Archive July 2010

Müllsuche XXX – Nackt Und Geil

Ich begrüße euch ganz herzlich zur dreißigsten Ausgabe der Müllsuche, den allseits beliebten Suchanfragen, mit denen irgendwelche bemitleidenswerten Individuen auf mein Blog gekommen sind. Und weil die Zahl 30 in römischen Zahlen XXX ist, könnt ihr euch vielleicht schon denken, was euch erwarten wird. Darum will ich euch auch nicht weiter auf die Folter spannen und direkt loslegen. Wie immer sind die Suchbegriffe grün unterlegt, meine Kommentare dazu findet ihr jeweils darunter.

wo bleibt das gewicht was ich abgenommen habe

Die kleinen Fettpartikel fliegen durch die Luft und bleiben letztlich an Tine Wittler haften.

umfrage wie groß ist dein busen

Danke für den Vorschlag, aber das käme wohl nicht so gut an. Wer es trotzdem sagen will: Ab in die Kommentare!

mittwoch morgen kurz vor sieben wär ich gerne im bett geblieben

Wer nicht? Aber warum du das Google erzählst, verstehe ich nicht.

sex oberbegriffe

Wie wäre es denn mit “Zahlen auf Latein”?

wie nenne ich die stiefmutter richtig

Hexe. Auch immer gut: Tine.

ich muss am morgen ganz dringend aufs klo und stehe nicht auf oh man jetzt get die kacke ins bett

Tja, da hättest du wohl am Mittwoch Morgen nicht so lang im Bett bleiben sollen.

mit 13 schon gefickt
mit 15 penis im mund
mit 23 noch zuhause

Was für ein Lebenslauf!

wo bekomme ich eine neue taste für mein laptop her,wenn von der alten etwas kaputt gegangen ist oder fehlt?

Nimm einfach die Taste für °^ ab und benutze die, die braucht man eh nicht. ^^ … verdammt!

harndrang besiegt angst

Klingt fast wie ne Regel für eine Art alternatives Schere-Stein-Papier

tine wittler nackt u. geil

Paradoxon!

pokemon mit großen möpsen

Konnamon ist es nicht.

wie kann ich meine kleine schwester besiegen

Naja, wenn Harndrang die Angst besiegt, besiegt Angst die kleine Schwester… allerdings besiegt die kleine Schwester dann den Harndrang… hmm

durchfall fetisch

Bah…

frauen stecken sich irgendwelche tiere in ihre votze

Von “irgendwelchen” würde ich abraten… Igel wären nicht so gut, denke ich.

wie sollte ein bewerbungsfoto für seite 1 bildzeitung aussehen?

Große Brüste, kleines Hirn.

wie reagiren frauen aufs busengrabschen

Ich würde sagen: Tolles Thema für einen Feldversuch! Berichte mir vom Ergebnis!

two girls on finger original

Da bricht der Finger gleich ab, Vorsicht!

das nächste mal werd ich google benutzen

Klasse! Dann kann es ja auch weiterhin die Müllsuche geben! :)

Ergebnis der Umfrage 07/10: 1. Jahreshälfte durchschnittlich bis gut

Der erste Monat der zweiten Jahreshälfte ist fast um, Zeit also, die aktuelle Monatsumfrage auszuwerten. Ich fragte euch, wie das Jahr 2010 für euch bisher war und erhielt 94 Stimmen, was zwar im Vergliech zu vorherigen Umfragen recht wenig sind, aber wenig verwunderlich ist, da die Umfrage auch recht spät im Monat startete.

Folgendes Ergebnis kann vermeldet werden: 33% (31 Stimmen) von euch finden das Jahr bisher durchschnittlich, 32% (30 Stimmen) sagen mit fast gleichem Gewicht, dass 2010 bis jetzt für sie ganz gut war und es gern so weitergehen darf. 13% (12 Stimmen) sehen das andersherum und finden das Jahr eher schlecht. 12% (11 Stimmen) sind ein wenig euphorischer und finden das Jahr super, während 10% (10 Stimmen) wohl hoffen, dass das Jahr bald vorbei ist. Hier die zugehörige Grafik.

