen, die ich tun muss und die ich gern tun würde, aber anstatt eines nach dem anderen direkt in Angriff zu nehmen lasse ich mich doch zu leicht ablenken. Meine phasenweise herrschende Omnipräsenz im Blog und im Twitter (an der ich sehr viel Spaß habe) geht leider zu Lasten meiner anderen Pläne und Vorhaben, denen ich gerne nachgehen würde. Dringend sollte ich mir mal einige Tage suchen, an denen ich zumindest für ein paar Stunden alles ausschalte, was mich irgendwie ablenken könnte. Um mir Zeit zu nehmen für die Dinge, die getan werden müssen. Um mir Zeit zu nehmen für gezieltes Entspannen.

Unpersönlichkeitsgefühl

Da passt es jetzt eigentlich gar nicht, dass ich nun auch noch über mein Blog schreibe. Aber so ein bisschen passt es schon, denn ich habe das Gefühl, dass meiner Schreibe momentan wieder ein wenig mehr als sonst das Persönliche abgeht. Damit meine ich, dass sich meine Beiträge ein bisschen zu sehr darauf aus sind, einigermaßen seriös zu wirken und kalkuliert sind, anstatt die Worte aus dem Herzen fließen zu lassen. Ja, das ist glaube ich die richtige Metapher: Ich blogge zur Zeit viel mehr aus dem Hirn und viel weniger aus dem Herzen.

Kann das sein? Man selbst ist für sowas ja immer etwas betriebsblind. Klar, ich bin schon immer mehr der Kopfmensch gewesen und Emotionen zu wecken oder anzusprechen, war nie meine Stärke. Allerdings wollte ich auch nie meine Beiträge vollkommen kalkuliert verfassen. Die Leser- und Kommentarzahlen wachsen zwar stetig weiter, aber ist es das wert, mich selbst und meine Art weiter in den Hintergrund zu rücken?

Mein Kopf ist voll von Ideen und Plänen, aber es fehlt ein wenig die Zeit für alles und ich fürchte fast ein wenig, dass ich bei so viel Engagement über das Ziel hinaus schieße und dafür den einen oder anderen schönen Moment verpasse, der an anderer Stelle auf mich gewartet hätte.






Vielleicht interessieren Dich auch folgende Beiträge:



14 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping

  1. Gravatar Icon

    Das kenne ich, da hat man schon etwas Freizeit und verbummelt sie dann doch und schafft viel weniger als man gerne tun würde. Geht mir ähnlich. Wollte schon viel häufiger hier mal meine Umgebung kennen lernen und etwas in den Pott reinfahren und mir ein paar Museen usw. anschauen. Aber dann hockt man daheim und da ist es dann auch gemütlich und ruck zuck ist die Zeit vorbei.

    Zum zweiten Punkt: es stimmt schon irgendwo, dass in der letzten Zeit deine Beiträge sehr strukturiert und überlegt rüberkommen. Ist aber vielleicht auch eine automatische Entwicklung wenn man mehr Leute erreicht, da geht etwas die Spontanität verloren.
    Das soll jetzt die Beiträge an sich nicht in ein schlechtes Licht rücken, ich denke du weißt, dass ich deinen Blog sehr schätze und auch deine Beiträge sehr gerne und regelmäßig lesen. Nur was du selbst beobachtet hast, ist mir auch etwas aufgefallen. Da aber ein gesundes Mittelmaß zwischen Hirn und Herz zu finden dürfte mit Sicherheit schwer sein.
    Als ich mein Blog noch bei Tumblr hatte, habe ich viel spontaner geschrieben, auch wenn mir Beiträge im Nachhinein als unwichtig erschienen und jetzt denke ich schon mehr nach was und ob ich schreiben. Vielleicht geht die Spontanität auch einfach mit der Routine etwas flöten.

    Ich denke das wichtigste ist einfach, dass mir dein Blog gefällt…. Äh nein nochmal: Ich denke das wichtigste ist einfach, dass DIR dein Blog gefällt.

