Der Heuni hatte eine schöne Idee für ein neues Blogprojekt und ich möchte mich daran gern beteiligen. Es heißt “Das Kind in Dir” und wie der Name schon vermuten lässt, geht es in dem Projekt um die eigene Kindheit. Alle zwei Wochen gibt es ein Thema mit Kindheitsbezug, zu dem die Teilnehmer einen Beitrag schreiben sollen. Am besten schaut ihr euch die Projektbeschreibung bei Heuni an und macht dann selbst mit. Das 1. Thema des Projekts lautet “Spielzeug”.
Spielzeugautos
Was Spielzeug angeht, war ich eigentlich ein wirklich typischer Junge. Sehr sehr viel Zeit habe ich mit Autos zugebracht, von denen wir zwei große Kisten voll hatten. Die habe ich dann immer auf zwei von diesen Kinderzimmerteppichen mit Straßen und Verkehrsschildern fahren lassen. Gibt es diese Teppiche eigentlich noch? Ich konnte mich da echt stundenlang mit beschäftigen, Staus verursachen, Rennen fahren oder auch mal einen Megacrash auf der Kreuzung bringen. Zum Glück ist aus mir trotzdem noch ein rücksichtsvoller und umsichtiger Autofahrer geworden, denke ich.
He-Man & the Masters of the Universe Actionfiguren
Während Mädchen mit Puppen spielen, haben Jungs meist Actionfiguren. Ich und mein großer Brude hatten eine große Sammlung von Figuren aus der Serie “He-Man & the Masters of the Universe”. Mit ganz vielen Extras wie Snake Mountain, der Operationsbasis von Skeletor. Zu der Serie wird es sicherlich noch mal später im Projekt kommen, denn Kinderserien gehören schließlich auch zur Kindheit dazu. Darum verliere ich an dieser Stelle mal keine weiteren Worte dazu.
C64, Telespiel, Nintendo und Game Boy
Wohl auch recht typisch für Jungs ist meine Leidenschaft du Computer- und Videospielen. Schon bevor ich zur Schule ging, kam ich in Berührung mit verschiedenen Systemen, an denen ich sehr sehr lange saß. gerne habe ich da auch mit meinen Geschwistern oder meinen Eltern gemeinsam dran gespielt. Hat einfach immer Spaß gemacht. Über eines meiner Lieblingsspiele am Commodore 64, Bubble Bobble, habe ich kürzlich erst bei Zockwork Orange geschrieben. Wer den Artikel noch nicht kennt, kann ja mal reinschauen. Mario gehörte natürlich auch zu meinen Favoriten. Ich bin sogar noch im Besitz aller dieser Geräte und sie funktionieren alle noch!
Lego vs. Playmobil
Zum Schluss möchte ich noch den Kampf – man ist fast geneigt, es Glaubenskrieg zu nennen – zwischen Lego und Playmobil ansprechen. So richtig entscheiden konnte ich mich eigentlich nie für eines von beidem. Bei Playmobil fand ich die Figuren einfach cooler, allerdings konnte man bei Lego coolere Sachen bauen. Ich muss aber sagen, dass ich bei Lego mehr Spaß an der größeren Variante, Lego Duplo, hatte. Damit haben ich und mein Bruder nämlich immer Kampfpanzer gebaut, die wir gegeneinander fahren ließen um zu sehen, wessen Fahrzeug stabiler ist. Also auch wieder recht typisch Jungs.
Und wie sah das bei euch so aus? Wart ihr auch so typisch Junge oder typisch Mädchen, was euer Spielzeug angeht? Seid ihr eher pro Lego oder eher pro Playmobil gewesen? Erzählt doch mal oder macht auch bei Heunis Projekt mit!

















20 Kommentare
Beim Spielzeug war ich meistens wirklich Mädchen, aber bei Serien ist das zB wieder was ganz anderes^^
Playmobil war immer mein Favorit.
Ich war vermutlich typisch Mädchen, aber spielte sehr gern mit den Spielsachen meiner Brüder. Da kommt auch mein Lieblingsspielzeug her.
Weiteres findest du in meinem Beitrag
Hihi, den “Glaubenskrieg” zwischen LEGO und Playmobil habe ich in meinem Beitrag auch thematisiert
Ich persönlich würde mich da doch mehr zur LEGO-Fraktion rechnen, Playmobil lief bei mir eher nur nebenher. Bei LEGO hatte ich einfach mehr Freiheiten, mir immer neue Welten zu erschaffen *lach*
Hmmm… ich war da wohl nicht ganz typisch Mädchen. Puppen und Stofftiere waren zwar immer recht wichtig, aber die technische Seite von Lego (vertrackte Häuser bauen!) und Spielzeugautos waren für mich als Kind auch immer ein Hammer.
Playmobil gabs noch gar nicht. Lego war bei mir nie angesagt. Ich hatte das zwar aber es hat mich nie sonderlich gereizt.