Wie war die erste Jahreshälfte 2010 für dich?

  • Durchschnitt. Gutes und Schlechtes recht ausgewogen. (33%, 31 Votes)
  • Gut. Habe nichts dagegen, wenn es so bleibt. (32%, 30 Votes)
  • Eher schlecht. Die zweite Hälfte kann ruhig besser werden. (13%, 12 Votes)
  • Sehr gut! So darf es gern weitergehen. (12%, 11 Votes)
  • Furchtbar! Hoffentlich bleibt es nicht so. (10%, 10 Votes)

Total Voters: 94

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Viele Wortmeldungen gab es nicht – war vielleicht einfach nicht das richtige Thema. Jedenfalls gehen die Kommentare mit dem Ergebnis konform. Konkret wurden hauptsächlich Schule und Studium genannt als Gründe für den Verlauf des Jahres – scheint ein besonders wichtiger Faktor zu sein, was ja aber auch verständlich ist. Ich persönlich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem bisherigen Jahr, allerdings wird die zweite Hälfte mit meinem sechswöchigen Praktikum und der Zwischenprüfung in Latein deutlich spannender und wird sicher besondere Auswirkung auf mein Gesamtfazit haben. Aber ich bin optimistisch. Wie immer. ;)

Bald schon kommt die nächste Monatsumfrage. Habt ein paar Tage Geduld!

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Beitrag zur Monatsumfrage 07/2010

30.07.2010 in Fun 2 Kommentare

Das Kind in Dir – Abschnitt 10 (Kindergeburtstag)

Schon länger habe ich keinen Beitrag mehr zu Heunis Blogprojekt Das Kind in Dir geschrieben. Was eigentlich schade ist, denn das Projekt ist wirklich toll und es ist schön, sich mal wieder an seine Kindheit zu erinnern. Deshalb steige ich jetzt einfach mit Jubiläumsabschnitt 10 wieder ein, zu dem das Thema sogar von mir persönlich stammt: Kindergeburtsag.

Ich muss zugeben, dass meine besten Erinnerungen an Kindergeburtstage sind, dass ich selbst nie einen gefeiert habe, das fing bei mir erst mit 15, 16 Jahren an, dass ich meinen Geburtstag gefeiert habe. Und auch auf die Geburtstagsfeiern anderer Kinder war ich eher selten eingeladen. Aber an ein paar Feten kann ich mich noch ganz gut erinnern. Ich muss 8 oder 9 Jahre alt gewesen sein. Es war der Geburtstag eines Freundes aus einem benachbarten Dorf und seine Familie war im Besitz eines Bauernhofs. Das ist natürlich eine super Location für einen Kindergeburtstag, da man draußen richtug gut spielen konnte.

Allerdings gab es da einen Haken. Der Geburtstag des Freundes ist am 23. Dezember. Zwar kann man auch im Winter gut draußen spielen, aber nicht allzu lang, da es ja doch recht früh dunkel wird. Daher haben wir uns vor allem in einer (natürlich beleuchteten) Scheune aufgehalten, in der es sehr viele Heuballen auf zwei Etagen verteilt gab. Perfekt zum Fangen spielen, da es auch ein paar Verstecke gab. Verletzen konnte man sich eigentlich nicht, wenn man nicht ganz unachtsam war. Darum kann ich euch nicht von schlimmen Verletzungen oder sonstige Horrorgeschichten erzählen, sondern nur, dass ich mich richtig verausgabt habe, bei so viel Spaß aber gar keine Erschöpfung gemerkt habe. Dafür hat das anschließende Abendessen (der Kindergeburtstagsklassiker: Selbstgemachte Pizza) gleich noch mal besser geschmeckt. ;)

Den Rest des Abends haben wir dann noch mit Nintendo spielen und anderen Gesellschaftsspielen verbracht. Liest sich sicher unspektakulär, aber war eigentlich ein echt schöner Geburtstag. Und er hatte auch noch den tollen Nebeneffekt, die damals fast unerträgliche Wartezeit auf Heiligabend angenehm zu verkürzen. :)

Erzählt doch mal von einem eurer Kindergeburtstage. Entweder im Zuge von Heunis Projekt oder aber auch gern als Kommentar.