  2. Gravatar Icon

    Mach dir nicht zu viele Gedanken. Ich denke mal, dass deine Beiträge momentan mehr Kopf-als Herzsache sind, hat sich einfach so ergeben, weil du Lust dazu hattest. Und das kann ja nicht wirklich falsch sein. Ich freue mich zwar immer, wenn man auch mal etwas Persönliches – wie zum Beispiel heute- von dir liest, aber du hast ja Spaß an deinen ganzen Serien und Projekten oder? Sie kommen gut an, alle freuen sich, wenn du in ihrem Feed Reader auftauchst und niemand beklagt sich.

    Ich glaube das ist Anzeichen dafür, dass von der Leserschaft her alles in Ordnung ist und auch von deiner Seite aus. Wenn du Lust hättest, vermehrt Persönliches zu bloggen, würdest du es schon machen. Oder meinst du, dass Persönliches aufgrund des Zeitmangels zu kurz kommt und du gern mehr dazu schreiben würdest, es aber nicht geht?

    Ich find´s gut, dass du dir Gedanken dazu machst, aber meiner Meinung nach solltest du dir da keine richtigen Sorgen machen.

    Und was das Thema Freizeitplanung betrifft: Vielleicht willst du es ja gar nicht wirklich, sondern hast viel mehr Spaß an deinem Blog! ;) Oder du suchst dir eine “Rechte Hand” für deinen Blog, wenn du mehr Zeit für dich brauchst, dein Blog aber nicht drunter leiden soll! :)

  3. Gravatar Icon

    Die Unprodultivität kenn ich auch zur Genüge und geht mir tierisch auf den Geist. Ich bin aber auch ein generell sehr leicht ablenkbarer Mensch. Ich will nicht wissen, was ich bisher schon an Zeit verplempert habe. Schrecklich.
    Ich kann dir da nur gut nachfühlen.
    Zur Zeit ist mein Motto wohl eher:

    “Heute schon viel geschafft?” fragt der Kopf
    “Heute schon gelebt?” fragt das Herz

  4. Gravatar Icon

    Hey Konna,

    also genau das ist der Grund, warum ich noch kein mobiles Internet habe. Man lässt sich schon vom normalen Internet via PC und Laptop viel zu sehr die Zeit rauben und sich ablenken. Man sollte sich immer wieder vergegenwärtigen, dass das Leben draussen stattfindet und man nur einmal jung ist!

    Vielleicht solltest du deine Zeit für Internet im Allgemeinen einfach mal versuchsweise auf x Stunden pro Tag begrenzen und dir vielleicht sogar fest einen Tag vornehmen, ohne sozialöe Netzwerke, twitter und Facebook.

    Ich glaube, dass würde uns allen gut tun. Denn ich habe an mir selbst auch gemerkt, dass ich oftmals mehr oder weniger sinnlos auf facebook rumlungere, Blogs und twitter durchsuche anstatt rauszugehen.. Hinzu kommt, dass ich berufsmäßig schon einen großen Teil meiner Zeit mit Facebook und Co. verbringe.
    Ich habe für mich daher letztes Jahr beschlossen, abends den rechner nur noch für einen guten Grund anzumachen, sinnloses Treibenlassen im Netz zu vermeiden und mir eben kein IPhone mit mobilem Internet zuzulegen. Und ich muss sagen, es tut mir gut. Ich bin nicht mehr so sehr Sklave meiner selbst und dem Gefühl ständig auf dem Neuesten zu sein und Updates zu posten.

    So, das war jetzt ganz schön viel. Also noch einmal in kurz: Ich fahre sehr gut mit meiner auferlegten Beschränkung. Vielleicht würde dir das zumindest zeitweise auch gut tun. :)

    LG
    Andi

  5. Gravatar Icon

    Das mit der Freizeitverplanung kenne ich nur allzu gut. Ich habe seit über einem Monat nicht mehr für mich selbst gelesen, außer Feeds vielleicht.
    Wenn dich das wirklich stört, dass du zu nichts anderem mehr kommst solltest du wirklich etwas ändern.