Fischertechnik war der Hit. Damit baute ich Kräne, Schaltgetriebe und alle möglichen anderen Maschinen. Ich hatte jede Menge von dem Zeug inkl. ein paar E-Motoren.
Das zweite war eine “Hot-Wheels” Bahn. Die Schienen waren aus Plastik. Das Prinzip ähnlich wie bei einer Bob-Bahn. Die Hot-Wheel Autos waren etwas kleine rund vor allem leichter als die beliebten Matchbox Autos. Irgendwann bekam ich irgendwoher ein 5m langes Stück Schiene zum aufrollen. Mit Kurven, Steilkurven, Loopings und eben diesem langen Teil, konnte ich Bahnen bauen die bei mir oben am Hochbett anfingen, dann runter durchs Treppenhaus bis ins Wohnzimmer gingen.
Ansonsten sehr viel draußen. Auf der Straße und im Park Fußball spielen. Im Winter gings mit dem Schlitten auf den “Müllberg”. Eine Nachkriegsschutthalde, die mit Erde bedeckt und bepflanzt war.
Im Sommer zum Fühlinger See, da wo heute das bekannte “Summer Jam” Reggae Festival stattfindet. Nur war der See damals eher ein riesiges Baggerloch, und kein Naherholungsgebiet.
Yiiihaaaa – He-man – das war ne geile Zeit!
Ganz klar Lego – Playmobil fand ich völlig langweilig, da konnte man überhaupt nichts verändern (und wenn, dann hat es immer so laut geknackt). Ich habe im Keller mit meinem Bruder ganze Städte inkl. Eisenbahn gebaut, Anleitungen, wer brauchte die? Einfach immer noch das beste Spielzeug überhaupt.
Ich konnte mich auch mehr für Lego Duplo begeistern als für diese Ministeinchen. Deswegen bin ich wohl recht bald zu Playmobil abgewandert – ich hab immer noch ein paar Kisten voll mit dem Zeug hier rumstehen, denn ich kann mich immer noch nicht davon trennen.
gut, lass ma in erinnerungen schwelgen
… ich (33) hab als maedchen sowohl mit barbiezeugs als auch mit autos gespielt. hatte diese kistenweise, woran meine oma damals regelrecht verzeifelt ist (“aber kind! maedchen spielen doch nur mit puppen!!”). lag wohl daran, daß zu meinem freundeskreis mehr jungs als maedels gehoerten?! hatte damals ein atari 2600 und habe es geliiiebt! lebt heute leider nicht mehr
bei der frage playmobil oder lego: eindeutig lego… playmobil mochte ich gar nich
Coole Sache, da mache ich mit – Beitrag folgt im Laufe der Woche
@Chaosmacherin: Zu den Serien kommen wir hoffentlich noch. Oh, hätte ich da viel zu erzählen!
@Melli: Dann schau ich da doch gleich mal vorbei.
@Sascha: Ich glaube für Lego war ich einfach zu unbegabt…
@Jü: Oh, du hattest auch Spielzeugautos? Hattest du auch so einen tollen Teppich wie ich?
@ixiter: Ah, jetzt wo du es ansprichst: Ich hatte mal ne Carrera-Bahn, aber irgendwie hab ich die nie so richtig gut zum Laufen bekommen. Weiß auch nicht, warum. ^^
@Torsten: Auf jeden Fall!
@Chris: Ach, bei Playmobil konnte man immer umdekorieren und man brauchte nicht so ein architektonisches Talent. ^^
@Yoko: Wir haben auch noch ganz viel davon. Bei uns wird nichts weggeschmissen. Und Duplo war einfach der Hammer.
@mydarkness: Ich kann das echt gut verstehen. Mädchenspielzeug ist irgendwie eintöniger und langweiliger. Schade, dass der Atari nicht mehr lebt, ist ne coole Kiste.
@alex: Super!
Ich hab letztlich ne Commodore verschenkt. Die ganz alte im Holzlook. <3 Ist aber in der Familie geblieben.
Jap diese Teppiche gibt es heute noch, unsere Lütte hatten mal so Einen
Ich gehörte nicht zur “typisch Mädchen” Zielgruppe, Barbies waren mir ein Greul. Wobei ich sagen muss das ich als Kind fast immer draussen war und dort alles fand was man zum spielen brauchte
Nintendo & Co. gab es in meiner Kindheit noch nicht (mannoman bin ich alt *lach*).
Auf jeden Fall hat es Spass gemacht sich am 1. Teil dieser Blogparade zu beteiligen und in Erinnerungen zu schwelgen. Bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil.
@Melli: Commodore verschenkt? Ahhh! Meine Mutter wollte den mal “entsorgen”, ein Glück, dass ich sie aufhalten konnte.
Immerhin ist deiner in der Familie geblieben.
@stoffel: Ich glaube, ich würde meine Kinder auch mit Autos und solchen Teppichen spielen lassen. Mir hat das ja auch nicht geschadet. Und vielleicht spiele ich sogar mit.
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