Game Checkpoint: Killzone 2 (PS3)

Als langjähriger PC-Spieler war ich sehr skeptisch, ob ein Shooter auch auf einer Konsole mit Gamepad statt Maus gut spielbar ist. Aber probieren geht über studieren und deshalb habe ich mich getraut, mir den PS3-exklusiven Shooter Killzone 2 zu besorgen, der ja mit guten Kritiken nur so überhäuft wurde. Ob das Lob gerechtfertigt ist, will ich euch in den folgenden Absätzen darlegen.

Killzone 2Um den Krieg gegen die Helghast ein für alle mal zu beenden, beschließen die Menschen, deren Hauptplaneten Helghan anzugreifen, da sie davon ausgehen, dass die Ressourcen der Helghast im bisherigen Kriegsverlauf weit genug geschwächt sind. Das Hauptziel ist es, den berüchtigten Helghastführer Scolar Visari festzunehmen. Aber die Invasiuon läuft nicht wie geplant, die Helghast sind doch stärker als gedacht und ihre Soldaten kämpfen motiviert und willfährig für ihren Anführer. Dabei nutzen sie ihren Heimvorteil aus, da sie sich an die unwirtlichen Wetterverhältnisse auf ihrem Planeten angepasst haben. Zu allem Überfluss gelingt es den Helghast, an einige Nuklearsprengköpfe der ISA (Interplanetary Strategic Alliance) zu gelangen. Es fehlen nur noch die Zündcodes. Die soll der befehlshabende General Radec besorgen. Dies muss natürlich verhindert werden.

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Sergeant Tomas “Sev” Sevchenko und ist meist im Team unterwegs. Die Missionen verlaufen linear, sind aber durch zahlreiche Skriptsequenzen sehr dymanisch und abwechslungsreich gehalten. Das kaschiert die an sich immer gleich bleibende Vorgehensweise, vorzurücken, das Areal von Gegnern säubern, weiter vorrücken und wieder Gegner erledigen. Zwischen müssen manchmal Schalter gedrückt oder Sprengladungen platziert werden. Nichts, was man so nicht schon mal gesehen hat. Doch durch die wirklich eindringliche Kriegsathmosphäre und die Levels, die einen sowohl durch weitläufige Gebiete als auch durch Gebäude und enge Gänge führen, entschädigen dafür. Unterstützt wird das durch die wirklich grandiose Grafik, die zum Besten gehört, was es bisher bei Shootern zu sehen gibt, und die bombastische Soundkulisse.

Wieder in die Kategorie unspektakulär gehört das Waffenarsenal, das größtenteils aus den üblichen Standardwummen besteht. Dass man immer nur zwei Waffen gleichzeitig bei sich tragen kann, ist eher nervig als dass es wirklich eine taktische Komponente ins Spiel bringt. So mau das Waffenarsenal ist, noch schlimmer sieht es bei der Anzahl der Gegnertypen aus. Die KI verhält sich zwar schlau und sucht aktiv Deckung, aber von Gegnervielfalt kann man nicht reden. Horden von immergleichen Soldaten werden auf einen gehetzt. Selten muss man auch mal einen Panzer oder eine Flugmaschine zerstören.  Die Steuerung ist im Großen und Ganzen gut gelungen, mit ein bisschen Übung gelingen gezielte Flankenmanöver und Schüsse aus der Deckung. Nett ist die Nutzung der Sixaxis-Unterstützung, etwa beim Platzieren von Bomben oder dem Öffnen von Ventilen.

Noch ein paar Worte zur Story: Als Serienneuling fühlt man sich am Anfang etwas verwirrt, weil man mitten ins Geschehen geworfen wird und kaum über die vorigen Geschehnisse aufgeklärt wird. Das ist ob der anspruchslosen Geschichte zwar kein Beinbruch, aber doch ärgerlich. Erfreulich hingegen, wie das eigene Team miteinander kommuniziert und einen typischen Soldatenhumor an den Tag legt. Mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber es passt gut hinein und erleichtert auch die Identifizierung mit den Figuren. Das Team wächst einem dann doch ein bisschen ans Herz.