    Und zur Persönlichkeit im Blog. Ich würde mich freuen wenn die Gedankendeponie auch mal wieder ein paar Gedanken enthalten würde.

    Lg Moonica

  6. Gravatar Icon

    Hallo Konna,

    Zierst mal: mach Dir keine Sorgen – ich les wirklich sehr gern bei Dir mit und finde Deinen Schreibstil durchaus sehr angenehm.

    Das Zeit-, Lust- und Produktivitätsproblem kennen wir alle die wir keine “Problogger” (Wie sehr ich dieses Wort nicht mag) sind und ich hab für mich eine einfache Lösung: Ich schreibe so viel ich möchte und über die Dinge die ich möchte, denn so schön es ist dass Anderen meine Artikel gefallen – in erster Linie möcht ich doch MICH mitteilen….

    Beste Grüße
    Micha

  7. Gravatar Icon

    Reply to this comment

    Dieses Unproduktivitätsgefühl kenne ich auch, durch und durch! Und weil es bei mir so ist, dass ich viele Sachen für die Uni mit dem Computer machen muss (Arbeiten schreiben, Lernbehelfe herunterladen, Recherche…), passiert es halt relativ oft, dass ich den Computer einschalte, um etwas für die Uni zu machen, und dann erstmal eine oder eineinhalb Stunden dasitze und meinen Feedreader, Facebook etc. durchkämme. Gleichzeitig habe ich dann wieder ein schlechtes Gewissen, auch, wenn ich z.B. “offline” etwas “für mich” tun will wie z.B. “privat” ein Buch lesen… :? (Für mich habe ich jetzt beschlossen, nächstes Semester mal zu versuchen, etwas kürzer zu treten und daher vielleicht nicht dauernd mit anstehendem Uni-Kram eingedeckt zu sein).

    Was dein “Unpersönlichkeitsgefühl” betrifft, zitiere ich einfach Moonica ein paar Kommentare weiter oben: “Ich würde mich freuen wenn die Gedankendeponie auch mal wieder ein paar Gedanken enthalten würde.” ;-)

  8. Gravatar Icon

    Ich liebe persönliche Beiträge in Blogs und freue mich immer sehr darüber!
    Das mit der unproduktivität kenne ich, natürlich auch. Aber hat man als Lateinstudent nicht immer so ein Gefühl, auch wenn man den Sallust an einem Wochende im Akkord übersetzt hat?
    Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Balance findest die dir gut tut, auch wenn das weniger Präsens im Onlineleben nach sich zieht!

  9. Gravatar Icon

    @sprity: Ich danke dir und du hast auch sicherlich Recht. Allerdings habe ich nie nur dafür geschrieben, dass es mir gefällt. Das ist nicht meine Art und ich bin bislang auch sehr zufrieden damit.
    Aber interessant, dass du diese Beobachtung bei meinen Beiträgen auch gemacht hast, also erliege ich da immerhin keinem Irrtum, was heißt, dass ich immerhin noch ein wenig den Überblick habe. :)

    @Sonja: Danke für deine lieben Worte. Ja, Spaß habe ich auf jeden Fall daran, weil ich mit dem Bloggen etwas gefunden habe, was ich einigermaßen gut kann (ich denke mal, dass ich das so sagen kann). Vielleicht mache ich mir wirklich zu viele Gedanken/Sorgen darüber.
    Eine rechte Hand für mein Blog will ich mir nicht suchen, es soll mein eigenes Projekt bleiben. Gegen Gastautoren oder auch Kolumnisten hätte ich nichts, aber keinen Mitautoren. Dass viele Blogger in diese Richtung gehen, gefällt mir gar nicht. Sollte ich vielleicht mal drüber schreiben.

    @Finchen: Ja, es ist ein ständiges Austarieren und Ausbalancieren, mit dessen Planung man nur noch mehr Zeit vergeudet. Ein Dilemma.

