Filmriss: Alias (Season One)
Auch als bekennender Serienjunkie kann es mal vorkommen, dass eine Serie irgendwie an einem vorbeigeht. So ist es mir bei Alias gegangen. Was ich so darüber hörte, interessierte mich eigentlich gar nicht und so beachtete ich sie gar nicht weiter. Doch aufgrund von zahlreichen positiven Kritiken und Empfehlungen (etwa von bullion) habe ich mich dann doch einmal näher mit der Serie beschäftigt und Interesse bekommen. Meine Eindrücke der ersten Staffel lest ihr in der folgenden Serienkritik:
Sydney Bristow führt ein Doppelleben: Für ihre Freunde ist sie eine Studentin und jobbt nebenher in einer Bank. In Wirklichkeit ist sie aber Geheimagentin bei SD-6, einer streng geheimen, weltweit operierenden Unterabteilung der CIA, wie sie glaubt. Als sie ihrem Verlobten von ihrem Geheimnis erzählt, lässt SD-6 ihn kaltblütig ermorden. Da erkennt Sydney, dass sie die ganze Zeit für den Feind arbeitete und steigt bei der CIA als Doppelagentin ein, die im Geheimen weiter für SD-6 arbeitet und Aufträge in aller Welt ausführt, sich aber von einem Kontaktmann der CIA Gegenaufträge geben lässt, um die kriminelle Organisation zu sabotieren und letztlich zu zerschlagen. Einzig ihr Vater, zu dem sie ein recht schwieriges Verhältnis hat, weil sie kaum etwas über ihn weiß, weiß über ihre Aktivität als Doppelagentin Bescheid.
Alias entpuppt sich als überaus intelligenter Agententhriller. Zwar wirkt die Grundkonstellation ein bisschen sehr konstruiert und als wirklich realistisch kann man die Serie auch nicht bezeichnen, aber dennoch bleibt die Handlung stehts spannend und vermag das Interesse des Zuschauers zu wecken. Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr schön miteinander verflochten. Die Szenen aus Sydneys Privatleben bringen immer wieder ein bisschen Ruhe in die schnellen, actionreichen Szenen, die während Sydneys Aufträgen vorherrschen. Gemein: Jede Folge endet mit einem fiesen Cliffhanger, der einen quasi dazu zwingt, unbedingt weiterzuschauen, weil man wissen will, wie es weitergeht.
Auch die Figuren sind ein klarer Pluspunkt der Serie, deren Charaktere sich als durchaus tief erweisen, sodass sie durchaus glaubwürdig erscheinen. Das ist auch ein Verdienst der durchweg gut gewählten Schauspieler. Jennifer Garner als Sydney Bristow ist nicht nur Eyecandy, sondern spielt auch richtig gut. Auch Ron Rifkin als skrupelloser Kopf von SD-6, Victor Garber als Sydneys undurchsichtiger Vater Jack und all die anderen machen ihre Sache ausgezeichnet und ich könnte mir vorstellen, dass das Zusammenspiel in kommenden Staffeln noch besser wird.
Fazit: Wer auf intelligent erzählte Agententhriller steht und auch ein bisschen ein Faible für Mystisches und Verschwörungstheorien hat, für den dürfte Alias genau das richtige sein. Wenn man ein paar Abstriche beim Realismus machen kann und man sich an ein paar sehr konstruierten Szenen nicht stört, erwartet einen beste Serienunterhaltung. Ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel und hoffe, dass die Serie ihre Qualität halten kann.
Meine Wertung: 8/10
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Alias in der IMDB
Review von bullion
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Dieser Beitrag wurde von Konna am 05.02.2010 um 16:14 in der Kategorie Kino, Film & TV veröffentlicht. In dieser Kategorie gehört der Beitrag zu den Tags: Alias, Filmriss. Bislang wurden 11 Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.








11 Kommentare, kommentiere oder sende einen Ping
bullionDie zweite Staffel wird noch besser. Kannst dich darauf freuen
am 05.02.2010 um 16:18
cimddwcAngesichts der Cliffhanger, die beim wöchentlichen TV-Schauen schon etwas nervten, ist es wirklich besser, Alias auf DVD zu schauen. Kam mir immer wieder so vor, als hätten die die Folgen zerschnitten und jede Woche zwei halbe mit getrennten Themen gezeigt.
am 05.02.2010 um 16:38
LexX NoelHabe die gesamte ALIAS Staffel (1-5), wobei ich sagen muss das in der Original Englischen Sprache viel besser rüberkommt. Ich liebe diese Serie, schaue ich mir auch öfters mal so an, immer wieder faszinierend.
am 05.02.2010 um 19:32
SandrachenEigentlich steh ich ja garnicht auf solche Agenten-Filme & Serien, aber Alias hab ich auch verschlungen.
Meiner Meinung nach hält die Serie Ihre Qualität bis zum Ende, wünsche also noch viel Spass
am 05.02.2010 um 19:41
AscariEin kleiner Fehler hat sich da eingeschlichen
: Victor Garber hat Sydneys Vater gespielt …
am 05.02.2010 um 21:13
MarcHmmm… Ich erinner mich dunkel, dass ich mal ein paar Folgen (vermutlich der ersten Staffel) gesehen habe.
Unterm Strich fande ich es durchschnittlich. Akzeptable Unterhaltung, wenn man gerade nichts besseres zu tun hat.
am 05.02.2010 um 21:44
Konna@bullion: Oh, das tue ich.
@cimddwc: Stimmt, das dachte ich nach den ersten Folgen auch, aber ist mal was anderes.
@LexX Noel: Ach, ich hab mich jetzt an der Synchro nicht sonderlich gestoßen muss ich sagen.
@Sandrachen: Oh, das wäre super, wenn es bei der Qualität bleibt, habe ich ja noch viel Spaß und Unterhaltung vor mir.
@Ascari: Ups! Das habe ich gleich behoben. Wie peinlich.
@Marc: Dabei bist du doch für Lost so zu begeistern, da müsste dir doch Abrams’ vorheriges Serienwerk tendenziell auch gefallen.
am 05.02.2010 um 22:21
LordyUnd jetzt weiß ich welche Serie ich mir auch auf jeden Fall noch anschauen muss. Wenn ich mir die ersten Episoden angeschaut habe, dann gibt es hier mehr von mir xD.
am 07.02.2010 um 15:38
Konna@Lordy: Ich kann es dir wirklich nur empfehlen, wird dir bestimmt gefallen!
am 08.02.2010 um 20:57
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