Start der zwölften Runde von beetFreeQs Projekt Hörsturz (allgemeine Informationen). Nachdem ich in der letzten Runde mit meinem Songvorschlag (Volbeat) schon dabei war und richtig abgeräumt habe (Platz 1 der Gesamtcharts, haha!), wurde mein Vorschlag für die zwölfte Runde schon wieder ausgelost. Das Glück hält also an. Allerdings wird das Ergebnis für meinen Song diesmal nicht so gut ausfallen, denke ich, denn diesmal ist der Vorschlag doch eher schwere Kost, doch dazu dann gleich. Es gibt ja noch vier andere Songs zu bewerten.
Major Parkinson – 197 (von beam)
Bei dem Namen erwartete ich zunächst Indie, aber passt doch nicht genau ins Genre, dafür ist der Song zu abwechslungsreich. Das rettet den Song zumindest schon mal ein bisschen. Den Gesang finde ich ganz gut, man merkt, dass die aus Skandinavien kommen und Skandinavien ist mir meist sympathisch. Ok, die Musik soll ja im Vordergrund stehen. Ich kann mich nicht entscheiden, ich glaube die goldene Mitte trifft es am besten.
2,5/5 Punkten
WhoMadeWho – Keep me in my plane (von Kamil)
Wir bleiben in Skandinavien, allerdings in Dänemark. Etwas elektronischer als der Song vorher, aber auch einiges eintöniger. Finde ich jetzt nicht schlechter als den Song eben, aber auch nicht besser. Bleibt also auch bei der Mitte. Jetzt könnte ich aber mal etwas anderes vertragen.
2,5/5 Punkten
Janus – Anita spielt Cello (von mir)
Mein Vorschlag. Wie schon von einigen anderen Teilnehmern angemerkt wurde, bezieht sich das Lied auf Anita Lasker-Wallfisch, die Teil des Mädchenorchesters im Konzentrationslager Auschwitz war. Dementsprechend herrscht in dem Lied auch eher gedrückte Stimmung, muss ja auch so sein. Für mich ein musikalisches Meisterwerk, in Arrangement, Text und Atmosphäre, wie übrigens das gesamte Album “Nachtmahr” von Janus.
5/5 Punkten
Runrig – Hearts Of Olden Glory (von Stoffel)
Schottische Volksmusik ohne Dudelsack? Das geht doch nicht! Also ich hab jetzt kein Ohrenbluten oder so bekommen, aber das ist nichts für mich, sorry, da hat Schottland doch einiges zu bieten, das mir weitaus besser gefällt.
0.5/5 Punkten
Vic Chesnutt – Yesterday, tomorrow and today (von Postpunk)
Oh, das erinnert mich gesanglich an Blind, das ist schon mal gut. Auch instrumental gefällt mir das Lied, bei entsprechender Stimmung könnte ich mir durchaus vorstellen, es mir öfter anzuhören. Da bin ich mal spendabel und gebe dem Postpunk mal ein paar mehr Punkte.
4/5 Punkten
Genau wie in der letzten Runde insgesamt 14,5 Punkte, also fast 3 Punkte im Schnitt – Da hat mein “so kann es gern weitergehen” ja wirklich geholfen. Von mir aus kann das in der nächsten Runde so bleiben.

















4 Kommentare
Hallo Konna,
mein Kommentar ist ganz jenseits des Themas, sorry. Aber ich habe deinen Blog gerade über das Blogseminarprojekt entdeckt und mein erster Blick fiel auf deine Profil: Student der Latinistik & Geschichte. Ha – das find ich genial! Das war mal vor … ach ich glaub in einem anderen Leben … mein Studienwunsch bis ich mich familiären Einflüssen beugte und zum Bohrer griff *lach*. Und wann immer ich erzählt habe, das Latein und Geschichte in der Schule zu meinen Lieblingsfächern zählten, wurde ich etwas merkwürdig angeguckt. Aber das blieb mir ja dann mit dem tatsächlichen Studium und Beruf auch erhalten . . .
Lieben Gruß
Elke
Ich habe sozusagen Pippi in den Augen ob der Punktzahl!
@Elke: Hallo Elke! Ja, wenn ich von meinen Studienfächern erzähle, sind die Reaktionen ebenfalls meist erstaunt und geschockt – vor allem Latein verstehen die wenigsten.
Aber dennoch liebe ich mein Studium und bin froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Denn neben der VERwunderung herrscht auch immer wieder BEwunderung – und Spaß macht es obendrein dazu.
@Postpunk: Hehe, kannst du auch, ich bin ja sonst immer recht geizig mit meinen Punkten.
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