    @direkteingabe: Wirklich mobiles Internet habe ich auch nicht, sondern nur da, wo WLAN ist. Das wäre aber glaube ich kein Problem, da könnte ich schon das Gerät in der Tasche lassen.
    So eine Testreihe mit internetfreien Zeiten hatte ich schon mal. Lief eigentlich ganz gut, aber irgendwie brauche ich das Internet auch für die verschiedensten Dinge, da ist das gar nicht so einfach.
    Und eigentlich will ich auch nicht dem Internet die Schuld geben, ich selbst bin ja dafür verantwortlich, was ich mache. Ich sollte mich einfach mehr treten.

    @Moonica: Es stört mich meist nur phasenweise, die meiste Zeit ist mir das gar nicht so bewusst. Nur manchmal schwappt es eben ein bisschen hoch. Ich sollte da mehr drauf achten.
    Und Gedanken sollten vielleicht wirklich wieder vermehrt Einzug halten. Der Ruf danach ist gar nicht mal so leise.

    @Micha: Danke für die Aufmunterung, Micha! Du hast schon Recht, allerdings setze ich mir die Ansprüche ja selbst so hoch und will es eigentlich auch. Nur manchmal sollte ich mich wohl fragen, ob ich nicht lieber statt eines Blogeintrages, den ich nun gerne schreiben würde, nicht lieber etwas lese oder so.
    Ist schon alles nicht ganz einfach.

    @: Ja, das Gewissen spielt auch eine nicht unbedeutende Rolle, aber meistens ist es im Kampf gegen den inneren Schweinehund doch noch zu schwach. Blödes Problem, aber kennt wohl jeder.
    Und das mit den Gedanken sollte ich wohl wirklich mal wieder mehr in den Fokus rücken.

    @feronia: Ich selbst mag persönliche Beiträge bei anderen auch total gern, bei mir wird es da nur viel zu belanglos und das mag ich wiederum nicht so gern, weil ich das mit meinem nüchternen Stil nicht einmal wenigstens sprachlich schön hinbekommen würde.
    Wir Lateinstudenten scheinen wirklich ein chronisches Unproduktivitätsgefühl zu haben, aber bei den Voraussetzungen auch kein Wunder.
    Vielleicht finde ich die Balance ja noch irgendwo bei Sallust. ;)

  10. Gravatar Icon

    @ Konna: Ja klar, das Internet an sich hat nicht schuld. Ich merke eben nur auch bei vielen Freunden, dass sie dort immer mehr Zeit auch sinnlos verplempern. Aber genau, dass ist so schwierig zu verhindern.
    Für mich ist es daher einfacher, den Rechner auch mal Abends ganz auszulassen, außer ich habe noch etwas wirklich wichtiges zu tun im Netz…
    Aber da muss wahrscheinlich jeder für dich selbst herausfinden ob er überhaupt etwas ändern will und wenn ja , wie… ;)

    Liebe Grüße in den Norden! :)

  11. Gravatar Icon

    Ich habe manchmal einfach keine Lust mehr auf den PC, dann schalte ich den Rechner einfach mal für ein paar Stunden aus. Erschreckend ist aber, dass ich ohne Rechner manchmal einfach schon nicht mehr weiß, was ich sonst tun soll (obwohl ich auch genug zu tun hätte!).

    Und zum zweiten Punkt: Ich weiß nicht, aber ich kenne die Gedankendeponie jetzt eigentlich nicht als eine Art “persönlichen Blog”, so wie mein ToKa. Ich habe zwar auf ToKa auch Aktionen, allerdings zielen die ja auch mehr auf die persönlichen Vorlieben der Blogger ab, so wie tick tack. Deinen Blog habe ich nie als solchen empfunden, mehr als Info- und Aktionsblog mit leichter persönlicher Note Aber ich kenne ihn ja noch nicht so lange… Deswegen finde ich es eigentlich gar nicht schlimm, dass du kaum über Private Dinge bloggst. Muss man ja auch nicht.

  12. Gravatar Icon

    @direkteingabe: Ja, das ist wohl wahr. Ich bin noch auf der Suche nach meiner Balance, aber ich bin willens, sie auch zu finden. Schaun mer mal. :)

    @Yoko: Keine Lust mehr auf PC kommt bei mir eigentlich nie vor. Zumal ich den für wirklich fast alle meine Aktivitäten brauche.