Fazit: Killzone 2 ist in erster Linie ein Spiel für die Sinne: Mit seiner hervorragenden Optik und dem satten Sound erzeugt das Spiel eine ungemein dichte Athmosphäre, die sehr an die Intensität eines Call of Duty erinnert. Das Spielerische bleibt dabei aber leider ein wenig auf der Strecke. Die Story ist alles andere als anspruchsvoll, außerdem fehlen ihr die Höhepunkte. Ansonsten bietet Killzone 2 auch kaum etwas, was man nicht schon irgendwo gesehen hat. Spaß macht das Spiel trotzdem und ist für Shooterfreunde auf jeden Fall eine klare Empfehlung.

Wertung: 7/10

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Farbe bekennen 2010 – #10 Hellblau

farbebekennenSchon der 10. Beitrag zum Projekt Farbe bekennen 2010. Irgendwie vergeht die Zeit schneller als gedacht, denn mit dieser Woche ist das Projekt schon zu einem Drittel beendet. Dabei fehlen noch so viele Faben. Schauen wir doch mal, welche wir dieses mal bearbeiten sollten.

Hellblau soll es heute sein und ich atme erleichtert auf. Endlich mal eine Farbe, die auch ich als Mann kenne und leicht umsetzen kann. Es gab dafür so einige Möglichkeiten, ich habe mich für einen Klassiker entschieden, wie ihr euch jetzt anschauen könnt.

Farbe bekennen 2010 #10 – Hellblau

10 - Hellblau

Was bietet sich für die Farbe Hellblau besser an, als einen sommerlichen Himmel bei einem gemütlichen Spaziergang zu fotografieren? Das Foto hätte sich zwar sicher auch gut bei der Farbe Gelb in der 26. Woche des Projekts gemacht, aber hier passt es auch ganz schön, finde ich. Ich persönlich mag ja die Dreiteilung des Bildes, was auch der Grund dafür war, dieses Foto so aufzunehmen. Wie findet ihr es?

Ich habe leicht an den Farbtönen geschraubt, um das Hellblau etwas leuchtender zu machen.

Gedankendeponie Song Contest 2010 – Aftershow und Backstagebericht

Der Gedankendeponie Song Contest ist vorbei, die Teilnehmer dürften inzwischen alle ihr Ergebnis wissen und es wird Zeit, ein Fazit zu ziehen. Außerdem habe ich ein paar kleine Statistiken für euch und wollte den Verlauf des Contests mal von meiner Seite aus schildern, sozusagen einen kleinen Backstagebericht bringen, damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt, wie es mir mit der Organisation so ergangen ist.

Zunächst habe ich hier einmal zwei Alternative Top 10 für euch, die einmal zeigen, wie das Ergebnis gelaufen wäre, wenn 1. nur die Anzahl der Länder gezählt hätte, die für ein anderes Land gestimmt haben und 2. nur die Anzahl der 12 Punkte Wertungen gezählt hätte. Jeweils mit einem Vergleich zum tatsächlichen Ergebnis. Bei Gleichstand waren bei der Anzahl der Wertungen die Gesamtwertung ausschlaggebend, bei den 12 Punkte Stimmen die nächsthöheren Wertungen.

_____Top 10 (Anzahl der Wertungen)_____

___Top 10 (Anzahl der 12 Punkte Stimmen)___

01. Irland (25) 0
02. Malta (24) +1
03. Belgien (20) -1
04. Portugal (18) +8
05. Israel (17) -1
06. Griechenland (17) 0
07. Lettland (17) +3
08. Vereinigtes Königreich (15) -3
09. Finnland (15) -2
10. Estland (14) +1
01. Belgien (6) +1
02. Israel (5) +2
03. Malta (3) 0
04. Irland (2) -3
05. Vereinigtes Königreich (2) 0
06. Litauen (2) +10
07. Spanien (2) +10
08. Frankreich (2) +13
09. Norwegen (2) -1
10. Finnland (1) -3

Ein paar weitere verschiedene Statistiken

  • 22 Länder haben mindestens einmal 12 Punkte bekommen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer!
  • 4x wurde mir zunächst eine fehlerhafte Punktevergabe geschickt, 1x wurde ein Voting nachträglich geändert.
  • 1 Voting ging bereits am ersten Tag der offiziellen Votingphase ein, 9 leider erst danach.
  • Die meisten Votings an einem Tag gingen am 16. Juli ein. Das war der letzte Tag der offiziellen Votingphase.

Wissenswertes

Der GSC aus Sicht des Organisators

First of all I want to say it was a big pleasure to have you all here tonight…

Okay, ganz im Ernst. Ich habe mich riesig gefreut, dass die Resonanz auf meine eher spontan entstandene Idee so überwältigend war. Ich hätte nie damit gerechnet, dass innerhalb so kurzer Zeit alle Plätze vergeben sein würden. Allerdings habe ich auch schnell gemerkt, dass ich mich vorher noch etwas intensiver mit der Organisation hätte auseinandersetzen sollen. So war das Vorgehen, täglich zwei Beiträge erscheinen zu lassen, doch recht improvisiert, ging aber am Ende ganz gut auf und ein besseres System ist mir bis jetzt noch nicht eingefallen.

Ich wollte unbedingt eine zentrale, von mir kontrollierte Anlaufstelle haben, wenngleich es so leicht den Eindruck erwecken konnte, dass ich mir günstig Gastartikel erschleichen wolle. Umso schöner, dass dieser Vorwurf kein einziges Mal kam und sich dieses Vorgehen auch insofern als richtig erwies, da ich ein paar Mal um Nachbesserung der Beiträge bitten musste. Außerdem wäre es sonst zu einem heillosen Durcheinander gekommen. Auch so musste ich ein paar Mal manchen Beiträgen etwas hartnäckiger hinterher rennen als anderen, aber es hielt sich erfreulicherweise in Grenzen.

Die Vorentscheide auf diversen Blogs habe ich mit großem Interesse verfolgt, ebenso die eingereichten Beiträge allesamt gelesen und angehört. Das hat mir richtig viel Spaß gemacht, denn viele der Beiträge gefielen mir ausgezeichnet gut. Ich bin nicht sicher, ob ich es schade finden soll, dass ich nicht auch abstimmen konnte, oder mich nicht doch lieber freue, dass ich nicht vor die Qual der Wahl gestellt wurde.

Das Voting – spannend bis zum Schluss, aber nicht ohne Probleme

Bis zur Votingphase lief der ganze Contest fast schon unheimlich fehlerfrei ab, dass es fast schon abzusehen war, dass es beim Voting nun zu ein paar Schwierigkeiten kommen würde. Per E-Mail hatte ich mich erkundigt, wie lang die Votingphase denn sein soll, worauf ich leider nur recht wenige Rückmeldungen bekam. Generell war es mir die ganze Zeit über sehr wichtig, mit allen Teilnehmern in stetem Kontakt zu stehen und sie über den aktuellen Stand zu informieren. Allerdings war ich mir auch nie sicher, ob meine Informationsmails manche nicht schon fast als Spam angesehen haben.

Während die Votings nach und nach bei mir eintrudelten, aktualisierte ich die ganze Zeit über den Zwischenstand, habe also den Verlauf auch den Verlauf der Stimmenabgabe mitbekommen. Zu Beginn setzte sich recht schnell und sicherlich auch überraschend Griechenland an die Spitze der Teilnehmer und konnte einen kleinen Vorsprung herausbilden. Dieser schmolz aber dann auch genauso schnell wieder und es wurde eng an der Spitze. Es war überhaupt nicht abzusehen, wer hier das Rennen machen würde. Eine super Sache und überhaupt nicht vergleichbar mit dem ESC. Als ungefähr die Hälfte aller Stimmen eingegangen war, sah es allerdings schon fast nach einem sicheren Sieg für Belgien aus, allerdings kämpften sich Malta und Irland noch heran. Als nur noch zwei Votings fehlten, konnten immer noch diese drei den Sieg davontragen. Nach der nächsten Stimmabgabe verabschiedete sich dann Malta aus dem Kreis der möglichen Sieger und er stand erst mit der letzten Stimme fest. Das Ergebnis ist bekannt.