    Und ansonsten: Naja, es hat als persönliches Blog angefangen und es ist mit der Zeit einfach immer weniger geworden. Aber es geht nicht mal nur um die Inhalte, sondern auch um die Art und Weise, wie ich sie präsentiere, also vom Schreibstil her. Es fehlt das gewisse Etwas, das Mitreißende, finde ich.

  13. Gravatar Icon

    ich denke, dass weißt du Reply to this comment

    Hey Konna,
    nach deinem Artikel, möchte ich nun gerne ein paar Worte an dich wenden.
    Die Gedankendeponie war stets ein Ort, an dem man sich wohl gefühlt hat und man einen Menschen und seine Gedanken kennenlernen konnte. Nun ist es aber so, dass die Zeit Veränderungen mit sich bringt und diese sind nicht immer positiv.
    Die Gedankendeponie ist zwar immer noch eine Deponie, aber keine mehr für Gedanken. Es gibt viel auf der Deponie: Filme, Musik und PC-Kram, sprich, alles was der Mensch nicht braucht. Alles was unmenschlich und unpersönlich ist.
    Versteh mich bitte nicht falsch, ich mag die Deponie nach wie vor, aber es ist alles sehr materiell geworden. Deine persönliche Meinung zu Produkten ist oft das einzige was man von dir noch liest. Dies ist kein bisschen schlimm, aber wofür bloggst du? Manchmal kommt es mir so vor, als würdest du später nicht Lehrer werden wollen, sondern Test-Bericht-Schreiber und um dafür schon etwas vorweisen zu können, was sich gut im Lebenslauf macht, hast du deinen Blog.
    Harte Worte vielleicht, aber kein bisschen böse gemeint. Ich werde immer Leser auf der Deponie bleiben, aber mit dem materiellen und wie-krieg-ich-mehr-Leser Gedanken kann ich mich nicht anfreunden.
    Gerne krame ich in den alten Zeiten bei dir rum – wo die Deponie noch von Konna gefüllt war.

    Das Ganze, sich von dem persönlichem Verabschieden hat aber auch Vorteile: Du kriegst immer mehr Leser – worauf du scheinbar nicht nur stolz bist, sondern es auch anlegst. Und vor allem kannst du so wie der Blog jetzt läuft ihn auch als Lehrer laufen lassen – die ersten Jahre löschen, wo noch privates drin ist und schon hat sich das auch geklärt.
    Das ist das einzige was mich positiv stimmt, dass es auf diesem Wege vielleicht die Deponie auch später noch geben wird.

    Nimm mir meine Worte nicht übel,
    ich bleibe dir trotz allem treu, denn es ist halt die Deponie, die man liebt – auch wenn oft mehr Gedanken mit dahin trägt, als dass man sie dort liest.

  14. Gravatar Icon

    @ich denke, dass weißt du: Ich verstehe die Kritik und ich nehme sie auch an und mir zu Herzen. Allerdings möchte ich an ein paar Stellen widersprechen:

    Testberichte schreibe ich so gut wie gar nicht. Filmrezensionen, ja. Aber über Produkte? Über welches Produkt habe ich denn in letzter Zeit geschrieben?

    Und gerade Musik ist doch etwas sehr Persönliches. Und als etwas, das der “Mensch nicht braucht” würde ich es niemals bezeichnen. Musik ist für mich ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Ich stimme zu, wenn es darum geht, WIE ich darüber schreibe. Das ist aber auch, was ich in diesem Blogeintrag sagen wollte.

    Warum ich Beiträge schreibe, wie man mehr Leser bekommt… ja… gute Frage. Bloggen ist das erste, was ich mal wirklich einigermaßen gut kann. Und da bin ich froh, das auch mal irgendwie zeigen zu können.

    Aber vielleicht kommen auch wieder andere Zeiten. Vielleicht.

Antworte auf “Gedankenmüll: Produktivität und Persönliches”