So haben die verspäteten Stimmen vielleicht doch noch etwas Gutes gehabt und die Spannung – zumindest für mich – ziemlich erhöht, auch wenn das den Teilnehmern nichts brachte, die zunehmend ungeduldiger wurden und die ich nur ungern vertrösten musste. Aber Ende gut, alles gut möchte ich sagen und es war eine wirklich schöne Sache, bei der ich mich freuen würde, wenn sie sich etablieren würde – ob nun hier auf meinem Blog oder immer beim jeweiligen Sieger des Vorjahres.

Fazit zur Organisation

Insgesamt war der Job des Organisators alles andere als leicht. Sicher zu gehen, dass auch alle ihre Beiträge und Votings rechtzeitig einreichen, alles mehrfach zu prüfen und dafür zu sorgen, dass alles abläuft, wie es soll, kostet Zeit und Nerven. Nicht wenige Stunden sind dabei insgesamt draufgegangen. Aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch so viel Lob von euch zurückbekommen. Das lässt die Mühe und den Ärger ganz schnell wieder verfliegen. Würde ich jederzeit wieder auf mich nehmen.

Offene Fragen

Ein paar Fragen für das nächste Jahr bleiben aber noch offen, die ich gerne mit den Teilnehmern, aber auch mit den Zuschauern erörtern würde. Ich hatte zuerst über einen Evaluationsbogen nachgedacht, den ich jedem zuschicken wollte, habe aber wieder davon Abstand genommen, da ich lieber in die Diskussion gehen würde.

1. Reduzierung der Teilnehmer?

39 Länder wirkten schon arg viel und es kostet schon eine Menge Zeit, sich alle Songs anzuhören. Man könnte wie früher beim ESC eine bestimmte Zahl Länder, die schlecht abgeschnitten hat, für das nächste Mal sperren und dann in der Folge wieder gegen die dann schlechtesten austauschen. Ein Halbfinale auszutragen halte ich für ungeeignet, da das einen noch größeren organisatorischen Aufwand bedeuten würde und viele Dopplungen mit sich brächte und die Laufzeit insgesamt verlängern würde (v.a. durch die mehreren Votingphasen).

2. Zeitliche Straffung?

Sollten mehr Beiträge an einem Tag veröffentlicht werden, damit sich der Contest nicht so in die Länge zieht? Problem: Für die neutralen Zuschauer ist eine so hohe Postingfrequenz sicher eher weniger angenehm. Die Frage würde sich bei Verringerung der Teilnehmer natürlich erübrigen.

3. Konsequentere Durchsetzung von Regeln

Ich muss zugeben, dass ich ein lascher Organisator war. Regelüberschreitungen wie das Nichteinhalten von Fristen habe ich nicht wie angekündigt bestraft, sondern bin doch recht nachsichtig damit umgegangen. Das kann man gut oder schlecht finden. Wie seht ihr das?

4. Votingsystem

Ist das Votingsystem gut oder spart es zu sehr die neutralen Zuschauer aus? Sollte es ein für alle freies Voting geben oder soll die Beschränkung auf die Teilnehmer bestehen bleiben. Für Letzteres spricht vor allem die Manipulationssicherheit und das recht eifnache Verfahren.

5. Weiteres

Es gibt ganz bestimmt noch weitere Dinge zu kritisieren oder zumindest zu diskutieren. Bitte alle Denkanstöße, die euch einfallen, anbringen.

Bleibt zum Abschluss nur noch zu sagen, dass der Gedankendeponie Song Contest für mich ein voller Erfolg war und hier in meinem eigenen Blog sicherlich zu den Highlights des Jahres gehören wird. Vor allem, da es so viele neue Musik über den eigenen Horizont hinaus kennenzulernen gab und der Kontakt zu einigen Bloggern intensiviert wurde. Eine schöne Sache, die im nächsten Jahr auf jeden Fall eine Wiederholung nach sich ziehen wird. Mein Dank gilt allen Teilnehmern, ohne die die Aktion kein so großer Erfolg geworden wäre.

Filmriss: Alias (Season Two)

Nach anfänglicher Skepsis, aber vielen Empfehlungen und guten Kritiken sah ich mir die erste Staffel von Alias an. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Die Serie hat mich direkt gepackt und nach mehr verlangen lassen. Inzwischen bin ich nun dann auch dazu gekommen, mir die zweite Staffel der im Agentenmilieu angesiedelten Serie anzuschauen und will euch sagen, warum sie mir sogar noch besser gefiel als die erste Staffel. Achtung: Kleinere Spoiler lassen sich leider nicht vermeiden.

Alias (Season 02)Sydney, die zum ersten mal seit ihrer Kindheit auf ihre Mutter, die ebenfalls Doppelagentin war, getroffen ist, hat Schwierigkeiten, deren Taten einzuordnen. Wichtiger erscheint jedoch zur Zeit, ihren CIA-Verbindungsmann Michael Vaughn zu finden, der nach einem gemeinsamen Einsatz noch immer vermisst wird, bevor sie sich weiter mit ihrer Mutter beschäftigt. Diese stellt sich aber und lässt sich von der CIA festnehmen, um in der Folgezeit Geheimnisse an die Agency zu verraten, die diese benötigt, um SD-6 und der Allianz immer einen Schritt voraus zu sein. Dort wird Sloane nun in den Kreis der Zwölf aufgenommen und zu einem vollwertigen Partner ernannt, muss dafür aber seine eigene Frau umbringen, da sie zu viel weiß. Sydneys Vater Jack versucht unterdessen mit allen Mitteln, seine Tochter davon zu überzeugen, das ihre Mutter sie nur benutzt und setzt dabei auf sehr drastische Methoden.

Zunächst setzt die zweite Staffel von Alias einfach dort an, wo die erste aufgehört hat. Zu diesem Zeitpunkt ahnt man als Zuschauer noch nicht, dass sich ungefähr ab Mitte der Staffel fast alles ändern wird und die Karten völlig neu gemischt werden. Das ist wirklich klasse gemacht und sorgt vor allem für eine gehörige Portion Abwechslung, die dafür sorgt, dass die Serie zu keiner Zeit langweilig ist. Dabei wird der coole und stets spannende Mix aus Agententhriller und Dramaserie, der die Gratwanderung zwischen Realismus und Absurdität nahezu perfekt meistert, beibehalten, was schon die erste Staffel so gut gemacht hat. Kleiner Wermutstropfen: Die Szenen aus Sydneys Privatleben, die in der ersten Staffel auch für den Zuschauer eine Art Atempause waren, wurden fast komplett durch Knutschereien und Liebesgeseiere ersetzt.

Wie zu erwarten war, hat sich der Cast mit der zweiten Staffel noch besser eingespielt und es ist eine Freude, jede Figur mit ihren Eigenheiten und neuen Seiten zu beobachten. Ebenso das Miteinander der Figuren. Als besonderer Glücksgriff erweist sich die Hinzunahme von Sidneys Mutter, die der Serie eine weitere unberechenbare Komponente gibt, die den Leser bis zum Schluss im Unklaren über ihre Beweggründe lässt. Mit Ethan Hawke, Christian Slater und David Carradine kann sie Serie sogar mit hochkarätigen Gaststars aufwarten.

Fazit: Qualitativ knüpft Alias in der zweiten Staffel nahtlos an die erste an und schafft es sogar, sie noch zu übertreffen. Bevor sich irgendwelche Abnutzungserscheinungen bemerkbar machten, wurden einfach mal die kompletten Voraussetzungen geändert, womit man als Zuschauer zunächst gar nicht rechnet. Doch ist das die große Stärke der Serie: Sie überrascht den Zuschauer, wo es nur geht und man ist sich nie sicher über das, was im Weiteren passieren wird. Der fiese Cliffhanger am Ende der Staffel lässt darauf hoffen, dass es so bleibt. Ein ganz großer Seriengenuss, dem man seine kleinen Schwächen nicht übel nimmt.

Meine Wertung: 9/10

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Alias in der IMDB
Review von bullion
Filmriss: Alias (Season One)
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Alias – Die komplette zweite Staffel bei Amazon kaufen

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